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Muslime und die Diakonie

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Waldbaum, 12. Dezember 2007.

  1. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2007
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
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    Durfte die Diakonie diese Bewerberin ablehnen?

    Was meint ihr?


    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,522492,00.html
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.235
    Ort:
    Nordhessen
    wäre es ok wenn eine jüdische Organisation einen nationalsozialistischen Bewerber ablehnt?

    LGInti
     
  3. sage

    sage Guest

    ...und die sind nicht katholisch.
    Trotzdem kann ich irgendwie beise Seiten verstehen. Sie sind nun mal ein christlicher Verein.Allerdings scheint die abgelehnte Bewerberin keine "hardcore" Muslimin zu sein, es stand also nicht zu befürchten, daß sie versuchen würde, die Migranten promuslimisch zu beeinflussen.
    ich persönlich halte die protestantische Kirche für noch extremer als die katholische. Sie geben sich zwar nach außen hin sehr weltoffen, aber in Wirklichkeit wollen sie die Leute einlullen, um sie dann abzukassieren, in jeder Hinsicht. Ausnahmen bestätigen natürlich auch da die Regel.
    Was den o.gen. fall angeht. Ich bin keine Juristin. Daher kann ich nicht sagen, ob solche Soderregelungen für kirchliche Organisationen rechtens sind. Sollte das nämlich Schule machen, kann da ein Rattenschwanz von Diskriminierungen gegen Bewerber und auch bereits Beschäftigte folgen.



    Sage
     
  4. Balo_Keat

    Balo_Keat Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2006
    Beiträge:
    67

    Unpassender geht der vergleich nicht mehr???
    Mit deinem Vergleich stellst du Muslime und Nationalsozialisten auf eine Stufe.

    Ohne Worte.

    Gruß

    Balo Keat
     
  5. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.235
    Ort:
    Nordhessen
    Balo Keat
    diese Stufe hast du gerade installiert - mir ging es um die Darstellung von Eigeninteressen von religiösen Gruppen.

    Ich halte es für eine falsche Entscheidung der Diakonie - erstens erscheint mir diese Dame nicht radikalislamisch zu sein, zum anderen ist die Diakonie eine helfende Einrichtung, die auch Nichtchristen hilft, somit wäre eine Beauftragte, die in der Lage ist andere Kulturen und Weltbilder zu verstehen dort am richtigen Platz.

    LGInti
     
  6. Balo_Keat

    Balo_Keat Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2006
    Beiträge:
    67
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    Mag sein, aber du hast das Fundament dafür gelegt.

    Gruß

    Balo Keat
     
  7. sage

    sage Guest



    Nicht nur jüdische Organisationen sollten solche Bewerber ablehnen.



    Sage
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD

    shalom inti,

    davon abgesehen, dass die "nationalsozialistische deutsche arbeiterpartei" (besser bekannt als nsdap) in deutschalnd seit 1945 verboten ist, denkst du nicht dass dein "vergleich" etwas hinkt ...milde ausgedrückt!

    shimon1938
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.221
    Ort:
    Saarland
    Ehrlich gesagt finde ich es in Ordnung, wenn Organisationen selbst entscheiden können, welche Leute sie zulassen.
    Mir würden auch keine Vertreter von Ölkonzernen in Umweltorganisationen,
    verurteilte Straftäter bei Opferschutzgruppen, oder Militärs in Friedensorganisationen gefallen.
    Eine Hilfsorganisation muß Authentizität wahren, und glaubwürdig für die bleiben, die sie unterstützen.
    Und wenn es ein christliches Hilfswerk ist, erwarten die Leute, dass dort
    Christen arbeiten.

    Sowas ist was anderes als ein gewöhnlicher Job.

    LG PsiSnake
     
  10. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
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    Die Kirche hat in diesem Fall in D Sonderrechte, die ihr vom Staat bis heute zugesichert sind. Ich weiß nicht mehr, wo ich das nachgelesen hatte, als mich das mal interessierte rein rechtlich, da ich als nichtchristliche Bewerberin 2003 für ein Praktikum in der Diakonie zugelassen wurde, mir jedoch damals gleich gesagt wurde, dass Konfessionslose dort keine Berücksichtigung für eine Arbeitsstelle fänden.

    Es geht hierbei um die Loyalität des Arbeitnehmers gegenüber der Glaubensansichten des Arbeitgebers, was bitteschön übereinzupassen hat, da ein Arbeitnehmer ja seinen Job auch in der Öffentlichkeit repräsentiert.

    Da in kommender Zeit sicher auch muslimische Mitbürger von Pflegeeinrichtungen zu versorgen sein werden, täte auch die Diakonie gut daran, sich zu modernisieren, zumal ein Krankenpfleger einen Auftrag in der Pflege zu verrichten hat und NICHT als Missionar auf den Weg geschickt wird.
    Auch in der Diakonie herrscht mittlerweile der Minutentakt hinsichtlich der Pflegekassenabrechnung vor, d.h. im Klartext, dass dem Pfleger keine Chance mehr zum Politisieren oder Missionieren bei der Arbeit bleibt.

    Mir hat grade neulich eine Kollegin von der Diakonie vom enorm zunehmenden Zeitdruck berichtet. Sie hat jetzt eine Stechkarte für die Fahrten im Pkw von der Diakonie zum Patienten. Minutiös wird alles belegt. Wer länger braucht, muss unbezahlt seine Freizeit dranhängen.
    Armes Deutschland.
     
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