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Neue Methode zur Heilung psychischer Krankheiten

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Sternenspiel, 10. April 2010.

  1. Sternenspiel

    Sternenspiel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2007
    Beiträge:
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    Dr. Fredric Schiffer, ein Psychiater an der Harvard Medical School, hat in seinen langjährigen Studien an Patienten mit den verschiedensten psychischen Erkrankungen herausgefunden, dass eine Ungleichheit in der Tätigkeit der beiden Gehirnhälften in sehr vielen Fällen Schuld an den Symptomen der Krankheit trägt.

    Und zwar ist es so, dass in diesen Fällen die eine Gehirnhälfte reifer und ausgeglichener ist, während die andere sich nicht voll entwickeln konnte und das Trauma oder die Depression oder andere schädliche Zustände beherbergt.

    Er hat desweiteren eine Methode entdeckt, wie man diagnostiziert, welche Gehirnhälfte betroffen ist, und wie man gezielt eine der beiden Gehirnhälften stimulieren kann. (Bei etwa 60% der Fälle führt diese Methode zum Erfolg, d.h. ist eine Ungleichheit der Gehirnhälften leicht bemerkbar, wobei es von Patient zu Patient verschieden ist, welche der beiden die gesunde und welche die unentwickelte ist.)

    Diese Methode ist äußerst einfach anzuwenden, sie besteht darin, das Gesichtsfeld teilweise abzudecken, entweder durch das Vorhalten der Hände, oder durch eine einfach zu bastelnde Brille mit einer Pappabdeckung.

    Der Hintergrund ist der, dass die Sehnerven teilweise kreuzen, die jeweils linke Hälfte des Gesichtsfeldes eines jeden Auges wird in der rechten Gehirnhälfte verarbeitet, und umgekehrt. Wenn nun eine Gehirnhälfte von visuellen Wahrnehmungen ausgeschlossen wird, gerät sie in einen Ruhezustand, und die andere Gehirnhälfte bleibt aktiv.

    Die teilweise Abdeckung der Augen sollte so geschehen, dass man das eine Auge ganz zuhält, und vom anderen die äußere Hälfte offen lässt. Nach etwa einer Minute sollte ein Effekt zu merken sein, entweder fühlt man sich gut und sicher, oder ängstlich mit den gewohnten Symptomen der Erkrankung.

    Zur Therapie ist eine Brille zu empfehlen, besser zwei, für beide Möglichkeiten der Abdeckung. Die eine Phase besteht darin, die sichere Hälfte zu aktivieren und zu stärken, und ein Gefühl für diese Sicherheit zu erlangen, um sie zu festigen, und die andere Phase besteht darin, die unsichere und traumatisierte Gehirnhälfte in einer beruhigenden Umgebung aus ihrer Angststarre hervorzuholen und ihr langsam beizubringen, wie sie ihre Schwierigkeiten überwindet, die ja vor allem darin bestehen, dass sie vieles nicht oder falsch versteht.

    Wenn die eine Gehirnhälfte erst sicher genug ist, kann sie in ein Zwiegespräch mit der anderen treten und ihr die nötige Unterstützung und Anweisung in einem langen und stetigen Prozess zur Verfügung stellen.

    Es würde mich interessieren, ob jemand von euch mit dieser Methode Unterschiede im Bewusstseinszustand feststellen kann, und ob diese Therapie zu einem Erfolg führt.

    Dr. Schiffer hat eine Internetseite, er hat ein Buch geschrieben, und anscheinend gibt es diese Brillen auch käuflich zu erwerben. (Sie sind aber auch ganz leicht selbst herzustellen.)
     
  2. Irislicht

    Irislicht Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    66
    habs nicht ganz verstanden:

    also den versuch zuerst mit dem einen auge machen, falls mich dies beruhigt ist es das "richtige" auge, welches ich trainieren kann?

    LG
     
  3. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

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    6. Dezember 2005
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    Ha??? Würde für mich bedeuten, dass man dann logischerweise der anderen Gehirnhälfte ebenfalls ein Trauma oder eine Depression hinzufügt, wie auch immer... (und sei es im töten einiger Gehirnzellen, um die reifere Hälfte der unreiferen gleichzusetzen) dann die psychische Krankheit verschwindet?
    Da hakts.....

    Und welche Teile sollen betroffen sein?
    Ist der Teil fürs Gehör "unreifer" (was immer er damit auch immer versteht) als der Teil fürs Kurzzeitgedächtnis, bekommt man eine psychische Krankheit?

    Klingt für mich nach Phantasieroman....
     
  4. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
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    daheim
    Und nochwas:

    Und was ist mit blinden Menschen?
    Die haben Zeit ihres Lebens den Dornröschenschlaf, weil sie aufgrund fehlender visueller Wahrnehmung im Ruhezustand sind, oder wie?

    Klingt etwas sehr fehlerhaft diese ganze "Theorie".
     
  5. Sternenspiel

    Sternenspiel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:

    Zuerst mal beides ausprobieren, es sollte reichen, wenn du das mit den Händen abdeckst, für ein, zwei Minuten.

    Wenn du dabei emotionale Unterschiede bemerkst, sollte die Methode bei dir funktionieren. (Geht nicht bei jedem, nur bei etwa 60% der Menschen.)

    Und dann beginnst du zuerst mit der "guten" Seite, also wo du dich besser fühlst, damit diese sicherer wird, und erst später trainierst du auch die andere.

    Falls es bei dir funktioniert, würde es mich interessieren, welche Seite bei dir sich wie anfühlt. (Interessiert mich auch bei anderen, hat es gar niemand ausprobiert?) (Bitte auch Fehlschläge posten.)
     
  6. Sternenspiel

    Sternenspiel Aktives Mitglied

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    Natürlich nicht. Die unreifere Gehirnhälfte soll ebenfalls reifer werden, doch nicht umgekehrt.

    Betroffen sind die höheren Assoziationszentrem im Frontalhirn, wo unsere Urteile und Bewertungen gemacht werden, wo wir unsere Handlungen planen.

    Da sind die beiden Gehirnhälften miteinander ja viel weniger verbunden (nur über den schmalen Balken), als jede Gehirnhälfte mit sich selber vernetzt ist.

    Ein Phantasieroman ist das sicher nicht, Dr. Schiffer ist ein renommierter Wissenschaftler und hat das an vielen Patienten untersucht, und seine Ergebnisse sind auch publiziert. Er meinte auch, er sei selber sehr überrascht über diese Erkenntnisse gewesen, vor allem, dass man so einfach, nur durch das Abdecken der Augen, einen Effekt erzielt, aber er hat wohl auch an Split-Brain-Patienten geforscht, von daher ist es anscheinend doch nicht so abwegig, dass dem so ist.
     
  7. Sternenspiel

    Sternenspiel Aktives Mitglied

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    Bei denen haben sich die Areale, die normalerweise mit visueller Wahrnehmung beschäftigt sind, auf andere Dinge spezialisiert, etwa hören sie besser, oder nehmen ihren Tastsinn intensiver wahr.

    Andererseits ist es schon möglich, dass deine Idee stimmt, ich kenne aber keine Untersuchungen, wo man den generellen Aktivierungszustand der Gehirne von Blinden und Gesunden miteinander vergleicht.
     
  8. Irislicht

    Irislicht Mitglied

    Registriert seit:
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    66
    ok werds mal versuchen wenn ich eine ruhige minute finde, hats denn bei dir geklappt?
     
  9. Sternenspiel

    Sternenspiel Aktives Mitglied

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    2. September 2007
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    Einen Unterschied merke ich schon, die eine Seite (linkes Auge, rechte Gehirnhälfte) ist unsicherer, hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass ich damit schlechter sehe, aber das könnte wiederum auch von da verursacht sein, und nicht vom Auge.

    Zur Therapie verwende ich diese Methode nicht, ich mache hauptsächlich Visualisierung, die Visionen sind ja von der rechten Gehirnhälfte, und das Interpretieren von der linken, und wenn man das zusammenbringt, ist es echt gut.
     
  10. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
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    Naja eben, also trotzdem, laut der Theorie müsste es auch funktionieren wenn man die reifere dann etwas "verblöden" lässt...
    Dumm aber glücklich...oder so...


    Ich weiß nicht, ich bin skeptisch ob das nicht trotzdem nur ein Abzockversuch ist....
    Mir kommt die These zu banal vor, unrichtig einfach....
     
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