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Muss ich leiden um erlöst zu werden?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von aristainc, 18. September 2008.

  1. aristainc

    aristainc Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2008
    Beiträge:
    338
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    Hier mal ein Zitat;

    "In Meiner Nachfolge zu leben heißt auch, das Kreuzlein ergeben zu tragen, das euch Menschen auferlegt ist zu eurer Seele Heil .... Denn in Meiner Nachfolge zu gehen ist auch mit einem Kreuzgang verbunden, der aber für jeden von euch erträglich sein wird, weil ihr immer Mich anrufen könnet, daß Ich euch euer Kreuz tragen helfe .... Und ihr werdet diese Bitte nicht vergeblich tun .... Ich will euch das Kreuz abnehmen oder euch die Last erleichtern, Ich will euch das Kreuz auch nicht schwerer aufbürden, als ihr zu tragen fähig seid .... Aber eine kleine Last müsset ihr schon auf euch nehmen, ansonsten ihr nicht "Meine Nachfolge" antretet, die aber doch von größtem Segen ist für eure Seele .... "

    Ist es also wirklich so, das man in diesem Leben Leiden muss, Schmerz ertragen muss, um später erlöst zu werden?

    Ist es denn gar nicht möglich, Gottes Weg zu gehen, ohne Leid und Schmerz. Ohne ein "Kreuz zu tragen", so wie es im Zitat steht?..

    Wieso muss ich leiden, damit mit vergeben wird? Frage mich in welcher Bibel der o.g. Zitat steht =/
     
  2. Traumkerze

    Traumkerze Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2008
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Allgäu
    Ich kann dir nur aus meinem Gefühl her antworten
    ich glaube nicht dass wir Schmerz ertragen müssen
    ich denke wir vergessen einfach in diesem Leben welchen Ursprung
    wir haben
    Wenn ich meinen göttlichen Weg gefunden habe sehe ich ihn sicher nicht als Leid
    und Schmerz
    ich glaube uns passiert eben manchmal Leid um auf unseren göttlichen Weg
    wieder zurückzufinden
    Wer sagt das Jesus bei seinem Kreuzgang gelitten hat er ist ihn vielleicht auch gern
    gegangen und hat kein Leid empfunden:trost:
     
  3. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2008
    Beiträge:
    213
    Ort:
    bei Nürnberg
    Nicht Leiden, sondern Liebe erlöst.
    Wer aber glaubt, Leiden zu müssen, dem sei es natürlich vergönnt.
     
  4. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    ich denke, dass leiden schlicht und einfach zur Materie gehört und damit auch solange da bleiben wird, wie die Materie über den Geist regiert - wir glauben, Materie zu sein, erst wenn wir die Erfahrung machen, dass der Geist über die Materie herrscht - erst dann identifizieren wir uns nicht mehr mit dem Leid und es berührt uns einfach nicht mehr.
     
  5. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Ich hab letztens probiert einen Priester zu fragen, warum manche Leute soviel leiden müssen, in jeglicher Beziehung, und andere mit Wohlstand und auch Glück und Gesundheit überschwemmt werden,... wo da der Sinn liegt...
    Hat der mir geantwortet, Jesus hatte so einen Leidensweg, man ist dadurch näher an Jesus dran...

    Aha ja...

    Weiter habe ich nicht gefragt, fand es unnötig zu diskutieren, was dem Leidenden das dann nun bringt....einen Vorteil im Himmel danach oder wie...

    :rolleyes:
     
  6. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Der Schüler Thomas zitiert Jesus: "Wer auch immer seinen Vater nicht hasst und seine Mutter, und hasst seine Brüder und seine Schwestern, kann nicht ein Schüler von mir werden, und nimmt sein Kreuz auf meine Weise, er wird nicht mein Diener sein können."

    Jesus sagte aber auch: "Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden."

    Das, worum es hier geht, ist kein Geschäft. Es geht nicht um eine 'Erlösung gegen Leid', nicht um Vergebung und nicht um die Übernahme von Lasten durch einen Anderen.

    Es geht um das Entbinden, das Loslösen aus der sozialen Bindung, welches auch bedeutet, sich von den weltlichen Ansprüchen (der Familie und) der Kirche zu entbinden. Die Entbindung bedeutet nicht wirklich einen Hass gegen die Familie oder die Kirche, es soll nur deutlich machen, dass das Individuum, wenn es sich vom sozialen Umfeld (und der Religion, Eltern, Geschwister - s. Islam oder Hinduismus) bestimmen lässt, nicht sein inneres Selbst finden kann, denn beidem, dem eigenen Selbst UND der sozialen Umgebung gerecht zu werden, ist unmöglich (!).

    Der Loslösungsprozess von z.B. der Kirche (oder der Religion, die man als zu fundamentalistisch empfindet) ist der Beginn dieser Entbindung und z.B. ist es bekannt, dass junge islamische Mädchen, welche frei sich selbst bestimmen wollen, dafür oft Leid ernten, weil das familiäre Umfeld das nicht zulassen will.

    Im Christentum gibt es ähnliche Regeln, die jene, die als Christ das Christentum für einen Irrtum oder Fehler halten, aus der 'Gemeinde' ausschließt.

    Dieses Leid, das man (leider) in dieser 'sozialen' Welt er_tragen muss, wenn man sich nicht mehr vor der sozialen Gemeinschaft beugt, ist ein weiterer (aber notwendiger) Schritt der Entbindung, die bei Johannes als 'Neue Geburt' bezeichnet wird - und die {die Seele} >frei< macht - Das ist der Trost.

    Ich denke, es ist immer etwas problematisch, Interpretationen der Worte des Jesus, wie sie im Christentum verstanden werden sollen, verstehen zu wollen, denn das Verständnis der Worte des Jesus im Christentum sind quasi entgegengesetzt zu dem, was Jesus an seine Schüler weitergab. Jesus ging es um die Befreiung der Seele, dem Christentum geht es um die Verunfreiung der Seele in dieser Welt und um das Bestimmen über die Seele der Menschen.

    Gruss

    T.
     
  7. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Das Bild in der Bibel ist auch: Der Weg zu Gott führt über das Kreuz. Es heißt, man muss von neuem geboren werden um Gottes Reich zu erleben. Wer neu geboren werden will muss erstmal sterben. Die meisten haben Angst vorm Sterben, doch genau das ist das Leid, welches die meisten mit sich herum tragen. Angst davor, dass das geschieht was wir glauben, ahnen, vermuten und wir darum nicht mehr die Person sind, die wir waren, als wir hier angekommen sind. So, durch dieses verbiegen entsteht nur immer mehr Schmerz. Die Freiheit führt über den Weg des Schmerzes, indem man ihn nach außen bringt. Komplett. Nicht nur ein bisschen. Dahinter ist die Freiheit. Es ist nicht leicht. Es dauert. Aber es geht. Und jeder weiß, ja, der Schmerz vor den Tränen ist groß und es ist nicht schön. Aber der Schmerz ist ohnehin da. Er wird nur verdrängt. Und jeder weiß, wie erleichtert man ist, wenn man Tränen vergossen hat. Jede Träne ist ein Schritt in die Freiheit. Aber dazu müssen wir bereit sein, über das Kreuz zu gehen. Eigentlich hängen wir unser Leben lang am Kreuz. Es wird Zeit, das Kreuz zu überwinden.

    Gruß
    Andreas
     
  8. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
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    hear(hier)
    der weg ins licht ist der weg ins vaterhaus also der weg nachhause.du kannst aber auch versuchen ihn im dunkeln zu gehen.wie das so ist im dunkeln stösst man sich öfter.der eine weg ist der weg der glückseligkeit und der andere der weg des leidens- jeder wie er will.
    alhw
     
  9. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Es gibt keine Erlösung.

    Es gibt nur eine Erinnerung, die ich als Leid interpretiere und die ich konstant und gerne mit meinen persönlichen Empfindungen verstärke. Es ist das stimmige Gefühl, das trügen kann, weil es das Leid nicht enttarnt als Leid, sondern ich überlagere das tatsächlich Geschehene durch die Schminke einer Deutung. Ein Teufelskreis.

    Also: werdet wie die Kinder.

    KG Loge33
     
  10. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

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    8. März 2008
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    1.385
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    Wildeshausen, Nähe Bremen
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    Klingt gut. Klingt aber nach Verstand. Tränen sind Tränen. Dahinter ist etwas anderes. Richtig. So zu tun als wäre nichts ist meistens Fatal.
     
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