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Nachdenkliches

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von stephby, 25. Juni 2005.

  1. stephby

    stephby Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Deutschland
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    ich habe diese gedichte bzw. diese texte geschrieben, wie ich sehr "depressiv" war... ich bin kein guter gedichte schreiber, aber die gedichte bringen das zum ausdruck, wie ich denke oder fühle...


    Oft bin ich in einem schwarzen Loch gefangen, umgeben von Dunkelheit, bin eingeschlossen, kann aus diesem schwarzen Nichts nicht mehr raus.
    Manchmal kommt ein Fünkchen von Licht in mein schwarzes Nichts, doch auch dieses Fünkchen verschwindet so schnell wie es gekommen ist.
    Ich versinke in mein schwarzes Loch immer mehr und keiner kann mir helfen, denn ich muss mir selber helfen, aber ich weiß nicht wie.
    Wenn ich längere Zeit in meinem schwarzen Nichts gefangen bin, habe ich Angst, dass ich überhaupt nicht mehr herauskomme, Angst, dass ich mich selber zerfresse, zerfresse mit meinen Gedanken, zerfresse mit meinen Gefühlen...
    Doch keiner merkt, dass ich mich Stück für Stück auflöse und in die Dunkelheit absinke...
    Keiner merkt es, denn ich baue eine Mauer, eine Mauer, die nichts von meinen Gedanken, Gefühlen preisgibt...
    Ist es das wert?
    Ja, es ist es wert, denn irgendwann, wenn ich mich innerlich endgültig zerfressen hab und nur noch eine Hülle von mir existiert, dann werden sie es merken, dass ich nicht die Person bin, die jeder von mir denkt.
    Dann werde ich von oben hinab schauen, hinab schauen auf die Menschen, die meine Freunde galten, die in meinem Kopf Freunde waren, die aber nicht in meinem Herzen Freunde sind, denn ich hab keine Freunde...
    Keine Freunde, die mich verstehen, die mein innerstes kennen, die nur die eine Seite von mir kennen und sehen wollen.
    Ist es das wert?
    Ja, es ist es wert...



    Mein Leben ist wie ein langer Tunnel, der irgendwann endet...
    Zuerst war der Tunnel voller Licht, Licht, das Fröhlichkeit, Glück, Zufriedenheit und Hoffnung ausstrahlt... Licht, die Menschen in einem bringen... Licht, an dem ich mich festhalten kann...
    Doch je länger der Tunnel, desto finsterer wird er... Dunkelheit umgibt den Tunnel... Dunkelheit, das Leere, Einsamkeit, Stille, Traurigkeit aussendet... Dunkelheit, die in einem verschlingt... Dunkelheit, die keinen Platz für Fröhlichkeit, Glück und Zufriedenheit hat... Dunkelheit, in der man versinkt... Dunkelheit, in der man entfliehen möchte...
    Doch am Ende des Tunnels ist es tiefschwarz... und doch ist viel Licht vorhanden, Licht, das hinter dem Tunnel liegt, Licht, das eine andere Welt schafft... Licht, das die Freiheit ist... Freiheit aus dem beengten Tunnel... Freiheit vor sich selber... Freiheit vor den anderen... Freiheit, in dem das Leben wieder lebenswert ist...
    Doch wo bin ich jetzt?!? Bin ich noch am Anfang – am Anfang mit dem Licht?!? Oder bin ich in der Mitte, die Mitte, in der noch ein klein bisschen Licht vorhanden ist, aber die Dunkelheit einen verschlingen will?!? Oder bin ich gar am Ende – am Ende, wo dann die Freiheit auf mich wartet, und zwar die endlose Freiheit?!?
     

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