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Nach Astrologischer Beratung total verunsichert!

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Chiara-Lena, 10. April 2012.

  1. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    da, wo das Herz schlägt
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    Mal ehrlich, Chiara-Lena, :) - was meinste wohl, was bei 90% aller beruflich frustrierten Frauen um die 30 als Beratungskracher wie eine Bombe einschlägt? Richtig: man unterstelle ihr den verdrängten Kinderwunsch und schon kommt sie ins Grübeln..... aber, bei wiederum 90% davon stimmt es sogar, weil die biologische Uhr tickt und man als Frau nunmal nicht ewig warten kann.

    Ergo: diese Art der astrologischen oder sontigen Beratung ist hochgradig unseriös, unverschämt und womöglich auch noch teuer.....

    Richtig, Männer ändern ihre Ansichten manchmal, schließlich können sie sich Kinderkriegen noch schlechter vorstellen als Frauen....

    Für unsere Anti-Kinder-Heldin hier ;) - woher soll man wissen, wie es ist, etwas zu haben, was man noch nie hatte - z.B. Kinder? Kinder = Unfreiheit? .... gewagte These. Keine Kinder = Freiheit? wer's glauben mag....;)

    viele Grüße
     
  2. Schafhirte

    Schafhirte Guest

    Gilt das auch für Frauen, die keine Kinder wollen?
     
  3. Babyamazone

    Babyamazone Guest

    ich glaube schon.
    früher wollte ich zu 100% keine Kinder.
    Jetzt nur mehr zu 70%...
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
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    4.208
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    Hallo Martina!

    Kinder haben oder nicht= Freiheit, Unfreiheit...

    Das sind individuelle Bedürfnisse, oder auch Bereitschaften, was den Ausschlag gibt. Gell?
    Ultimativ eine Antwort zu finden, auf Kinder haben = Freiheit.... oder Unfreiheit.... hmmm.

    Ich habe zB Haustiere (geerbt), ich bin einfach weniger frei dadurch, - aber an der Liebe zu den Haustieren ändert sich dadurch nichts, sonst könnte ich sie ja verhungern lassen. Doch werde ich nachdem sie "ableben", keine neuen "anschaffen". (bewusst in Anführung gesetzt). Andere wollen nie ohne leben.

    Viele "schaffen" sich heute Kinder an, und wissen nicht worauf sie sich einlassen - finde ich, indem ich betrachte, wie man heute so mit Kindern eigentlich umgeht. Die ganze Gesellschaft von Kindergarten , Wohnsiedlung und Schule will doch gar keine Kinder, sie tun nur so als ob. Das ist keine Philosophie, sondern man muss nur richtig hingucken. Kinder dürfen nicht sein, was sie sind. Sie werden sofort zu Erwachsenen gemacht, und morgen bringt man Kindern mit 3 Jahren schon Mathematik bei, damit sie Deutschland oder Japan usw. jeweils gut vertreten und die PISA-Statistik gute Zahlen vorgibt.

    Wenn ich heute durch die Gegend laufe, fühle ich, wie ich das Kindsein eingebüßt habe. Wie liebend gern ich jetzt durch Wälder laufe, mal einfach irgendwo bin, ohne Grund, so wie ich als Kind einmal abenteuerlustig war, das zu tun. Mich dem zu freuen, was ist. Aber wir sollen ja etwas leisten oder Ziele haben, und fühlen uns schuldig, wenn wir es nicht tun, und das vekopfen wir auch in unsere Kinder.

    Und wir sind kollektiv schon so weit, dass wir es fast verbieten müssen, in den Wäldern rumzulaufen, weil wir das Leben darin nicht mehr achten und alles kaputt trampeln (es gibt Gerede um neue Waldgesetze, weil zuviel kaputt gemacht wird). Nur so zum Nachdenken. Die Kinder hin oder her, ich denke, es wird zu wenig drüber nachgedacht, was wir aus Kindern machen. Wir wir mit ihnen umgehen.
    Wenn sie einmal da sind. Immer gehts so viel darum, seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, aber was ist mit der Kindheit, oder den Kindern und ihren Bedürfnissen?
    Das ist auch ein Grund, warum ich lange keine Kinder in die Welt "setzen" wollte, so ca. bis ich 30 war. Ich stellte mir vor, wie schlimm es ist, Kinder in diese Welt der Pflichten zu setzen! Ich hätte eine andere Welt für sie gewünscht. Ich fühlte mich nicht mit Kindern unbedingt überfordert, sondern mit dieser Welt. Die Welt erzählt den Kindern so viel Stuss, zB in der Schule, oder man mag es nicht, wenn ein Kind laut wird (ich selbst kämpfe sogar dagegen an, wenn ich laute Kinder höre, - vielleicht weil es sonst schon so viel Stress um uns gibt). Da gibt es viel Druck, den man auf die Kinder entlädt.

    LG
    Stefan
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Was ich einfach sagen will, die Welt darf ruhig im selben Zug kindergerechter werden, wie wir unsere Bedürfnisse (Kinder zu wollen oder nicht) stillen wollen.
    Ich meine , dass es dieser Komponente fehlt. Ein kollektives Problem, wohlgemerkt. Aber ich geb die Hoffnung nicht auf, dass sich eines Tages auch diese Art, wie wir mit Kindern umgehen, ändert.
    Wenn ich Kinder sehe, sehe ich viel zu oft die Hand der Erwachsenen in ihnen, die die Kinder zu stark gemassregelt habem. Vor allem durch kalte VERNUNFT. Oder Angst (tue das, sonst...). Aber wir erklären es ihnen nicht, und wenn dann nur mit Drohungen, die auch aus dem Druck entstehen, den wir in dieser Welt erleben, wenn wir Kinder haben. Wir leiten den Druck weiter.

    (Antiautorität ist aber genauso fatal , wie autoritäre Erziehung, es braucht Orientierung durch Regeln. Aber doch wohl in einem gewissen Rahmen, der vielfach heute überschritten wird in Richtung autoriräre Erziehung) . Liebende Eltern sind eine Ausnahme. Gibt es natürlich. Aber in die Schule müssen alle, wo es dann wieder die autoritären Strukturen gibt (Noten und Zwang, der meistens stumpfsinnige Unvernunft und keine gesunde Regel beinhaltet). Wir sollen gehorchen. Dass dann später viele gleichgültig und komplexbeladen sind, ist die logische Folge. Meine eigenen Probleme zB entstammen doch alle aus der Kindheit! Wie oft habe ich die Schule als Kasteiiung erlebt. Man steckte mich da rein, nicht um mir zu helfen, sondern noch einen Knüppel obendrein zu geben. Wie oft musste ich die Lehrer mir reinziehen, die ihre eigenen Komplexe auf uns übertrugen! Der eine gab mir eine Ohrfeige, weil er es nicht mehr ertragen konnte, dass ich sagte, "ich habe meine Hausaufgaben vergessen", genauso wie fünf Leute zuvor das sagten. Er konnte es nicht mehr hören.
    Heute sind die Lehrer an meiner alten Schule jünger, aber bestimmt kommen sie auch nicht aus ihren schulischen Doktrinationen und Pflichten heraus wie damals die ältere Generation. Man steckt 20-30 Kinder zusammen und glaubt, dass das gut geht, bei deren Bewegungsdrang? Die Mode zB, alle müssen gleich gekleidet sein. Woher kommt denn diese mangelnde Bereitschaft, Andersartigkeit zu ertragen? Ich denke es hat was mit der Welt um einen zu tun.


    LG
    Stefan
     
  6. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Ja.
    Ich kenne Frauen und Männer, die NIEEEE Kinder wollten.
    Heute sind alle glückliche Eltern.
    Auch alleinerziehende Väter - mit Hingabe.

    Kinderlos sind eher die geblieben, die immer schon unbedingt Kinder wollten.
    Zumindest in meinem Bekanntenkreis.
     
  7. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

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    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Stefan, :)

    auch wenn das jetzt eher in eine Grundsatzdiskussion als in astrologische Betrachtungen tendiert:

    Nicht böse gemeint, aber Du klingst wie einer, der diese ganzen Medien-Gehirnwäsche-Artikel sorgfälltig studiert hat und nun die Meinung dieser nachplappert. Ich verfalle bei gewissen Themen auch der Meinung der Medien... solange, bis ich Zeit habe, selber nachzudenken und Erlebtes zu überdenken und nachzufühlen.

    Mein Opa wurde von seinem Vater geschlagen, weil dieser die Nachwirkungen des 1. Weltkrieges nicht verarbeiten konnte. Selbst wurde er mit 16 einberufen, kam in Kriegsgefangenschafft (mit Splittern im Rücken, die nie behandelt wurden)..... so viel zu unserer heutigen schweren Kindheit .....

    Ich mache mir eher Sorgen darum, was unsere Kinder noch können, wenn es wirklich mal um den Überlebenskampf geht (Umweltkatastrophen, Krieg, Terror .... etc.) eine verwöhnte Jugend ohne berufliche Perspektive wird sich schwer tun .... die Hoffung ist, dass der Überlebenstrieb erfinderisch macht.

    Das halte ich für komplettes Nachgeplapper und ein egoistisches Urteil deinerseits. Jeder war mal Kind und abgesehen vom biologischen Trieb der Fortpflanzung, weiß man in der Regel, dass Kinderhaben eine Verpflichtung birgt, aber jedes Kind dennoch in einer höheren Ordnung eingebunden ist, wo man als Eltern nichts mehr ausrichten kann. (Glaube, Liebe, Hoffnung)
    Und diese 1% verrückter Eltern, die ihren Säuglingen Japanisch beibringen sind ein geiles Medienthema, aber fern der Mehrheit.

    Die eigene negative Rückschau auf die eigene Kindheit bedeutet nicht, dass es automatisch alle Kinder heute nicht gut haben. Wir sind in wenigen Minuten im Wald und das jede Woche, teil täglich.

    Wer tut das nicht, über Kinder nachdenken? Die, die welche haben oder die, die keine haben?

    Eigene negative Erlebnisse mögen diese Fragen aufbringen, aber eigene negative Erlebnisse können auch dazu beitragen, diese Fragen positive zu beantworten und zu leben.

    Welche? Steinzeit, Mittelalter, Weltkriege ....?

    Mich überfordert die Welt auch, darum habe ich mich entschieden, mich um meine kleine Welt zu kümmern, wenn das jeder täte, ohne sich in die Weltnachrichten zu verbeißen, dann wäre allen geholfen.

    Liebe Grüße
     
  8. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

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    ich finde das heutige Schulsystem so viel besser als meins damals. Heute lernen die Kinder schon in der Grundschule das mutige Vor-die-Klasse-Treten und irgendwas erzählen, wir früher wurden frontal besprochen und welch Wunder, wenn wir dann mal nach vorne mussten, dann kam nix.

    Für mich klingt das nach Jammern. Meine Mutter, die noch sehr jung ist, bekam in der Schule noch regelmässig Ohrfeigen. Als ich im Gymnasium war, wurden zwei Lehrer suspendiert, weil ihnen die Hand ausgerutscht ist.

    Na und, der Mensch ist was er ist und was er lernt. Was mir nicht gefällt, versuche ich anders zu machen, was ich nicht ändern kann, das ist so und meine Energie geht dahin, wo ich was bewegen kann. Sprich, Kinder halten das aus, zu 30st zusammen zu sein, vielen gefällt es - weil sie es ja auch nur so und nicht anders erleben. Was Du nach Jahrzehnten dahinein interpretierst, muss den Gefühlen und Wahrnehmungen der Kinder heute überhaupt nicht entsprechen.

    Naja.... ist unastrologisch, außer, dass ich hier halt das Schütze-Thema angesprochen sehe. Immer alles im Großen Zusammenhang betrachten, sich nach Fairness und Gerechtigkeit sehnen und oft daran knabbern, dass die Menschen nicht frei sein können, weil sie gesellschaftlich irgendwo reingepresst werden. Schütze Sonne, Schütze-AC ..... aber man kann da rauswachsen, Stefan, aus dieser Betrachtung, und Kinder helfen einem dabei sogar, weil die haben ihre kleine Ego-Welt - zunächst mal ..... und da sieht man, dass ein Matchbox-Auto die Welt bedeuten kann während wir uns mit Nachrichten und Psychologengequatsche aus aller Welt belasten. ;)

    liebe Grüße
     
  9. Christel

    Christel Aktives Mitglied

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    Saarland
    Wir waren 60 Kinder in einer Klasse und es ging besser als heute.
    Ich fand meine Schulzeit toll im Vergleich zu dem, was danach kam.
     
  10. Luiserl

    Luiserl Mitglied

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    STIMMT - so eine Beratung habe ich leider auch schon hinter mir ......das solche Astrologen, das überhaupt mit ihrem Gewissen vereinbaren können? .....
     
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