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nur eine Vorlage und noch nicht fertig!

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Andreas, 4. Juli 2007.

  1. Andreas

    Andreas Guest

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    Wenn irgendwann die Sterne sterben und vergehen
    und Winde nur noch über kahle Erde wehen.
    An dem Tag an dem die Wasser nur noch bitter schmecken
    und Mensch wie Tier sich ihre offenen Wunden lecken.
    In einer Zeit wo die Sonne riesig groß,
    leuchtend hell und feuerrot
    aber keine Wärme und kein Leben mehr spendet
    kommt die Zeit in der auch das letzte Leben bald verendet.
    Kein Regen fällt der diese tot Erde nährt,
    sie ist längst kein Platz mehr zu dem man einmal wiederkehrt.
    Denn nun dauert es nicht mehr lang'
    und jedem der noch denken und atmen kann,
    dem schleicht die Angst sich ins Gemüt
    weil er sieht das diese Sonne ausgeglüht.
    Und mit einem lauten Knall
    erlischt das Licht im Weltenall.
    Was einst durch ihre Kraft geeint
    wird in Sekunden schnell entzweit.
    Mit der Sonne auch das Licht erlischt
    und was einst war ist plötzlich wie ganz fortgewischt.
    Die Planeten zerfallen in tausend Teile
    und nach einer kurzen Weile
    giebt es nichts mehr als Nichts in endloser Leere,
    für wahr kein Ort zu dem ich wieder kehre.
     
  2. Yggdrasil

    Yggdrasil Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    406
    Sei gewahr, die Erde ist gelassen
    Und auch wenn Menschen hassen
    Ist sie sich ihrer sicher.

    Im kleinen wird sie reifen
    Im Grossen wird sie greifen
    Denn weder Chemie
    Noch Astrologie
    Kann sie auslöschen.

    Sie war schon immer.
    Vom Gedanken bis zur Zeit.
    Der Blick nach oben geht nach hinten,
    warum nur schauen so wenige zum Boden?

    Wiederkehren, daran fuehrt kein Weg vorbei.
     
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    wir sind Sternenstaub



    Stella und ihre Freunde kauften bei den Straßenhändlern Glücksschärpen, die später von den Lamas gesegnet werden sollen.
    Endlich, gegen Mittag, war es soweit. Langsam bewegte sich die Warteschlange in den Kalachakra Tempel hinein. Tausende Mönche saßen in schweigsamer Versenkung.
    Die Gläubigen kamen der Holzveranda näher, dort, wo die hohen Lamas versammelt waren, die mit wohltönenden Stimmen Sutren rezitierten.
    Die andachtsvolle Stimmung war gewaltig in ihrer Tiefe.
    Als Stella die ersten Stufen hinaufstieg, hatte sie eine innere Vision. Sie sah in die gähnende Leere eines Abgrunds, wo Tempel und Paläste zu Sand zerfielen und von dem Abgrund verschlungen wurden. Sie wusste, es war ein heiliger Augenblick, als sie vor dem Sand Mandala stand. In wenigen Tagen würde es in den Fluss geschüttet.
    Die tibetischen Lamas besitzen das Wissen um den Zerfall der Zeit und wissen auch, dass alles vergänglich ist. Sie opfern freiwillig, ohne festzuhalten.
    Bunt eingefärbter Sand wird aus der Urne zur Wasseroberfläche rieseln. Windstöße werden ihn in der Luft verteilen, und es beginnt ein Tanz von Myriaden Partikeln, die im Licht der Sonne nochmals aufglänzen, um dann endgültig im Wasser zu versinken...
    Noch nie stand Stella die Vergänglichkeit so vor Augen, wie in diesem Augenblick. Sie stand still zwischen Zeit und Ewigkeit... Es bleibt nur Sand... Sternenstaub, der durch das Weltall wirbelt. Ein Sonnensturm fährt hinein, verteilt die glänzenden Partikel willkürlich. Es waren einmal Sterne, die verglüht sind, Sterne, so hell wie tausend Sonnen. Bläulichweiß zuerst, bis sie langsam begannen abzukühlen, hellgelb wurden, wie unsere Sonne, die sich in fünf Milliarden Jahren in einen Roten Riesen verwandeln wird. Es ist der lange Lebensweg eines Sterns, so wie Sirius und die Plejaden ihn erleben bis hin zu Antares, Aldebaran und Arkturus. Der lange Weg eines Sternes, der eines Tages sterben wird. Vor seinem Tod wird er sich noch einmal aufblähen und dann endgültig verglühen. Wird in sich selbst zusammenstürzen und seine äußere Schicht in den Weltraum hinaus schleudern. Jenen Sternenstaub, aus dem wir Menschen geschaffen sind. Der sterbende Stern wird schließlich zu einem weißen Zwerg mit superdichter Materie.

    Die Lamas drängten weiter, die Pilger durften nur kurze Zeit vor dem Mandala verweilen.
    Weitergehen durch die Jahrtausende, dachte Stella, als sie in der langen Menschenschlange vorbei aus dem Kalachakra Tempel ging. Langsam verblasste die Vision des bedrohlichen Abgrundes, es war, als wäre sie gerade dem Tod begegnet. Nein, nicht jenem kleinen Tod des einzelnen Menschen, vor dem die meisten so erbärmliche Angst haben, nein, es war der große Tod, sein Archetypus, sein Urbild, das sie geschaut hatte.

    „Wenn du einmal das Kalachakra Mandala in deinem Leben erblicken durftest“, holte sie Angmo draußen aus ihrer Gedankenwelt zurück“, reicht es aus, um dreitausend Jahre Karma abzugelten. So sagen es die Tibeter.“


    aus Kismet 2006 Ali



    Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
     

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