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naninia-quo vadis (mit dem zug)?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von naninia, 2. Oktober 2011.

  1. naninia

    naninia Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2011
    Beiträge:
    191
    Werbung:
    :o

    auf den ersten teil des traumes habe ich mir schon meinen reim gemacht, möchte ihn aber der vollständigkeit halber trotzdem niederschreiben:

    meine arbeitskollegInnen und ich versammeln uns in einer tiefgarage (auch mit den entsprechenden lichtverhältnissen :)).danach sollen wir wohl gemeinsam zu einem seminarort fahren, obwohl ungeklärt ist, wer mit wem usw. eine meiner kolleginnen wird von ihrem mann mit dem auto abgeholt, der rest "verteilt" sich und ich entdecke, dass ich zum ende hin allein dastehe. auf einmal hat diese garage den namen einer bekannten möbelkette, überall nur glasfronten. ich sehe meine kollegInnen durch die glasfronten - sie sind schon vor dem gebäude, ich finde jedoch nicht hinaus.

    bis hierher kann ich mir noch einen reim darauf machen, ab sofort dann nicht mehr :o

    es fahren alle weg, ich habe scheint´s die abfahrt verpasst/keine mitfahrgelegenheit gesehen und gehe durch gänge,bis ich an eine tür klopfe. es macht mir überraschenderweise meine vorgesetzte auf, die einen schaumbecher ißt. sie winkt mich herein und ich bin froh, dass sie noch da ist. wir sitzen in diesem raum und reden über belangloses. mit einem mal befinden wir uns in einem anderen raum, der sehr hell ist und große fenster hat. sie sitzt rechts neben mir, etwas vor ihr sitzt noch eine frau, mit dem rücken zu uns. mit einem mal eine durchsage, ob wir pässe dabei haben. ich sehe in meiner tasche nach und ja, mein pass ist da. da geht eine frau hinter unserem rücken vorbei und kontrolliert (durch nachfrage?) ob wir die pässe haben. etwas später muss die frau, die vor meiner vorgesetzten gesessen ist, aufstehen und den raum verlassen. wir sehen sie durch die großen fenster über einen platz gehen und denken, dass sie in ein flugzeug einchecken muss. mit einem mal setzt sich der raum in bewegung, ich schaue nach links in fahrtrichtung und sehe gleise - wir sind in einem zug und diese frau konnte nicht mitfahren. ich sage zu meiner vorgesetzten (die auf meine nachfrage hin auch nicht weiß, wohin die reise geht) dass ich es nicht mag, wenn ich unvorbereitet ins ungewisse reisen muss.

    szenenwechsel:
    meine vorgesetzte und ich befinden uns in recht eigenartiger gesellschaft und ich sage zu ihr, dass wir langsam schauen sollen, dass wir wegkommen. es steht eine art führerhaus (lkw) da, sie steigt als beifahrerin ein, ich als fahrerin. da der einstieg jedoch hoch und das führerhaus sehr eng ist, steige ich mit dem rechten fuß ein, der linke hängt noch außen - während ich noch dabei bin, auch mein linkes bein in die kabine zu heben, ist meine vorgesetze schon losgefahren (damit wir keine zeit verlieren) und ich bringe während der fahrt mein linkes bein in die kabine - knapp vor einer linkskurve. wieder schienen, wieder sind wir in einem zug, die vermeintliche lkw-kabine ist die lok. wir fahren an einer wunderschönen märchenlandschaft mit seen und viel grün vorbei - ich sage noch zu ihr, dass wir den zug dann die gleiche strecke im rückwärtsgang zurückfahren werden, und dass deshalb die hinteren fenster (heckscheiben) so groß sind.:D
    mit einem mal kann ich "unseren" zug von vorne sehen - er hat so eine große spielzeugente vorne drauf (in manier von zeichentrickfilmen) :D

    für hinweise dankbar :)
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Nanina,

    Träume, die in Zusammenhang mit der Arbeit stehen, müssen sich nicht zwangsweise mit der Arbeit im Sinne des Broterwerbs stehen, sondern kann auch im Zusammenhang mit dem allgemeinen Tun verstanden werden. Es ist auch nicht unüblich, daß während des Traumes eine andere Sache des realen Lebens aufgenommen wird, das zum gleichen Themenbereich gehört. So kann ein Traum mit einem Thema aus dem Bereich des Broterwerbs beginnen und mit einer Situation aus dem privaten Bereich enden. Wichtig dabei ist also, daß man die grundsätzliche Botschaft des Traumes erkennt.

    Mit der Garage als Ausgangspunkt des Traumgeschehens wird deutlich, daß der Blick auf die Kräfte gerichtet werden sollen, mit denen eine ganz bestimmte Sache angegangen werden kann. Wie zu sehen ist, wird das nochmals näher präzisiert, indem der Zielort als Seminar beschrieben wird. Solche Einrichtungen verkörpern meist das Bedürfnis nach Erweiterung der eigenen Fähigkeiten und der Einschätzung der damit verfügbaren Kräfte.

    Wie man im Traumgeschehen sehen kann, ist es Dir nicht ganz klar, mit welchen Kräften Du diese Sache angehen möchtest (die Kollegen). Diese Situation löst in Dir ein Gefühl der Ratlosigkeit und des Verlassenseins aus. Du erkennst, daß Du Dich durch eine selbst errichtete Barriere (Glasfront) eingeschlossen hast. Mit dem Wandel von der Garage zum Möbelhaus wird umschrieben, daß Du Dich bisher zu sehr mit dem Einrichten Deines Lebens beschäftigt und Dir damit den Weg zu Deinem Ziel der Selbstverwirklichung verbaut hast.

    Diese Erkenntnis wird dann mit der verpaßten Abfahrt noch weiter ausgestaltet. Du machst Dich dann in dieser Sequenz auf den Weg durch die Gänge, um nach einer Lösung dieses Problems zu suchen. Du findest dann auf diesem Weg mit der Tür die Lösung, nämlich über Dein Überich in Sachen der „Arbeit“ (die Chefin). Mit diesem Überich werden Werte wie Zielstrebigkeit, Kompetenz, Beharrlichkeit und Fleiß verbunden. Die Früchte, welche aus diesen Werten entstehen können, werden mit dem Schaumbecher symbolisiert.

    Alles scheint nun gelöst zu sein, aber da kommen mit dem Paß wieder Zweifel auf. Du fragst Dich damit einen kurzen Augenblick, ob Deine Fähigkeiten ausreichen, um Dich auf diese Reise begeben zu können. Die Frau, welche die Reisepässe kontrolliert, verkörpert dieses Gefühl des Mißtrauens in Deine Kräfte. Auch die Frau, welche ohne Paß den Raum verlassen muß gehört zu dieser Parabel, um das fehlende Selbstvertrauen zu Deinen Kräften darzustellen.

    Nun kommt eine geniale Sequenz mit dem Beginn der Reise. Zunächst steht hier der Wunsch Dich mit dem Fliegen über alles hinwegsetzen zu wollen, ein Gedanke, zu dem Du Dich nicht entschließen kannst: Du bleibst lieber in einem überschaubaren Rahmen (Raum). Es soll alles in eine festgelegte Richtung gehen (Gleise), deshalb muß die Frau ohne Paß als Gefühl der Freiheit zurückbleiben.

    Zitat: „... ich sage zu meiner vorgesetzten (die auf meine nachfrage hin auch nicht weiß, wohin die reise geht) dass ich es nicht mag, wenn ich unvorbereitet ins ungewisse reisen muß!“, ist dann im Grunde der Satz, mit dem eigentlich alles gesagt wird, was in diesem Traum zum Ausdruck kommen soll.

    Nach dem Szenewechsel wird das ganze Thema nochmals aufgerollt und unter einem veränderten Szenario beleuchtet:

    Die Kollegen werden hier durch die merkwürdige Gesellschaft ersetzt. Personen verkörpern in den Träumen bestimmte Werte, also werden mit einer nicht näher bestimmten Menschenmenge ganz allgemeine Werte verbunden. Wie man sehen kann, geht es da um Dinge, welche Dir etwas suspekt sind. Mit dem Lastwagen möchtest Du mit allen Deinen Kräften ein Ziel erreichen. Wie man sehen kann, packst Du da auch Deine „Chefin“ mit ein.

    Zunächst scheint ja alles nach Plan zu verlaufen, Du nimmst Dir vor das Steuer in der Hand zu behalten ( die „Chefin“ sitzt auf dem Beifahrersitz). Mit dem hohen Einstieg wird dann wieder der Mangel an Selbstwertgefühl deutlich, denn damit schätzt Du Deine Möglichkeiten, das gesteckte Ziel erreichen zu können für zu gering ein.

    Die Passage aus der anderen Szene mit der Frau ohne Paß wird hier durch die Chefin übernommen. Indem Du die ihre Wertemit ins Führerhaus nimmst, fühlst Du Dich in Deinen Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Wie man im Traumgeschehen sehen kann, verlierst Du damit die Kontrolle über das Geschehen (die „Chefin“ fährt, die freigesetzten Kräfte verselbständigen sich).

    Das wird dann auch durch den Wechsel vom LKW zum Zug und der Änderung der Fahrtrichtung deutlich. Der Zug sollte eigentlich in einer vorbestimmten geraden Richtung auf dem Weg zu seinem Ziel unterwegs sein.

    Der Blick aus dem fahrenden Gefährt ist dann der Ausblick auf die erhofften Ziele zu dieser Reise: Alles wird gut und geht im Grunde ganz leicht! Mit der Ente aus den Zeichentrickfilmen soll das spielerische Element umschrieben werden, mit dem Du dieses Ziel erreichen möchtest.


    Ich hoffe nun, daß Dir diese Gedanken ein wenig Licht ins Dunkel der Erkenntnis bringen können.

    Merlin :zauberer2
     

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