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Naiv oder echte Chance auf Frieden ?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von topeye, 22. März 2011.

  1. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    6.204
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    Hilfe zur Selbsthilfe

    Es bestünde die Möglichkeit, dass es ins Positive zu kippen vermag, wenn wir es schaffen würden, in allen bisher nur halbentwickelten Regionen der Erde eine sozial sichere, interdisziplinäre Struktur aufzubauen, wie das bei uns weitgehend realisiert ist und oder der Einklang mit der Natur gefördert würde, dann bliebe die Bevölkerungszahl einigermassen stabil, Kriege würden vermieden, wodurch plötzlich viel mehr Mittel zur Verfügung stehen würden, um den Frieden noch mehr zu festigen...

    So wie es jetzt läuft, ist es im Grunde genommen Energieverschwendung, als ob man ein Feuer mit Trinkbechern zu löschen versucht, es flammt immer wieder auf....obwohl es so immer weiter brennt, braucht man am Ende mehr Wasser, als wenn man es beherzt, mit vereinten Kräften mit einem grossen Schwall auslöscht :rolleyes:


    Schon wieder diese Hoffnung, ich werd sie einfach nicht los (die Angst dass es doch nur blauäugig ist)

    Nach einer neulich herausgekommenen Studie, ziehen die Frauen, in einem sozial
    abgesicherten Umfeld eher die feminineren, gebildeteren Männer, den maskulinen, hirnlos
    aggressiven vor. Das ist bemerkenswert, da wir alle mehr oder weniger ausgeprägt eine
    Altlast in unserem Gehirn, genauer gesagt im Hypothalamus, mit uns rum tragen. Man hat
    nämlich herausgefunden, dass bei den Männern Aggressivität- und bei den Frauen Angst mit
    Sexualität gekoppelt ist. Das mag bei den Affen noch Sinn gemacht haben, doch heutzutage
    wäre das dem Frieden wohl eher abträglich. Also ein dickes Lob an jene Frauen, die sich für
    liebe Männer entscheiden bzw entschieden haben. So besteht also durchaus die Möglichkeit,
    dass es ins Positive zu kippen vermag
    und nicht weiter rohe Kräfte sinnlos walten
    Nicht in allen Gegenden der Erde liess sich, durch widrige Umstände bedingt, so ein
    hoffnungsvoller Weg vorausahnen und vermutlich genau darum haben die entsprechenden
    Religionsführer dem anders Einhalt zu gebieten versucht, was aber heute, auch in Anbetracht
    der globalen Kommunikationsmöglichkeiten, die hoffen lassen, dass wir zu einem Konsens
    finden können, einfach nicht mehr zeitgemäss erscheint.
    Wenn man sich von der Glämmerwelt, die uns so von den Reichen und Schönen vorgelebt
    wird, nicht blenden lässt, dann artet es auch nicht in einem gefährlichen Pokerspiel aus, bei
    dem alles nur auf einen Muskel- und Schönheitswahn hinauslaufen würde. Weil wir das leider
    bisher noch nicht erreicht haben oder weil das Showbusiness von jenen fälschlicherweise als
    unser Realleben betrachtet wird, sind wir denen vermutlich noch ein Dorn im Auge.
    Auch die hiesige Glaubensorientierung bedürfte eigentlich dringendst einem Update.
    Wie ich schon schrieb, mag es früher Konflikte verhindert haben, wenn die Leute durch
    den Glauben polarisiert und durch Einschüchterungen gefügig gemacht wurden, zumal
    dies auch für gefüllte Kassen bei den Kirchen sorgte, aber heute erscheint mir vieles einfach
    nicht mehr zeitgemäss zu sein.
    Viele friedliche Kulturen, wurden durch aneinander rückende Grenzen mit der Zeit durch
    aggressivere ausgerottet. Ein Vorpreschen bzw eine Vorreiterrolle macht, was den technischen
    Fortschritt anbelangt Sinn, weil so der derzeit sehr umweltschädliche Standard wenigstens nicht
    auf der vollen Breite durchlaufen wird und somit von nachrückenden Zivilisationsprozessen über-
    sprungen werden kann und direkt der künftige, hoffentlich umweltfreundlichere, friedlichere Standard, übernommen werden kann…

    :blume:








    (so ich verdrück mich jetzt wieder in andere Rubriken...Politik ist ja sowas von Kompliziert:confused:)​
     
  2. reluctant

    reluctant Guest

    Oh weh, Über-Auge, so viel Symbolik. :kiss4:

    Die beste Hilfe ist nicht nur jene zur Selbsthilfe, auch jene die selbstbestimmt ist. Wie viele Entwicklungsprojekte scheitern, weil sie nicht den gegebenen Umständen angepasst sind, weil jemand glaubt “das richtige” zu tun, ohne zu erkennen, was tatsächlich gebraucht würde oder überhaupt die Umstände zu kennen?

    Und, um es in Deinem metaphorischen Wortlaut zu Ende zu bringen: manchmal erreicht sogar ein einzelnes Wassertröpfchen mit allerletztem Kraftaufwand den Ozean, verschwindet und versiegt, friedlich, ohne lautes Getose und vorallem, ohne eine Flutwelle auszulösen, die doch so ganz und gar nicht gewünscht wird, von niemandem.
     
  3. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    6.204
    Selbstbestimmung wäre gut, aber wenn man vom täglichen Überlebenskampf 100% in Anspruch genommen wird, bleibt nichts übrig, was sich selbstbestimmend auswirken könnte, geschweige denn, sich gegen ein Terrorregime zu wehren vermag, welches noch dazu absichtlich dafür sorgt, dass man, ausser zum Arbeiten zu nichts mehr Kraft hat...hier müsste eben die Hilfe zur Selbsthilfe ansetzen...natürlich müssen wir nicht unser ach so perfektes System zB einem in Einklang mit der Natur lebenden Volk aufzudrücken versuchen...aber Tyrannen gehören gnadelos eliminiert, wenn nötig immer und immer wieder, bis eine vernünftige Regierung zum Zug kommt.

    Die Fantasie der Menschen macht richtige Höhenflüge, wenn es darum geht, Ausreden zu finden und man dabei erst noch Geld sparen kann (die Hilfsorganisationen nehmen zu viel zwischenraus..nichts kommt an...)
    Zaghaftigkeit und halbherzigkeit...ein dosiertes leiden lassen ist im Sinne der Rüstungsindustrie und mancher Machthaber wartet wohl mit ähnlichen Sprüchen auf, jedoch nicht mit so guten Absichten, wie Du sie hegst :kiss4:
     
  4. reluctant

    reluctant Guest

    Da muss ich Dir zustimmen, topeye, bei allem was Du sagst. Mein Wassertropfen-Vergleich war anders angedacht, aber ich glaube zu verstehen, was Du sagen willst, auch wenn’s in eine komplett andere Richtung geht.

    Wie können wir etwas bewirken, etwas verändern, das nachhaltig und von bleibendem Charakter ist? Womit können wir die Misstände zum Guten wenden? Der Glaube allein, erst recht nicht jener in vermeintlich Gutes im Menschen, versetzt noch keine Berge.

    Ich bin für ein Ende der Tyrannei. Für Freiheit und Gerechtigkeit. FÜR das Leben, das sich zu leben lohnt. Das wäre ein erster Ansatz, der im Sinne aller Beteiligten sein müsste. Lass die Unterdrückten zur Ruhe kommen, lass sie atmen, sich erholen und dann ...

    fang an etwas aufzubauen, was Bestand hat. Eingepfercht in Zwangsmisständen kann nichts Gutes entstehen. Vielleicht sowohl kurz- wie auch langfristig dahingehend etwas verändern, dass die Hilfestellung dort ankommt, wo sie gebraucht wird, anstatt über Zwischenstationen zu versickern?

    Und um nochmal auf den Wassertropfen zurückzukommen: dieser wird untergehen, unbemerkt, während Stürme toben und wütende Wellen ganze Landstriche verschlingen. Genauso wie der Hummel, die nicht weiss, dass sie nicht fliegen darf, dem Wassertropfen ist egal, welche Gewässer ihn umgeben. Das sind friedliche Absichten - vermische Dich mit der Menge, werde nichts. Der kampflose Untergang.

    Doch gibt es auch jene, die sich zusammenschliessen, zu einem Verbund, sei dies freundschaftlich oder als reine Zweckgemeinschaft.
    [​IMG]
    Und jene, die ein friedliches Miteinander, nebeneinander, dulden.
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    Und dann gibt es noch die Einzelgänger, die ... verdampfen.
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    Nun frag ich mich - rhetorisch - welches davon sind die Tyrannen? Welche Rolle man für mich vorgesehen hat. Welche ich bislang in meinem Leben geschenkt bekommen habe und annehmen durfte und was davon übrig blieb.
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom topeye,

    du fragst mit recht, ob du naiv bist -- ja mit deiner ansichten bist du sehr naiv, deutschalnd oder die "westlichen demokratien" können nicht die die ganz welt retten -- das zu erwarten ist reichlich naiv...


    lg von shimon
     
  6. Buda

    Buda Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2010
    Beiträge:
    623
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    Reten sicher nicht.

    Aber manche Länder häten das Potenzial Forbild für andere zu sein.

    Aber Forbildfunktionen zählen in der Politik leider nicht viel :schmoll:
     
  7. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    6.204
    Leider gibt es nirgendwo eine echte Demokratie, so dass Reiche immer privilegiert bleiben. Weitere Nachteile sind, dass kurzsichtigerweise gerne zugunsten der eigenen Geldbörse abgestimmt wird, was wir künftig viel teurer bezahlen werden müssen, wenn es darum geht, Umweltschäden zu "reparieren" insofern das dann überhaupt noch geht. Oft werden auch wenig freisinnige Entscheide gefällt, bei dennen 51% die anderen 49% sinnlos unterdrücken. Auch ist das ganze System sehr träge.

    Trotzdem ist es das fairste...oder hast Du einen besseren Vorschlag Shimon?
     
  8. marlon

    marlon Aktives Mitglied

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    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    du vergisst aber das damals auch die aggressiven kaum Hirn hatten, heute zumindest schon in gewissen Umfang... es ist auch nicht naiv an eine bessere Zukunft zu glauben weil sie automatisch Begleiterscheinung der Entwicklung ist, gäbe es sie nicht hättest du zu Beispiel auch nicht solche Gedanken an einen bessere Zukunft...klar halten viele es noch für unmöglich weil sie noch dort stehen...aber tröste dich, es ist altes Herdengesetzt das Zukunft immer nur von wenigen entsteht, die Masse trabbt nur jammert hinterher :).
     
  9. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    3. April 2005
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    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Eben!

    Denn da herrscht im Moment der absolute Stillstand, sie beschäftigen sich mit sich selbst und händeln die Politik wohl eher mit der vorher abgesprochenen Strategie untereinander.
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
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    16.718
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    bleiben wir bei machbaren: und das liegt vor unsere haustür, die problem hier in europa (eurokrise, atomaustieg, europäische wirtschaft...)

    ich sehe da mehr notwendigleit und möglichkeiten...

    shimon a.
     
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