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Mutter-Sohn Symbiose nach Scheidung der Eltern, Partnerschaftsprobleme

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Sebastian999, 18. Juni 2012.

  1. Sebastian999

    Sebastian999 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2006
    Beiträge:
    155
    Ort:
    Mülheim an der Ruhr
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    Hallo Zusammen,

    kann mir jemand eventuell etwas über Familiendynamiken erzählen?
    Mein Fall:

    Als meine Eltern noch zusammen waren, hatte ich recht wenig mit meiner Mutter zu tun. Konnte mich sehr gut abgrenzen. Auch mit Frauen hat es gut geklappt und ich hatte zahlreiche Partnerschaften. Es lief immer wie am Schnürchen.
    Nach der Trennung meiner Eltern brach ich irgendwie gefühlt in der Mitte durch und seither stellt meine Mutter für mich so eine heftige Instanz dar. Ich fühle mich in ihrer Gegenwart oft wie erdrückt, als ob sie seelisch in mich "hineinkriecht". Sie rückt mir auch oft zu Leibe, will ständig Körperkontakt, drückt mir manchmal sogar ihre Brüste an meine Arme, wenn ich was am Computer für sie mache. Dann koche ich innerlich oft und würde ihr am liebsten (schon seit Jahren) sagen: Mama, rück´mir nicht so auf die Pelle. Ich bin 35. Was soll das?

    Sie hat auch einen neuen Freund der gerade mal ein paar Jahre älter als ich bin, ebenfalls ein "Muttersöhnchen", einen Mann, den sie quasi noch erziehen kann.

    Ich selbst hatte seit der Trennung keine Frau mehr, die ich als meine Freundin bezeichnen konnte. Leute spekulieren schon, ob ich schwul bin und so weiter.
    Also ganz komisch. Was kann ich da machen? Liegt es etwa an mir selbst?

    Danke im Voraus!

    Sebastian
     
  2. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Nun ja, ich halte es für wahrscheinlich, dass die ursprüngliche Ursache Deines regressiven Verhaltens bei Deiner Mutter liegt. Um eine emotionale Einsamkeit und eine innere Leere zu neutralisieren, fixiert sie sich womöglich auf Dich, damit der vertiefte Kontakt zu Dir ihr eine neue Bedeutung schenkt, derer sie mit der Trennung von ihrem Mann verlustig ging. Auf subliminaler Ebene emittiert sie eventuell Signale, die das Infantile in Dir ansprechen, welches wiederum eine symbiotische Gemeinschaft mit der Mutter wünscht. Schuld- und Mitgefühle können den unbewussten Wunsch nach Symbiose und Fusion begünstigen, gleichfalls narzisstische Tendenzen, die die Einheit mit dem omnipotenten Objekt anstreben, das gänzlich auf Dich konzentriert wäre.

    So viel zu den theoretischen Aspekten... Ich rate Dir, Dich noch vehementer abzugrenzen. Wieso reduzierst Du den persönlichen Kontakt zur Mutter nicht erheblich? Entziehe Dich ihrem Wirkungskreis! Wahre eine Distanz, schütze Dich auf diese Weise selber vor ihren emotionalen und tätlichen Übergriffen! Telefoniere alle paar Wochen mit ihr. Besuche sie noch seltener. Setze Dich nicht der Gefahr der unterschwelligen, subtilen Manipulation ihrerseits aus! Sie verfolgt keine maliziösen Intentionen! Sie agiert aus unbewussten Motiven heraus, die der Abwehr dienen!
     
  3. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    sie erdrückt dich mit ihrer liebe, sie hat wohl viel zugeben,......will gebraucht werden,.....macht das ungeschickt distanzlos......

    vielleicht sieht sie dich als kind, und viele umsorgen ja ihre kinder um so mehr wenn die eltern getrennt sind, nur du bist eben 35......

    jab weniger kontakt,......+ sie hat ja eh nen freund den sie umsorgen kann,.........
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    Hallo Sebastian!
    Da lese ich: Eine halbwegs stabile Partnerschaft hat sich nicht ergeben. Sieht aus, als möchtest Du keine andere Bindung als die zur Mutter ...
    Das kannst Du ihr ja ohne weiteres sagen. Was hindert Dich? Wovor hast Du Angst?

    Sieht aus, als wärst Du bei der Scheidung Deiner Eltern schon erwachsen gewesen, altersmäßig zumindest. Du könntest das also ihre Sache sein lassen, ihre freie Entscheidung, die Dich nichts angeht.

    Was den Körperkontakt anlangt: Grundsätzlich können Eltern mit ihren Kindern in jedem Alter Zärtlichkeiten austauschen und auch körperliche Nähe genießen. Mir scheint da ein etwas unangemessener sexueller Unterton mitzuschwingen, und zwar zunächst einmal bei Dir, so wie Du hier die Brüste betonst ...
    Hmmm... sind wir da ein bisserl eifersüchtig? Und was heißt "ebenfalls ein Muttersöhnchen, das noch erzogen wird" ... siehst Du Dich auch so? Dann wär's Zeit, ein erwachsener Mann zu werden.
    Es ist nicht so sehr die Frage, an wem es liegt - Schuldzuweisungen helfen nicht weiter. Es ist die Frage, die Du eh stellst: Was kannst Du tun? Und wer kann etwas tun?

    Letzteres: nur Du. Du kannst Dein Leben in die Hand nehmen. Dass Du seit der Trennung Deiner Eltern keine Freundin mehr hattest ... logisch. Vorher war Deine Mutter "besetzt", nach der Trennung ist sie "frei", der Vater ist nicht mehr im Weg. Ich meine, Du könntest ganz intensiv - und mit ordentlicher professioneller Begleitung - an Deiner Mutterbeziehung arbeiten. An Deiner Beziehung zu ihr. Nicht daran, wie Sie sich verhält etc. Du kannst sie loslassen, wenn Du lernst (und das wird vielleicht nicht ganz einfach sein), sie nur als Mutter zu sehen und als nichts, als garnichts sonst. Und als erwachsene Frau, die nicht ihre Kinder zu fragen hat, wen sie sich als Partner nehmen möchte. Dann kannst Du auch auf eigenen Beinen stehen, und dann gelingt vielleicht sogar eine Partnerschaft, wenn die Mami nicht heimlich mit im Bett liegt ...

    Sorry, falls ich zu pointiert formuliert haben sollte ... aber so von Mann zu Mann kann mann ja offen reden ;-)

    Alles Gute,
    Jake
     

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