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NTE - keine Spirituelle Erfahrung

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von anadi, 27. September 2017.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Anadi hat geschrieben
    "Zu deiner Beruhigung, die NTE sind keine spirituelle Erfahrungen, und die NTE hat mit der Spiritualität nichts zu tun.
    Aufgrund deiner NTE hast du nur ... Blödsinn ... ja ... tut mir leid ...über die Seele geredet.
    NTE gibt keine Auskunft über die Seele."
    Antwort:
    Servus Teigabid,

    1. Um das zu verstehen, dass die NTE keine spirituelle Erfahrungen sind, bedarf man Wissen über das was spirituell und was materiell ist.
    1.1 Definiere bitte das Spirituelle und das Materille.
    1.2 Bitte stelle auch deine Beweise dafür.

    2. Der Tod ist kein Biest, oder die Tür des Löwenkäfigs, sondern die Tür zum nächsten Leben ... hier in dem materiellen Bereich.

    3. In den Vedischen Literatur gibt es eine berühmte Geschichte von NTE, welche verdeutlich wie man im nächsten Leben nicht mehr in dem materiellen Bereich wiederkehrt.

    4. Allein zu sterben bringt dich nicht im spirituellen Bereich, und NTE sagt nur, dass man nicht aufhört zu existieren, sie sagt nicht du kommst im nächsten Leben in der Spirituellen Bereich.

    Gruß anadi
     
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  2. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Teigabid,

    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1


    Mahäräja Parik,it sagte: 0 mein Herr, o Sukadeva Gosvämi, du hast bereits
    [im Zweiten Canto] den Pfad der Befreiung [nivrtti-märga] beschrieben.
    Indem man diesem Pfad folgt, wird man mit Sicherheit allmählich zum
    höchsten Planetensystem (im materiellen Universum), Brahmaloka, erhoben,
    von dem aus man gemein5am mit Brahmä (am Ende des Universums) in die spirituelle Welt versetzt wird.
    Auf diese Weise kommt die Wiederholung von Geburt und Tod in der materiellen Welt zum Stillstand. 1

    O großer Weiser Sukadeva Gosvämi, solange das Lebewesen nicht von
    der Infektion durch die materiellen Erscheinungsweisen der Natur (Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit) befreit
    ist, erhält es verschiedene Arten von (materiellen) Körpern, in denen es zu genießen oder/und zu leiden hat,
    und in Entsprechung zum Körper kann man verstehen, daß es verschiedene Neigungen hat.
    Dadurch, daß es diesen Neigungen folgt, wandert es auf dem Pfad, der pravritti-marga
    genannt wird (der durch den Wunsch nach "mehr Genuß (sammelnde Neigung)" gekennzeichnet wird) und durch den
    man zu den himmlischen Planeten erhoben wird, wie du bereits (im Dritten Canto) beschrieben hast. 2

    Außerdem hast du (am Ende des Fünften Cantos] die vielen verschiedenen
    Arten des Höllendaseins geschildert, die sich aus unfrommen Handlungen
    ergeben, und du hast auch (im Vierten Canto] den ersten manvantara (Zeitalter eines Vaters der Menschheit)
    beschrieben, über den Sväyambhuva Manu, der Sohn Brahmäs, herrschte. 3

    Mein l ieber Herr, du hast die Dynastien und Charaktereigenschaften König
    Priyavratas und König Uttänapädas beschrieben. Der Transzendentale Herr
    erschuf diese materielle Welt mit mannigfaltigen Universen,
    Planetensystemen, Planeten und Sternen, mit vielerlei Ländern, Meeren,
    Ozeanen, Gebirgen, Flüssen, Gärten und Bäumen, alle mit verschiedenen
    Eigentümlichkeiten. All das verteilt sich auf den Planeten Erde, die Leuchtkörper
    am Hi mmel und die niederen Planetensysteme
    . Du hast diese Planeten
    und die Lebewesen, die sie bewohnen, mit großer Klarheit beschrieben. 4-5

    0 höchst glücklicher und vortrefflicher Sukadeva Gosvämi, sage mir jetzt
    gütigerweise, wie die Menschen davor bewahrt werden können, in höllische
    Umstände zu geraten
    , unter denen sie schreckliche Qualen erleiden. 6

    Sukadeva Gosvämi erwiderte: Mein lieber König, wenn man, bevor man
    stirbt
    , nicht durch angemessene Buße nach den Beschreibungen der Manu-samhitä
    und anderer dharma-Sästras (Schriften über der Vorgeschriebene Pflicht in der Gesellschaft)
    allem entgegengewirkt hat, was man indiesem Leben mit seinem Geist, seinen Worten und seinem Körper an unfrommen
    Handlungen begangen hat,
    wird man gewiß nach dem Tod zu höllischen
    Planeten gelangen und schreckliche Qualen erleiden, wie ich sie dir bereits beschrieben habe. 7

    siehe nächste Verse

    Gruß anadi
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2017
  3. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

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    Ein NTE (Nachträglicher Titelerwerb) ist zwecks höherer Qualifikation im Berufsleben recht empfehlenswert! :winken2:
     
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  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Teigabid,

    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1

    Bevor der nächste Tod naht, sollte man sich deshalb, solange der Körper
    noch stark genug ist,
    unverzüglich den Vorgang der Buße nach den Anweisungen
    der Shästra zu eigen machen; andernfalls wird man seine Zeit verschwenden
    und die Reaktionen auf seine Sünden vermehren. So wie ein erfahrener
    Arzt eine Krankheit je nach ihrer Schwere einschätzt und behandelt,
    sollte man sich je nach der Schwere seiner Sünden der Buße unterziehen. 8

    Mahäräja Parik,it sagte: "Man mag wissen, daß sündiges Handeln einem
    schadet,
    weil man selbst sieht, daß ein Verbrecher von der Regierung bestraft
    und von der Öffentlichkeit beschimpft wird, und weil man von den
    Schriften und den erfahrenen Gelehrten
    hört, daß man für das Begehen
    sündvoller Handlungen im nächsten Leben in höllische Umstände gestürzt
    wird
    . Doch trotz solchen Wissens ist man nichtsdestoweniger gezwungen,
    wieder und wieder Sünden zu begehen
    , selbst nachdem man Handlungen
    der Buße vollzogen hat. Was ist also der Wert solcher Bußen? 9

    Manchmal fällt jemand, der sehr darauf bedacht ist, keine sündhaften
    Handlungen zu begehen, wieder dem sündhaften Leben zum Opfer. Ich betrachte
    deshalb diesen Vorgang der wiederholten Sünde und Buße als nutzlos.
    Er gleicht dem Bad eines Elefanten, denn ein Elefant säubert sich, indem
    er ein vol lständiges Bad nimmt, aber dann wirft er Staub über seinen Kopf
    und seinen Leib, sobald er an Land zurückgekehrt ist. 10

    Sukadeva Gosvämi, der Sohn Veda-vyäsas, gab zur Antwort: Mein lieber
    König, da Handlungen, die dazu bestimmt sind, unfromme Handlungen zu
    neutralisieren, ebenfalls materiell fruchtbringend sind, werden sie einen nicht von
    dem Hang befreien, materiell fruchtbringend zu handeln (und damit Sünde zu begehen).
    Menschen, die sich den Regeln und Vorschriften der Buße unterziehen, sind nicht im geringsten
    intelligent ja sie befinden sich sogar in der Erscheinungsweise der Dunkelheit.

    Solange man nicht von der Erscheinungsweise der Unwissenheit befreit ist,
    ist der Versuch, einer Handlung durch eine andere entgegenzuwirken,
    nutzlos,
    denn das wird die materielle Wünsche (die an der materiellen Welt bindet),
    die man hat, nicht entwurzeln. Selbst dann also, wenn man, oberflächlich betrachtet,
    fromm erscheinen mag, wird man zweifellos dafür anfällig sein, unfromm zu handeln.
    Wahre -Buße ist daher die Erleuchtung in vollkommenem Wissen oder Vedänta,
    durch den man die Höchste Absolute Wahrheit versteht. 11

    nächste Verse folgen

    Gruß anadi

     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2017
  5. anadi

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    Servus Teigabid,

    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1


    Mein lieber König, wenn ein Kranker die reine, unverschmutzte Nahrung,
    die ihm von einem Arzt verschrieben wurde, zu sich nimmt, wird er
    allmähl ich geheilt, und die Infektion der Krankheit kann ihn nicht mehr berühren.
    Ebenso schreitet man, wenn man den regulierenden Prinzipien des
    Wissens folgt, allmählich voran zur Befreiung von materieller Verunreinigung. 12


    Um den Geist zu konzentrieren, muß man ein Leben des Zölibats einhalten
    und darf nicht herabfallen. Man muß die Entsagung auf sich nehmen,
    freiwillig Sinnengenuß aufzugeben. Man muß weiterhin den Geist und die
    Sinne beherrschen
    , Spenden geben, ehrlich, sauber und gewaltlos sein, den
    regulierenden Prinzipien folgen und regelmäßig den Heiligen Namen des
    Herrn chanten
    . So wird ein vernünftiger und vertrauensvoller Mensch, der die spirituelenn
    Prinzipien kennt, zeitweilig von allen Sünden, die mit Körper, Worten
    und Geist begangen worden sind, geläutert. Solche Sünden sind wie die
    vertrockneten Blätter von Kletterpflanzen unter einem Bambusbaum: Auch
    wenn diese von einem Feuer verbrannt wurden, bleiben immer noch die
    Wurzeln zurück,
    um bei der nächsten Gelegenheit wieder hervorzusprießen. 13-14


    Nur ein außergewöhnlicher Mensch, der voll kommenen hingebungsvollen
    Dienst (Bhakti)
    für Krishna erlangt hat, kann das Unkraut sündhafter Handl ungen
    entwurzeln - ohne jede Möglichkeit, daß es wiederauflebt. Dies gelingt
    ihm einfach durch die Ausführung hingebungsvollen Dienstes (Bhakti), so, wie die
    Sonne ohne weiteres durch ihre Strahlen den Nebel vertreiben kann. 15

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    Gruß anadi
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Teigabid,

    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1


    Mein l ieber König, wenn ein sündhafter Mensch sich im Dienste eines

    echten Geweihten des Herrn beschäftigt und somit lernt, wie man sein Leben
    den Lotosfüßen Krishnas weiht, kann er vollständig geläutert werden.
    Man kann nicht einfach dadurch geläutert werden, daß man sich lediglich
    der Entsagung, der Buße, dem brahmacarya und anderen Methoden der
    Sühne unterzieht, wie ich sie zuvor beschrieben habe. 16

    Der Pfad, dem die reinen Gottgeweihten folgen, die gutes Benehmen haben

    und mit den besten Vorzügen ausgestattet sind, ist gewiß der glückverheißendste
    Pfad in der materiellen Welt. Er ist frei von Furcht,
    und er ist durch die Sästras (Spirituelle Schriften) autorisiert. 17

    Mein lieber König, so, wie ein Topf, der Alkohol enthält, nicht gereinigt

    werden kann, selbst wenn er im Wasser vieler Flüsse gewaschen wi rd, so
    können Nichtgottgeweihte nicht durch Vorgänge der Buße gereingt werden,
    selbst wenn sie diese bestens ausführen. 18

    Selbst wenn sie Krishna nicht vollständig erkannt haben, sind Menschen,

    die sich auch nur einmal Seinen Lotosfüßen vollständig hingegeben haben
    und sich zu Seinem Namen, Seiner Gesalt, Seinen Eigenschaften und Seinen
    Spielen hingezogen fühlen, völlig frei von allen sündhaften Reaktionen,
    denn sie haben damit die wahre Methode der Buße angenommen. Nicht
    einmal im Traum sehen solche hingegebenen Seelen Yamaräja (der Herr der über die Toten richtet)
    oder seine Sendboten, die mit Stricken ausgerüstet sind, um die Sünder zu fesseln. 19

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  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Teigabid,

    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1


    ln diesem Zusammenhang schildern erfahrene Gelehrte und heilige Persönlichkeiten
    eine sehr alte, historische Begebenheit, die ein Gespräch zwischen
    den Sendboten des Transzendentalen Herrn Sri Vishnus und denen Yamaräjas (der Herr der über die Toten richtet) enthält.
    Bitte vernimm diese von mir. 20

    ln der Stadt Känyakubja lebte ein brähmana namens Ajämila, der eine

    Prostituierte und Dienerin heiratete und all seine brahmanischen Eigenschaften
    verlor, weil er mit dieser Frau von niedriger Gesinnung Gemeinschaft hatte. 21

    Dieser gefallene brähmana Ajämila bereitete anderen Schwierigkeiten,

    indem er sie gefangen nahm, sie im Glücksspiel betrog oder sie direkt ausraubte.
    Auf diese Weise verdiente er seinen Lebensunterhalt und versorgte seine Frau und seine Kinder. 22

    Mein lieber König, während er so seine Zeit mit abscheulichen, sündhaften

    Tätigkeiten verbrachte, um seine Familie mit ihren vielen Söhnen zu erhalten,
    verstrichen achtundachtzig Jahre seines Lebens. 23

    Der alte Ajämila hatte zehn Söhne, von denen der jüngste ein kleines

    Kind mit Namen Näräyan war. Da Näräyan (Name des Transzendentalen Herrn) der jüngste von allen Söhnen
    war, war er von Natur aus seinem Vater und seiner Mutter sehr lieb. 24

    Wegen der gebrochenen Sprache des Kindes und dessen ungelenker Art,
    sich zu bewegen, hing der alte Ajämila sehr an ihm. Er kümmerte sich immer
    um das Kind und freute sich an seinem Verhalten. 25

    Wenn Ajämila Speisen kaute und sie aß, rief er das Kind, damit es ebenfalls
    kaue und esse, und wenn er trank, rief er auch das Kind, damit es trinke.
    Immer davon in Anspruch genommen, sich um das Kind zu kümmern und
    seinen Namen Näräyan zu rufen, ahnte Ajämila nicht, daß seine Zeit nun
    abgelaufen war
    und ihm der Tod bevorstand. 26

    Als die Zeit des Todes für den törichten Ajämila nahte, begann er, ausschließlich

    an seinen Sohn Näräyan zu denken. 27

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  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Teigabid,

    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1

    Da erblickte Ajämila drei seltsame Gestalten mit entstellenden Körpermerkmalen,
    furchterregenden, verzerrten Gesichtern und Haaren, die von
    ihren Körpern abstanden. Mit Stricken in ihren Händen waren sie gekommen,
    um ihn in das Reich Yamaräjas (der Herr der über die Toten richtet) zu holen. Als er sie sah, wurde er
    äußerst verwirrt, und wegen seiner Anhaftung an sein Kind, das in der Nähe
    spielte, begann er es laut bei seinem Namen zu rufen. So chantele er, mit
    Tränen in den Augen, irgendwie den Transzendentalen Namen Näräyanas. 28-29

    Mein l ieber König, die Sendboten des spirituellen Herrn Vishnu, die Vishnudütas, nahten sofort,
    als sie den Heiligen Namen ihres Meisters aus dem Mund des sterbenden
    Ajämila vernahmen, der sicherlich ohne Vergehen gechantet hatte, da sein
    Chanten in völliger Aufregung geschah. 30

    Die Sendboten Yamaräjas rissen die Seele aus dem lnnern des Herzens
    von Ajämila, dem Ehemann der Prostituierten, doch mit widerhallender
    Stimme verboten ihnen die Vishnuu-dütas, die Sendboten Sri Vishnus, das zu
    tun. 31


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  9. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Die NTE Erfahrung von Ajamila (Bhagavat Puran Canto 6 Kapitel 1


    Als den Sendboten Yamaräjas, der der Sohn des Sonnengottes ist, (der Herr der über die Toten richtet) auf
    diese Weise Einhalt geboten wurde, erwiderten sie: Wer seid ihr, o Herren,
    daß ihr die Kühnheit besitzt, die Macht Yamaräjas zu bestreitenl 32


    Liebe Herren, wessen Diener seid ihr, wo kommt ihr her, und warum verbietet

    ihr uns, den Körper Ajämi las zu berührenl Seid ihr Halbgötter von
    den himmlischen Planeten, seid ihr untergeordnete Halbgötter, oder seid
    ihr die besten der Gottgeweihten. 33

    Die Sendboten Yamaräjas sagten: Eure Augen sind so wie die Blütenblätter
    der Lotosblumen. ln gelbe Seidengewänder gekleidet, mit Lotosgirlanden
    geschmückt, mit den überaus anziehenden Helmen auf euren Häuptern
    und den Ohrringen an euren Ohren erscheint ihr alle frisch und jugendlich.
    Eure vier langen Arme sind mit Bögen und Köchern vol ler Pfeile, mit
    Schwertern, Keulen, Muschelhörnern, Feuerrädern und Lotosblumen geschmückt.
    Eure Ausstrahlung hat die Finsternis dieses Ortes mit
    außergewöhnlicher Leuchtkraft vertrieben. Warum nun, ihr Herren, behindert ihr uns? 34-36

    Sukadeva Gosvämi fuhr fort: Auf diese Weise von den Boten Yamaräjas

    angesprochen, lächelten die Diener Väsudevas (der Transzendentale Herr) und sprachen die folgenden
    Worte mit Stimmen, so tief wie der Klang grollender Wolken. 37

    Die gesegneten Sendboten Sri Vishnus, die Vishnu-dutas, sagten: Wenn ihr
    wirklich Diener Yamaräjas seid, müßt ihr uns die Bedeutung der religiösen
    Prinzipien (Vorgeschriebenen Pflichten)
    und die Symptome der lrreligion erklären. 38
    Was ist der Vorgang, andere zu bestrafen? Wer sind die wirklichen Anwärter
    auf Bestrafung? Sind alle Menschen, die sich materiell fruchtbringenden Handlungen
    widmen, zu bestrafen
    oder nur einige von ihnen? 39

    Die Yama-dütas erwiderten: Das, was in den Veden vorgeschrieben wird,
    bildet dharma, die religiösen Prinzipien, und das Gegenteil davon ist lrreligion.
    Die Veden sind direkt der Transzendentale Herr, Näräyan,
    und sind selbstgeboren. Das haben wir von Yama-räja vernommen.


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    Gruß anadi
     
  10. Gertrud

    Gertrud Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2017
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    1.615
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    Sorry das ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe.



     
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