Nicht aufräumen können

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von mondlicht14, 4. Oktober 2015.

  1. cailin

    cailin Sehr aktives Mitglied

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    ist faulheit ein anderes wort für depression?
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    ...wo ich zuhause bin........
    Einfach liegen lassen kommt schon Eine/r der/die es aufräumt.
     
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  3. mondlicht14

    mondlicht14 Aktives Mitglied

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    Den Trick hab ich noch nicht raus. Wie geht das? :)
     
  4. mondlicht14

    mondlicht14 Aktives Mitglied

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    8. April 2014
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    Dornbirn
    Nein, warum? Ich selbst bin auch oft faul aber deswegen hab ich keine Depressionen!?
     
  5. Moondance

    Moondance Guest

    vielleicht stört die Unordnung einfach nicht....und man misst es am Durchschnittsmenschen der aufgeräumt haben soll, vielleicht ist der Mensch einfach gerne in der Unordnung, er hat ja meist den Überblick darüber, weis trotzdem wo alles liegt...
     
  6. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

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    Wenn die Verbindung zwischen Wille und Tun unterbrochen ist, geht gar nix mehr.
    Es fühlt sich an, als müsse man neu herausfinden, für wen man das tun soll.
     
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  7. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    ...wo ich zuhause bin........
    Ignorieren ...alles was man nicht möchte!;)
     
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  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Eine Frage der Kontinuität.

    Tipp: Gehe mit deinem Bekannten einfach durch seine Wohnung und decke Einbahnstraßen und Kreisverkehr auf.

    Es ist meist Unverständnis, wie die dinge funktionieren und wer Kreisverkehr wie Einbahnstraßen behandelt, scheitert unweigerlich.

    Kreisverkehr Beispiel: Wäsche waschen. Regelmäßig, wenn man das nicht tut, entstehen Staudämme, die kaum mehr zu bewältigen sind.

    Einbahnstraßen: Wohnungrenovierung. Ein Staudamm entsteht über Jahre, ein Wochenende rangeklotzt und man hat für Jahre seine Ruhe.

    Manche Menschen brauchen auch ihre alltäglichen Kreisverkehraufgaben im Haushalt sichtbar vor Augen. Das kann zum Beispiel beim Wäschethema ein Wäschekorb so hingestellt sein, dass derjenige garantiert darüber stolpert und weiß: ah, ich muss waschen, das Ding ist voll. Bevorzugt fasst ein Wäschekorb eine Waschmaschinenladung.

    Lg
    Any
     
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  9. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    20.714
    ich denke nicht das dies das eigentliche Problem ist, bei Menschen die nicht aufräumen können.
    Oftmals wissen sie genau was und wie oft sie etwas machen müssten.
    Kann sogar sein, das es den Menschen sogar selbst stört, das Chaos.
    Der Stau ist nicht hilfreich für die Energien dieser Menschen, bewusst werden diese Störfelder ausgeblendet.

    Es fehlt der Antrieb, das Aufraffen zum Handeln und Aufräumen.
    Es ist ein Gefühl des Gelämtseins, der Ohnmacht.

    ich möchte auch meinen das das Aufwachsen eine bestimmte Rolle dabei , vielleicht sogar bestimmend dafür sein kann.

    Ja das Phänomen der Druckvariante, wenn Besuch kommt, grob sauber gemacht wird, ist weit verbreitet, irgendjemand hier hatte dies bereits gut geschildert.

    Ich denke helfen kann nur ein psychisches Einwirken beim Menschen, den Willen stärken und ihm seine Macht über sein Leben wiedergeben.
    Vorallem braucht es Zeit, dieser Prozess. Es kann nur nach und nach vorwärtsgehen.

    Alles Liebe
    flimm
     
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  10. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Guest

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    Denke nicht, dass das Aufräumen das Problem ist. Die Leute stehen dann nicht zu sich und wollen etwas darstellen, was sie nicht sind.
    Es gibt nun mal Menschen mit Putzfimmel ebenso wie dieses kreative Chaos, und ebenso gibt es alles dazwischen. Aber wenn man das nicht vor sich (und damit vor anderen) verantworten mag, dann kommt man in Zugzwang.
    Das ist doch ganz genauso beim Kalorienzählen. Die einen halten das ein Leben lang peinlich genau ein, die anderen essen Kuchen, Eis, Chips und schämen sich dann (was ich für totalen Unfug halte).

    Leute, seid doch wie ihr seid, aber seid glücklich dabei!
     
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