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Nächtliche "Folter"

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von usagi, 5. Oktober 2008.

  1. usagi

    usagi Guest

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    Hi allerseits! :winken5:

    Ich wusste nicht genau, wo ich dieses Thema reinstellen sollte, aber da es ja um eine gefühlte Situation geht, schien es mir hier angemessen.

    Ich hatte heute gegen morgens ein heftiges Erlebnis. Ich schlief eigentlich tief und fest... und bin dann schlagartig aufgewacht. Jemand stand neben meinem Bett. Nicht mit physischem Auge zu erkennen, jedoch anwesend. Eine Frau, soweit ich das beurteilen konnte. Sie hat aus ganzer Kehle gebrüllt. Ich hatte dieses grauenhafte Klingeln im Ohr. Bei jedem Schrei fuhr mir eine qualvolle Energie durch den ganzen Körper. Schwer zu beschreiben, ein Gefühl, als ob ich mich gleichzeitig ausdehnen und zusammenziehen würde.... Ich dachte, ich würde platzen. Dann diese Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein... Ich habe mich, so gut es ging, auf die Person konzentriert, und sie aufgefordert, zu gehen. Dann war alles vorbei, und ich bin innerhalb weniger Sekunden wieder eingeschlafen...

    Nach dem Aufstehen konnte ich mich zuerst nicht daran erinnern, aber vorhin, während meiner Meditation, kam es wieder hoch. Ein Traum war es für mich nicht. :rolleyes:

    Jetzt, beziehungsweise schon den ganzen Tag, bin ich merkwürdigerweise erfüllt von einem Frieden, den ich schon lang nicht mehr gespürt haben. Ich habe keine Angst aufgrund dieser Sache, aber ein Rätsel ist es mir schon :dontknow:. Und ich komme einfach nicht dahinter, worin der Sinn darin bestand. Ich versuche es auf jeden Fall weiter.

    Ich würde mich freuen, wenn jemand vielleicht etwas dazu beitragen könnte. Ähnliche Erlebnisse, Ideen, alles ist willkommen!

    Danke euch schonmal dafür!

    Alles Liebe
    Mala
     
  2. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Hi Mala!

    Mir sind ähnliche Erscheinungen auch schon passiert. Wenn ich dann nachgegrübelt hatte war die Ursache eigentlich immer dieselbe:

    Ich befand mich jedesmal in einer Situation, in der ich jemanden verletzt hatte und spürte nun dessen Wut, die sich offensichtlich "materialisiert" hatte.

    Ich weiß nicht, ob das bei Dir auch der Fall ist? Wenn nicht, ist sicher nur eine von vielen Möglichkeiten...

    Liebe Grüße
    Suena
     
  3. usagi

    usagi Guest

    Hi Suena!

    Vielen Dank für deine Antwort, sie klingt sehr einleuchtend. Mir fällt niemand ein, den ich verletzt haben könnte, aber vielleicht habe ich etwas anderes "falsch" gemacht....

    Die Situation kommt mir so vor, als sollte ich "aufwachen"... Das fällt mir noch dazu ein.

    Danke dir nochmal!

    Lg, Mala
     
  4. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Ich denke, man spürt ja selbst am besten, was für Gefühle man da "gesehen" hatte. Die schreiende Frau - das wird für Dich sicher eine Bedeutung haben.

    Bei mir war es Wut, die mir entgegengekommen war, das spürte ich.

    Also verlass Dich auf Deinen Bauch, Du wirst das am besten beurteilen können!

    Liebe Grüße
    Suena
     



  5. liebe Mala


    eine Begegnung mit dem Hüter der Schwelle?



    An dem kleinen Hüter der Schwelle müssen wir zuerst vorbei, wenn wir den Schleier unseres inneren Seelenlebens durchdringen wollen, um zur unmittelbaren Wahrnehmung der geistigen Welt zu kommen. Er ist aus unseren guten und schlechten Taten gewoben und erscheint als zunächst dunkle, düstere Figur, die an den Geistesschüler die Forderung richtet, ihn in eine lichtvolle Gestalt zu verwandeln. Unbewusst begegnen wir ihm jedesmal, wenn wir aus dem Schlaf erwachen. Dann verwehrt er uns den Einblick in die innere Natur unserer unteren Wesensglieder und lenkt unser Bewusstsein auf die sinnliche Außenwelt bzw. auf das Verstandesdenken ab. Er behütet uns so vor dem erschreckenden Anblick unserer niederen, düsteren, drachenhaften Natur. Doch wer sich auf den geistigen Schulungsweg begibt, muss ihm einmal früher oder später bewusst gegenübertreten - und das ist dann ein zwar bildhaftes, aber trotzdem sehr intensives Todeserlebnis. Der kleine Hüter ist tatsächlich der Todesengel, und er fordert uns nun auf, unsere niedere Drachennatur zu überwinden. Damit verwandelt sich das Bild zur Michael-Imagination: Michael in der gold-silbern glänzenden Rüstung wirft mit seinem feurigen Schwert den Drachen nieder. Er steht als großer Hüter der Schwelle vor dem Tor, das in die geistige Außenwelt führt. In diesem Drachen lebt nicht nur unser persönlicher Egoismus, sondern auch all die Einseitigkeiten, die aus der Bindung an ein bestimmtes Volk oder eine bestimmte Rasse resultieren. Je nach Volks- und Rassenzugehörigkeit kann der Hüter zunächst in sehr unterschiedlicher Gestalt erscheinen:

    "Auch die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle hat Differenzierungen. Natürlich, wenn die Einweihung völlig unabhängig erfolgt von jedem Volkstum, da ist die Begegnung mit dem Hüter der Schwelle auch allseitig. Wird aber von einseitigen Menschen oder Gesellschaften eine Einweihung besorgt, und geschieht sie volkstümlich, so differenziert sich auch das Erlebnis mit dem Hüter. Es ist der Mensch, welcher der englisch sprechenden Bevölkerung angehört, wenn er nicht von höheren Geistern, die ja führend sind, sondern vom Volksgeist initiiert wird, vorzugsweise dafür veranlagt, zur Schwelle diejenigen geistigen Wesenheiten mit hinzubringen, die uns als ahrimanische Geister fortwährend in der Welt hier umgeben, die uns begleiten, wenn wir zur Schwelle nach der übersinnlichen Welt hingehen, und die wir dann mitnehmen können, wenn sie gewissermaßen eine Neigung für uns entwickeln. Sie führen uns vor allen Dingen zum Anblick der Mächte von Krankheit und Tod. Gehen Sie in die Mittelländer, und wirkt da der Volksgeist mit bei der Initiation, hebt man den zu Initiierenden nicht heraus aus dem Volkstum zum Allmenschlichen, sondern wirkt der Volksgeist mit, so ist das erste, das bedeutendste Ereignis, daß man aufmerksam wird auf jene Kämpfe, welche stattfinden zwischen gewissen Wesenheiten, die nur der geistigen Welt angehören, die jenseits des Stromes stehen, und gewissen Wesenheiten, die hier in der physischen Welt stehen, diesseits des Stromes, aber unsichtbar für das gewöhnliche Bewußtsein. Dieser Kampf auf den man da aufmerksam wird, pulsiert an der Schwelle dadurch herauf, daß man in den Mittelländern, wenn man ein ernster Wahrheitssucher ist, namentlich durchtränkt ist von den Mächten des Zweifels. Man muß da aufmerksam darauf werden, wie dieser Kampf, der an der Schwelle stattfindet zwischen den Geistern, die nur dem Geistesleben, und denen, die nur der sinnlichen Welt angehören, alles das bedingt, was im Innern des Menschen den Zweifel hervorruft, das Schwanken in bezug auf die Wahrheit, die Notwendigkeit, sich zu der Wahrheit erst erziehen zu lassen, nichts auf die anerkannten Impulse der Wahrheit zu geben. Wenn in den Ostländern der Mensch an die Schwelle geführt wird unter Patenschaft des Volksgeistes, dann sieht er vor allen Dingen alle die Geister, welche auf die menschliche Selbstsucht wirken." (Lit.: GA 186, S 181ff)

    Die Chaldäer erlebten beim Eintritt in die innere Seelenwelt den kleinen Hüter in Gestalt der Göttin Ischtar, die der Isis verwandt ist. Am anderen Tor, das in die geistige Außenwelt führte, stand Marduk-Michael:

    "Ischtar stand an der Schwelle, die sonst dem Menschen verschließt, was hinter dem Seelenleben an Geistigkeit steht. Und auf der anderen Seite, wo man das Tor findet in die geistige Welt durch den Teppich der äußeren Sinnenwelt, da stand der andere Hüter: Merodach oder Marduk. Merodach können wir mit dem Hüter der Schwelle, mit dem Michael vergleichen; Merodach und Ischtar waren es, welche das Innere der Seele hellsehend machten und den Menschen nach den beiden Seiten hin in die geistige Welt einführten. Daher erlebte der Mensch durch diese Begegnung das, was man symbolisch auch heute noch so empfindet: Es wird dem Menschen der leuchtende Kelch gereicht, das heißt der Mensch lernt den allerersten Gebrauch seiner Lotusblumen noch tastend kennen." (Lit.: GA 113, S 171)

    Erst durch die Begegenung mit dem kleinen Hüter der Schwelle wird der Mensch zur wahren Selbsterkenntnis geführt und erst dadurch ist eine klare und unverzerrte Sicht auf die geistige Welt möglich:

    "Wenn der Mensch, ohne die Begegnung mit dem «Hüter der Schwelle» zu haben, die geistig-seelische Welt betreten würde, so könnte er Täuschung nach Täuschung verfallen. Denn er könnte nie unterscheiden, was er selbst in diese Welt hineinträgt und was ihr wirklich angehört. Eine regelrechte Schulung darf aber den Geistesschüler nur in das Gebiet der Wahrheit, nicht in dasjenige der Illusion führen.



    http://wiki.anthroposophie.net/Kleiner_Hüter_der_Schwelle





    Ali:umarmen:
     
  6. usagi

    usagi Guest

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    Hallo Tante Ali! :umarmen:

    Danke dir von ganzem Herzen, der Text ist wunderbar. Er spricht mich sehr an, ich muss ihn allerdings wahrscheinlich noch einige Male lesen, und wirken lassen!

    Vielen, vielen, Dank :umarmen:
    Mala


    ;) auf Tante Ali ist wieder mal Verlass
     


  7. "Non ignara mali, miseris succurrere disco."




    Ali auf Wolke 7:zauberer1
     
  8. usagi

    usagi Guest

    Ich nehme mal an, das heißt was Gutes :D

    :umarmen:
     
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    "Non ignara mali, miseris succurrere disco."
    Unglück lehrte mich, den Unglücklichen zu helfen.

    Vergil





    Bussis



    Ali:kiss4:
     

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