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Neutralität - Der Weg zu Gott?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von JimmyVoice, 18. April 2006.

  1. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Wir sprechen von Gut und Böse, von Liebe und Hass, von Gerecht und Ungerecht. Kurzum von Dualität. Wir bewerten und urteilen über andre. Ist das alles nicht jenseits der Mitte? Die Mitte ist Neutralität, die Mitte ist auch ein Gefühl nicht zu bewerten. Schon der Gedanke ist eigentlich schon eine Bewertung. Heisst zu Gott zu kommen nicht, alles hinzunehmen? Heisst zu Gott zu kommen nicht, alles geschehen zu lassen? Wenn wir nicht mehr denken, nicht mehr fühlen, sind wir dann nicht Gott gleich?

    Gott ist das NEUTRALE, solange wir nicht neutral sind, solange werden wir nie den Weg zu Gott finden!

    Können wir eigentlich jemals neutral werden?
     
  2. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Aus meinem Empfinden heraus würde ich eher sagen, wenn ich davon ausgehe, daß das Göttliche ALLES beinhaltet, was ist, dann geht es nicht so sehr darum, etwas zu reduzieren, sondern eher, alles zuzulassen. Also nicht zu sagen "ich denke nicht mehr", sondern "ich erlebe alles als denkmöglich" - und analog dazu nicht "ich fühle nicht mehr" sondern "ich erlebe alles als fühlbar"...

    Was wäre aber davon die Konsequenz?

    Daß sich alles aufhebt - alles ins Gleichgewicht kommt - und damit zur Ruhe?
     
  3. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    Hallo

    Sehr gutes Thema:)

    Etwas neutral zu bewerten, ohne das sich die Menschen beeinflussen lassen von anderen, z.b. das auftreten in Gruppen, finde ich schlichtweg, geistig nicht reif sich ein eignes Bild zu machen und dieses auch zu vertreten.


    LG Tigermaus
     
  4. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Ist das nicht das eigentliche Ziel? Alles in der Mitte und nichts mehr jenseits davon. Um die Mitte zu erlangen, muss man natürlich auch alles jenseits der Mitte kennen gelernt haben. Jenseits von Gut und Böse ist aber auch schon die Mitte. Das Ziel bleibt also eigentlich das Gleichgewicht, also die Mitte.
     
  5. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Kannst du das genauer erklären? Ich hab das nicht so ganz verstanden :)
     
  6. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    Diese sollte ein Beispiel sein, wie kompliziert das Denken vieler Menschen ist, auch das auseinandersetzen mit der Neutralität.
    Ja, Gott einfach annehmen ohne zu denken, da hört es mit der Neutralität schon auf oder?

    LG Tigermaus
     
  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Neutralität zu Gott heisst, Gott ist Gott und Gott bewerte ich nicht. Es gibt keinen Gott da..., ist eine Bewertung, Es gibt Gott der dies und das will, ist auch eine Bewertung. Nun kann jemand sagen,Gott ist Gott ist auch eine Bewertung, aber solange man Gott keine Attribute gibt, solange man Gott nicht in den "Mund" legt, was Gott wolle oder Gott nicht wolle, ist man neutral. Neutral heisst für mich völlig bewertungslos.
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Noch anders gesagt: Es gibt Gott und es gibt keinen Gott, sind noch neutrale Aussagen. Wenn ich aber Gründe nenne, warum es Gott oder warum es keinen Gott gibt, dann bin ich nicht mehr neutral, dann bewerte ich.
     
  9. MichaelaEngel

    MichaelaEngel Mitglied

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    601
    Und genau deshalb werden wir niemals wertungsfrei sein, denn wir sind Menschen!
    Naja, Gott mag uns gerade deshalb!

    Micha
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Man kann lernen, auf den anderen zuzugehen ohne ihn zu bewerten. Ist nicht immer leicht, man fällt auch mal zurück, gerade wenn Emotionen ins Spiel kommen. Aber, solange man auf die Aussagen eingeht, ohne die andere Person zu bewerten, ist man auch noch neutral.

    Ich denke, Gott hat uns die Aufgabe gegeben, wertungsfrei zu werden. Dann kehren wir auch zu Gott zurück, wenn wir eben wertungsfrei geworden sind, solange wir es nicht sind, werden wir auch nicht zu Gott gelangen.
     
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