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naja, ratschläge halt...

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von afterlife, 11. Dezember 2009.

  1. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2008
    Beiträge:
    912
    Ort:
    Schleierwolke
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    hallo mal wieder!

    Worauf kann ich mich einstellen, wenn Saturn durch mein 8. haus spaziert und dort auf Pluto/Saturn trifft?

    Ich würde gerne vorbereitet in diese Zeit hineingehen.
    Wird das wieder so schlimm wie der Plutotranist?

    Zur gleichen Zeit läuft Jupiter durchs 2. haus. Kann es sein, dass da ein Ausgleich stattfindet?

    Nun zur konkreten Situation: Finanziell sah/sieht es bei mir nicht gut aus. Die Wohnung, die ich geerbt habe ist 1. verschuldet und 2. ist das Haus, in dem sie ist, total nass. Nicht feucht, sondern nass. Keiner der 5 Miteigentümer hat finanzielle Mittel, um den mittlerweile entstandenen Schaden zu beseitigen (mich eingeschlossen). Meine Sorge ist, dass die Wohnung sich nicht verkaufen lässt und ich auf dem Patzen Geld sitzen bleibe. Dabei studier ich noch und hab auch nicht so tolle Aussichten auf Geld in den nächsten Jahren.

    ich habe die Situation jahrelang ignoriert und beiseite geschoben. Mittlerweile stelle ich mich dem Problem. Innen ist die Wohnung jetzt trocken und bewohnbar. Gottseidank! Aber ich hab noch keine innere Ruhe, weil ich immer Angst hab, dass noch was kommt...(Schimmel etc.)

    Kann man astrologisch gesehen ungefähr ahnen wie ich das erleben werde?

    Sollte ich Sterbebegleitung machen?
    kann es sein, dass mich der Tod meines Erzeugers nochmal so richtig einholt?

    Ich weiß grad nicht wie es mit meinen Daten bestellt ist.
    Wer sie möchte, um eine kleine Analyse abzugeben, dem schick ich sie selbstverständlich.

    Ich hab schon öfters nachgefragt und da keiner antwortet, ist mir das natürlich sehr verdächtig. Entweder will keiner die Wahrheit sagen, weil sie unschön wäre oder es gibt schlicht nichts was man mir sagen könnte/will im Hinblick auf diesen Transit. Dann kann man eh nix machen.

    Alles Liebe,
    Afterlife
     
  2. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.190
    Hallo afterlife,

    meine Saturn-Wiederkehr im 8. Haus brachte mir das Ablegen der Neigung Dinge, die ich nicht sehen oder wahrhaben wollte, weiterhin einfach zu ignorieren.
    Diese Zeit war nicht einfach aber lehrreich, ich habe erkannt wo ich Verantwortung abschiebe, die ich selbst tragen sollte und wo ich Verantwortung für Situationen übernommen habe, die gar nichts mir mir zu tun hatten. Es war eine Zeit der Vergangenheitsbewältigung auf einer sehr sachlichen und realistischen Ebene, meine Emotionen fuhren allerdings trotzdem oft Achterbahn. Es war ein Sortieren, Annehmen, Ausmerzen und inneres Klarstellen aller bisher gemachten Erfahrungen und der daraus resultierenden persönlichen Eigenarten und Ansichten, ob positiv oder negativ.
    Vergleichbar mit Scheuklappen, die einem von den Augen fallen.
    Es war ein Erkennen und Annehmen der Eigenverantwortlichkeit für das eigene (Er-)Leben, ohne Wenn und Aber und die Voraussetzung eben dafür eine passendere innere Basis zu schaffen.
    Mittlerweile hat sich diesbezüglich eine gewisse emotionslose Akzeptanz dessen was war und eine größere Gelassenheit dem Leben allgemein gegenüber entwickelt.

    LG
    Stern
     
  3. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2008
    Beiträge:
    912
    Ort:
    Schleierwolke
    Hi Sternja,

    wenn ich dich richtig verstanden habe, hat sich das meiste in deinem Inneren vollzogen? Eine innere Reifung?
    Liebe Grüße
    Afterlife
     
  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.043
    Hallo Afterlife,

    bis es so weit ist, hast du noch zwei Jahre Zeit dich vorzubereiten.:D

    Ich kann dir nur raten, ab sofort bei allem, was mit Verträgen, Unterschriften und fremden Geldern zu tun hat, 200%ig korrekt und genau zu sein, alle Schritte in Bezug auf das geerbte Haus zu dokumentieren, irgendwelche Verhandlungen mit Mietern oder Handwerkern im Beisein von Zeugen zu führen, u.s.w.
    Während des Durchlaufs durchs 8.Haus steht Saturn in Opposition zu deinem 2.Haus. Deine eigenen Finanzen, sowie dein Eigentum (deine Wohnung) stehen m.E. ebenfalls unter Saturneinfluss und auch hier gilt es, wichtige Dinge nicht schleifen zu lassen.
    Mars, der Herrscher deines 2.Hauses, repräsentiert auch dein Eigentum. Er steht im 4.Haus, in Opposition zu Jupiter und Uranus. Dies weist auf Probleme mit der Wohnung hin. Wenn t-Jupiter nun 2011 durch dein 2.Haus läuft könnte er genau diese Probleme auf den Tisch bringen.
    Uranus bringt ja oft so ein "Ungebundenheits-Thema" mit sich. In Opposition zum Mars (Eigentum) könnte die Überlegung aufkommen, ob das Haus, aufgrund seines Zustands und der ständigen Kosten, nicht eher ein "Klotz am Bein" darstellt und die Befreiung davon vielleicht sogar eine Erleichterung bedeuten könnte?

    lg
    Gabi
     
  5. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

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    19. Oktober 2006
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    5.190
    nein nicht nur. Man reift ja meist aufgrund der Erfahrungen die man macht. Aus den negativen lernt man meist auch mehr als aus den positiven, nur dauerts bei negativen manchmal länger bis man wirklich ganz begreift, worums eigentlich geht oder ging.
    Ich war dabei meine Vergangenheit aufzuarbeiten, als der damals ganz neue Lebensgefährte meiner Mutter begann gegen mich zu arbeiten und hintenrum gegen mich zu intrigieren. Was schießlich zu einem heftigen Streit mit meiner Mutter führte und ich dann schlussendlich den Kontakt zu meiner Familie komplett abgebrochen hab.
    Saturn steht gradgenau im Quadrat zu meiner Lilith in 4.
    Ich fühlte mich verlassen, verraten und verar... von Leuten denen ich bis dahin bedingungslos vertraut hatte und je mehr ich auf eine Klärung drängte, umso mehr eskalierte der Streit.
    Bis ich mich (Saturn 8 im Trigon zum vollen 12. Haus) total zurückgezogen hab. Es dauerte 3 Jahre bis eine Wieder-Annäherung und Aussprache stattfand, eigentlich geschah das dann zu einem Zeitpunkt an dem ich nicht mehr damit gerechnet, geschweige denn noch irgendeinen Wert darauf gelegt hätte. Die innere Reifung vollzog sich in diesen 3 Jahren.

    LG
    Stern
     
  6. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

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    Danke! Bei dem Haus läuft einiges nicht korrekt ab, es gibt nicht mal ne Hausverwaltung. In Bezug auf die Nachbarn bin ich sehr misstrauisch...

    Gottseidank passiert seit einem Jahr was - der zustand vorher war unerträglich. Ich habs ja auch verdrängt und wollte nichts damit zu tun haben. Am liebsten wollte ich immer schon verkaufen, aber es ging ja nicht, weil die Wohnung mittlerweile unbewohnbar geworden war.
    Wenn ich dann in einem Monat einziehe, hab ich auch mehr Kontrolle - um es nicht schleifen zu lassen.
    :D


    Kann es sein, dass die ganze Renoviererei im letzten Jahr umsonst war und es zu bösen Überraschungen kommt?



    Die Überlegung hab ich schon lange. Länger als 3/4 Jahre möchte ich dort nicht wohnen bleiben. danach möchte ich gerne verkaufen. Ein Klotz am Bein ist es tatsächlich, aber ich versuche halt mittlerweile das zu akzeptieren und das Beste draus zu machen.
    Nun hab ich halt Angst, dass sie unverkäuflich ist. Innen ists jetzt zwar total schön hergerichtet, aber außen rum halt eine Katastrophe. Die Miteigentümer haben alle schon resigniert, keiner tut mehr irgendwas - geschweige denn mal die Dachrinne ausräumen.

    Worst case: die ganze Arbeit und Kosten für die Renovierung waren umsonst - und ich bleib auf den Schulden sitzen. Da häng nicht nur ich mit drin, sondern auch alle, die sich im letzten Jahr abgerackert haben. Vor allem der Mann meiner Mutter, der sich echt den A.. aufgerissen hat.

    Danke, Gaby für die Antwort! Ich werde sehr achtsam sein und die Verantwortung übernehmen. Wo könnte ich es besser lernen, als hier?
    Wenn die Sache überstanden ist, dann bin ich sowas von froh!!

    Liebe Grüße
    A.
     
  7. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

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    Schleierwolke
    Morgen Sternja,

    hattest du in der Zeit jemanden, auf den du dich verlassen konntest? Freunde, Partner etc...?

    In meiner Familie spielte/spielt sich auch gerade sowas in der Richtung ab. Dabei geht es um sexuelle Gewalt. Das Opfer wurde gebeten, doch nicht mehr darüber zu reden und die Dinge endlich ruhen zu lassen usw.... Da fühlt man sich doch echt verraten!

    Bist du unabhängiger geworden? Was war denn die Erkenntnis? Und wie sind die familiären Beziehungen jetzt?

    Liebe Grüße
    Afterlife
     
  8. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
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    5.190
    Muss jetzt echt :). Nicht weil das Thema besonders amüsant wäre, aber weils mich doch grad verblüfft.
    Ja genau das war auch bei mir das Thema.
    Mir wurde klar, dass ich mein Leben nie auf die Reihe krieg, wenn ich das nicht endlich geklärt bekomme und von denen mit denen ich das zu klären hatte wurde mir zugetragen "Halt doch endlich mal den Mund, das will keiner hören und damit will auch keiner was zu tun haben."

    Verlassen konnte ich mich auf meinen Mann und meine beste Freundin. In solchen Zeiten zeigt sich halt, auf wen man sich wirklich verlassen kann, wenn die Sonne auch mal nicht scheint. ;)

    Die grundlegende Erkenntnis war, dass es irrelevant ist, ob nun jemand die Schuld an der Sache übernimmt, mir hilft und mich versteht oder eben nicht, sondern dass ich mir nur selbst helfen konnte, dass ich zu mir selbst stehen musste und egal was die anderen davon auch hielten und wie sie reagierten, das jetzt durchziehen musste, für mich. Ich war gezwungen mich von allen Erwartungen und Hoffnungen, die ich in andere gesetzt hatte zu lösen und der Realität ins Auge zu sehen, wie bitter sie auch war. Im Gegensatz dazu musste auch ich an mich gestellte Erwartungen nicht mehr erfüllen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, auch davon konnte ich mich lösen.
    Es war ein langer und schmerzhafter Prozess dahinzukommen und zu erkennen, dass ich ganz allein für mich verantwortlich bin und mir diese Verantwortung niemand abnehmen wird/kann und dass es mir auch gar nicht helfen würde, wenn das jemand getan hätte und andererseits die Erkenntnis, dass ich mich nicht länger für etwas verantwortlich fühlen musste, wofür ich gar nix konnte und das hat mich natürlich innerlich unabhängiger gemacht. Ich war plötzlich vollkommen auf mich allein gestellt und die Erde drehte sich trotzdem weiter.

    Und meine familiären Beziehungen heute... naja... das Vertrauen ist futsch, der Kontakt eher oberflächlich, begrenzt auf familiäre Verpflichtungen wie Geburtstage und Weihnachten... man achtet auf das was man sagt, behält das Meiste lieber für sich... und legt auch gar nicht mehr diesen Wert darauf, dass man doch endlich verstanden wird. Die Nabelschnur ist sozusagen endgültig gekappt. Man weiß, dass man zur Not auch gut alleine klarkommt. :)
    "Blut ist dicker als Wasser" hat sich für mich somit nicht bestätigt.

    LG
    Stern
     
  9. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

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    Schleierwolke
    Also ich kenne da eine Person, die das sehr gut nachfühlen kann, wie es ist wenn dann auch noch Forderungen gestellt werden: warum musst du den Frieden stören? sei doch gefälligst ein braves Kind! Und dann zwingen sie dich auch noch, sich mit dem Täter an einen Tisch zu setzen.

    Wie weit das gehen kann, habe ich vor kurzem selbst erlebt: da war eine große Familienfeier, zu deren Anlass gab es eine kirchliche Messe. Vor der versammelten Familie und Gemeinde durfte das Opfer dann auch noch Dankesfürbitten für die schöne Kindheit/die liebevollen Eltern/das beschützende Heim vortragen. Ich musste innerlich kotzen.

    Leider hat das Opfer nicht die Kraft, da auszusteigen. Weil die Aussicht auf ein bisschen Liebe und Verständnis im Nachhinein...

    Naja, deswegen rebelliere ich stellvertretend. Bei mir isses eh schon wurscht, weil schwarzes Schaf.



    Also ich stelle auch immer mehr fest, dass man gut daran ist, wenn man in erster Linie auf sich schaut und sich Meinungen anderer Leute, die es vielleicht doch nicht so sehr gut mit einem meinen, vom Leib hält. Auch wenn es weh tut, weil es vielleicht die Eltern oder Geschwister sind. Nur, was für einen Wert hat eine Beziehung, die nur unter bestimmten Bedingungen aufrecht bleibt, wenn du dich verstellst? Gar keinen.



    Ich glaube auch nicht, dass Blut dicker ist als Wasser. Was sich leider schon oft durchsetzt, ist das, was an ungesunden Einstellungen und Verhaltensweisen weitergegeben wird.
    Sollte ich jemals eine Psychotherapieausbildung machen, dann wirds wohl eine systemische Richtung sein. :D Das Thema, wie werde ich ein freies Individuum/Nabelschnur kappen finde ich in irgendeiner Form bei fast allen Menschen die ich kenne. Und wenn ich sowas nur annähernd rieche, dann werd ich fuchsteufelswild (innerlich), eben weil es mich selbst so sehr beschäftigt.


    Na gut. Ich will ja nicht in deinen Wunden bohren. Aber ich verstehe dich wirklich sehr gut!!

    Liebe Grüße
     
  10. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

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    ja, diese Hoffnung ist der Grund dafür, warum man sich immer weiter demütigen lässt, schön lächelt und mitspielt, obwohl man genau spürt, dass es einen innerlich auffrisst, man gibt sich selbst auf und hofft dadurch endlich zu erreichen, dass man angenommen wird. Diese Hoffnung loszulassen ist das schwerste. Geliebt zu werden ist nunmal ein menschliches Grundbedürfnis. Die Erkenntnis, dass es diese Liebe für einen selbst nie gab und so wie man sie möchte nie geben wird, ist der Fall in ein großes, schwarzes Loch ohne Boden. Schwer anzunehmen, dass man sich im Grunde ein Leben lang selbst was vorgemacht hat.

    Ist der Ruf erst ruiniert... :D
    ich seh das heut auch durchaus nicht mehr als Nachteil, früher störte mich das gewaltig. Beim Abstempeln waren sie alle schnell, aber mal genauer hinsehen und zuhören oder nachfragen, dazu war keiner fähig.

    eben. Es kommt einem Selbstbetrug gleich. Entweder man nimmt mich wie ich bin oder man lässt es halt sein.

    Das Befassen mit Psychologie hat mir sehr geholfen. Die Einstellungen und Verhaltensweisen, die man durch sowas entwickelt sind wirklich schwer zu fassen, da ist es extrem hilfreich Erklärungen und Lösungsansätze schwarz auf weiß vor der Nase zu haben. Ist auch für mich ein Berufsfeld, das mich reizt.

    Keine Wunden mehr, nur Narben, die tun bekanntlich nicht mehr weh. :)
    Noch einmal freiwillig durch die Hölle mit dem Bewusstsein von heute und man ist durchaus in der Lage etwas Distanz zu entwickeln, den Schutt den man fälschlicherweise auf sich geladen hat loszuwerden und sich stattdessen auf die Verhaltensweisen und Programmierungen zu konzentrieren, die man geändert haben will.
    Man muss halt ohne Wenn und Aber ehrlich zu sich sein.
    Und dann wandelt sich Schmerz auch durchaus mal in stolz auf sich sein. :)

    LG
    Stern
     

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