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Münchner Rhythmenlehre - Auslösungen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von -david-, 1. Mai 2016.

  1. -david-

    -david- Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2016
    Beiträge:
    4
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    Hallo zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag hier. Ich freue mich auf interessante Diskussionen mit euch.
    Mein Hauptinteresse ist die Astrologie nach der Methode Döbereiners (Münchner Rhythmenlehre), mit der ich schon einige Jahre lang arbeite.
    Da ich aktuell mit "Mikro-Ereignissen" in Horoskopen experimentiere, die ich in sehr schnellen Rhythmen durchlaufe, stellt sich mir plötzlich eine recht technische Frage zu den Auslösungen.

    Und zwar wird gemäß des "klassischen" 7er-Rhythmus jedes Haus durchwandert innerhalb von 7 Jahren und es werden Planeten, Spiegelpunkte, Aspekte und Gruppenschicksalspunkte etc. während der Durchwanderung des Hauses ausgelöst.
    Die entscheidende Frage ist aber: Findet diese Durchwanderung der Häuser in gleichmäßig linearer Form statt oder gibt es hier "Unebenheiten" in den Zeitabläufen? In Döbereiners Büchern findet man dazu so gut wie nichts. Er hat aber mal, so meine ich, in irgend einem Seminar mal angemerkt, dass die Zeit zu Beginn des Hauses schneller läuft als am Ende. Die Häuser sind ja nicht als gleichmäßig abgegrenzte Energiefelder zu verstehen, sondern eher als "Energiewellen" (auch wenn ich das Wort "Energie" nicht mag :)) ... daher ist die Wirkung eines Planeten an der Spitze eines Hauses viel stärker als in der Mitte oder am Ende eines Hauses. Demgemäß wäre es unverständlich, wenn die Zeit innerhalb der Häuser vollkommen linear ablaufen würde. Döbereiner arbeitet ja mit Placidus-Häusern. Auch hier tritt ein ähnlicher Effekt auf, nämlich dass die Häuser unterschiedlich groß sind.

    Dann wäre noch die Frage: Wie berechnet man die Auslösungen korrekt? Mit einfacher linearer Interpolation macht man wohl Fehler. Bei 7 Jahre pro Haus ist der Fehler nicht gravierend, aber bei kleineren Rhythmen fällt der Fehler ins Gewicht.

    Meine Frage ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen, weil das Astrologie-Programm der MRL definitiv nicht-linear rechnet.

    Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

    Viele Grüße!

    David
     
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  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo David,

    Ich kenne den linken und rechten Rythmus mit sieben Jahren. Jedenfalls gibt es auch die Altersprogression, in welcher jeweils sechs Jahre für ein Haus genommen werden. Aber unabhängig davon dürfte es passen, immer sieben Jahre für ein Haus in deinem Fall herzunehmen, egal wie groß die Hausgröße ist. Schade finde ich, dass das Programm der MRL hier nicht angepasst wurde! Ich hatte bereits 1990 dieses "Astrolab" und da konnte man problemlos linear berechnen, anpassen und konfigurieren! Vielleicht wird dieses Programm upgedatet? Jedenfalls solltest du es dort anregen!

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Dezember 2008
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    7.502
    Ort:
    Weltenbummler
    Es gibt doch auch den 9 er Rhythmus. 2017 ist er vollendet....weiß du dazu etwas ? Ich tappe mehr oder weniger im Dunkeln....
    Liebe Grüße
    Lumen
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.975
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo lumen,

    Der Neuner Rythmus hat seine Zyklen, die - soviel ich weiß - mit der Venus zu tun haben, mit dem "Venus Code". Wobei die Neun an sich als Zahl numerologisch wichtig ist. In ihr sind drei mal drei enthalten, oder einmal sechs und drei. Abgerundet dauert ein Zyklos der Mondknotenachse 18 Jahre, exakt 18,56. Schaue unter diesem link nach, da sind mehr Informationen hierfür!

    http://neunercode.com/Venuscode/Infos.html

    Alles liebe!

    Arnold
     
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  5. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Weltenbummler
    Ich danke dir sehr. So fügen sich Informationen immer besser zusammen :)

    Liebe Grüße
    Lumen
     
  6. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
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    1.676
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    Hallo David,

    der Verlauf des Aszendenten durch den Tierkreis ist nicht linear.
    Wenn man innerhalb eines Hauses linear interpoliert, dann ist das schon in Ordnung und recht genau. Aber es ist nicht ganz genau.
    Wo sind nun die Bereiche, die mehr linear sind und die weniger linear sind? Die entsprechende Kurve des Aszendentenverlauf durch den Tierkreis zeigt folgendes:
    Und in einer ersten Näherung kann man sagen:
    Der Tierkreisbereich von Mitte Zwillinge bis Mitte Steinbock ist "vermehrt linear". Ebenso ist es der Tierkreisabschnitt zwischen Mitte Wassermann bis Mitte Stier. Beide Bereiche haben eine unterschiedliche Steigung im Rahmen einer "relativ größeren Linearität". Die Übergänge zwischen beiden "Linearitätsabschnitten" zeigen die höchsten Abweichungungen (größte Krümmungen) vom "gleichmäßigen" Verlauf.
    Das sind die Tierkreisabschnitte:
    Mitte Stier bis Mitte Zwillinge
    und
    Mitte Steinbock bis Mitte Wassermann.

    Beste Grüße
    norbertsco
     
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  7. -david-

    -david- Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2016
    Beiträge:
    4
    Hallo zusammen,

    zunächst danke für eure Antworten. Ich denke, dass mich Arnold und lumen missverstanden haben. Das Programm der MRL ist wohl nicht falsch programmiert, sondern es ist so beabsichtigt - eben, weil gerade die lineare Durchwanderung des AC durch die Häuser streng genommen falsch zu sein scheint. Und ich möchte das Ganze eben etwas genauer verstehen.

    @norbertsco: Danke, das ist sehr interessant, was du dazu schreibst - eben das die Tierkreisbereiche Mitte Stier bis Mitte Zwilling bzw. Mitte Steinbock bis Mitte Wassermann nicht gleichmäßig linear durchwandert werden. Aber was bedeutet das konkret für die Berechung der Auslösungen? Wie kann man die Geschwindigkeit in den Häusern - wenn sie in diese Tierkreisbereiche fallen - mathematisch ausdrücken? Von Döbereiner selbst habe ich dazu nie etwas gelesen, weder in den ersten Lehrbüchern noch in den späteren Abhandlungen. Beruhen deine Angaben hierzu auf eigene Erfahrungen? Oder gibt es außer Döbereiner noch andere empfehlenswerte Literatur zu dem Thema "rhythmische Auslösungen"?

    Viele Grüße
    David
     
  8. Gelbfink

    Gelbfink Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2015
    Beiträge:
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    Bayern
    Hi David,
    Möglicherweise war oder ist das eine Sackgasse. Döbereiner selbst hat darüber nichts weiter öffentlich gemacht. Selbst Hermann Meyer der sich vielen Forschungsarbeiten hingegeben hat und einer der bekanntesten Schüler Döbereiners ist, der sehr viele Themen weiterverfolgt und (weiter)entwickelt, der auch 7 Jahresherrscher weiter verfolgt hat, hat sich in seinen Büchern eben sowenig darüber ausgelassen. In den vollständigen Ausbildungen seines Institutes, die seine Schüler genießen, wird auf diese Thematik nicht weiter behandelt.

    Ich spekuliere einmal, entweder war es nicht genügend interessant, oder aber es gibt wenig oder keine wirklichen Erkenntnisse darüber, die Wirkungen einigermaßen belegen und sich daraus treffende, nachvollziehbare Aussagen ableiten lassen. Das wäre wohl etwas für weitere Forschungsarbeiten. In persönlich bin sehr interessiert an den Lehren von Döbereiner und Meyer, den Sieben-Jahres-Herrschern habe ich ehrlich gesagt auch noch keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

    Mein aktueller Sieben-Jahres-Herrscher ist die Venus. Na ja, mit Ausnahme der Tatsache, dass ich innerhalb dieser Zeit meine Frau kennengelernt habe, dass ich geheiratet habe und dass es mir gut geht, konnte ich keine weiteren Feststellungen machen. Nun werden viele sagen, das ist ja schon eine Menge, nur alle Situationen oder Ereignisse ließen sich auch außerhalb der Rhythmenlehre in der Symbolik ablesen und waren zutreffend. Das wirft bei mir die Frage auf, ob ich nun wirklich dazu die Rhymthenlehre brauche?

    Welches schlüssige(s) Argument(e) für die Rhythmenlehre bleibt, das mich überzeugen könnte, mich tiefer mit diesem Thema auseinander zu setzen - ich höre aufmerksam zu. H.M. ist auf Distanz, will aber nichts heißen.

    Beste Grüße Gelbfink
     
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  9. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Mich überzeugt die Münchner Rhythmenlehre auch nicht.:

    http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Münchner_Rhythmenlehre

    Warum einen 7er, 10er oder 6er Rhythmus annehmen, der durch nichts begründet ist? Da kann man jede beliebige andere Zahl nehmen. Stimmige Deutungen ergeben sich meist, bei allen Systemen, zumal mit etwas "zurechtbiegen". Wie ich neulich mit dem spontan erfundenen "Forenpunkt" gezeigt habe (Formel: DC-11.Feld+Merkur, gebt das mal bei dem Programm "Morinus" ein). :D

    Warum künstliche Rhythmen, hypothetische Planeten und sensitive Punkte erfinden? Wir haben inzwischen genug echte Himmelskörper, dass wir das gar nicht mehr nötig haben. Den Glückspunkt nehme ich da mal aus, der ist mir so ans Herz gewachsen...

    Die Umlaufzeiten der Planeten, wie Jupiter 12 Jahre, Saturn 29 Jahre etc. und der Planetoiden geben die wahren Rhythmen des Sonnensytems vor. Da muss man gar nicht zusätzliche künstliche Rhythmen errechnen.

    Das Horoskop der ersten Veröffentlichung der MRL spricht Bände (siehe Link oben):

    Schon der rückläufige Jupiter an höchster Stelle in 11. ist verdächtig. Das lose Trigon mit der Sonne gibt eine gewisse Bekanntheit. Die dominante Halbsumme Jupiter/Neptun=Pluto sagt nach Ebertin schon alles aus:

    Scheinbares Glück, Spekulation. Pluto auf der Halbsumme: Maßlose Pläne, weitgehende Spekulationen. Großer Verlust, Konkurs.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Mai 2016
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  10. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Jedenfalls entspricht der Sechserrythmus dem goldenen Schnittmaß, und mit der Altersprogession bekommt man verlässliche Informationen auf die jeweils gegenwärtige Zeitqualität. Da geht es um die innendynamische Entwicklung, um Lebensphasen, entsprechend dem erreichten Alter. Der Siebenerrythmus hat sicher auch seine Begründung. Der Unterschied zum Sechser ist der, dass eine Runde um den Tierkreis und den Häusern 84 Jahre dauert, beim Sechser sinds 72 Jahre. Dann startet der Alterspunkt in die zweite Runde. Wolfgangs Methode hatte mich in den 80igern neugierig gemacht. Habe noch fünf dicke Bücher im Regal bei mir stehen. Ich habe mich damals jedoch für die Huberschule entschieden. Der Alterspunkt bewegt sich im Radix von rechts in Richtung der Häuser, und im Mondknotenhoroskop von links. Demnach kreuzen sich beide Alterspunkte im Leben zweimal innerhalb von 72 Jahren. Linear.....es geht doch um die zeitliche Auslösung der Aspekte zum eigenen Horoskop, auch bei Wolfgang. Bei der Altersprogression wirken die Aspekte zeitlich wie lange Transite, also locker um ein bis vier Jahre.

    Alles liebe!

    Arnold
     
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