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Neptun, Venus und die Suche nach einer fehlenden Person

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Steff139, 8. Januar 2018.

  1. Steff139

    Steff139 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2011
    Beiträge:
    19
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    Sehe ich auch so und ich rechne auch damit, dass Unangenehmes diskutiert werden kann, wenn ich in ein Forum meine Daten preisgebe und wildfremde Menschen um ihre Meinung bitte. Dennoch bin ich mit @Urania02 vollkommen einer Meinung, wenn Sie um einen achtsamen und lösungsorientierten Umgang mit astrologischen Deutungen bemüht ist. Und nicht weil es hier um mich geht. Als Astrologiekundige habt Ihr euch ein wunderbares Werkzeug angeeignet, das vielen Menschen von Nutzen und eine Hilfe sein kann; dass Ihr damit aber auch ein Machtinstrument in der Hand hält, wird wohl allen klar sein. Da ich mich hier sozusagen als Zielscheibe hingestellt habe, musste ich mit rechnen, getroffen zu werden und das aushalten können. Wenn jemand Pfeile abfeuert, muss er aber auch damit rechnen, jemanden zu treffen und auch dessen Schmerzbekundungen oder Abwehr aushalten können. Da hier auch Laien dazu eingeladen werden, ihre Anliegen und Fragen zu stellen, ist es eben nicht nur eine Astrologieforum unter Experten und somit ist alles offen und alles möglich. Soweit ich es verstanden habe, arbeitet jedeR freiwillig und die Entlohnung dafür ist neben Dank auch eine Erweiterung und Ansammlung an Erfahrungen, Wissen, Bestätigung etc. Meinen Dank und meinen Respekt für Euer Wissen möchte ich Euch gerne nochmals aussprechen. Sollte ich Forumsregeln oder den Usus missachtet haben, bitte mich darauf hinweisen.
    Ich persönlich hab kein Problem mit Ehrlichkeit auch wenn es meistens unangenehme Emotionen weckt. Der Beginn dieser Diskussion hat mich schon kurz in Angst versetzt, wer will schon auf sein Kind bedrohlich wirken!?? Im weiteren Verlauf hab ich aber gemerkt, dass es ja gar nicht um mich geht, sondern um einen oberflächlich diskutierten Aspekt, der ein "Wilder" zu sein scheint und in meinem Leben eine Rolle spielt...aber in welcher Form und in welchem Ausmaß, kann hier ja gar nicht diskutiert werden, solange nicht mehr Hintergrundwissen aus meinem Leben vorhanden ist. Insofern ist aus meiner Sicht alles Gut und ich werde mich selbst auf Spurensuche begeben.

    LG, Steff

    "Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht:" (Tolstoi) - mein persönliches Mantra zu meinem PlutoMond
     
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  2. Steff139

    Steff139 Neues Mitglied

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    Beiträge:
    19
    (Bitte "oberflächlich" nicht missverstehen, es ging ja mehr um die Gewichtung als um den Inhalt der Konstellation)
     
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  3. Steff139

    Steff139 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19
    Ich hab gestern Nacht noch Mond/Pluto "studiert" und möchte im folgenden noch meine persönlichen Assoziationen dazu mit Euch teilen. Ich kann nicht beurteilen wie gut die Quellen sind, die ich gefunden habe, aber einige Punkte haben sich ja wiederholt:

    - Abgründe/Seelentiefe: für meine seelischen "Abgründe" habe ich mich zu interessieren begonnen, als ich gelernt habe, dass man das Leben und den Alltag ins Unendliche reflektieren kann. Was sich anfangs wie ein Befreiungsschlag anfühlte, wurde später zu einem zwanghaften Gedankenkarusell, das Alles in Frage stellte und jede Begebenheit als relativ wahrnahm. Ich verlor den Bodenkontakt und wurde immer trauriger und ängstlicher. Mein wunderbarer Sohn hat feine Antennen und mir gezeigt, dass er mehr Sicherheit, Werte und eine authentische Mama braucht. Also habe ich mich in Therapie begeben und gelernt, meinem Verstand Grenzen zu setzen und mich und somit auch meine Schattenseiten so gut es geht anzunehmen. Seither konnte mich auch kein Wind mehr so stark entwurzeln wie zuvor, ich habe aber auch etwas an Empathievermögen und Toleranz Anderen gegenüber abgegeben, womit ich mir nach wie vor schwer tue. Ich finde das Gefühl, jemanden eventuell verletzt zu haben unerträglich. Was nicht heißt, dass ich mich nicht über Andere ärgern kann, oder weiß wie ich wunde Punkte treffe. Aber ich muss mich immer erklären wie ich etwas gemeint habe und entschuldigen falls ich jemanden auf den Schlips getreten bin. Gleichzeitig erhoffe ich mir durch die ganzen Worte auch richtig wahrgenommen zu werden...dadurch ich in meinem Inneren extrem viel empfinde und die unterschiedlichsten Gedanken produzieren kann, habe ich schon immer wieder das Gefühl, kein guter Mensch zu sein. Dadurch habe ich vielleicht auch das Bedürfnis mich in allem korrekt verhalten zu müssen. Ich möchte auch niemanden etwas schuldig sein...gebe tausendmal lieber, als ich nehme...erwarte mir aber auch ein Dankeschön. Kommt das nicht, habe ich das Gefühl es wird als Selbstverständlichkeit angenommen, ärgere mich darüber und vergesse es auch so schnell nicht.

    - machtvolle Mutter/Familie: meine Mutter empfand ich als Kind aufopfernd, fürsorglich, liebevoll und arbeitsam. Eventuell etw. manipulativ auf der Gefühlseben, wenn sie zB sagte, dass es sie traurig mache, wenn ich nicht zur Kirche gehe und eigentlich meinte, dass es ihr peinlich sei, wenn alle Kinder bis auf mich zur Kirche gehen. Sie war nach außen hin immer sehr darauf bedacht, den gesellschaftlichen Konventionen zu entsprechen und ich Nesthäckchen spielte die Rolle der Rebellin..das hat ihr ein paar peinliche Situationen beschert und war sicher nicht immer angenehm, aber ihr Geschimpfe, wenn man es überhaupt so nennen kann, hatte meistens auch ein kleines Augenzwinkern dabei. Ich habmich von ihr angenommen und verstanden gefühlt aber auch manchmal zu sehr beschützt. Da ich sehr sensibel war und viele Ängste hatte, hat meine Familie versucht, die raue Realität vor mir zu verbergen..ich hab dadurch nur lange Ohren bekommen und war frustriert darüber, weil ich mich nicht mit eingebunden und ernst genommen fühlte. Dieses Spielchen spielen wir heute noch...ich trage meine Gefühle auf der Zunge und gerate schnell in Panik wenn ich das Gefühl habe, etwas Bedrohliches, Unkontrollierbares könnte unser schönes Leben zerstören. Meine Familie filtert und beschönigt also ein bisschen, wenn sie das Gefühl haben ich könnte die Wahrheit nicht gut verdauen.

    -Macht/Druck/Beherrschen: Wenn jemand auf mich Macht oder Druck ausüben will, reagiere ich allergisch, es sei denn es passiert in einem geregeltem Arbeitsverhältnis. Dort habe ich keine Probleme mich unterzuordnen, zu dienen oder selbst Macht und Druck auszuüben, wenn es von mir verlangt wird. Mit Ungerechtigkeiten kann ich aber auch am Arbeitsplatz nicht gut umgehen. Im Privaten spielt Macht und Druck natürlich auch immer wieder eine Rolle, aber keine Vorherrschende. Mir ist die individuelle Persönlichkeit eines jeden Menschen viel zu kostbar, als dass ich auf sie machtvoll und lenkend einwirken möchte. Die Schuldgefühle würde ich nicht aushalten. Ich bin aber schon sehr bedacht auf meine persönlichen Grenzen und kann sie auch mächtig verteidigen. Auch meiner Familie gegenüber. Wenn ich als Mutter überfordert war, habe ich auch schon Druck ausgeübt. Elterliche Macht natürlich auch, wenn ich denke, dass es notwendig ist.

    -Leidenschaft/Inbrunst: Ich habe viele aufkeimende Leidenschaften, vor allem im künstlerischen Bereich, die ich kurz verfolge aber die auch schnell wieder ihren Reiz verlieren. Das finde ich sehr schade, dass ich da nicht mehr Durchhaltevermögen habe. Aber ich fühle mich nicht getrieben von irgendwelchen Leidenschaften. Eher von Gedanken und Ängsten, vor allem was die Gesundheit meiner Liebsten und meinerangeht. Wenn diese durch äußere Umstände getriggert werden, fühle ich mich wie eine Gefangene meiner Ängste. Das ist der tiefste und schlimmste Schmerz in meinem Leben, den ich wahrnehmen und benennen kann. Der beeinträchtigt auch mein Leben maßgeblich, weil ich phasenweise in der Erwartung lebe, dass etwas schlimmes passieren könnte und dann auch regelrecht im Alltag erstarre. In diesem Erstarren kann ich dann auch keinen wirklichen Halt spenden und könnte mir vorstellen, dass das auf Kinder auch bedrohlich wirken könnte. Aber als eine Bedrohung im Sinne einer machtvollen, unterdrückenden, harten, manipulierenden oder gefühllosen Mutter, sehe ich mich gar nicht.

    Schönen Sonntag allerseits!!
     
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  4. Steff139

    Steff139 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19
    Nachtrag: Laut werden kann ich schon auch als Mutter...wenn ich komplett überfordert bin reagiere ich auch impulsiv schmeiße die Türen zu und kann nicht sofort wieder Nähe zulassen, wenn sich zb mein Sohn entschuldigen kommt. Wie das dann bei meiner Tochter wird, kann ich nicht sagen, sie wird bestimmt andere Punkte bei mir triggern wie mein SOhn. Ich hoffe jedenfalls, sie in ihrem Wesen so annehmen zu können, wie sie es braucht. Meine Idealvorstellung ist es, so eine Mutter zu sein, wie Khalil Gibran es empfiehlt, das werde ich in seiner Vollkommenheit nicht erreichen, aber ich arbeite mich dort hin.
     
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  5. Mondauge

    Mondauge Sehr aktives Mitglied

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    Wenn ich es an mir bemerkte, hatte ich sowas wie ein "Ritual", hab mich aus der Situation genommen, das war der Balkon, um mich "runterzufahren". Meine Kinder waren ja nun auch betroffen, hab ihnen in dem Moment auch Zeit gegeben von mir Abstand zu gewinnen und der Situation, dass sie nicht weiter eskaliert.
    Dann bin ich wieder rein und zeigte meinen Kindern irgendwie, das ich sie dennoch liebe und sie auch mir, dass da keiner irgendeine Schuld trägt, und wir konnten in beruhigten Bahnen und liebevoll miteinander weitermachen.
    Ich denke auch meine Kinder haben damit sehr gut lernen konnen, was passiert, wenn sie sich in die Wolle bekamen, na bis zum Nächsten Mal ;)

    LG
    Mondauge
     
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