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Nutzt ihr Sensitivität/Empathie/Hellfühligkeit/Hellsichtigkeit beruflich?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von silberelfe, 26. Juli 2012.

  1. silberelfe

    silberelfe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2007
    Beiträge:
    2.571
    Ort:
    Freilassing/Salzburg
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    Hallo,

    in diesem UF wird viel theoretisiert - ich bin der Meinung, Theorie ist gut, aber eigentlich geht es um die Praxis.

    Ich würde gerne wissen, wer von euch seine Empathie/empathischen Fähigkeiten/Sensitivität/Hellfühligkeit/Hellsicht nutzt, um Menschen professionell zu helfen.

    Ich bitte darum, in diesem Thread von der Diskussion, was davon genau was ist, abzusehen. Danke.

    Ich freu mich auf eure Antworten!
     
  2. Sayalla

    Sayalla Guest

    Also ich könnte *meins* unmöglich an der Türe abgeben. Klar bin ich auch dabei, wenn ich arbeiten gehe.
    Seit einigen Jahren arbeite ich in der Natur draussen. Diese neigt zur Stille. Ich empfinde das als sehr angenehm.
    Im Kontakt zu Menschen und Tieren, die mich um Rat fragen, ist sie jedoch genauso da. Ich soll manchmal Karten legen oder Hände auflegen, verängstigte Kids beruhigen (die mit Gläsern spielten) oder neurotischen Katzen helfen oder oder.
    Also ganz offenbar ist meine Umwelt sehr empathisch, denn ich hänge *meins* wirklich nicht groß an die Decke... oder weiss nach all den Jahren hier jemand, wo ich zu finden bin *g.
     
  3. silberelfe

    silberelfe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2007
    Beiträge:
    2.571
    Ort:
    Freilassing/Salzburg
    Liebe Sayalla,
    danke für deine Antwort.
    Für mich ist es nicht so selbstverständlich, weil ich anders damit umgehe - ich schotte diese Fähigkeit im Privatleben inzwischen fast völlig ab, und lege den Schalter in meiner Arbeit um, oder wenn mich jemand um Rat oder Hilfe fragt.
    Und dass du gefunden wirst, glaub ich dir aufs Wort :)

    Liebe Grüße, Irene
     
  4. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Hi:)interessantes Thema

    Praxis bezogen brauche ich Emphatiefähigkeit in der Altenbetreuung oder Sterbebegleitung . In meinen Berufsfeld war eine hohe Lebenserfahrung gefragt um diese Ausbildung zur Psychosozialen Begleiterin machen zu dürfen. Mir ist es wichtig Menschen so weit als möglich wertschätzend zu begegnen/ entgegenzukommen und mich in verschiedenste Probleme einfühlen zu können. Um nicht als "Hilfloser Helfer " da zustehen ist es aber ebenso notwendig sich abgrenzen zu können , da ansonsten ein Mitleiden gegeben ist , anstatt "nur " Mitfühlen , verstehen ,...Ich kenne Menschen in helfenden Berufen, die in ein Burnout geraten sind , weil sie sich alles zu sehr zu Herzen nahmen , nicht abschalten konnten und ebenso litten wie die besagte Person. Sie konnten dann im Endeeffekt nicht helfen, und sie luden ihre Probleme dem Hilfsbedürftigem auf , das ist natürlich nicht hilfreich für beide . Einfach mE. zu sensibel für so einen Beruf.

    Egal ob ich mich in einem Forum bewege oder im Realem , versuche ich immer wertschätzend entgegenzukommen, sehe ich als Grundhaltung meinerseits an, wobei ich durchaus dennoch streng oder auch mal wütend sein kann und dies auch muss - im jetzigem Job , als Kellnerin , da muss man schon manchesmal durchgreifen können. Abzuschätzen wie gehe ich in welcher Situation mit denjenigem um, ist auch in diesem Bereich gefragt , seit eh und je.....Ich denke, eine gewisse Emphatiefähigkeit ist angeboren und eine gewisse Emphatiefähigkeit meinerseits in Schulungen angeeignet . Zu "Wissen" wie ich in den Schuhen des Anderen gehe um ihn zu verstehen und bestmöglichst eine Lösung für Probleme schaffen kann oder eben bis zum Tode begleite ,....

    Ich finde persönlich daran nix besonderes , einer kann sich mehr einfühlen und Wahrnehmen, als ein Anderer - von Mensch zu Mensch verschieden, manche können es gar nicht , eben durch ihre Prägungen und Erfahrungen, ist einfach Mensch individuell.

    LG Asaliah:)
     
  5. LilithSelene

    LilithSelene Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2010
    Beiträge:
    112
    Ort:
    Wien
    liebe irene,

    nur der neugierde halber: warum eigentlich? ist es zu viel? und wie machst du das genau? ich bin ab und an etwas genervt, wenn mir ungefragt informationen in der ubahn oder auf der straße zufliegen, wie ein hintergrundrauschen. dann dichte ich auch etwas besser ab, aber es bleibt immer noch ein rinnsal übrig, das ich nicht abschalten kann.

    lg
    lilith
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    So wie du das erklärt hast, verstehe ich, was du meinst und stimme dir zu.
    Dieser Passus "zu sensibel" stört mich dennoch immer (nicht nur grad jetzt), weil er signalisiert, es gäbe Menschen, die wären *anders*. Und das ist schlicht nicht wahr.
    Wir alle sind sensibel, und zwar alle gleich... denke ich jedenfalls.
    Worin wir unterschiedlich sind, ist die innere Klärung unserer noch zu bearbeitenden Themen. Und deshalb kann schon mal der Eindruck eines "zu sensibel" entstehen. Mir sagte man als Kind immer nach, ich sei eine Mimose- ich fand das fürchterlich UND fürchterlich falsch.
    Auch ich kenne Menschen, die in helfenden Berufen krank geworden sind. Da war dann aber alles dabei: Magengeschwüre, Nierensteine, Asthma, Gallenleiden... wobei vllt. nicht immer eindeutig zugeordnet werden kann, ok. Was ich damit sagen will, ist, dass die Nicht-Klärung innerer Angelegenheiten immer in die Krankheit führt. Es ist ein Naturgesetz. Mir braucht also kein "Eso" mit irgend welchen grauen Theorien kommen, solange er psychosomatische Beschwerden hat. Dass Krankheiten auch andere Ursachen haben können, streite ich in diesem Zusammenhang aber nicht ab, sondern lasse es offen! Bei mir war es halt psychosomatisch, aber das mag ich nicht auf alle/s projizieren, weil es dogmatisch wäre.

    LG Sayalla
     
  7. Sayalla

    Sayalla Guest

    Da dies dein Weg ist, möge er dir mühelos gelingen :)
     
  8. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Hm,...ok, also sensibel wird da nicht gern gehört :Dne passt schon, verstehe , ich kann da durchaus deiner Beschreibung zustimmen, das es wahrscheinlich unaufgelöstes sein kann . Je abgeklärter desto stabiler . ;)

    LG Asaliah:)
     
  9. nelly

    nelly Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    992
    glaub ja, viele `emphatischen Fähigkeiten` gehen genau dann verloren, wenn

    man meint professionell helfen, heilen oder was auch immer zu können. Wenn

    ich mein Gegenüber als gleichwürdig erkenne, werde ich kaum spüren, dass

    es meine Stärke oder was auch immer ist, die verändert, wiewohl sich vieles

    ändern kann. Ich begegne täglich sehr vielen Menschen, allein wenn ich die

    Meinungen, Wertungen, Mutmaßungen,Diagnosen anderer nicht übernehme ist

    eine offenere Form der Begegunug möglich. Es erleichtert nichts aber es

    erschwert auch nicht, manchmal haut es dich einfach um.

    Gleichwürdigkeit aller Menschen bedeutet auch, nach oben hin nicht Speichel

    zu lecken, nach unten hin nicht zu treten, auch nicht im übertragenen Sinn.

    Wenn du weißt, wo du stehst, brauchst du dich dafür auch nicht

    unnötigerweise sonderlich zu verbiegen, es wird angenommen werden. Die

    Eigendünkel sind tatsächlich schwerer zu handhaben, als Reaktionen

    anderer, manchmal hat man halt den sprichwörtlichen Balken im Auge, und

    glaubt in seiner Blindheit nach innen sehen zu müssen, um nach aussen

    Wahrheiten spucken zu dürfen.
     
  10. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Sensitiv gefällt mir persönlich tatsächlich viel besser... sagen aber immer noch viele sensibel. :)

    Und was meinst du nun mit *abgeklärt*?
     

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