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Moral ohne Gott??

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Shimon1938, 22. September 2007.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Die Katholische Kirche und vor allem ihre oberste Würdenträger sind nicht müde zu behaupten, wenn der Mensch Gott aus seinem Leben verbannt, nehme Kultur und damit auch die Zivilisation schaden. Vor allem weisen die Aussagen von Kardinal Meissner in dieser Richtung. Damit aber formulierte er aber nur das was die Mehrzahl der Gläubige meint.

    "Es ist ein Gemeinplatz, das dort wo Gott nicht existiert, alles erlaubt sei, und gewiss gab es in der Geschichte Ungläubige, die sich in verrückter Egomanie als Herren über Leben und Tod fühlten und sich dazu berechtig wähnten, Hunderttausende oder Millionen in den Tod zu schicken. Aber ebenso gab es etliche Gläubige, die derlei taten, weil sie glaubten ihr Gott würde Mord und Totschlag von ihnen erwarten. Man brauchst keinen Gott um Massenmord zu begehen. Aber wenn man sich einbildet, dass Gott dies von einem wünscht, fällt das Masakrieren leichter." (Zitat: taz, 22/23. September, Autor: Robert Misik, erlebt in Wien und ist Verfasser des Buches: "Das Kult-Buch" www.misik.at Ich hoffe das zu erwähnen ist erlaubt?)

    In der Tat, ethische Überzeugungen haben vielfältige Quellen -- Gott aber gehört nicht zwingend dazu. Ein gesundes Solidaritätsgefühl für den Mitmenschen braucht keine religöse Wurzeln und wenn man die Geschichte des Christentums verfolgt, ist eher das Gegenteil der Fall.

    Mich würde es interessieren, was Ihr dazu meint: Ist es möglich moralisch zu handeln, auch ohne Gott?

    Shalom,

    Shimon1938
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Shimon

    hm - ja, sicher ist Ethisch und Moralisches Handeln auch ohne glauben Möglich, genau so, wie ethisch Verwerfliches Handeln mit Glauben möglich ist.

    Und "nur" an Gott glauben (also Glauben, dass es einen Gott gibt) verändert sowieso nichts, denn Paulus sagte ja so schön, dass auch die Dämonen an Gott glauben, ich denke viel wichtiger ist das, was im Schema ausgedrückt wird, nämlich Gott zu lieben.

    Liebe Grüsse

    FIST
     
  3. La Dame

    La Dame Guest

    Wenn der Mensch in seiner Erleuchtung Gott ist, wieso sollte Mensch als Gott sich selbst verbannen?

    Die Frage stellt sich natürlich auf dem Weg dorthin. So lange man lediglich die unteren Chakren integriert hat, also noch ein "magischer Mensch" ist, kann eine leitende Instanz durchaus sinnvoll erscheinen.

    Die Entwicklung zum "Ethischen Menschen", welcher dieses "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu!" internalisiert hat, kommt mit seinen "Leitplanken" schon recht gut zurecht.

    Und der Mensch, welcher mit offenem Herzen und geschliffenem Verstand seine Welt selbst erschafft, ist ohnehin frei von Zwängen. Der erleuchtete Mensch, der Schöpfergott, handelt ohnehin aus ethischen (oder soll ich sagen, liebevollen?) Überlegungen heraus.


    Mercie
    La Dame
     
  4. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Natürlich ist moralisches und liebevolles Handeln auch ohne den Glauben an Gott möglich - es gibt ja noch den gesunden Menschenverstand, der sagt: "Das, was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem andern zu!"
    Und die Liebe zu allem, was Lebendig ist, spüre ich auch ohne den Glauben, habe ich schon immer gespürt... da sind so einige christliche Missionare bei mir auf Granit gestossen, weil ich mit meiner Erfahrung (dass dies auch möglich ist) ihre Argumentation als absurd empfand...
     
  5. rainbowchild

    rainbowchild Guest

    Hallo Alle,

    wie viele Kriege haben mit den Worten begonnen:"Gott will es!!!"?

    Jede religion wurde nur benutzt als Mittel zur sozialen Kontrolle. Es dient dazu den Mob ruhig zu halten und besser lenkbar. Die Religion spielt doch seit der Gewaltenteilung eher eine nebensächliche Rolle, was das tägliche Leben angeht. Wir haben doch Gesetze.

    Ausserdem ist z.B. die christliche Religion extrem Frauenfeindlich. Ich frage euch:Ist das moralisch? Was reden die überhaupt von Ethik und Moral. Das scheint mir doch eher eine Doppelmoral zu sein. Für die Anderen aber für sie Selbst scheint das nicht zu gelten. Das alles ist so verlogen und fadenscheinig, daß ich mich übergeben könnte.

    Schaut euch doch die Kirchen an. Die strotzen doch nur so vor Reichtum. Der Vatikan hat sogar seinen eigenen Euro. Die nutzen doch nur die Dummheit der Leute aus und schlagen sich dabei vor Lachen auf ihre feisten Bäuche.

    imho

    Jenny
     
  6. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230
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    Ich denke, ein moralischer Charakter ist nur das, was dir von irgendjemanden anderen übergestülpt wird. Egal ob nun vom Elternhaus, oder von einer religiösen Institution. Moral ist eher eine Art von Beherrschung, ja sogar eine Art von Versklavung, weil man selber noch nicht gelernt hat, was Recht und Unrecht ist. Und weil wir es nie gelernt haben, Selbstverantworung zu übernehmen, überlassen wir diese Entscheidung, also was nun "moralisch korrekt" wäre, lieber den anderen. Und wer wäre da nicht geeigneter als Gott, oder eben irgend eine Kirche.
    Es gibt so viele Arten von Moral. Schaut euch in den verschiedenen Gesellschaftssysten um. Was in der einen unmoralisch ist, ist in der anderen überhaupt nicht verwerflich.
    Aber wie kann es nur so viele verschiedenen Arten von Moral geben?.
    Recht ist doch recht, und unrecht ist doch unrecht.
    Eigentlich kann es doch gar keine Hindu-Moral, oder eine moslemische Moral oder gar eine katholische Moral geben. Und doch gibt es sie.
    Also, was sagt uns das?
    Das zeigt uns nur, dass alle Moralvorstellungen nur erfunden sind, um den einzelnen Menschen zu beherrschen, eine Stratigie, um das einzelne Individium einzuschränken.

    shanti
     
  7. Krabat

    Krabat Guest

    hi,

    buddhismus (zb) zeigt wie´s möglich ist.

    lg : krabat.
     
  8. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230

    =)

    shanti
     
  9. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    und wieder mal ein Beitrag, der an der Grenze zur Verläumdung ist

    Frage: wie kann man Verläumderisches Verhalten mit einer Moral vereinbaren, die nicht eine Doppelmoral ist?

    LG

    FIST
     
  10. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
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    Was genau ist an dem Beitrag Verleumdung (oder an der Grenze dazu)? Bitte hilf mir, Deinen Einwurf zu verstehen!
     
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