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Muttersöhnchen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von friendlyviolet, 6. August 2009.

  1. friendlyviolet

    friendlyviolet Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    216
    Ort:
    Graz
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    habt ihr schon einmal eine Beziehung mit einem Muttersöhnchen gehabt, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Gibt es Muttersöhnchen unter Euch?

    Ist die fehlende Abnabelung vom Elternhaus bestimmend, für das weitere Leben. Gilt natürlich auf für die Töchter.

    Ich setz voraus, das wir von der europäischen Kultur ausgehen, nicht in den orientalischen oder asiatischen Raum.

    Bitte um Beiträge.................
     
  2. Silverhawk

    Silverhawk Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2008
    Beiträge:
    1.597
    Ort:
    VL
    Beziehungsmäßig nicht, aber im Bekanntenkreis.
    Facto: Bringt selber nichts auf die Reihe, noch dazu ein Angeber.

    Liegt aber in der Vergangenheit da er schon immer sehr bemuttert wurde.
    Glaube das ist wohl der Hauptgrund für die Sache Muttersöhnchen.



    LG
    Silver
     
  3. frog

    frog Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    44
    Ich denke es kommt vor allem bei Einzelkindern vor.
    Aber nicht jedes Muttersöhnchen/töchterchen muss deshalb irgendwie ungut sein.
    Manche haben einfach nur eine sehr enge Beziehung (den Italienern wird das zB nachgesagt)
     
  4. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen

    Von meiner Arbeitskollegin der Sohn ist 21 und sie schmiert ihm noch immer das Brot für die Arbeit, räumt sein Zimmer auf, kauft ihm Klamotten und sucht sein Zimmer nach Dreckwäsche ab, die sie waschen darf. :confused:
     
  5. Stormcrow

    Stormcrow Guest

    Hallo herzeleid

    Ja, und ich fand es ganz schrecklich. Er war dauernd am Witze reissen über alles, egal wie ernst die Situation oder das Thema war, für den war das Leben ein grosser Witz. Er rannte wegen jeder Kleinigkeit zu seiner Mami, lebte sogar mit 27 (!!) Jahren noch in seinem Elternhaus, und das nicht etwas wegen der Umstände. Er war 27 und verhielt sich wie 16....schrecklich. Ausserdem hatte er auch das Kinderzimmer eines 15-jährigen.

    Also das ist meine Erfahrung, allerdings auch nur eine.

    lg
     
  6. Klothilde

    Klothilde Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2008
    Beiträge:
    303
    Ort:
    Wien
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    Ich war mal mit einem Muttersöhnchen 2 Jahre zusammen.
    Seitdem habe ich einen psychischen Knacks auf das Wort Mutter.

    Es ging nichts ohne sie. Egal ob Urlaub, Essen gehen, Theater ect. Noch dazu hat er mit seinen fast 40 Jahren immer noch bei ihr gewohnt, hatte keinen ordentlichen Job und im alltäglichen Leben mehr als unbeholfen.
    Anfänglich konnte er seine Lebensunfähigkeit noch gut kaschieren. Nur je länger ich ihn kannte, desto anstrengender wurde es für mich, da ich ohne es mitzubekommen für Beide in eine Vaterrolle gedrängt wurde.

    Vater gab es zu dem Zeitpunkt des Kennenlernens keinen mehr. Dieser war kurz zuvor verstorben.

    Nach einem beginnenden Burn out hab ich die Notbremse gezogen und mich von ihm getrennt. Bin heilfroh darüber und habe mir geschworen nie wieder eine Mutter so in eine Beziehung reinzulassen. Am besten sie lebt am anderen Ende der Welt.
     
  7. friendlyviolet

    friendlyviolet Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    216
    Ort:
    Graz
    . Hast du mit ihm zusammengewohnt?

    Lebensunfähigkeit? heisst,unselbstständig,trifft keine Entscheidungen ohne Mami zu fragen, Partnerin ist nicht die Nr.1?

    Burn-Out wg. Rollenverhalten?

    liebe grüsse
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo herzeleid,

    über Muttersöhnchen und ihre Mütter hat "Ruth Gall" ein extra Buch geschrieben. Sie hat sich ausführlich mit diesen Müttern befasst und steht Hilfesuchenden mit ihrem Wissen zur Seite, wenn man sich an sie wendet.

    Ein Muttersöhnchen ist "der brave Sohn". Ist jemand ein "braver Sohn" wird er für seine Mami alles tun und dabei auf seiner Frau und Kinder "mit Füßen trampeln". Es gibt da welche, die dann als Ersatzmann genommen wurden, weil der Vater bzw. Ehemann ja sich um nichts kümmert und alles liegenlässt. Mutter´s Sohn wird genau nach dem Feindbild einer Frau erzogen, damit er ja keine Frau anschaut oder denen dann das Leben schwer macht. Zugegen würden dies diese Mütter nie.

    Bei denen kann ihr Sohn alles tun und lassen, er ist immer perfekt. ABER: Eines kann er nicht: zu ihr hingehen und sich trösten lassen, wenn es ihm schlecht geht. Dann jagt sie ihn davon. Und dieses Wechselbad der Gefühle von heiß und kalt kriegen dann die Frauen und Kinder, besonders die Kinder, ganz krass ab. Statt Mami mal nein zu sagen, kriegen es die Kinder gesagt.

    Solche Mütter sind manipuliernd mit ihren Söhnen. Deshalb ist es für den Sohn dann auch schwer sich aus diesen Stricken zu befreien. Er wird dann subtil verspottet, lächerlich gemacht oder sonstwie unfähig hingestellt. Ihm wird gezielt ein schlechtes Gewissen bereitet.

    Zum Glück ist bei manchen Männern noch Hoffnung da, wenn sie merken, dass mit den schönen Zuwendungen auch ganz bestimmte Unterordnungen verbunden sind. Mütter von Muttersöhnchen sind besitzergreifend. Sie haben ihr Herz verloren, es ist innen wie Stein oder ganz hohl.

    LG Micha
     
  9. Liane27

    Liane27 Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2008
    Beiträge:
    795
    Ort:
    Hessen
    Hallo,

    meine Tante hat mir erzählt, dass es während des Krieges sehr viele "Muttersöhnchen" gab. Es war darauf zurückzuführen, dass die Männer alle im Krieg waren und die Mütter mit ihren Kindern alleine. Der jeweilige Sohn war dann die Bezugsperson der Mutter. Beide waren aufeinander fixiert. Wenn dann die Männer aus dem Krieg (Gefangenschaft) zurückkamen, gab es großes Theater, da Vater und Sohn sich gegenseitig nicht akzeptierten.

    In der Nachbarschaft meiner Eltern hat auch ein richtiges Muttersöhnchen gewohnt. Meine Brüder haben ihn immer veräppelt. Er hat das gar nicht gemerkt. Er durfte auch nicht mit den Jungs spielen, da seine Mutter befürchtet hat, dass er seine Kleidung schmutzig macht.

    Mir hat er immer leid getan, weil er so alleine war. Ich habe ihn einmal zu meinem Geburtstag eingeladen und meine Brüder vorher geimpft, dass sie ihn in Ruhe lassen sollen.

    Jahre später als ich meine Eltern besucht habe, traf ich ihn rein zufälllig auf der Straße. Er hat sich sehr gefreut mich zu sehen und sagte ganz spontan zu mir: Rate einmal, was der schönste Tag in meinem Leben war? Ich frage ihn, welcher? Er sagte Deine Geburtstagsfeier. Ich habe mich dann sehr geschämt und das Gespräch niemals vergessen.

    Gruß
    Liane27
     
  10. Serlex

    Serlex Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2009
    Beiträge:
    1.197
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    :lachen::lachen::lachen::lachen:

    Ich kann meine Mutter nicht ab,bin froh wenn ich hier weg bin
     
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