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"Neue Modefarbe: grün-braun"

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 18. September 2016.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
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    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    www.taz.nord 17./18. September 2016 "Wendland färbt sich grün-braun" www.taz.de
    Andreas Speit

    "Beim Durchfahren wirkt das Wendland wie die pure Idylle. Wiesen und Wälder wechseln sich ab, kleine Fachwerk-Städte und Dörfer mit Lehmhäusern An den Grundstücken stehen viele gelbe Anti-Castor-Kreuze und an den Häusern hängen Transparente gegen die Atompolotik. Kleiened Schilder weisen am Strassenrand auf ökologische Höfe und Biocaffes hin.
    Grün ist hier in der Region zwischen Lüneburg und Lützow nicht bloß die Natur. d as ist so, seit die SPD-Bundesregierung von helmuth Schmidt und die CDU-Landesregierung von Ernst Albrecht 1977 (!!!) beschlossen, ein Atommüll-Endlager in Gorleben zu errichten. (Ich möchte dazu vermerken: Ich kenne diese Gegend gut und war, nicht nur einmal bei Demonstraionen dabei. Es war eine gute, eine aufregende Zeit, mit guten Erfahrunge.) Seitdem hat sich in Wendland eine alternative Protest - und Lebenskultur etabliert, die irgendwo zwischen Waldorfpädagigik und Kunsthandwerk steht.
    In der grünen Idylle lerbt aber auchbraune Provinz: Die Lüneburger-Heide und das Wendland ziehen Menschen an, die politisch weit rechts stehen. Sie sind in der NPD aktiv, kommen aus Freien Kameradschaften oder völkischen Zusammenhängen. Bei einem Brauchtumfest am 1. Mai (Zum besseren Verständnis: Das 1. Mai war zwar von der 1. Internationale "erfunden" worden - aber auch unter Hitler gefeiert!) diesen Jahres zeigte sich, dass auch Beziehungen zu Afd bestehen. In diesem Millieu ist der Mann noch der Mann, und die Frau die Frau. Die Männer arbeiten als Handwerker, Ökobauer, Lehrehr oder Physiotherapeut, die Frauen sind Hausfrauen oder üben Sozialberufe aus. (Unterstrichen von mir).
    Rechte Siedler hier? Gern wird das politische Phänomen im Osten verortet - und im Westen verdrängt.
    Und in der tat haben sich etwa in der Gegend ums meklemburgischen Güstrow rechet Familien angesiedelt...."

    Weiterlesen in der taz, www.taz.nord - es "lohnt sich.

    Und es komme mir niemand mehr mit diesem Dummfug: die AfD ist bloss ein "Protestpartei"! Es ist kein Witz mehr - es ist die harte Realität: "Die Afd ist nicht rechtspopulistisch...", sie stehen weit rechts und sind gut vernetzt mit unterschiedlichen, braunen Strömungen!

    Shimon
     
  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    ... es ist schon "recht verfdächtig" - 43 leute lesen das und keine schreibst ein kommentar dazu:D

    shimon
     
  3. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

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    6. September 2016
    Beiträge:
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    44.(aber ich schreibe auch was)

    Das Problem ist, zumindest in den neuen deutschen Bundesländern schon länger bekannt. Hier tarnen sich die mit einer rechtskonservativen Gesinnung möglicherweise nur etwas bessern. Jedenfalls bisher.

    Ich kann noch einen Artikel aus der faz stiften.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus-der-neonazi-auf-dem-lande-13900103.html

    und man muss es ihm lassen. er versteht es, wie viele seiner Gesinnungsgenossen oder in dem Zusammenhang besser -Kameraden, sich bei den Nachbarn beliebt zu machen. Zumindest bei den meisten.
    update Mittlerweile 54 Zugriffe.

    Gruß

    Luca
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    shalom luca,

    ich sweisst nicht ob du wendland aus der 70er und 80er jahren kennst? dort waren noch "die" alten grünen zuhaused, es gab ein widerstand gegn atomlobby und diese grünen waren auch ziemlich "links" im klassischen sinne...das ist verschwundn.

    shimon
     
  5. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

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    221
    Hallo Shimon

    ich kenne das Wendland nicht, aber die Problematik mit rechten Nachbarn in kleinen Ortschaften ist mir, zumindest au Zeitungs- und auch TV- Berichten bekannt.
    Die Meinungen zu ihnen sind dann, bei den anderen Ortsbewohnern, meist geteilt.
    Die Mehrheit sagt dann nichts, aus Furcht, dass diese Rechten etwas gegen sie unternehmen könnten. Ist aber auch schon passiert, dass Leute, die sich kritisch geäußert haben , dann plötzlich Beschädigungen an ihrem Eigentum beklagen mussten.
    Leider gab es dann keine Augenzeugen, so dass eine Verurteilung der mutmaßlichen Täter nicht möglich war.


    Gruß

    Luca
     
  6. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Es wird einem schon ganz schön mulmig, wenn man den Bericht über Jamel in Meck-Vorpommern liest. Der Ort ist anscheinend fest in Neonazihand und wer aufmuckt, wird ernsthaft geschädigt.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-08/jamel-nazis-Kommentar

    Die Polizei kann nichts unternehmen, weil es, wie immer, keine Zeugen gibt.
    Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass eine größere Polizei- oder auch Bundeswehrpräsenz vor Ort die Rechten mittelfristig vertreiben würde.

    Gruß

    Luca
     
  7. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Die Leute auf dem Land stehen politisch schon immer eher Rechts. Zumindest konservativ.

    Mein Dad war damals in Gorleben auch auf den Demos. Auch später in Hamburg. Er hat von dem Hamburger Kessel erzählt und dass bei einer Demo es richtig gefährlich wurde. Tränengas, Wasserwerfer...

    Da war er auch dabei, erinnerst du dich Shimon?
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Kessel
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Witzenhausen/Hessen in BRD

    luca,

    diese seite scheint gelöscht zu sein und meldet: dokument nicht gefunden.

    shimon
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
  9. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2016
    Beiträge:
    221
    Tut mir leid, war sehr interessant. Ich werde es noch mal in Ruhe suchen, denn vorhin war sie noch da.
    Hier ein anderer link, der das gleiche Problem behandelt.

    http://www.zeit.de/2015/35/wendland-rassismus-rechtsextremismus-kampf-gegen-neonazis-wibbese

    Dort kannst Du auch zu einem Artikel über die Vorfälle in Jamel kommen.

    Gruß

    Luca
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    shalom luca,

    es ist mir nicht so wichtigweiss darüber aus der taz bescheid...

    shimon
     

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