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Nach Gehirnblutung im Tiefschlaf

Dieses Thema im Forum "Der Heilkreis" wurde erstellt von Jenny75, 14. Mai 2009.

  1. Jenny75

    Jenny75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2009
    Beiträge:
    23
    Ort:
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    Meine Mutter ist 51 und hatte am 30.4.09 eine Gehirnblutung. Es kam total überraschend und war ein großer Schock. Meine Mutter war nie ernsthaft krank, hat nie geraucht und so gut wie nie Alkohol getrunken.
    Angeblich hatte sie ein Aneurysma, das zu bluten begonnen hat. Sie wurde noch am selben Tag notoperiert und 2 Tage später nochmal, weil ihr Gehirndruck so stark gestiegen ist.
    Seit der 2. OP hat sich (leider) nichts geändert. Sie ist nach wie vor im Tiefschlaf, aber stabil. Der Gehirndruck ist immer noch gleich hoch.
    Die Ärzte machen uns keine allzu großen Hoffnungen.
    Falls sie überlebt und der Gehirndruck sinkt, werden die Medikamente langsam abgesetzt damit die Aufwachphase eingeleitet wird. Man weiss allerdings nicht, ob sie aufwacht oder in ein Wachkoma fällt. Wie groß die Gehirnschädigung ist, kann uns ebenfalls niemand sagen.

    Für uns alle ist das ein schwerer Schock und wir wissen nicht wie wir damit umgehen sollen.

    Für jede Hilfe wäre ich sehr dankbar.
     
  2. ufuba

    ufuba Guest

    Hallo Jenny,

    in Kischas Strang hast Du sicher schon nachgelesen wie unterschiedlich das ausgehen kann. Es läßt sich wirklich nicht sagen aber gebt die Hoffnung nicht auf! Aneurysmen können angeboren sein und ein nicht zu geringer Prozentsatz der Menschen hat sie im Kopf ohne davon zu wissen, ohne das sie Probleme bereiten.
    Wie bei Kischa schon erwähnt gibt es ein Hirnaneurysmaforum. Google mal danach dort findest Du nur Betroffene und Angehörige.

    Ich wünsche dir viel Kraft in dieser Zeit!

    LG Ufuba
     
  3. Rena22

    Rena22 Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    886
    Ort:
    Schweiz
    Von Herzen wünsche ich dir und deiner Familie alles Liebe und viel Kraft!

    Denke an Euch!

    :umarmen:
     
  4. Leprachaunees

    Leprachaunees Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    1.417
    Hy,
    bei Gehirnproblemen hat sich der Sugilith bewährt, schau mal da nach:
    http://traumwelten-steine-sterne.de/
    Steht unter Therapiestein S, ist leicht violett.
    Bei einem Bekannten hat ein solcher stein nach einer Op am Gehirn und Wachkoma wahre Wunder gewirkt. Er läuft auch wieder, lernt Sprechen, etc. Er hatte einen Unfall (Fahrrad / Auto, er fuhr das Fahrad).
    Das Hirn war geschwollen, der schädel musste geöffnet werden, damit es Platz hatte und da haben alle Ärzte gasagt, er wird nicht mehr. Naja, er wurde und wird.
    Gib die Hoffnung nicht auf!
    Rede mit deiner Mama. Sie wird dich mitbekommen.
    Ich drück euch die Daumen!

    LG
    Leprachaunees
     
  5. Jenny75

    Jenny75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2009
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Vielen Dank für die trostspendenden Worte und Tips.
    Ich bin, sooft es mein Job zulässt, bei ihr zu Besuch.
    Wir klammern uns im Moment an jeden noch so dünnen Stohhalm.
    Gestern sagte der Oberarzt, dass die Prognosen allerdings schlecht sind.
    Heute war mein Vater bei ihr und hat erzählt, dass ihre Augen gezuckt haben.
    Wir hoffen und hoffen und hoffen, dass wieder so halbwegs gesund wird.
    Danke nochmal euch allen! :danke:
     
  6. kischa

    kischa Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2006
    Beiträge:
    285
    Werbung:
    Hey Jenny!

    Wie geht es deiner Mutter?
     
  7. Jenny75

    Jenny75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2009
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Hallo Kischa.
    Ich war gestern im Spital. Die Ärzte sagten mir, dass die Schlafmedikamente jetzt endgültig weggelassen werden. Intubieren mussten sie sie aufgrund ihrer Schluckprobleme wieder. Außerdem sagte uns der gestrige Arzt, dass Mama eine Lungenentzündung hatte!!!! Deshalb hatte sie wahrscheinlich andauernd Fieber. Jetzt ist wieder eine Blasenentzündung dazugekommen und sie hatte gestern 39 Fieber und Schüttelfrost.
    Gestern hat sie, als ich dort war, wieder mit den Augen gezuckt, die linke Hand ein wenig bewegt und gegähnt! Die Ärzte meinten auch, dass sie wenn man sie laut anspricht, die Augen öffnet. Als ich dort war, hat sie das allerdings nicht gemacht.
    Der leitende Oberarzt meinte leider wieder, dass die Prognosen trotz allem schlecht sind, da sie keinen Kontakt mit ihnen aufnimmt. Heute wird beraten ob sie ihr einen Luftröhrenschnitt machen, weil sie sie so besser behandeln können. Ich glaube nicht, dass das ein gutes Zeichen ist oder? :confused:
    Jetzt liegt die Blutung schon 3 Wochen zurück!

    Ich werde heute wieder zu ihr fahren und ihr gut zureden. (Hab mir heute und Montag extra frei genommen, damit ich ins Spital fahren kann)
    Also dann, meld mich wieder
    Jenny
     
  8. kischa

    kischa Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2006
    Beiträge:
    285


    Hey Jenny!

    Luftröhrenschnitt ist ganz normal. Denn je länger dass man jemanden intubiert, desto "beleidigter" werden die Stimmbänder, und deine Mam soll ja schließlich wieder einmal sprechen können, oder?. Sie bekommt dann einen Luftröhrenschnitt und wird je nach Gesundheitszustand beatmet, oder an die feuchte Nase (wird noch dauern) angeschlossen.
    Die feuchte Nase wird an das Tracheostoma angehängt und da lernt deine Mama wieder alleine zu atmen. Es wird mit Sauerstoff angereicherte Luft in das Tracheostoma "geblasen" und man kann die Stärke der künstlichen Beatmung regulieren. Wird dann mit der Zeit immer mehr zurückgenommen und deine Mutter muss immer mehr wieder selbst atmen.

    Mein Vater hat auch auf laute Ansprache reagiert. Er machte die Augen zwar auf, aber verfolgte nichts. Er öffnete einfach die Augen und machte sie dann eben wieder zu. Das mit dem Reagieren dauert einfach, du mußt Geduld haben. Geduld wird jetzt dein ewiger Begleiter sein. Ich hatte auch nicht das Glück, dass mein Dad die Augen öffnete wenn ich bei ihm war. Aber das sagt gar nichts, sie braucht einfach Zeit.

    Lungenentzündung ist auch "relativ" normal bei solchen Krankheiten, da man j a nur liegt und die Lunge produziert ja Schleim und ein Infekt kommt da sehr leicht dazu. Und dass sie einen HWI (Harnwegsinfekt) hat, ist kein Drama. Das kommt durch den Katheter. Das ist kein Drama. Den hatte mein Vater dauernd, bis jetzt vor kurzem sogar noch. Ein HWI ist nicht so schlimm wie eine LUngenetzündung. Aber mit Antibiotikum lässt sich Gott sei Dank alles gut in den Griff bekommen.

    Die Schlafmittel sind zwar reduziert, bzw. weg, aber deine Mutter wird noch sediert sein (schau mal, wieviele große Spritzen an diesem Gerät noch sind, dass hinter bzw. neben ihrem Bett steht - das sind alles Medikamente). Das heißt sie bekommt ganz bestimmt Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Antibiotikum, ein Mittel gegen Epileptische Anfälle,.... und das macht alles müde. Der Körper muss auserdem die ganze Medikamentenbombe die sie in den letzten 3 Wochen reingepumpt bekommen hat wieder ausscheiden. Das geht einfach nicht so schnell.
    Sie sagten auch, daß mein Vater damals schon wacher sein müsste und besser reagieren sollte und bla, bla, bla.
    Ein Arzt kam dann einmal und sagte mir, wie es wirklich ist. Jeder Mensch ist anders. Einer braucht länger, einer nicht so lang. Einer spricht auf den Rückzug der Medis besser an, einer gar nicht. Man muss dem Patienten Zeit lassen und wie schon einmal gesagt. Eine Prognose über den tatsächlichen weiteren Verlauf abzugeben ist sehr schwer - kaum möglich....
    Schlucken wird sie auch wieder lernen, mach dir keine Sorgen und auch selbständig zu atmen, es dauert einfach.....

    Kopf hoch Jenny.
    Du wirst sehen, es wird alles wieder gut werden.


    Alles LIEBE und viel GEDULD!!!!
     
  9. Jenny75

    Jenny75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2009
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    23
    Ort:
    Hallo!
    Leider gibt es keine großartigen Neuigkeiten bei meiner Mutter.
    Die Schläuche wurden ihr alle bereits aus dem Kopf entfernt. Sie atmet stundenweise schon alleine ohne Beatmungsgerät.
    Zeitweise hat sie die Augen geöffnet (bei mir natürlich nicht) und ihre Bewegungen der Finger und des Gesichtes sind sehr gering.
    Gestern sagte mir der Arzt, dass sie Asthmaanfälle hatte. Woher die wieder kommen? Keine Ahnung.
    Die letzte Computertomographie hat auch keine wesentlichen Besserungen gezeigt. Der Arzt meinte nur, dass ihre linke Gehirnhälfte wahrscheinlich komplett abgestorben ist. Inwieweit ihre andere Gehirnhälfte arbeitet, weiss niemand.
    Jeder Besuch im Krankenhaus ist zermürbend und ohne jeglichen Fortschritt.
    Wir hoffen zwar weiter, aber irgendwie wird die Vorstellung, dass ihr Zustand sich nicht mehr bessert, immer größer.
    Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass Mama nicht mehr lang auf der Intensivstation bleiben wird, da sie die Intensivmedizin bald nicht mehr braucht, da sie ja sonst körperlich "gesund" ist.

    Die Vorstellung, dass sie ihren Rest des Lebens im Wachkoma bleiben könnte, ist ein Wahnsinn. Da weiss man echt nicht ob es ein "Glück" war, dass sie diese Gehirnblutung überlebt hat.

    :(
     
  10. kischa

    kischa Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2006
    Beiträge:
    285
    Werbung:


    Hey Jenny!

    Was sind das für schlimmen Sätze die von dir kommen. Aufgegeben wird nur ein Brief - und deine Mutter ist kein Brief. Der Verlauf ist ganz normal, wie bei meinem Vater - war echt dasselbe. Stundenweise alleine atmen, manchmal die Augen offen. Frag mal ob sie Bewegungen registriert, ob sie nachschaut, wenn wer vorbeigeht (wenn sie das macht, dann ist sie zu 100% wach). So geringe Bewegungen sind auch normal. Wir freuten uns damals auch total, als Papa endlich mal die Finger ein wenig bewegte und es waren auch bei uns sehr sehr kleine Fortschritte, aber es sind welche. Und von diesem Wachkoma - davon reden Ärzte anscheinend in jedem Krankenhaus sehr gerne. Überhör es, nimm nur auf was du hören möchtest. Denke nicht nach was sein könnte wenn,.......denn damit kannst du dich immer noch dann befassen wann es wirklich zu einem schlechten Ausgang kommen könnte.

    Positiv ist ja, dass sie von Intensiv raus kommt. Dann sieht sie nicht mehr diese grauen Wände. Auf einer "normalen" Station ist leben drinne, da bewegt sich was, das hilft ihr beim Gesundwerden, glaub mir.

    Ich wünsche euch weiterhin viel KRAFT

    Alles Liebe
     
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