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Mouches volantes als Eingang ins Jenseits?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Aurelia, 18. April 2005.

  1. Aurelia

    Aurelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    333
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    Hallo liebe Freunde

    ich möchte euch eine Textstelle aus dem Buch "Mouches volantes" von Floco Tausin zum Thema Sterben zitieren:

    "Der Nabel ist die Pforte zur Ewigkeit", sagte er weiter. "Wenn wir diese Kugel erreicht haben, werden wir sehen, was es ist, in das wir immer wieder hineinfallen, wenn wir schlafen gehen, aber auch wenn wir sterben. Während aber gewöhnlich Menschen beim Einschlafen oder beim Sterben unbewusst werden, versuchen die Seher schon zu Lebzeiten den Nabel zu erreichen und von dort bewusst in das Bild als ein Ganzes einzugehen. Gelingt es einem Menschen auch nur einmal, mit seinem Nabel eins zu werden und einen Blick auf das zu werfen, was dahinter liegt, so hat er, sage ich, seinen Lebenszweck erfüllt" (Tausin, S. 386f.)

    Interessant ist, dass Tausin (bzw. der Seher Nestor), die provokante These aufstellt, dass die beweglichen Pünktchen vor unseren Augen (Mouches volantes) in Wahrheit alles Eingänge in die nächste Welt sind. Durch eine ethische Lebensweise und Konzentrationsübungen, können wir unserem eigenen Eingang (=Nabel) nähern und bewusst in das Jenseits eingehen.

    Was denkt ihr dazu?

    Liebe Grüsse
    Aurelia :)
     
  2. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Hallo Aurelia

    zitiere :
    ......................
    Interessant ist, dass Tausin (bzw. der Seher Nestor), die provokante These aufstellt, dass die beweglichen Pünktchen vor unseren Augen (Mouches volantes) in Wahrheit alles Eingänge in die nächste Welt sind. Durch eine ethische Lebensweise und Konzentrationsübungen , können wir unserem eigenen Eingang (=Nabel) nähern und bewusst in das Jenseits eingehen.
    .......................


    Ja, dann üb`mal schön...

    In uns wiederholt der Kosmos immer wieder seine Fähigkeiten Farben und Formen zu erzeugen, durch die es sich seiner selbst bewusst wird.
    Nach östlicher Anschauung sind die Menschen sowie alle anderen Lebensformen Teile eines unteilbaren Ganzen. Ebenso Zukunft und Vergangenheit.



    Wer weiss, redet nicht,
    wer redet, weiss nicht.
    LAO-TSE
     
  3. Aurelia

    Aurelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    333
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    Hallo Matrixxxxxxxx

    Dort zeigt sich der Vorteil der Theorie von Tausin: Er geht ebenso davon aus, dass wir Teil eines unteilbaren Ganzen sind - aber dies ist das ENDE des Weges, nicht der ANFANG. Zunächst fühlen und erleben wir uns als abgesonderte Individuen in einer sehr vielfältigen Welt.
    Im SEHEN der Mouches volantes wird dies bestätigt: Anfangs sehen wir sehr viele kleine Pünktchen und Kügelchen. Wenn wir uns weiterentwickeln, überwinden wir die (geistige) Distanz zu jenen Kugeln, worauf sie näher kommen und sich ihre Zahl mindert.
    Laut Nestor werden wir am ENDE des Weges die WElt durch eine einzige dieser Kugeln erblicken - und die Welt als ein einheitliches Ganzes erleben.

    Aber eben, ob dies möglich ist oder nicht, müssen wir selbst herausfinden, und dabei gilt eines:

    Yepp, sollten wir alle... :)

    Grüsschen
    Aurelia
     

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