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Mut zum Neuanfang

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Schrödingers Katze, 1. August 2007.

  1. Werbung:
    Hallo Ihr!

    Manchmal steckt man im Leben völlig fest und es gibt nur eine Lösung: Loslassen und neu anfangen.
    Mich würde mal interessieren, ob das schonmal jemand hier in aller Konsequenz getan hat - ohne Rücksicht auf persönliche Verluste. Ob man jetzt einfach unbekannt verzogen ist, ausgewandert oder irgendwie anderweitig neu angefangen hat, ist egal... mich interessieren die "Breaks", die Geschichten, der Mut und die Energien, die dahinterstanden, dass man diesen Schritt gewagt hat.

    Ich hoffe, es antwortet jemand :)

    Liebe Grüße, v-p
     
  2. Andrreikianer

    Andrreikianer Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    588
    Ort:
    zwischen Ulm und Biberach
    Loslassen kann man alles im Leben, was meinst du jetzt mit Loslassen???
    Weglaufen vor etwas und das hinter dir lassen oder loslassen und weiterhin darauf vertrauen, dass das was richtig für jeden einzelnen ist auch so geschehen wird.:liebe1:
    Auch ohne festzustecken lass ich alles los, da alles seine Berechtigung in diesem unserem irdischen Leben hat.
    Wenn du irgendwo feststeckst, solltest du dir die Situation von der du loslassen willst einmal anschauen, um zu verstehen, was du daraus lernen sollst.:liebe1:
    Da ist dann nicht erforderlich sein ganzes Leben umzukrempeln um von diesen Situationen wegzulaufen, da sie einen irgendwann eh wieder einholen.
    Die Motivation kann doch bei einem Break eine totale Unzufriedenheit sein, um nur mal eine zu nennen. Da sollte man doch nicht gleich ins außen gehen, sondern die Situationen die man selber geschaffen hat, versuchen sich ins Bewußtsein zu rufen um daran was zu ändern. Sie loszulassen.
    Dazu mal kurz was weiter ausgeholt. Wir sehen ja unsere Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Was ist Zukunft? Alles was uns in Milisekunden nach Vollendung der Gegenwart erwartet, und das wird dann gleich wieder zur Vergangenheit. Haben wir jetzt keine Vertrauen was uns die Zukunft bringt, kann man doch mit seinen Ängsten arbeiten. Genauso mit der Vergangenheit. Das was wir also in den kurzen Augenblick der Gegenwart gesäht haben wird zur Vergangenheit und uns in Zukunft begleiten. Da können wir lernen loszulassen,d.h. versuchen unsere Verhaltensmuster so zu verändern wie wir meinen, dass es richtig für uns ist. Im Enddeffekt ist es aber doch egal, da wir, wenn wir unseres Weges bewußt sind, eh dahin kommen wohin wir aus höchster Sicht gehen sollen.:liebe1:
    Somit überlasse ich es einer höheren Instanz was geschieht. Da wenn ich das mal bildlich darstellen darf, wir verschiedene Möglichkeiten haben: z.B.
    Weg A geht gerade ohne viele Hürden bis zum Ende.
    Weg B geht mir vielen Schmerzen, das was wir uns als Hürden in diesem oder von anderen Leben übernommen haben.
    Weg C geht mit vielen Verlusten ...................... usw. .
    Egal welchen Weg wir nehmen, wir nehmen den Weg der für uns der Richtige ist.
    Weisst du was ich damit sagen will???
     
  3. Sitanka

    Sitanka Guest

    ja ich hab komplett nochmal von vorne angefangen.

    ich hatte einen (zumindest sagen das andere leute) tollen job, eine unbefriedigende beziehung und eine kleine wohnung in einer stadt.

    von heute auf morgen hab ich alles hingeschmissen, weil ich so nicht mehr leben konnte. es hat mir einfach einiges gefehlt, wie ruhe, sterne am himmel, die man vor lauter lichter in der stadt kaum sieht, viel natur und und und.............

    jetzt lebe ich in meiner heimat, wo ich geboren wurde, in einem 200 jahre alten bauernhaus in einem kleinen dorf, ohne beziehung, mit einem job der mir spass macht, mit ruhe rund um mich, mit nichts als natur.
    mein sohn ist vor einem halben jahr ausgezogen, jetzt sind nur noch ich und meine tiere da. ich genieße meine freiheit und das jetzt schon seit über 4 jahren. ich bin endlich nach hause gekommen und jede schweißminute hat sich ausgezahlt, das alles hingeschmissen zu haben.

    ich habs nie bereut, niemals. ich bin sehr zufrieden heute mit meinem leben, es ist mir manchmal sogar unheimlich wie gut es mir geht. aber mutter erde erdet mich gut und sorgt dafür, dass ich am teppich bleibe ;)
     
  4. Andrreikianer

    Andrreikianer Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    588
    Ort:
    zwischen Ulm und Biberach
    Da noch weiter ,war noch nicht fertig. :):liebe1:
    Wenn jeder einzelne spürt ,das was jemand in seinem Leben bis jetzt nicht gelebt hat richtig für ihn war, aus vielerlei Gründen, sollte doch jeder so selbstsicher sein können, dass zu tun was er von innen als richtig empfindet.
    Seine Sehnsüchte ausleben, sein Leben so zu gestalten wie es für jeden richtig empfunden wird. Sich selber so gestalten wie derjenige es für richtig empfindet.
    Wir sind nicht auf dieser Welt um zu Leiden, sondern um ein erfülltes, glückliches, spielerisches, liebevolles Leben zu leben.
    Dazu gehört einfach auf sich selber zu hören, auf seine Intuition. Wenn diese meint du bist soweit etwas auch außen zu verändern, um dann einfacher, glücklicher und zufriedener zu Leben, dann tu es.:liebe1:

    Den Weg zu wählen, weg A,B,C,D oder sonst einen da haben wir die Wahl.:liebe1:
     
  5. lotti66

    lotti66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Mai 2007
    Beiträge:
    77
    Hi Andrreikianer


    Erzählst du mir mehr darüber,wie meinst du das genau?
     
  6. Andrreikianer

    Andrreikianer Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    588
    Ort:
    zwischen Ulm und Biberach
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    Ich kann dir leider keine persönliche Situation nenne, da ich nicht weglaufe, sondern die Situtationen so nehme wie sie sind. Zum lernen.:liebe1:
    Geh ich mal selber auch nach außen und schau mir mal ein paar Freunde an.
    Ein LKW- Fahrer hat es gerne bemütlich und bequem, ist aber mir seiner Situation mit dem Chef nicht zufrieden, da er wie gesagt sehr gemütlich und bequem ist. Er wechselt nun seinen Arbeitsplatz, da er es nicht mehr ausgehalten hat. Es war aber nicht wirklich sein alter Arbeitsplatz der das Problem machte sondern er selber war sein Problem. Kurz darauf beim neuen Arbeitgeber ergaben sich ähnliche, ja fast gleich Probleme.
    Als er darauf angesprochen wurde, das er doch sehr bequem sei, und einmal bei sich selber schauen sollte was da denn das Problem war erkannte er ,das sein bequemes dasein, daher kam, dass er sich scheute neue Wege zu gehen.
    Heute hat er auf seine eigene Stimme, seine Intuition gehört und ihm geht es gut. Er hat an sich etwas verändert. Somit wurde auch an der Situation was geändert. Er ist immernoch beim 2. Arbeitgeber, hat nun aber eine andere Rute bekommen, ohne irgendwas dazu zu machen, ausser sich selber frei zu machen von dem was er damals als bequem gesehen hat.:liebe1:
    Das ist jetzt nur ein Beispiel von einem Freund. Es gibt zig tausende andere.

    Er ist in seiner Situation selber gefangen bewesen. Er hat versucht an der Situation etwas zu verändern. Das hat soviel gebracht, dass er dann mal nicht nur im außen geschaut hat, sondern auch in innen, bei sich. Was kann ich an mir tun um etwas an der Situation Arbeitswelt zu verändern. Und er hat es geschafft.:)
     
  7. Andrreikianer

    Andrreikianer Mitglied

    Registriert seit:
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    588
    Ort:
    zwischen Ulm und Biberach
    Nochmals dazu was. Dabei geht es darum vor sich selber wegzulaufen.
    Wegzulaufen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, da wäre sich nicht annehmen wollen vielleicht eher das was ich gemeint habe.
     
  8. Hallo Ihr!

    Schöne Sachen habt ihr geschrieben. Sowas in der Art hab ich auch erlebt. Nur ist meine Situation jetzt anders. Hier geht's darum, ALLES loszulassen. Es gibt nirgendwo eine Sicherheit - nur eine Hoffnung. Mehr nicht. Ich sags mal ganz krass, so wie ich es seit Wochen empfinde: Entweder bleib ich stecken und begebe mich in die Hände des sicheren Todes oder ich pfeif auf alles, pack meinen Rucksack und hau einfach ab - irgendwohin.
    Es ist die Wahl zwischen Leben und Tod, die mich momentan so zur Verzweiflung bringt. Ich war noch nie ein Freund des "Aufgebens". Und wenn ich meine ganzen Gedanken zusammenrechne, was bleibt? Ich will leben. Ja. Aber nicht so, wie jetzt. So sehr ich mich auch bemühe, ich sehe keinen Weg.
    Manchmal kann ein Moment ein Leben verändern und 'ne neue Richtung anzeigen. Hoffentlich geschieht das. Ich weiß, dass ich den Gedanken an eine Rettung aufgeben muss - aber wie macht man das, wenn man schon gar nix mehr sieht? Wie fahr ich mich runter? Ich hab das mal gekonnt und kluge Ratschläge gegeben. Ich kann's nicht mehr. Jetzt bin ich es, die da steht und nicht mehr weiß, ob sie einen Schritt vor oder einen Schritt zurück gehen soll - auf der Klippe.
    Vielleicht seh ich das morgen anders, was ich da jetzt geschrieben habe. Glaub ich aber nicht, denn das ist schon so lange da...

    Liebe Grüße, v-p
     
  9. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.103
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo V-P,

    ich habe in meinem Leben so einige Brücken hinter mir total abgebrochen und wieder neu angefangen. Nicht mal so genannte Freunde habe ich da außen vorgelassen.
    So, wie ich es bei Dir raus lese, denke ich, hast Du nichts mehr zu verlieren als Dich selbst. Also worauf wartest Du noch?
    Die Rettung kann nur aus Dir heraus kommen, diese Entscheidung wird Dir niemand abnehmen können.
    Das Schlüsselerlebnis, auf das Du wartest, kann eintreten, wahrscheinlich wäre es dann für Dich zu spät. Denn wenn man auf etwas wartet, kommt es meistens nicht zu dem Zeitpunkt, an dem man es erwartet.

    Alles was einem nicht gut tut, davon sollte man sich auch mit Schmerzen trennen. Es kann Dir nichts passieren, außer, dass Du Dein Leben für Dich in den Griff bekommst.

    Wenn Du diesen Schritt nicht gehst, wirst Du auch nicht erfahren können, was wäre wenn Du es getan hättest.

    Verstehe es als Denkanstoß.

    Licht um Dich und möge ein Engel Dir Deinen Weg aufzeigen.

    Liebe Grüße Orion7
     
  10. Aworobyw

    Aworobyw Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2007
    Beiträge:
    69
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    Klingt ja sehr dramatisch und nach Abenteuer.
    Zunächst möcht ich dir mal sagen, dass auch uns alle - die wir hier so schön antworten - der sichere Tod erwartet. Du bist also nicht alleine :)

    Ich lebe zur Zeit im Ausland. Habe zwar nicht "meinen Rucksack" einfach so gepackt und bin abgehauen :), doch kann ich dir sagen: "die Probleme die du in dir trägst"...nimmst du mit!
    Was sollte anderswo denn plötzlich anders sein?
    Ja die Umgebung, vielleicht mehr Sonne, Meer, oder mehr Berge, andere Menschen, eine andere Sprache...was auch immer!
    Und dann?
    Weißt du was dann passiert, du bist plötzlich Ausländer! Wenn man sich die Ausländerfeindlichkeit mancher Menschen so ansieht/anhört, kann man sich das ja ungefähr vorstellen. Du hast also dann ein Problem mehr am Hals!

    Natürlich will ich dir nicht abraten die Heimat zu verlassen, warum auch - ich fühle mich sehr wohl und gut in der Ferne!

    Weißt du, manchmal muss man nicht tausende km zurücklegen, es reichen ein paar, sich aus der gewohnten/alltäglichen Umgebung zu entfernen, Abstand zu gewinnen...zu erforschen, was man wirklich will.
    Du schaffst das, ganz bestimmt :)


    ...und dann kannst du immer noch "ohne deine Probleme" die Welt entdecken :banane:
    Alles Liebe
     
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