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Morgellonen-Krankheit = Dermatzoenwahn

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Einewiekeine, 2. September 2011.

  1. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
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    Wenn ich nicht irre, dann war diese "Krankheit" hier im Forum Thema. Jetzt gibt es Studien dazu:

    Inzwischen hat sich jedoch auch eine andere Studie der Morgellonen-Krankheit angenommen. In der im Mai veröffentlichten Studie der Mayo Clinic unter Leitung von Mark Davis wurden die Symptome und mitgebrachten Proben von 108 Patienten analysiert. Das Ergebnis: Die Eindringlinge befinden sich nicht in der Haut der Betroffenen – sondern in ihrem Kopf.

    Nur einer der Patienten hatte etwas Lebendes vorzuweisen, eine Laus. Bei den anderen fanden die Forscher auch mit genauesten mikroskopischen Untersuchungen von Gewebeproben über den gesamten Untersuchungszeitraum keinerlei Anzeichen für eine Infektion oder einen Befall der Haut – weder mit Parasiten noch mit anderen Organismen oder nicht lebenden Elementen.
    Neue Form des Wahns

    Zwar war die Haut der Betroffenen häufig sehr trocken und belastet, entzündet und mitunter zu tiefen Verletzungen aufgekratzt, doch dies stammte von den verzweifelten Reinigungs- und Entfernungsversuchen mit Pinzetten, Nadeln oder chemischen Tinkturen.

    Auch die mitgebrachten Beweisstücke hielten der Untersuchung nicht stand. Es handelte sich um Hautschüppchen, kleinste Haare oder Textilfasern. Ganze zwei Fruchtfliegen sowie eine Milbe und eine Zecke waren dabei. Doch auch sie konnten nicht für das intensive Erleben und die schweren Symptome der Betroffenen verantwortlich sein.

    Die Befunde der Studie erklären, warum die wissenschaftliche Gemeinschaft angesichts der neuen unbekannten Krankheit nicht aus dem Häuschen geraten ist. Denn höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Morgellonen-Krankheit einfach um eine neue Variante des sogenannten Dermatozoenwahns, bei der Betroffene fest davon überzeugt sind, von Erregern, Parasiten oder anderen kleinen Lebewesen befallen zu sein.

    "Diese Studie ist wichtig für Patienten", sagt Mark Davis. "Sie glauben oft, dass Ärzte ihre Haut nicht gründlich genug untersuchen. Doch die Studie zeigt, dass auch eine Biopsie die Diagnose Dermatozoenwahn nicht ändert."

    Der Dermatozoenwahn ist bei Dermatologen und Psychologen seit Langem als psychologisches Problem bekannt, das mit den Zeitepochen jedoch mitunter sein Gesicht wandelt. Die ersten Berichte dazu gab es bereits im 17. Jahrhundert – da hatte Leitao auch den Namen Morgellons gefunden.

    Bis Ende des 19. Jahrhunderts vermuteten Betroffene meist einen Befall mit Krätze. Später wurde daraus einer mit Spinnen oder Würmern und schließlich vermehrt Bakterien, Pilzen oder Viren – mikroskopisch kleinen Organismen also.
    Organische Beschwerden am Anfang

    Die Morgellonen-Krankheit nun ist die erste, bei der auch unbelebtes Material eine Rolle spielt. Experten wie der Dermatologe Wolfgang Harth am Vivantes-Klinikum in Berlin schlagen deshalb vor, den Begriff Dermatozoenwahn in den umfassenderen Begriff Befallswahn umzuwandeln.

    weiter lesen: http://web.de/magazine/gesundheit/k...unter-der-haut-sondern-im-kopf.html#.A1000145
     
  2. Mondblumen

    Mondblumen Guest

    Ohjee ...

    Dieser Absatz ist auch interessant:

    Mitunter gibt es für die Beschwerden einen Anstoß, der organischer Natur ist. Krebs, Tuberkulose, Mangel an Vitamin B12, Diabetes oder auch eine Schilddrüsenunterfunktion können etwa durch Kribbelgefühle oder andere seltsame Nebenwirkungen auf der Haut zur Entstehung des Wahns beitragen. Auch die Wechseljahre können solche Symptome verursachen und einen Beitrag leisten. Deshalb trifft der Befallswahn mehr Menschen ab 40 und deutlich mehr Frauen als Männer.

    Daneben kann, unabhängig von organischen Ursachen, der Wahn bei den Patienten sowohl isoliert auftreten – dann sprechen die Ärzte von einem primären Wahn –, er kann aber auch als sekundärer Wahn Begleiterscheinung einer anderen psychischen Erkrankung sein, beispielsweise bei Schizophrenien, Depressionen oder Suchterkrankungen. Abhängig von der ursprünglichen Erkrankung können dann Antidepressiva oder Neuroleptika Linderung verschaffen – sofern die Betroffenen bereit sind, diese Medikamente zu nehmen.


    Wenn das alles mehr oder weniger eine Kopfsache ist (oder andere Krankheiten, Mängel dahinterstecken), wie kommt es dann zu diesen bunten Fäden?
     
  3. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Eventuell Fasern von der Kleidung oder Bettwäsche die klebengeblieben sind.
    Sucht man dann panikartig nach einer Ursache für das Kribbeln, und man findet die Fasern, und verträgt vielleicht sogar den Stoff allergiebedingt nicht, die dann tatsächlich Juckreiz auslösen, macht man evtl. das dafür verantwortlich, und schon hat man eine eigenartige neue Krankheit..?
     
  4. Asgard01

    Asgard01 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2011
    Beiträge:
    20
    Hello,
    hier die Informationen zu dem thema: Morgellons

    Morgellons – eine neue Krankheit – aber woher ?
    Quelle: h t t p : / / m o r g e l l o n s a n d c h a m t r a i l s i n f o . o v e r - b l o g . c o m
     
  5. Hikari

    Hikari Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juli 2010
    Beiträge:
    825
    Woher?
    Wahrscheinlich von solchen Geschichten, die von Menschen mit psychischen Problemen gelesen werden.
     
  6. Sternwesen

    Sternwesen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2008
    Beiträge:
    376
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    Ich würde das Wort "Studie" in "Veröffentlichung" tauschen, dann käme das vermutlich eher der Wahrheit nahe.
    Eins vom Schlimmsten, was man einem Menschen tun kann ist - ihn nicht ernst zu nehmen, wenn es ihm ernst ist.
    Mit solchen Veröffentlichungen wird vielen Betroffenen auf noch längere Zeit Hilfe verwehrt.

    Kenne einen Betroffenen.

    Wünsche ihm das Beste.

    Sternwesen.
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Laut einschlägiger Literatur soll ein Alkoholentzug oder auch ein schlechter Methamphitamintripp oder auch eine Psychose solche Erlebinsse herbeiführen bei denen die Opfer glauben, dass ihnen etwas unter der Haut oder aus der Haut hinauswächst, meist nicht nur mit Optischen sondern auch mit anderen Sensorischen Täuschungen

    könnte der Ursprung sein
     
  8. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.770
    Tja, der Ex einer guten Freundin hat so einen Dermatozoenwahn durch zu viel Pilze rauchen entwickelt.

    Der hat die ganze Zeit gemeint irgendwelche kleine Insekten krabbeln auf ihm rum.
     
  9. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.770
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    Klar muss man das ernst nehmen. Eben als das was es ist, eine psychische Erkrankung. Psychische Erkrankungen sind mitunter leidvoller als körperliche Krankheiten.
     

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