1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Neues Deutschland, bitte.

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Trixi Maus, 5. Januar 2012.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    Vermutlich wird die etwas schwammige Überschrift in manchen Menschen Erinnerungen auslösen, die angenehm oder unangenehm sein können. Vielleicht verbindet man "Neues Deutschland" ja bereits mit etwas.
    Nun: dies, was ihr bereits damit verbindet, ist nicht gemeint. Nicht grundsätzlich - sondern es soll wirklich "neu" werden.

    Warum nicht mal Deutschland neu erfinden - ja oder? Deutschland sei doch schliesslich das Land der Erfinder, sagt man.


    Wer könnte besser Ihn finden, es finden, Erfinden als wir hier? Schliesslich blicken wir hier am Ehesten noch über den Horizont hinaus. Ich weiß zum Beispiel, daß wir hier "weltweit" schreiben, daß ich nicht der Einzige "Deutschlandflüchtling" bin. Hier leben noch andere Teilnehmer ganz bewusst im Ausland und könnten erzählen, warum.

    Was ist falsch am alten Deutschland, das wir alle vermutlich doch verlassen wollen? Und werden, spätestens im Tod? Schlecht gepflegt zuvor im internationelen Vergleich? Menschenunwürdig, sagt man im Ausland dazu?


    Was sind Perspektiven, wie kann man wieder Mut fassen, sich auf und über das Leben in Deutschland zu freuen? Wie kann man wieder "stolz" auf Deutschland werden oberhalb des Fußball-Niveuas? Wie klappt das vor allem für Intellektuelle, die ja zuhauf das Land bereits verlassen haben, weil es dort einfach nicht klappt mit der Lebensqualität?



    Laßt uns doch einfach mal in diese Erneuerung hineindenken. Es wird sicher nicht leicht werden, falls es denn klappt mit dem Thread hier. Wir könnten uns zanken. Es könnte sein, daß jemand Meinungen äussert, die von anderen Teilnehmern als faschistisch erkannt werden, oder als lieblos, erniedrigend, arrogant, dumm, naiv.

    Es könnte sein, daß wir völlig aneinander vorbei reden, weil wir hinter den Begriffen natürlich individuelles Wissen wissen, weil wir Worte aus unterschiedlichen Gründen in unterschiedlichsten Zusammenhängen verwenden und unsere Aufnahmekapazität sowie auch die Verarbeitungsfähigkeit individuell ist. Und nicht so, wie Herr Sarazin es meint davon abhängig, ob wir eines bestimmten Glaubens sind, einer bestimmten "Rasse" angehören (wobei sich mir bildungsmässig nie erschlossen hat, warum man dieses seit Jahrzehnten konstatierte Fehlwissen weiter vermittelt), eine bestimmte Bildung, Gesundheit, Nationalität, Sexualität, Meinung und so weiter haben.

    also kurz: peace. Live long und prosper.




    Wir werden abwägen müssen. Ohne Kompromisse wird keine Erkenntnis gewonnen. Keine Neue. Man muß umdenken, um zu neuen Einsichten zu kommen, nicht nur nachdenken und vor allem nicht nur die eigene Meinung vertreten, sondern den Blickwinkel des Anderen einnehmen. Das gehört zum Diskutieren dazu - leider können es hier manche noch nicht oder wissen das nicht. Oder können das Wissen nicht anwenden und ihr Kommunikationsverhalten auf ein "normales" Niveau heben. Auf ein internationales Niveau, und nicht auf das Mob- und Gossen-Niveau. (nur so als vorbeugende Pille, die zu schlucken war. Sorry, es ist schon vorbei.)

    Laßt uns doch meinetwegen mal dieses riskante Spielchen gemeinsam wagen. Im freien Schreiben. Thema also: "Neues Deutschland". Dann legt mal los. Ich werde mich ein wenig um Moderation bemühen. Hoffentlich recht entspannt - weil ich ja wenigstens nicht mehr dort wohne. Aber meine Familie.

    Liebe Grüsse,

    Trixi Maus
     
  2. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    gute frage wie entwickelt man wieder stolz für sein land wenn man den verloren hat?
     
  3. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
    Du, das ist ein schöner Anstoß und mir fällt spontan doch etwas auf Fussballniveau ein - es gibt da so einen Werbespot über die Nationalmannschaft, wo die Eltern der Spieler zusammen grillen und sich nachher das Spiel zusammen ansehen. Da krieg ich immer Gänsehaut, wenn ich das sehe (habe selbst "Migrationshintergrund")....

    Liebe Grüße und ein Guts Neus`!
    Bibo
     
  4. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
    Hallo Trixi Maus

    Wieso ist Deutschland nicht lebenswert?
    Was ist Lebensqualität für Dich?

    Gespannt..........

    Andreas
     
  5. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.194
    Ort:
    Niedersachsen
    :thumbup::thumbup:
     
  6. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.505
    Werbung:
    Gegenfrage: Warum sollte man überhaupt so etwas wie *Stolz* auf sein Land entwickeln wollen? Cui bono? M.E. ist das so wichtig wie die letzte Wasserstandsmeldung und in einer Zeit, in der die Welt immer mehr zusamenwächst, hoffnungslos anachronistisch.

    :)
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD


    shalom trixi maus...


    wenn wir schon dabei sind, um deutschland..."neu erfinden"...


    hast du schon mal dran gedacht, das alles, wirklich alles, was heute in deutschland uns nicht passt, karmische ursachen haben könnte... wenn das wrklich "volkskarma" ist, was uns nich so gefällt, dann können wir es nicht mit ein paar "positiven gedanken" verändern, dann müßen wir hier, und nur hier sehr viel arbeit verrichten. karmische zusammnhänge, ändernn sich nicht durch ein paar gedanken, sondern nur durch handlungen - und nur im kleinen, und meisztens nur an einem bestimmten ort...

    (ich kann nicht mit sicherheit sagen, ob ich mit dieser ansicht richtig liege...es ist nur ein gefühl, aber dieses gefühl habe ich seit lange zeit immer mal wieder... und wenn das stimmt, dann müssen die menschen hier sehr viel erkennen, es ist sehr viel "schiefgelaufen" und das durch serh lanege zeit..)




    shimon a.
     
  8. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    damit ich mir nicht erpresst oder bestohlen vorkomme wenn ich steuern zahlen muss - sondern stolz drauf wäre auch meinen beitrag leisten zu können/dürfen

    grüße liebe
    daway
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    So, Wochenende. Dann wollmer mal. Hallo Ihr Lieben! :winken5:

    Und danke für Eure Einträge!

    Mehrere Themen sind da also entstanden: Stolz sein wollen (hallo daway), zum Beispiel darauf, daß man Steuern zahlt und damit das "Projekt Deutschland" gerne mitfinanziert.

    Shimon weist auf die geschichtlichen Zusammenhänge hin, die zur Bewusstseinsbildung in einem Volk führen (hallo Shimon). Das finde ich einen guten Zusammenhang, der dann vermutlich auch erklären kann, warum Stolz ein wichtiges Nationalgefühl ist. (hallo Tommy! Daß es so ist wächst nicht auf meinem Mist, sondern ist in der Psychologie und in der Soziologie so verortet und erklärt. Der Verlust des Nationalstolzes führt zu Problemen in den Familien. Welche das in Deutschland sind und wie sie historisch entstanden sind, gilt es zu ergründen. Stichwort Karma, wie es Shimon uns gab.)


    @ bibo: Hallo und willkommen! Ebenfalls ein Frohes Neues! Sag, ich finde das Video nicht. Kannst Du es finden und ggf. verlinken? Meistens gibt es das bei Youtube, aber wie gesagt ich find's net.
    Die Migration - ein bedeutender Einfluss, den man beim Neuerfinden Deutschlands neu berücksichtigen muß. Danke Dir! Trag es weiter dazu bei, bitte. (in diesem Zusammenhang auch: Hallo Siriuskind!)

    Hallo Andreas!
    Ich beschäftige mich da im internationeln Vergleich. Die Lebensqualität ist in anderen Ländern höher. Das heisst nicht, daß ich ein Leben in Deutschland nicht für lebenswert halte. Ich halte auch ein Leben in Uganda für lebenswert, allerdings ist die Lebensqualität dort sicher noch schlechter. (ein eher spiritueller Gedanke also dieses "lebenswert", und Vorsicht mit dem Wort, denn die Begrifflichkeit "unwertes Leben" liegt nahbei. Und vor der sollten wir uns hüten, aus Erfahrung...)

    Es geht also um Lebenqualität und nicht um Lebenswert oder um Wertigkeit des Lebens. Darin sind wir alle gleich.


    Was die Lebensqualität betrifft, ist es aber sehr unterschiedlich. Natürllich innerhalb Deutschlands, aber v.a. eben im internationalen Vergleich. In anderen Ländern kann man in mehr Berufen den Lebensunterhalt für die Familie gut verdienen. In anderen Ländern kann man an mehr Arbeitsplätzen erwarten, als Mensch angesprochen und behandelt zu werden und nicht als Funktion, die eine Rolle zu spielen hat. In anderen Ländern wird man an politischen Entscheidungen beteiligt. In anderen Ländern kommt die Auswahl der politisch Verantwortlichen anders zustande, oder es entscheiden sich andere Menschen, politisch tätig zu werden.

    Das nur mal als Beispiele, für die es ja Ursachen gibt.


    Lebensqualität, Andreas, entsteht für mich in der Begegnung mit Menschen. Wenn ich durch Deutschland gehe, sehe ich hektische Menschen, mit dem Blick nach unten gerichtet, mit einem krummen Rücken, einem flachen Atem, hetzend, zu konsumieren, bevor alles untergeht. In anderen Ländern sehe ich aufrechte, glückliche Menschen, die ohne Angst arbeiten gehen, deren Kinder in den Schulen eine gute Bildung erfahren und deren Alte gut gepflegt werden.

    Das nur mal als Beispiele, worum es gehen könnte.

    Und nochmal Hallo Shimon aus dem Geburtsjahr meines Vaters,
    Ja, Shimon, jajaja und nochmal Ja. Dieses Karma, die historischen Zusammenhänge würde ich sagen. Warum ist der Deutsche so, wie es deutsch ist.

    Auf der anderen Seite, wenn ich in die Zukunft denke: die Deutschen sterben aus. Das ist eine seit Langem bekannte Tatsache. Der genetischen Durchmischung kann ein so kleines Volk, das keine gemeinsamen spirituellen Werte eint, nicht standhalten. Die Migration vermischt die Volksgruppen und damit auch die (fatalen) Werte, die in den Familien weitergegeben würden, wenn die Durchmischung nicht stattfände.

    Trotzdem, und das ist das Wesentlichere, sind es immer noch "die Deutschen", die ihr Land regeln. In den Spitzen der Gesellschaft sind wir deutsch. Und gerade diese Spitzen laufen uns weg, und daher fehlt da auch ein bisschen Anstand in der Politik, wird kein eigener Weg gegangen, sondern "wir haben keine Alternative" und erleben wir uns als wehrlos gegen die Stürme der Zeit. Es existiert seit dem Kaiserreich keine Konstanz mehr in Deutschland, man ist gebeutelt im Wind, hat Angst. Tief innendrin. Und die wurde weiteregeben, so daß wir heute leere, unaufmerksame Menschen haben zuhauf. Und das alles steckt in den Elternhäusern drin, die auf eine Weise kriegstraumatisiert wurden, daß Gefühls- und Sprechverbote über weite Teile der deutschen Geschichte implementiert wurden. Von allen Seiten: von den Deutschen selber aus Scham heraus, von den Alliierten in Form der Entnazifizierung von Sprache und der Umerziehung, die keine Reflektion des Geschehenen beinhaltete.



    Die Angela Merkel drückt es für mich in ihrer Gestalt optimal aus. Die gesamte obere Brustwirbelsäule ist zusammengefallen. Der Kopf ist vor den Körper gefallen. Der Po ist nach hinten herausgedrückt und die Beine haben keine Spannung. Eine einzige Schwammigkeit.

    Die deutsche Alternative ist die Gestalt Christian Wulff: zwar aufrecht, aber innendrin ohne würdevolle Füllung.


    Wo ist das Innere geblieben? Nun, es ist in's Ausland gegangen, würde ich sagen. Seit den 30ern.
     
  10. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
    Werbung:
    Hallo Trixi Maus

    ich beschäftige mich damit seit ich denken kann .....
    Nur mit konkreten Beispielen wird die Sache transparent.
    Unduchsichtigkeit ist das Problem, mit dem jede Art von Fanatismus gut gelingt.
    An konkreten Beispielen kann abgeglichen werden, wo es weh tut, um was es geht und wo dieses Land oder jene Kultur eine vorteilhaftere Lösung gefunden hat.


    Das interessiert mich brennend, denn diese Menschen könnten ja Lehrer für die sein, die das noch nicht können, also, raus mit den Vorteilen: Danke!

    Wo kennst du gute Schulen? (Ich kenne ein paar wenige wirklich gute Schulen, genaugenommen kenne ich eine einzige, doch man hat mir mitgeteilt, es gebe noch weitere, was sehr plausibel ist, in China, in Mexiko, in Russland ...) Adressen bitte per PN, danke!

    Ich möchte vollkommen klarstellen, dass hier kein noch so kleiner Zipfel Ironie in den Zeilen, Buchstaben oder Aussagen steckt. Es ist mir tiefernst.

    Danke.

    Andreas
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen