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Muster erkannt, nur wie ablegen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Kira, 19. April 2010.

  1. Kira

    Kira Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
    Beiträge:
    428
    Ort:
    Wien
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    Guten Morgen!

    Es gibt da ein Muster in meinem Leben, welches ich gerne ablegen würde, aber mir stellt sich die Frage, wie mache ich das?

    Bei dem Muster selbst handelt es sich um ein Beziehungsproblem, ich habe immer Partner, welche es zulassen, dass sich eine Frau dazwischendrängt. In meiner ersten Parnterschaft waren es seine Mutter und seine Großmutter, in der zweiten Partnerschaft war es die Ex-Freundin, mit welcher mich mein Partner dann auch ein Jahr betrogen hat, in meiner letzten Beziehung war es seine Schwester, an welcher mein Ex mehr hängte, als an mir und seinem eigenen Kind.

    Habe natürlich darüber nachgedacht und mir ist eingefallen, dass in meiner Kindheit meine jüngere Schwester immer von meiner Mutter bevorzugt wurde, auch noch im Erwachsenenalter, heute kann ich gar nicht so recht sagen, ob das noch so ist, denke nicht und selbst wenn, es ist mir egal.

    Nun, wie habe ich mich verhalten? Anfangs gekämpft, irgendwann resigniert.

    Im Endeffekt ist es dann immer darauf hinausgelaufen, dass meinen Ex-Parntern bewusst wurde, dass gewisse Dinge nicht in Ordnung waren, dass sie hätten anders handeln müssen, aber dann war es immer schon zu spät, weil ich nicht mehr konnte (kamen natürlich andere Dinge auch noch dazu, das alleine waren nie die Zerbrechensgründe).

    So, was muss ich tun, bzw. welche Gedanken und Grundeinstellungen müssen sich bei mir ändern, damit ich nicht mehr Männer anziehe, die eine "andere" Frau mitbringen bzw. welche mich nicht als Lehrfetzen benutzen?

    Dass alle in einer zwischenmenschlichen Beziehung lernen ist klar, natürlich auch ich, aber ich mag einfach nicht mehr als Dreckabtreter in einer Partnerschaft enden, irgendwann gehts nicht mehr, irgendwann ist man mit den Kräften am Ende, noch ist es nicht soweit, aber nochmal verkrafte ich so eine Beziehung nicht.

    Was kann ich tun?

    Liebe Grüße
    Kira
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo Kira,

    ich denke, am schnellsten wirst du fündig, wenn du dich mit der Geschichte deiner eigenen Familie beschäftigst.
    Wem ist es auch schon so ergangen oder hat eine Vorfahrin eine andere Frau einem Vater/Opa/Großonkel... "weggenommen"?

    Wenn du diese Person/en ausfindig geamcht hast, dann löse diese Verbindung mit einem Ritual:
    Ich würdige dein Schicksal. Es tut mir leid, dass es so gelaufen ist. Ich gebe dir deinen Anteil daran zurück, er gehört nicht mir, ich kann ihn nicht länger für dich tragen. Damit gebe ich dir deine Würde und deine Kraft zurück. Blicke bitte freundlich auf mich, wenn ich mein Leben gut weiterlebe.

    So oder so ähnlich - es muss für DICH stimmig sein.
     
  3. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Hallo Kira,
    sowas kann zur Gewohnheit werden. (komplizierter würde ich es gar nicht ausdrücken.)

    >>Das heißt: Umlernen. Andere automatische Denkstrukturen legen.
    Das bedeutet viel Arbeit (die man meist nicht macht - weil man ja die andere Gewohnheit hat; und Gewohnheiten neigen dazu sich zu erhalten), oder man sorgt für eine andere 'Umgebung formt'. Also man lässt sich umformen - was auch eher der ursprünglichen Lernerfahrung entspricht,
    da wurde man ja auch geformt.

    Die Umgebung zu wechseln erscheint in der meisten Menschen Leben irgendwie unmöglich (Familie, Job, Haus). Also zwei andere Möglichkeiten:
    Mentaltraining, zb SilvaMind oder http://www.urwind.de/Mentale-Kraefte-aktivieren.php
    Hypnotherapie, zb http://hypnosewelt.at/Willkommen.html
     
  4. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2006
    Beiträge:
    5.469
    Ort:
    AKW55
    vielleicht hast du einfach n problem mit anderen frauen, das du garnicht haben müsstest und derjenige mann fühlt sich dann in eine zwangsentscheidung gedrängt wo er sich halt dann für weniger stress entscheidet...

    muss aba ned sein, war nur ne idee

    lg =)
     
  5. Gartner

    Gartner Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2010
    Beiträge:
    498
    Hallo Kira!

    Das eigene Verhalten, auch wenn es einem bewusst geworden ist, lässt sich nicht so einfach verändern. Wenn man gewohnt ist, seine Schuhbänder mit beiden Händen zuzubinden und man lernt, wie es mit einer Hand möglich ist, wird man, wenn man es eilig hat, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wieder auf das gewohnte Verhalten zurückgreifen, nämlich die Schuhbänder mit beiden Händen anstatt mit einer Hand binden.

    Damit möchte ich sagen, daß ein Muster einmal erkannt, einiges an Zeit und Mühe benötigt, um es zu verändern. Das heißt jedoch nicht, daß es unmöglich ist. Gerald Hüther ein Neurobiologe spricht von Autobahnen im Gehirn als tiefe Spuren, tiefe Prägungen, die nicht so einfach verlassen werden können. Es ist jedoch ein Leben lang möglich, neue und positive Erfahrungen zu machen, die dann den negativen Erlebnissen gegenübersgestellt werden können.

    Er sagt, daß die Spuren im Gehirn nicht ausradiert werden können, sie können auch nicht rückgängig gemacht werden. Hilfreich ist es, so Hüther, wenn man sich positive Erfahrungen immer wieder in Erinnerung ruft und dort "anknüpft". Ähnlich wie ein Fotoalbum. Das Durchblättern erinnert an eine Zeit, wo dies und jenes noch heil war. Er meint, dort müssen wir gefühlsmäßig immer wieder hin, an den Punkt, wo für uns alles Heil war und von dort ausgehen. So öffnen wir uns für neue Erfahrungen, positive Erfahrungen. Wenn wir jedoch immer wieder an die leidvolle Erfahrung denken, so bleiben wir auf der "Autobahn" und verlassen diese nicht. Sie führt uns von A nach B. Von einem Leid zum nächsten.

    So wie "Handwerkprofis" schon angedeutet; eine Familienaufstellung könnte durchaus erhellend und lösend wirken...

    liebe Grüße, Anna
     
  6. Kira

    Kira Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
    Beiträge:
    428
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    Wien
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    Schön wäre es, dann hätte ich das selber in der Hand, dann wüsste ich, was ich zu ändern hätte, nämlich mein denken anderen Frauen gegenüber. Bei meiner jetzigen Beziehung war es so, dass ich gemobbt wurde, Rufmord usw. In der Schwangerschaft war es zb so, dass mein Ex noch kurz vorm Geburtstermin unseres Sohnes meinte "Na hoffentlich ist das mein Kind", weil seine Schwester von Anfang an meinte "Na die will dir sicher das Kind von jemanden anderen unter schieben." Lauter solche Sachen .... Es hatte alles keine Konsequenzen, sein Kind und mich konnte er wegen den kleinsten Kleinigkeiten anschreien usw, aber wenn seine Schwester irgendwelche Sachen gemacht hat, hatte das alles keine Konsequenzen .......... Ich empfand bis vor 3 Monaten noch sehr tiefe freundschaftliche Gefühle für seine Schwester, weil sie sich nach der Geburt meines Sohnes bei mir entschuldigte und ich bin nicht nachtragend. Es ging eine Zeit lang gut und dann fing sie wieder an mich zu mobben.

    Bei der Beziehung zwischen den beiden ist alles Partnerschaftliche vorhanden, ausser Sex. Irgendwie habe ich das schon viel früher gespürt, aber konnte damit nichts anfangen, bzw. wusste nicht, wie das ausarten kann. Mein Ex gibt auch offen zu, dass er die gleichen Probleme bezüglich seiner Schwester schon in den letzten beiden Beziehungen hatte, genau das selbe Spiel.

    @Schooko
    Ich möchte lernen, ich will mein Leben verändern und habe kein Problem mit Arbeit. Danke für die Links, werde sie mir genauer anschauen. :)

    @Handwerkprofis
    Das mit der Familienchronik ist interessant, mir fällt dazu auch etwas ein, die Mütter stellten sich mit ihrer ersten Tochter immer in Konkurenz bezüglich Männern, das ist schlimm. Meine Mutter jedoch hat das bei mir nicht gemacht, aber irgendwie scheint sich unser Familienschicksal durchs aussen weiter zu drehen, das was meine Mutter mit mir nicht gemacht hat, machen andere mit mir. Interessanter Gedankengang, lastet ein Fluch auf unserer Familie?

    Liebe Grüße
    Kira

    Nachtrag: Sie mobbte mich immer dann, wenn sie keinen Partner hatte, in der Zeit, wo sie einen Partner hatte, war sie nett zu mir. Fiel mir gerade ein!
     
  7. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.469
    Ort:
    AKW55
    :thumbup: geniale erklärung

    i kenns vo "what the bleep do we know" wo s schön erklären dass gehirnsynapsen gewohnheits- bzw langzeitverbinungen eingehn die sich um so länger sie bestehen halt festigen & irgendwo anders hab i her dass gwohnheiten 21 tage brauchen um sie umzugewöhnen...
    aba is halt schwer, da man mal 21 tage durchgehend konsequent anders handeln müsste...

    aba wenn ma will kann ma alles hinbiegen=)

    apropos... sollt mal was machen^^
     
  8. Kira

    Kira Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
    Beiträge:
    428
    Ort:
    Wien
    @Anna

    Danke für die tolle Erklärung, als ich das gelesen hatte, ging es in meinem Kopf sofort "ratter ratter". :danke:

    @tekfrog
    Das finde ich jetzt lustig, den Film habe ich vor 3 Jahren angefangen zu sehen, nie fertig angeschaut, mir selbst gekauft habe ich ihn auch, ich denke, jetzt ist der richtige Moment ihn mir endlich anzuschauen, gedacht habe ich oft daran .... :)
    Und das mit den 21 Tagen habe ich in dem Magazin "Zeiten Schrift" auch gelesen, habe es probiert, aber nicht geschafft, da gings um meckern, nörgeln, ... wenn ich alleine war, ging es gut, kaum war ich in der Arbeit oder unter anderen Leuten habe ich mich sofort in das reinziehen lassen. Habe dann phasenweise 20mal das Erinnerungsband tauschen müssen an einem Tag. Vielleicht wäre auch für das ein Neuanfang jetzt genau richtig!

    Liebe Grüße
    Kira
     
  9. Gartner

    Gartner Mitglied

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    3. April 2010
    Beiträge:
    498
    Wir sprechen scheinbar von unterschiedlichen Bereichen. Eine Gewohnheit lässt sich wieder abgewöhnen. Doch Kira spricht nicht von einer Gewohnheit. Es ist ein eingefleischtes Muster. Etwas, was einem in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ein eitrig gewordener Stachel im Fuß, lässt es dich zur Gewohnheit machen, den Schmerz mit dem anderen Bein auszubalancieren. Es hilft da nicht viel, die Gewohnheit zu ändern, sondern da muß man schon den Stachel "herausoperieren". In 21 Tagen wird es vielleicht theoretisch möglich sein, sich von so tiefen seelischen Wunden, wir sprechen ja auch hier nicht von einem Stachel, sondern von tiefen seelischen Verletzungen, zu lösen, doch praktisch eben nicht.
     
  10. Kira

    Kira Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
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    @Anna

    Da hast du Recht, in Fleisch und Blut ist dieses Muster eingegangen. Aber vielleicht ist der Versuch alte Gewohnheiten zu ändern gar kein so verkehrter Ansatz.

    Mir fiel daraufhin ein, dass ich nicht mehr an die Negativerlebnisse meiner Partnerschaften denken sollte, ich bin nämlich ein fürchterlicher Grübler, was das angeht, kann oft tagelang an nichts anderes mehr denken und genau das ist vielleicht die schlechte Angewohnheit.

    Wenn ich es schaffe, 21 Tage an einem Stück nicht mehr an solche Erlebnisse, Verletzungen, Erinnerungen usw zu denken, dann bewirke ich doch etwas?
     
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