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Muß man Verstorbenen verzeihen?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von yellowbird73, 23. November 2008.

  1. yellowbird73

    yellowbird73 Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2008
    Beiträge:
    45
    Ort:
    gegenüber den Teichen
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    Hallo,
    also nicht das ich nun ein schlechtes Gewissen hab für meine Gefühle - im Gegenteil, aber mich interessiert was mit den Verstorbenen passiert, die 100 % wissen das sie 1. ganz viel Unrecht getan haben 2. Leute (Familie) verletzt haben (seelisch) und 3. auch im Angesicht des Todes, quasi kurz vor dem letzten Atemzug in den Augen der "Verletzten" deren Haß sehen und spüren? Klingt vielleicht komisch, kann deren Seele richtig weg oder wird sie irgendwo weiter leiden? Spürt deren Seele evtl. auch noch nach dem Tod den immernoch nach Jahren vorhandenen Haß oder war vielleicht die Art des Todes und der Leidensweg (Krebs) schon Bestrafung?
     
  2. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Hallo!

    Das Vergeben auf Deiner Seite hat auf den weitern Weg einer anderen Person keinen Einfluss. Vielmehr wäre für Dich wichtig nachzuschauen, warum Du verzeihen müsstest, weil es ja nur etwas ist, was der Verstand möchte. Funktioniert ja nicht wirklich. Wenn da also noch Verletzungen sind, solltest Du Dich um sie kümmern. Sind sie fort, ist kein Verzeihen mehr nötig. Sind sie noch da, ist Verzeihen nicht möglich.

    Aber wie gesagt, verzeihen musst Du niemandem etwas. Da kommt trotzdem niemand in die "Hölle" oder sonstwo hin.

    Gruß
    Andreas
     
  3. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.276
    Ort:
    Coburg
    Es ist für manche Menschen schwer, einem anderen zu verzeihen, der es normal nicht verdient!

    Viele Menschen (auf dem Sterbebett beichten sie - warum wohl :confused:), welche sich in einer Hölle des Jenseits befinden, erwarten die Verzeihung. Die Diesseitigen können durch ihr Gebet oder ihre Gedanken dem- oder derjenigen verzeihen.

    Man sollte sich bewußt sein: Wer nicht verzeiht, dem wird nicht verziehen!
     
  4. yellowbird73

    yellowbird73 Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2008
    Beiträge:
    45
    Ort:
    gegenüber den Teichen
    Danke für Eure Antworten. Klingt für Außenstehende jetzt sicher gemein, aber schade, dass das Leiden zu Ende ist. Heißt das dann im Umkehrschluß das derjenige schon wieder unter uns weilen kann als Reinkarnation? Und falls ja, muß ich ihm als evtl. ehemals "Verletzter" und der der ihn haßt zwangsläufig irgendwann begegnen und falls auch hier ja, würde ich ihn dann erkennen? Das soll kein Scherz sein, ich will es wirklich wissen, um gewappnet zu sein. Es geht mir auch darum, dass ich nicht bereit bin mich an der Sammlung guten Karmas zu beteiligen, für diese ehem. "böse" Person. Verzeiht mir meine evtl. Blauäugigkeit, aber solange beschäftige ich mich noch nicht mit dem Thema:danke:
     
  5. mira10

    mira10 Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2008
    Beiträge:
    196
    Ort:
    umkreis von heilbronn
    ich spühre nicht nur das du keine vergebung möchtest,es ist auch hass dabei.!!!
    warum ist das vergeben für dich so schwer? schau wenn du es nicht schaffst zu vergeben wird es dich irgendwann innerlich auffressen. carma hin oder her, vergeben würde ich schon rein für meine eigene seele, lass nicht zu das dies deine seele zerfrist oder belasstet. sonst kippt das ganze und am ende hast du noch mehr schaden, als jezt,
    mach dich frei und lebe dein leben!!
    mira10
     
  6. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

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    Magdeburg
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    Du kannst nur den Menschen verzeihen wenn er lebt, du kannst nur wenn er dir gegen übersteht oder auch sitzt mit den Menschen dich unterhalten. Der Hass muss auf den Grund gegangen werden, denn hier kann es durchaus sein, das nicht nur dieses Leben betroffen ist. Machst es dir sogar sehr einfach. Das Problem gehört in einer Hypnosetherapie, denn da fällt es einen leichter zu reden, wenn der Jenige nicht mehr greifbar ist. Eine Seele die irgendwann mal zerstört wurde trägt es immer weiter.
     
  7. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2008
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    Ort:
    Magdeburg
    Wann ist er /sie verstorben? Und dann ist er erst einmal ein Kleinkind, wobei vieles von den vorrigen Leben ausgelöscht wurde. Bei einen Erwachsenen können 20 bis 40 Jahre, manchmal noch mehr dazwischen liegen.
     
  8. yellowbird73

    yellowbird73 Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2008
    Beiträge:
    45
    Ort:
    gegenüber den Teichen
    Ja also, vielleicht muß ich mit meinen Ausführungen doch tiefer gehen. Der um den es hier geht war mein - ich nenne ihn jetzt nur noch Erzeuger -. Vor 4 Jahren hat er mich zu einer Geschäftsidee überredet - aber nur weil ich als Existenzgründer an gute Kredite und Fördermittel komme - hab ich aber erst hinterher gecheckt. Es geht hier um fast 2 Mio €. Er hatte immer die Mehrheit Kurz nach Geschäftseröffnung erkrankte er an Krebs, hatte aber bis dato schon gaaaanz viel Geld aus der Firma gezogen und privat in seine neue Familie investiert - 2 chicke Villen. Durch seine Krankheit lag die ganze Last bei mir und ich merkte schnell, dass das Geschäft schlecht recherchiert war und so nicht laufen konnte. Dann hatte er auch noch nach seiner Erkrankung selbstschuldnerische Kredite ohne mein Wissen unterschrieben, grobe Pflichtverletzungen begangen so dass die Fördermittel im Nachhinein wieder zurückgefordert wurden, private Lebensversicherungen ohne unser Wissen auf seine neue Lebensgefährtin übertragen und uns schön im Regen stehen lassen. Das alles haben wir aber erst mitbekommen, als er schon im Sterben lag. Wir hatten schon keinen Kontakt mehr, bis 1 Tag vor seinem Tod, wo wir noch einmal auf Wunsch der neuen Familie zu ihm kommen sollten. Ich war voller Haß und meinen Mama gleichgültig und enttäuscht. Das hat er auch mitbekommen, trotz Morphium. Nach seinem Tod mußte ich Insolvenz anmelden, weil nichts mehr ging und dann kamen noch sehr hohe Altschulden aus alten krummen Geschäften hoch, leider erst nach der Ausschlagungsfrist. Ich muß dazu sagen, dass ich immer guten anwaltlichen Rat hatte und alles versucht wurde. Wie gesagt, ich mußte zwar alles private inkl. Haus etc. verkaufen, bin quasi nun mit einem großen blauen Auge rausgekommen - auch dank der Hilfe und dem Rat von "oben". Aber nie im Leben will und kann ich ihm verzeihen und wünsche ihm auch nicht, das er nach seinem Tod zur Ruhe kommt. Ich habe das alles recht gut verarbeitet, zumindest frisst es mich überhaupt nicht auf oder beschäftigt mich seelisch. Hier gings mir einfach nur darum zu erfahren, wie es mit ihm nach seinem Ableben weitergeht, um Genugtuung, dass er vielleicht noch immer leiden muß! Ich weiß, für Aussenstehende ist dies wahrscheinlich sehr schwer nachzuvollziehen. Das Einzigste, wovor ich Angst habe ist, dass ich irgendwann mal noch mal mit ihm konfrontiert werde oder es negative Auswirkungen für mein nicht Verzeihen meinerseits von "oben" haben könnte. Ich danke schon mal für Euer Interesse und Zuhören :danke:!
     
  9. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Manchmal sind die Gräben so tief, das man gar nicht verzeihen kann(egal auf welcher Seite)

    Manchmal sind die Gräben so tief, dass sie am Sterbebett auch nicht mehr zugeschüttet werden können.

    Vergeben und Verzeihen, heißt sich mit der Sache zu beschäftigen...aber manchmal sind die Gräben, eben einfach zu tief.

    Es ist nicht der Mensch, der Vergeben und Verzeihen muss, diese Aufgabe kommt Gott zu Gute.

    Gott weiß dass und Gott hat die Macht, zu vergeben und zu verzeihen.
     
  10. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

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    Magdeburg
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    Ich habe mal zum Pendel gegriffen ohne das ich dein Geburtsdatum weiß und habe die Frage gestellt mit wem du seelisch verbunden bist? Ist deine Mutti und damit kannst du auch die Sache Ruhen lassen.
     
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