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negative beziehungsmuster

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von pisces, 21. Juni 2007.

  1. pisces

    pisces Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2005
    Beiträge:
    1.009
    Ort:
    Hamburg, hoch im Norden
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    woher kommt es, dass manche menschen sich immer wieder in desinteressierte personen verlieben und nicht wiedergeliebt werden? sie müssen sich sozusagen an der gleichgültigkeit des anderen 'abarbeiten' und leiden höllenqualen, fühlen sich immer weniger wert.

    wie kommt es, dass manche menschen, gerade die, welche ein großes sicherheitsbedürfnis haben und geborgenheit suchen, immer wieder die falschen typen anziehen, neurotiker, unverbindlichkeitsexperten, jäger?
    was für signale senden diese menschen aus, dass gerade immer diese 'falschen' charaktere angezogen werden?

    finde das als diskussionsgrundlage sehr interessant.

    lg
    p.
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ich habe da einige Theorien dazu.

    Kindheit, ähnlich einem Älternteil. Der Partner muss für einen Elternteil herhalten um endlich doch das zu bekommen, was man von den Eltern haben will.

    Man kennt es nicht anders und zieht daher immer genau diese Typen an.

    Man will es unbewußt nicht anders.

    Karmisch.
     
  3. Das könnte was mit Macht und Ohnmacht zu tun haben.

    Wenn man selbst unsicher ist macht man ein"Tor" auf, man kann sich nicht wirklich abgrenzen. Man ist "ohnmächtig", was bedeutet dass man anderen die Macht überlässt ohne es zu wissen.

    Da solche Menschen oft das Glück im Außen, also beim Partner suchen, ergeben sie sich in gewisser Weise.

    Sowas kann natürlich vorgelebt sein, so wie Indigomädchen schreibt, nur denke ich hat jeder, wenn er das will, Gelegenheit aus diesem Muster auszubrechen.

    Gruß Elvira
     
  4. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    402
    Abarbeiten ist ein gutes Stichwort. Man schleift förmlich das Suchtverhalten auf Null, wenn man denn bereit ist, sich sein Verhalten einzugestehen. Die Sucht nach Anerkennung, Wertschätzung, Interesse. All das, was man - hat man sein Suchtverhalten aufgehoben - in sich selbst findet und nur in authentischer Form finden kann und späterhin in authentischer Form gespiegelt sein wird, denn liebst Du Dich, liebt Dich die Welt.

    Dass der 'andere' einem nicht gibt, wonach man zunächst noch während der Sucht verlangt, ist ein Glücksfall (der wiederum auch nicht anders sein kann, da der Mensch die Selbsterkenntnis lebt). Es folgen etliche, die einem dasselbe verwehren, und zwar allein aus dem Grunde, damit man ständig auf sich selbst zurückgeworfen wird, um mit zunehmendem Leiden zu erkennen, dass der andere nur das geben kann, was man sich selbst gibt. In dieser Phase ist das zwangsläufig Nichtinteresse, Nichtakzeptanz, Nichtwertschätzung sich selbst gegenüber, weil man sich abgewendet hat. Von sich selbst.

    Ich erfahre nichts, was ich mir nicht selbst gönnen würde.
     
  5. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Hi Pisces,

    Es ist eine Form von Sucht. :)

    Kannst Du damit was anfangen?


    Dunkle Grüße,
    Wyrm
     
  6. pisces

    pisces Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2005
    Beiträge:
    1.009
    Ort:
    Hamburg, hoch im Norden
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    ich denke das auch und ich finde es erschreckend, wieviele menschen und gerade frauen davon betroffen sind.

    woher kommt das denn? wie entwickelt man das? ich hab' da meine theorie, aber mich interessieren andere meinungen und erfahrungen sehr.
     
  7. Esofrau

    Esofrau Guest

    Eigentlich ist bereits alles gesagt. Nur anders formuliert ;)
    Ich beschreibe es so: Die Welt ist ein Spiegel deinerselbst! Alles, alles, was du inneträgst - ob bewusst oder unbewusst - wird dir gespiegelt. Das "Unangenehme" wird dir so lange gespiegelt bis du es für dich geklärt hast. Nämlich "wie innen so außen" - bedeutet: Erkenne dein Außen und erkenne dich selbst. Nehme dich an und liebe dich selbst. Gestehe dir all das zu, was du von anderen willst / bei anderen suchst. Dann spiegelt sich das Gewünschte auch im Außen wider.

    LG
    Esofrau
     
  8. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Es kommt von Minderwertigkeitsgefühlen... einem Minderwertigkeitskomplex.

    Entwickelt wird er auf Grund von Liebesentzug.

    Gefestigt wird er durch das Missverständnis, dass man nur dann Lieben kann, wenn man Geliebt wird...
    anstatt Aktiv Liebe (und das betrifft genauso die Selbst-Liebe).

    Unveränderlich erscheint es, weil die Angst vor Veränderung grösser ist, als die (Un)Sicherheit, die das schon Bekannte so bietet.


    Und es ist ein Paket... sonst würden sich viele Männer anders verhalten. :)



    Dunkle Grüße,
    Wyrm
     
  9. pisces

    pisces Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2005
    Beiträge:
    1.009
    Ort:
    Hamburg, hoch im Norden
    Wie lernen wir Beziehungsverhalten?
    trifft es das? ist es IMMER die grundvorraussetzung? und - was ist mit den vätern?
     
  10. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
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    Hi,
    sehr interessant das Thema. Ich bin vor einiger Zeit draufgekommen dass in meinem Fall in der Kindheit der Ursprung liegt.

    Ich fühlte mich von meinen Eltern nicht geliebt. Mir fehlte die Geborgenheit. Was mir aber erst seit Kurzem bewusst ist. In der Kindheit war mir nicht bewusst dass mir etwas fehlt. Ich wurde kaum gelobt, egal was ich tat. Auch das ging mir damals nicht ab, ich kannte es ja nicht anders.

    Also vermute ich dass dieses Muster großteils "anerzogen" ist. Man ist so aufgewachsen, man kannte bzw. kennt es nicht anders und daher passiert es immer wieder.

    LG
    mimi
     
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