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neue worte finden - neue worte wachsen lassen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von kona, 31. Januar 2014.

  1. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
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    guten tag miteinander! :)

    da wir ja hier in einem esoterik-forum sind, wo es gerne auch um spirituelle entwicklung gehen darf, getraue ich mich diesen vielleicht etwas unbeholfen daherkommenden thread aufzumachen...

    seit ein paar monaten "arbeite ich sehr viel spirituell" (uuh, ich find diesen ausdruck immer ein wenig seltsam, weiss aber keinen bessern).
    in den letzten wochen ist nun innerlich sehr viel geschehen. ich bin super happy damit :) irgendwie durchpulst mich das leben auf eine neue, umfassendere art. ich bin mehr drin in der materie als je, durchdringe oder durchwebe alles irgendwie anders in meiner wahrnehmung. gleichzeitig fühl ich mich aber auch viel leichter und durchsichtiger...
    grmpf, eben schwierig in worte zu fassen, hihi...

    ...was mir nun in den letzten tage häufiger aufgefallen ist, ist dass meine worte irgendwie nicht zu dem passen wollen was ich ausdrücken will.
    wie wenn die worte wie ich sie bis jetzt verwendet habe ein altes kleid sind, dass mir (nach meiner geist-und-seele-saft-kur :D) nun nicht mehr richtig sitzt.

    gerade hier im forum, aber auch im mündlichen gespräch, fühl ich mich - eben, unbeholfen und ein wenig stolprig.

    ich nehme an, neue worte werden wachsen, solche die erzählen können was ich jetzt sagen möchte. aber im moment komm ich mir ein wenig vor wie - ein gärtner mit einer strassenputzmaschine oder so... :D

    habt ihr das auch schon erlebt?

    freundlich-verwirrte grüsse! :)

    kona
     
  2. The Crow

    The Crow Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2013
    Beiträge:
    3.379
    Ort:
    ♡ Berg, Wald und Wiese ♡
    Lieber Kona,

    ja, das geht mir und meinem Mann auch so. :D

    Wir haben dafür eine neue Freude entdeckt und zwar selber Wörter zu erfinden.
    Macht wirklich Spass, wenn andere nicht verstehen oder komisch gucken, weil sie das Wort noch nie gehört haben, aber es voll einleuchtet. :)

    Manchmal reden wir auch ohne Worte miteinander, also murmeln und Telepathie-Bilder schicken.
    Was wir da schon gelacht haben.
    Mit Bilder zu sprechen ist einfach genial. Ja, Kopfkino vom feinsten.

    Nur brauchst du einen sensiblen Partner, der es so mit dir kann.
    Mit jedem geht es so natürlich nicht. :rolleyes:

    Alles Liebe und viel Spass an neuen Möglichkeiten, die Wachstum so mit sich bringen. :kiss4:
    :umarmen:
    Seepferdli
     
  3. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
    liebes seepferdli! :)

    da bin ich aber beruhigt, dass es noch andere sprachspinner gibt hier...
    ja, mit worten spielen tu ich auch gern, also vor allem worte variieren und anpassen, weniger erfinden (bis jetzt).
    bin auch mit runen am arbeiten, und da sitz ich im zuge meiner studien manchmal auch im schneidersitz rum und wiederhole denselben konsonanten in kombi mit den vokalen ganz viele male und gucke, was der konsonant für eine atmosphäre macht - das liebe ich im moment sehr! :D
    auch die farben der vokale, die machen ja auch stimmungen, die führ ich mir mit obertongesang zu gemüte.
    das alles macht irgendwie die sprache zu etwas viel lebendigerem als vorher :)
    worte sind ja eine perlenschnur von verschiedenen klängen...

    ...mega schön

    ich knuddeldich,
    und wünsch auch dir weiterhin viel spinnspass und fröhliches vielfarbiges lachen!

    :umarmen:

    kona
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.230
    Ort:
    Saarland
    Hallo kona

    Wenn kein Wort so richtig zu dem passt was ich sagen will, dann kombiniere ich Wörter zu einem neuen Wort, zum Beispiel "Telepathiesex", oder ich benutze Konstruktionen wie "Beobachter/Gott/absolutes Subjekt". Wenn man die Wortbedeutungen miteinander kombiniert und Eigenschaften herausnimmt die nun gar nicht für alle diese Begriffe gelten, dann weiß man in etwa was ich damit sagen will.

    LG PsiSnake
     
  5. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
    hoi PSI

    jo, mach ich manchmal auch so. ich mag zum beispiel den ausdruck "subverbal" für etwas, das unter der denkenden ebene rumwuselt (oder rumliegt). subverbal/vorwörtlich... oh, und in wort ist ja dann "ort" drin, also ist das denken eine "platziertere" situation als prozesse, die im subverbalen ablaufen, hihi...

    ...cool am schweizerdeutschen ist übrigens auch, dass es keine festgelegte rechtschreibung gibt - da kann man dann wüten mit rein phonetischer schreibweise :D

    ein anderer aspekt des neue-worte-findens ist aber auch, dass ich noch nicht recht weiss, wie ich meinen zustand von erfüllt-sein, von-liebe-überfliessen und so, welchen ich dieser tage öfters hab (ohne äusseren grund) in worte packen kann die sich nicht allzu zuckrig oder aufdringlich oder abgedroschen anfühlen :wut2:
    ich mein, es ist ja auch mühsam für s gegenüber, wenn ich dauernd rumtröte ICH BIN IM FALL MEGA HAPPY UND VOLLER LIEBE!!!! :tomate:
    ...da such ich eben auch noch nach verpackungsmöglichkeiten. ich denk so eine botschaft ist fast schöner als hintergrundmusik denn als partytechno :D
    muss ich noch ein wenig suchen/finden, glaubs...

    :umarmen:

    nachtibus dir liebem PSI! (oooops, siehste, schon wieder... :))

    kona
     
  6. medial

    medial Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2013
    Beiträge:
    350
    Ort:
    Österreich, Steiermark
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    Hallo kona!

    Veränderungen bringen immer eine gewisse Unsicherheit mit sich, weil man seinen Ort noch nicht ganz eingenommen hat. Glaub nicht, dass du zu zuckrig bist, du bist einfach authentisch, das ist doch passend! :)
     
  7. Mondblumen

    Mondblumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2013
    Beiträge:
    8.134
    Evtl. hat das mit den Grenzen zu tun, die sich auflösen/aufgelöst haben.
    Wenn man sich das sinnbildlich auf den Menschen vorstellt und es auf das Innere bezieht.
    In einer leeren Weite braucht's keine Worte - bzw. vielmehr sind alle da, aber auch nichts, keine.

    Da beginnt dann das pure blanke Sein - und das Ringen um so manches Wort.(?) ;)
     
  8. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.728
    Ort:
    Berlin
    Wenn die Leute die alten Wörter alle richtig nutzen würden, wärs schon toll, da brauchts nicht noch neue. *gg*
     
  9. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
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    Ist das nicht nur Hilflosigkeit?
    So ist es doch gar nie gewesen.
    Im Wandel der Zeit haben sich Wörter in ihrer Bedeutung immer gewandelt.
    Auch für ein und dasselbe Bild werden je nach Zeit verschiedene Worte benutzt.

    Was früher mit Geist beschrieben wurde, wird heute Bewußtsein genannt.
    Rudolf Steiner kannst Du - obwohl deutsch - nur mit Wörterbuch lesen und dann ist noch fraglich, ob es so verstehbar ist, wie Steiner es ausdrücken wollte.

    Wer sensibel genug ist und zugleich kognitiv-mental gerne tanzt, der mag ja noch Worte finden, ob Prosa oder Lyrik, die sich den neuen Zuständen annähern.

    Ich empfinde es so, dass eine Sprache, die meint eine Technik zur allgemeinen Verständigung zu sein, in Wirklichkeit NIE existiert hat. Das ist meine Erfahrung hier im Forum und in der Welt draussen. Wir haben eine Oberflächlichkeit für normal definiert, in der Mißverständisse einfach unter den Teppich zu kehren waren, ggfs. von den Schwächeren, weils sonst eine auf die Nuß gab, oder eine Strafe oder kein Geld oder was auch immer.

    Wir (manche von uns) sind heute von (inneren und äußeren) Zwängen so weit befreit, dass wir uns auf breiterer Ebene um Begrifflichkeiten und Befindlichkeiten bemühen können, was aber oft in lange Umschreibungen ausufert, bevor wir wieder zu knackigen Begriffen zurück finden (könnten).

    Verständigung bedient sich mehr Ebenen, als nur dem Wort (als ein bevorzugt mentales Konstrukt). Selbst hier ist SPÜRBAR, was jemand ausdücken will - wenn ich spüren kann, was ich Dir, Lucia und Dir, kona zutraue - und vielen anderen auch.

    :)
     
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