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Nichts zu verlieren....

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Azura, 18. Januar 2009.

  1. Azura

    Azura Guest

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    Hallo zusammen,

    habe heute mit einer Bekannten gesprochen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.
    Sie hat ein Paar Probleme...
    Ums abzukürzen: Irgenwann sagte sie "Ich hab ja eh nichts zu verlieren..." - das hat mich etwas schokiert. Sie ist gerade mal 18 und redet schon so, als wär ihr Leben nichts mehr wert...

    Was haltet ihr davon: Wann hat man nichts mehr zu verlieren?

    lg, Diana
     
  2. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Dieses ist der Satz der VERZWEIFLUNG,wir haben immer etwas zu verlieren,und selbst dann,wenn wir nichts mehr Besitzen,heben wir immer noch uns zum verlieren.Jeder hat wohl schon so gedacht,leider ist nicht jeder stark genug und sich selbst zu helfen.
    LG
    Eisfee62
     
  3. Sheela

    Sheela Guest

    Wenn mein Sohn nicht mehr wäre, dann hätte ich nichts mehr zu verlieren. Der Schmerz würde meinen Verstand rauben, und somit wäre automatisch schon alles verloren.
     
  4. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    na wer das sagt -der möchte insgeheim vielleicht doch darauf hingewiesen was für werte es da gibt -für die es sich lohnt .dann müsste man sich aber wohl auch ein wenig mit der jungen dame mal auseinandersetzen schätze ich mal und ihr einfach zuhören....
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Solange diese Aussage oder Einschätzung nicht eine Erkenntnis großer Freiheit ist, ist es eine Fehleinschätzung. Das sagen und denken viele... Kenne ich sowohl von mir als auch von anderen. Krisen haben alle. Aber es ist falsch, Nicht-Erkenntnis, wenn das nicht als Freiheit angesehen wird, bzw. ist es dann schlicht anders. Ich hatte sowohl Momente wo ich das aus Frustration oder fast Depression dachte, es aber eben nicht wirklich durchdacht hatte, wie auch die Erkenntnis dass es tatsächlich so ist. Man hat nichts zu verlieren, man wird niemals wirklich "etwas" verlieren. Das kann man oft aus Leid heraus klar sehen, was dann für den Moment der Erkenntnis... Sekunden, Minuten, Stunden, Tage usw. wirkliche Freiheit ist. Allerdings bezweifle ich das bei Deiner Freundin. Selbstmitleid ist das Gegenteil von Erkenntnis und Verständnis für sich selbst.

    VG,
    C.
     
  6. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    10.936
    Ort:
    Ruhrgebiet
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    "Nichts zu verlieren ..." kann auch die Basis einer großen Souveränität sein!
    (es fehlt mir da einfach der konkrete Bezugspunkt im vorgegeben Beispiel!)
     
  7. Azura

    Azura Guest

    Hallo,

    Das habe ich versucht, doch leider ließ sie nicht mit sich reden....
    Ich glaube mittlerweile, sie wollte einfach mal ein bisschen Frust ablassen.
    Aber ihre Situation ist nicht gerade erfreulich, und wenn sie sich nicht etwas helfen lässt, dann weiss ich auch nicht....


    Danke. Das denke ich auch, aber wie mache ich es jemandem begreiflich, der nicht wirklich zuhören will und nur an seinem "alles ist sch***" festhällt?

    Also Souveränität ist es mit Sicherheit nicht, eher Verzweiflung


    Danke euch allen für die Anregungen.

    lg, Diana
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Um ehrlich zu sein, habe ich den ultimativen Schlüssel noch nicht gefunden, sonst würde ich das nicht selbst oft genug auch mal denken. ;)
    Aber wovon ich überzeugt bin ist....

    1. Leiden ist auch so etwas wie eine "psychologische Reinigung". Es verbrennt vieles "Falsche" woran man festhält und schafft so erst den Blick für das Wesentliche, dass in letzter Konsequenz wirkliches Glück ist.

    2. Man kann das durch Hinterfragen beschleunigen. Angenommen Deine Freundin ist wirklich gewillt, nicht nur an dieser Fest-stellung festzuhalten, wäre z.B. "The Work" von Byron Katie ein Ansatz. Ist eine simple, aber wie ich finde, sehr gute Methode. Kannst Du googlen wenn es Dich interessiert. Gibt viele Beschreibungen davon im Netz. Warum es hilft, wenn man es macht (!!!), will ich jetzt nicht erklären, das würde extrem umfangreich. Aber es kann nicht nicht wirken, wenn man konsequent ist.

    3. Fehlende Konsequenz ist das eigentliche Problem. Von so ziemlich allen Menschen die ich kenne, mich selbst eingeschlossen. Da liegt m.A.n. die Ursache.

    VG,
    C.

    P.S.: Diese Seite (zu "The Work) hatte ich noch unter Favoriten. Ist ganz gut dargestellt:
    http://www.walter-liniger.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=63
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    ein gewisses risiko ist immer und ich kann auch das leben einer jungen frau nicht für sie leben-ansonsten hilft tatsächlich manchmal wohl nur der eigene leidensdruck ,um für hinweise sich öffnen zu können.wenn sie das momentan nicht kann -dann ist tatsächlich wohl das leiden ihr momentaner weg -so schwer das auch mit anzugucken ist.ich kann mich bereit halten und wenn sie reden will - hinören und mich ihr widmen -aber in der zwischenzeit darf ich auch mein eigenes leben weiterleben.:umarmen:
     
  10. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
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    Diese Aussage wird oft zu gerne in Verbindung mit materiellem gebracht, denn einige Menschen machen sich erst danach Gedanken um ihr Leben.....!

    LG
     
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