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Niemals gut genug

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von arcenciel, 2. März 2012.

  1. arcenciel

    arcenciel Guest

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    Vielleicht geht es anderen hier auch so ...

    Egal was man macht ,egal welche Lebenserfolge man so erzielt ,selbst wenn man von anderen um bestimmte Dinge beneidet wird ,da ist trotzdem dieses innere Gefühl der Leere.
    Es reicht nicht um sich gut zu fühlen ,auch wenn man auf intellektueller Ebene weiss ,dass man vieles hat um zufrieden und glücklich zu sein .

    Bei jedem Erfolg ist gleichzeitig diese innere Gefühl der Gehetztheit da ,bloss schnell ein neues Ziel zu suchen .

    Es ist so ein Gefühl wie ,man müsste sich seine Lebensberechtigung jeden Tag aufs neue verdienen und es hört nie auf .
    Bei jeder guten Sache denke ich auch gleich dran ,was in meinem Leben alles noch nicht so gut funktioniert ,habe ich überhaupt ein Recht auf gute Dinge ,werde ich sie sehr bald wieder verlieren ?

    Warum bringen sich wohl soviele Menschen auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes um ?
    Sie haben alles ,was sich Normalsterbliche wünschen und stellen dann schockiert fest ,dass es keinerlei Unterschied für ihr ganz persönliches Drama macht .
     
  2. puenktchen

    puenktchen Guest

    das hängt aber sicherlich stark mit den eigenen Bedürfnissen, Zielen, Definitionen von Glück zusammen.
    Einer ist erst glücklich wenn er seine hoch gesteckten Ziele erreicht hat.
    und ein anderer ist schon glücklich, wenn er einen Tag mal keine Schmerzen mehr hat, seine Nachbarn wiedererkennt oder die Vögel zwitschern hört.
    nicht immer, aber oft ist jeder seines Glückes Schmid.
     
  3. Sayalla

    Sayalla Guest

    Na, soooo wird das ja auch nix.

    Die Krux am Verfolgen der Ziele ist halt immer wieder, dass man sie erreichen kann. Allein die Möglichkeit, dass dieser Fall eintritt, reicht aus, um sich besch.... zu fühlen.
    Also sollte man sein Glück woanders suchen, und zwar in etwas, was man gar nicht erst tun muß oder haben sollte, sondern in etwas, das IST.
     
  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.707
    hallo,

    das Problem in unserer Zeit ist einfach das viele nicht gelernt haben Glück zu genießen.
    Doch ist es nur natürlich, wenn man sein Ziel erreicht hat und es einem gut geht, es erstmal wieder abwärts geht, außer man sucht sich ein neues Ziel.
    Viele denen es super gut geht und die Umstände verschlechtern sich nun, werden eher deprimiert anstatt zu handeln, Andersrum ist die Chance sich zu freuen eher gegeben.

    Glücklich sein will gelernt sein, äußerliches Glück sowie innerliches Glück.

    Alles Liebe
    flimm
     
  5. Reinhold

    Reinhold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2011
    Beiträge:
    1.556
    Wenn der Erfolg schneller wächst, als die Seele, ist der Zusammenbruch auf dem Höhepunkt, des Ruhmes garantiert.
     
  6. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
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    Vielleicht sind Deine Ziele ja nicht wirklich Deine Ziele, arcenciel? Wenn Du sagst, dass Du Dir Deine Lebensberechtigung verdienen musst, wessen Vorgaben willst Du denn da erfüllen? Die Deiner Eltern oder jener, die sie ersetzen?

    Und was ist eigentlich ein Ziel? Es ist ein zeitweiliger Orientierungspunkt auf der Wanderschaft, aber der Weg endet nicht dort, man geht weiter und sucht eine neue Ausrichtung. Vielleicht ruht man sich an so einem Ziel etwas aus, blickt zurück, aber irgendwann hat man das Bedürfnis weiterzugehen. Im Grunde hetzt Dich niemand, man kann seine Pause genießen, wenn man denn am "richtigen" Ziel ist und sich wohlfühlt. Wählst Du Deine Ziele oder lässt Du wählen, kann ja sein, dass Du weiterhetzt, weil Du den Rastplatz so überhaupt nicht leiden kannst.

    Liebe Grüße,

    Syndra
     
  7. arcenciel

    arcenciel Guest

    Hallo puenktchen !

    Da geht es um die Definition von Glück .
    Ist Glück nicht eher sowas wie ein inneres Gefühl der Zufriedenheit ?
    Kann man das tatsächlich hindenken ?

    Ich bin eigentlich ein bodenständiger Mensch ,ich brauche nicht unbedingt eine Karriere oder viel Geld .
    Meine Kinder machen mich glücklich und auch Naturerlebnisse .

    Den meissten Menschen gegenüber habe ich ein Gefühl tiefer Wertlosigkeit .

    Liebe Grüsse:)
     
  8. arcenciel

    arcenciel Guest

    Also gar keine Ziele ?
    In den Tag hinein leben ?
    Gibt es Menschen ohne Ziele ,wenn selbst die Suche nach dem Glück schon wieder ein Ziel darstellt .
    Ist die Suche nach dem Glûck vielleicht sogar das einzige lohnenswerte Ziel ?

    Liebe Grüsse:)
     
  9. arcenciel

    arcenciel Guest

    Hallo flimm !:)

    Kann man geniessen lernen ,das ist die Frage ?
    Man müsste alle Gedanken abschalten können ,die Vergangenheit vergessen ,die Zukunft ausblenden .

    Hallo syndra !:)

    Was sind meine Ziele ?
    Ich möchte akzeptiert werden ,geliebt werden .
    Viele Jahre habe ich versucht mir menschliche Bedürfnisse abzugewöhnen ,alleine zurecht zu kommen .
    Der Mensch ist ein soziales Tier oder nicht ?
    Kann man tatsächlich all seine Bedürfnisse alleine erfüllen ,ohne damit von der Anerkennung anderer Menschen abhängig zu sein ?

    Wenn ich gesellschaftlich akzeptierten Erfolg will ,dann geht es mir ja nicht um Ruhm oder viel Geld .
    Es geht um befriedigende Kontakte .
    Es geht um die Angst vor dem Alleinsein oder sich alleine und verlassen zu fühlen .
    Und wie sieht es aus mit den Aussenseitern der Gesellschaft ?
    Wieviel Verachtung und Häme oder Bösartigkeit und Gewalt müssen sie ertragen ?
    Kann ein Obdachloser glücklich sein ?

    Also jagt man immer weiter ,spielt das gesellschaftliche Spiel irgendwie mit...

    Liebe Grüsse
     
  10. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
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    also ohne ziele gehts einem dann so wie mir ... :D (bin einfach auch da und das wars ... - muss man auch mal ertragen können - ziellos zu existieren! )
    ich glaub ja dass ein ziel auch irgendwie einem einen sinn geben kann im leben
    (wobei die gefahr besteht wenn as ziel erreicht ist dass das leben dann überhaupt keinen sinn mehr hat - was dann zu dem "und am höhepunkt begehen sie suizid" usw. entspricht)

    ich kenn das "niemals gut genug" von einer art perfektionsdrang
    und auch teilweise beruflich wo immer versucht wird immer mehr aus einem herauszuholen wobei man dann schon unter stress steht und gar nichts mehr herausbekommt

    ich hab mal bewußt ein kreatives projekt gemacht ohne jeglichen plan und ohne konkretes ziel - sondern einfach das ziel unbekannt lassen - das war ein arbeiten wo ich heute sage dass es mir dabei ausgesprichen gut ging weil ich bewußt frei von jeglichen vorstellungen, zielen, druck, stress etc. war
    wo das ding einfach entstehen kann und man nur während des arbeitens sich gegenwärtig das ziel eines handgriffs als ziel setzt aber nicht schon vorher alles festlegt bevor man überhaupt begonnen hat ...
    das war nicht ganz ziellos aber ich bin draufgekommen dass ich dabei äusserst zufrieden war mit der arbeit (war eine skulptur) und ich auch schon erstaunt war wie schön ausgearbeitet es geworden es (da hat die ziellosigkeit ungeahntes potential freigesetzt - kreativ sowie auch handwerklich)

    nun stell ich fest wenn man ein fixes ziel hat ist die möglichkeit des scheiterns inbegriffen
    hinzu kommt dan dass man sich(oder wer anderer) sagt ... es ginge noch besser usw.

    wenn man sich aber JETZT, damit beschäftigt was man tut und das ziel offen lässt sodass es sich erst von selbst ergibt so bleibt man in gewisserweise offen weil sich das ziel erst entwickelt anstatt sich vorher zu fixieren
    so kann sich das ziel auch mehr an einem selbst anpassen anstatt dann festzustellen dass es das gar nicht ist was man sich vorgestellt hat ..

    grüße liebe
    daway
     
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