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Natascha Kampusch - Öffentlichkeit u. Familie

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Condemn, 27. Februar 2013.

Status des Themas:
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  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
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    Durch den Film über ihre Entführung war Natascha Kampusch ja in der letzten Zeit wieder etwas präsenter in den Medien (etwa Günther Jauch) und immer wieder wurde auch thematisiert, wie hart sie von Teilen der Öffentlichkeit angegriffen wird. Ich habe ihren Fall nie besonders aufmerksam in den Medien verfolgt, aber ich habe vor ein paar Jahren ihr Buch und ab und zu mal einen Artikel gelesen.

    Eben las ich einen Artikel der wirklich krass ist, aus ihrer Perspektive sicherlich eine neue Dimension. Für mich persönlich schwer nachzuvollziehen:

    Das finde ich wirklich extrem. Ein Vater formuliert, seine Tochter durfte im Bett ihres Entführers schlafen... das Mädchen aus dem Keller sei ein Mythos und sie habe mit ihrer Flucht gewartet, weil sie sonst in ein Heim gekommen wäre (????)...


    Was den Rest seiner Zweifel betrifft, kenne ich mich damit kein bisschen aus. Aber der Vollständigkeit halber:

    Wie gesagt, ich habe mich bisher nie wirklich damit befasst und ich kann zumindest ansatzweise verstehen, dass es Zweifel an ihrer Geschichte gibt, weil es m.A.n. nur natürlich ist, wenn sie nicht alles der Öffentlichkeit erzählen will. Ihr Buch wirkte auf mich wie ein Versuch, die Deutungshoheit über ihre Geschichte zu gewinnen, was ich vollkommen verständlich finde, selbst wenn nicht alles wahr sein wird was sie schreibt. Erstaunlich finde ich ihre Klugheit, die sie aber sicher (sehr offensichtlich sogar) nicht davor bewahrt, psychisch ziemlich zerstört worden zu sein.

    Was ich aber absolut nicht verstehe ist einerseits der Hass aus Teilen der Öffentlichkeit und noch weniger, dass ihr Vater offenbar ohne ihr Wissen ein Buch veröffentlicht, in dem er sie auch selbst an die Wand stellt. Das will mir absolut nicht in den Kopf...

    Woran liegt es, das sie von einigen so gehasst wird? Und vor allem: Warum macht ein Vater sowas?
     
  2. Vielleicht ist das alles aus einer Verzweiflung heraus so entstanden, vom Vaters Seite aus.
    Er kann evtl. nicht verstehen, "warum". Warum überhaupt, warum so lange usw.

    Ich hab sie auch gesehen, als sie letztens bei Günther Jauch war.
     
  3. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    21.930
    Ort:
    VGZ
    Verstehe nicht, wie da nicht verstanden wird. Mir begegnet zwar immer öfter, dass die meisten Eltern Friedefreudeeierkucheneltern seien, auch hier im Forum, doch so einfach ist es nie.


    Augsburger Allgemeine
    Was wissen wir denn, wie das Verhältnis des Vaters zur Tochter war?
     
  4. "3096 Tage" Trailer:

    http://www.3096tage.de/#/trailer
     
  5. yogini75

    yogini75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
    1.111
    Ort:
    planet erde
    wer ist natascha kampusch?
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
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    Von einem Vater würde ich vor allem erwarten, dass er das Wohl seiner Tochter als oberste Priorität hat. Das sie entführt wurde und in der Folge ein Martyrium durchmachte, besteht kein Zweifel. Öffentlich zu theoretisieren, inwiefern sie die volle Wahrheit sagt oder manches verschleiert oder sogar lügt... was ja alles eine Folge ihrer extremen Situation wäre, ist doch gleich ein neues Trauma.

    Und es ist ja offensichtlich, das er dieses Buch herausbringt, ohne das sie davon wusste. Gewollt hätte sie es sowieso nicht.

    Sie muss verdammt einsam sein, wenn nicht mal die eigene Familie sie unterstützt.
     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.549
    Ort:
    NRW
    Genau das dachte ich auch sofort, als ich das hier las:
    Wie kommt er überhaupt auf die Idee,
    daß sie nicht nach Hause zurückgewollt haben könnte?
    Offenbar müssen ihm ja wohl mögliche Gründe dafür bekannt sein,
    wenn er sowas vermutet...
    Oder?

    sich wundernd...

    Luckysun
     
  8. Ich weiß nicht, hab vorhin nur gedacht, daß man sowas als Vater ja auch erst mal verarbeiten können muss.

    Ja, und da ist sie mit Sicherheit auch nicht die einzige, der es so geht. - Wenn es überhaupt so ist.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Februar 2013
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Das ist doch vollkommen egal. Es muss doch nicht alles toll zwischen Tochter und Eltern sein. Es wäre nach einer solchen Situation auch zu schön um wahr zu sein, denn es ist doch klar, das sie psychisch einiges "abbkommen" haben muss. Sie ist extrem traumatisiert. Aber darauf scheint nicht mal die Familie Rücksicht zu nehmen.
     
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    Naja, er könnte an sich selbst und allem gezweifelt haben, mögliche Gründe, Ursachen usw. gesucht (oder vielleicht sogar erfunden, wenn auch unbewusst) haben,
    um auch nur ansatzweise irgendwie verstehen zu können ...
     
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