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Nichts ist sicher - Das Leben ein Traum?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Condemn, 21. August 2008.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
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    Hallo zusammen!

    Wenn man konsequent rational und logisch denkt, und nur auf der Basis dessen was man wirklich sicher wissen kann, kann man letztlich nur zu dem Schluß kommen das man absolut gar nichts weiß und auch kein einziger Beweise der je erbracht wurde absolut sein kann. Zu diesem Schluß kann man ganz leicht kommen:

    Angenommen, dass Leben wäre ein Traum... also eine Vorstellung innerhalb eines Bewusstseins das wie auch immer "aussieht"... (könnte auch das Bewusstseins eines Aliens sein der gerade schläft, oder von Gott selbst), so muss man sagen das offensichtlich nichts objektiv sein kann, es keine absoluten Gesetze geben kann. Denn Träumen kann man alles.

    Man kann nun sagen: "Klar, das ist schon logisch. Aber das Leben ist kein Traum." Und genau an dem Punkt muss man doch sagen, wenn man ganz nüchtern-rational und logisch nachdenkt: Das kann man niemals sicher wissen. Es kann auch nicht bewiesen werden. Die Annahme, das Leben sei nicht dieser Art ist genauso mehr oder weniger weit hergeholt wie der Glaube dass es so ist.

    Unterm Strich bleibt damit aber, dass man ganz objektiv nicht von Objektivität ausgehen kann. Es gibt nichts das letztlich wirklich sicher ist und jeder der sich als rational empfindet müsste das auch einsehen, oder irre ich mich? Ist da irgendwo ein Denkfehler drin?

    VG,
    C.
     
  2. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Hi, Condemn!


    Ich denke, dass man niemals sicher sein kann, dass hier erkannte Gesetzmäßigkeiten überall im Universum gelten. Und das Leben hier könnte auch ein Traum sein. Das Gefühl hatte ich schon des öfteren! :D
    Aber eins ist sicher, auch, wenn wir es uns nicht erklären können: Wir existieren!



    LG

    believe :)
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Spontan hör ich die Stimme von Professor Dumbledore dazu. In Band 7. "Heiligtümer des Todes". Meine absolute Lieblingsstelle in allen sieben Büchern. Als Harry ihn trifft - im Zwischenbereich - und sich lang und eingehend mit ihm unterhält. Und am Ende fragt er seinen toten Lehrer, bevor er selbst ins Leben zurückkehrt, ob das nun eigentlich alles real ist oder sich in seinem Kopf abspielt. Dumbledores leise lächelnde Antwort zum Abschied:

    "Natürlich geschieht dies alles in deinem Kopf. Aber warum in aller Welt sollte das bedeuten, daß es nicht real ist?" :)
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Ja. Ich glaube, dass die einzige absolute Wahrheit wirklich der Satz "Ich bin" ist. Die genaue Art unserer Existenz wiederum wissen wir nicht.
    Und: Ich frage mich, ob Existenz ohne Wahrnehmung nicht auch "Nichts" sein könnte. Ob Wahrnehmung allein nicht erst Existenz erzeugt und damit Existenz und Nicht-Existenz gleich wahr sind.
     
  5. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Aber wie könnte Wahrnehmung OHNE Existenz erzeugt werden? Etwas, was nicht existiert, kann auch nicht wahrnehmen. Oder?
    Und wenn du rausfinden willst, warum, wieso, weshalb und wie wir überhaupt existieren, kann ich dir nur mein aufrichtiges Mitgefühl aussprechen. Das kann einem glatt verrückt machen. Wenn ich 's versuche, dann läuft mir ein Schauer über den Rücken, jedesmal!


    LG

    believe
     
  6. Dadalin

    Dadalin Guest

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    Meine Erfahrung mit Worten ist, dass Sie wie ein kleiner Behälter für etwas sind. Ich meine, kannst du beispielsweise die Liebe zu deiner Familie in Worte fassen? Kannst du bestimmte Momente der Freude wirklich ausdrücken?
    Eigentlich nicht. Früher dachte ich immer, meine Fresse, die anderen Menschen sind irgendwie alle klüger als du. Die können sich die Dinge besser merken, haben einen größeren Wortschatz, wissen mehr Fakten.
    Gerade während meines Studiums empfinde ich das wieder als besonders extrem. Wenn du mal erkannt hast, dass dir dieses Wissen über das Leben nichts vermittelt, die Kompetenzen der Personen deswegen noch lange nicht weitreichender sind und Sie deswegen kein besserer Mensch werden,
    dann hast du schon echt viel erkannt.
    Was soll auch Besonderes daran sein, wenn dir Jemand sein angelesenes Wissen runterrattern kann und es perfekt auf Situationen anwendet?
    Gut, er wird ein sehr guter Spiel in diesem System.
    Eine menschliche Entwicklung findet deswegen aber nicht statt.

    Das Leben ist daher kein Traum. Es ist absolute Realität.
    Der Mensch selbst träumt oft vor sich hin und ist nicht wirklich anwesend.
    Das ist das Ganze und die Leute, welche wirklich anwesend sind, das sind Erwachte/Erleuchtete. Dafür musst du die Bereitschaft mitbringen dich von allen Schranken zu lösen, die dich blockieren.
    Es ist ein Erkennen und über Worte erkennt man meist nicht viel.
    Du lernst ja auch nicht schwimmen, indem du darüber redest.
    Du musst es schon einfach mal machen und die Bewegunsabläufe kennenlernen, das neue Element erfahren und dich überwinden, auf Konfrontation mit der Angst gehen und dich nicht abschrecken lassen.
    Träumen heißt im Grunde, dass du vergisst deine Arme und Beine zu bewegen. *g* Du vergisst, dass du gerade schwimmen solltest und kommst deswegen dauernd in Bedrängnis, weil du immer knapp am Absaufen bist.
    Du kämpfst mit dem Wasser anstatt dich locker leicht treiben zu lassen und leicht vorwärts zu bewegen.

    Yeah Silversurver

    D
     
  7. Blackadder2

    Blackadder2 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2008
    Beiträge:
    16
    Wenn man beim Schlafen träumt, fühlt sich das als das wirkliche Leben und die Realität an. (Meistens) erst wenn man erwacht, erkennt man, dass es ein Traum war (ist).
    Genauso gilt es für dieses Leben und diese Realität. Erst wenn man erwachen wird, kann man erkennen, dass es ein Traum war (ist).

    Wenn man versucht, in seinen Schlafträumen zu erwachen = ihre wahre Identität als Traum zu erkennen, wird es irgendwann auch mit diesem Traum, den man für das Leben und die absolute Realität hält, gelingen.

    Ist ein Traum die absolute Realität?
    (Warum nicht? *gg*)

    Liebe Grüße
    :blume:
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Ja, so sehe ich das auch. Wobei ich "Kopf" durch "Bewusstsein" ersetzen würde. Aber es ist nebenbei sowieso auch sehr interessant, wieviele Wahrheiten oft in Kinderbüchern oder Kunst allgemein enthalten ist. Songtexten etwa, auch Filmen, Büchern sowieso... Ich frage mich oft, ob die Autoren/Künstler sich bewusst mit dem Thema auseinandergesetzt und es daher verarbeitet haben, oder ob das intuitiv geschieht. Denn wenn man darauf achtet ist es wirklich oft. Auffällig ist es für mich v.a. in der Musik. Auch bei Musik, wo man es nicht unbedingt erwarten würde, Charts-tauglichem Pop... Oft glaube ich, dass manche Künstler intuitiv Dinge schreiben, deren Tiefe sie gar nicht unbedingt selbst erkennen, wobei ich Joanne K. Rowling schon wieder zutrauen würde das sie sich bewusst mit solchen Themen auseinandergesetzt hat.

    VG,
    C.
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Ich glaube, dass das was da existiert paradox ist und unbegreifbar. Etwas zwischen Existenz und Nichtexistenz.


    Ja... ich glaube, dass man da nicht zu einem letzten Punkt der Gewissheit kommen kann. Mir geht es auch mehr darum, was hier... also in dieser Realität für Gesetze existieren, wenn sie existieren. Prinzipien auf denen alles basiert. Und bisher habe ich festgestellt, bzw. glaube, dass eben alles Glaube ist. Das hat weitreichende Konsequenz, eine große potentielle Freiheit. Gleichzeitig nehmen wir Begrenzung wahr und glauben an Ursachen dafür. Und ich frage mich, ob es irgendetwas Objektives gibt... irgendetwas das mehr als nur eine Überzeugung und "so und nicht anders" ist, mal abgesehen von "Ich existiere".
     
  10. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    12.428
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    Ungefähr .... hm .... hier
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    Das ganze Leben ist paradox! :D



    Für mich ist Realität zuallererst mal das, was wirkt. Realität ist schließlich nur ein Fremdwort für WIRKlichkeit. Wenn ich etwas wahrnehme, wirkt es auch auf mich, und sei es bloß auf meine Seh-, Gehör- oder Geruchsnerven .....
    Sicherlich ist jede Sinneswahrnehmung individuell verschieden. Da wir aber über den gleichen biologischen Wahrnehmungsapparat verfügen, dürfte zumindest prinzipiell eine recht große Übereinstimmung da sein. Gut, der Eine achtet stärker auf Geräusche, der Nächste auf Farben, wieder einer auf Formen usw., aber die grundsätzlichen Wahrnehmungen sind Klang, Licht, Geruch, Geschmack usw.. Dabei dürfte es sich also um eine objektive Realität handeln, eine, die unabhängig davon existiert, ob ich sie nun PERSÖNLICH wahrnehme oder nicht. Ich gehe einfach davon aus, dass der Kirschbaum in meinem Garten objektiv vorhanden ist, denn bisher hat ihn noch jeder, der da war, gesehen.
    Lieber erforsche ich gleich das, was ich alles wahrnehme, experimentiere mit meiner Wahrnehmung, als dass ich mir den Kopf zerbreche, ob das nun subjektiv, objektiv oder überhaupt da ist. Für MICH ist es da und ich möchte damit zurechtkommen! Und wenn ich rumfrage, das Meiste, was ich wahrnehme, ist auch für meine Mitmenschen wahrnehmbar. Sogar tiefere Wahrnehmungsebenen, wie man sie z.B. in Aufstellungen erfahren kann. Das finde ich recht angenehm, so weiß ich doch, dass ich nicht alleine auf dieser Welt bin! :)


    LG

    believe :)
     
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