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Nicht zu bestatter? Lieber zu hause? Was ist mit der seele?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von seelenauge, 12. Juli 2008.

  1. seelenauge

    seelenauge Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2005
    Beiträge:
    111
    Ort:
    NRW
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    :confused:Hallo! Ich frage mich was mit der Seele ist, wenn wir unsere Toten kurz nach dem Sterben von dem Bestatter abholen lassen. Als erstes ist es doch so das der Bestatter die Toten in einer Kühleinrichtung bringen. Aber die Toten wurden doch immer für ca drei Tage zu Hause aufgebahrt, nicht nur damit die lieben Abschied nehmen konnten. Sondern weil auch die Seele ihre Zeit brauchte den Körper zu verlassen. Jede Leichenstarre war ein Abschied vom Körper, nun haben wir das mit Kühleinrichtungen unterbrochen. Was ist mit der Seele?
     
  2. Indigomom

    Indigomom Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2008
    Beiträge:
    24
    Ort:
    Rheinland-Pfalz
    du das ist eine interessante frage,bin mal auf die antworten gespannt.
     
  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Es heisst, eine Seele bleibt drei Tage bei ihrem Körper und nicht im Körper und eine Seele dürfte kälteunempfindlich sein, zumal der Körper ja nicht tiefgefroren wird. Es gibt aber Seelen, die noch schneller verduften ;)
     
  4. Sonnengold

    Sonnengold Guest

    Hallo!
    Das ist echt eine interessante Frage.
    Bei uns in NRW ist es Brauch, kurz nach dem Sterben alle Fenster im Raum zu öffnen, damit die Seele gehen kann. Ebenfalls wird es in den Krankenhäusern, sowie im Hospiz (wie gesagt bei uns) noch genau so vollzogen.

    Ich persönlich denke, dass die Seele im Raum verweilt, wo die Person gestorben ist.
    Ich habe gelesen, dass die Verstorbenen erst nicht begreifen, was mit Ihnen geschehen ist und sie dann noch eine Weile( der eine länger, der andere kürzer) bei uns ist.

    LG Sonnengold
     
  5. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Als Altenpflegerin sehe ich öfter mal Verstorbene, unmittelbar nach Todeseintritt oder einige Stunden später.

    Bei allen hatte ich das Gefühl, dass da nur noch eine leblose Hülle liegt und die Seele schon von dannen ist.
    Das Heraustreten aus dem Körper scheint ein ziemlich schneller Vorgang zu sein, der unmittelbar nach Todeseintritt vor sich geht.

    Ob es so ist, wer weiß, aber das sind meine Eindrücke.

    LG, Romaschka
     
  6. seelenauge

    seelenauge Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2005
    Beiträge:
    111
    Ort:
    NRW
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    DANKE!! für eure Meinung.
     
  7. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    rein pragmatisch gesagt trennen sich die niederen von den höhren körpern - die niedere stoffliche hülle und ihr instandhaltendes "kleid" der ätherkörper treten einen "selbstauflösungsprozess" an.
    man sagt dem prozess der vollständigen loslösung einen zeitraum von bis zu 2/3 tagen zu - was daran genau phase ist - keine ahnung. strukturell wird es wohl das bindungsverhältnis zwischen verstorbenen - den hinterbliebenen und dem bewusstsein in verbindung mit dem körper die ursache für den langen loslösungsprozess sein.

    nach empfehlungen sollte dem schon die grösst mögliche ruhe gegeben werden, die vor allem die loslösung fördern soll.
    rein strukturell kann dieses aber weder durch ein kühlhaus, noch durch ein geschlossenes fenster behindert werden, da die bindung an die grobe materie mit dem wegfall des grobmateriellen körpers wegfällt.

    wenn sich das in den verbliebenen körperlichkeiten offenbarende bewusstsein, das man hier als "seele" bezeichen könnte nicht mit dem tod abfinden kann oder die bindungsversuche von seiten der hinterbliebenen zu stark sind, dann dürfte die prozess eher behindert werden, als durch ein kühlhaus.

    das prozedere des abschied nehmens ist eigentlich das beste was man dem hinterbliebenen antun kann.
    der körper bleibt aber sowas wie ein letzter anker für das getrennte persönlichkeitsystem, dan nun der vollständigen auflösung entgegen geht.

    es ist wohl mehr eine frage des ethischen empfindens wie mit den toten umgegangen wird - und das hat tatsächlich etwas skurile züge angenommen da kaum mehr gesehen wird als der biologische organismus, der als solche nach dem tot für sich allein betrachtet tatsächlich kaum mehr als kompost ist.
    ein interessantes pränomen ist auch ein sog. selbstzerstörungsmechanismus dem die zellen dann folgen.

    ich persönlich würde es zwar wünschen, dass mein körper ruhig gebettet und dann schnellstmöglich verbrannt wird - aber ich denke man braucht auch keine panik vor kühlschranklagerung zu haben - letzten endes aufzuhalten ist es ja doch nicht.
     
  8. eva07

    eva07 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2007
    Beiträge:
    5.949
    Ort:
    WIEN
    Ich würde nach meinem Tod sehr gern aufgebahrt werden. 1-3 Tage noch in meiner gewohnten Umgebung sein und als Tote von meinen Lieben Abschied nehmen, auch von all den Dingen, die ich gern gehabt habe.

    Man sagt, dass man nach dem Tod sowieso nichts mehr wisse und es wirklich gleichgültig sei, ob man zu Hause oder in einem Kühlhaus liege.

    Mit diesem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden. Wenn ich an ein Kühlhaus denke, wird mir schlecht.

    Genauso ist es mir nicht gleichgültig, in welches Grab ich gebettet werde. So würde ich nicht gern bei einer Person liegen, die ich im Leben nicht leiden konnte, weil sie mir etwas angetan hat.

    Eigentlich möchte ich unter einem Baum mein Grab haben. Ich werde mir noch zu Lebzeiten wenn möglich ein Grab kaufen. Im Sommer in ein kühles Grab versenkt werden, würde ich schön finden. Doch ich weiß, dass man sich diesbezüglich nichts aussuchen kann und trotzdem..........

    Wie findet Ihr diese Gedanken?

    Lebendige Grüße

    eva07
     
  9. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.877
    Ort:
    An der Nordsee
    Das scheint mir noch am glaubhaftesten zu sein, deckt sich ja auch mit den Berichten von Menschen mit Nahtoderfahrung, die sich haben liegen sehen und "zuschauen" konnten, wie ihr Körper reanimiert wurde o. ä.

    Ruhepol
     
  10. Shangrila

    Shangrila Guest

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    Hallo



    Im Normalfall verlässt die Seele den grobstofflichen Körper gleich nach dem Tod wie von Romaschka beschrieben.
    Jedoch kann es sein, dass die Seele nicht gleich an ihren endgültigen Bestimmungsort gehen kann, da die betroffene Person gar nicht realisiert, dass sie gestorben ist (sogenannte erdgebundene Seelen).
    Deswegen nehme ich an, dass es Sinn macht, den toten Körper 3 Tage am vertrauten Ort aufzubahren, damit möglichst viele Seelen realisieren, dass sie tot sind, da sie lange genug den toten Körper und die trauenden Angehörigen sehen (ich gehe davon aus, dass die erdgebundenen Seelen an ihren gewohnten Orten bleiben, wo sie als Menschen gelebt haben).
    Und als Folge den Weg zu ihrem endgültigen Bestimmungsort finden.



    Liebe Grüsse


    Shangrila
     
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