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Mondknotenhoroskop

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Annie, 19. Oktober 2006.

  1. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
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    Huhu Leute :clown:

    Hat sich schon mal jemand von euch mit seinem Mondknotenhoroskop auseinandergesetzt? Wenn ja, habt ihr irgendwelche Verhaltensweisen aus vergangenen Leben in dieses Leben mitgebracht, die im Mondknotenhoroskop zu erkennen sind?

    Mich beschäftigen diese Fragen wieder mal, auf der Suche nach dem Sinn des Daseins :rolleyes: und mich hätten dazu mal andere eventuelle Erfahrungen und Meinungen und Erkenntnisse und dergleichen interessiert...

    Gerne - oder eher vorzugsweise - auch mit praktischen Beispielen...
    zB ich hab den Mond im 9. Haus im Mondknotenhoroskop - daraus schliesse ich, dass ich in einem vorigen Leben im Gefühl eher freiheitlich gepolt war - demzufolge in diesem Leben auch noch jedem seinen Glauben lasse :clown:

    So nach dem Motto also... :foto:
    dann mal los :banane:

    :danke:
     
  2. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
    Beiträge:
    327
    Ort:
    im südwesten
    liebe annie,

    ich habe mich mal ein wenig mit meinem mondknotenhoroskop beschaeftigt - wobei ich mich auch mit anderen formen von karma-astrologie (ruecklaeufige planeten, ...) beschaeftige.

    ich habe die erfahrung gemacht - bei mir und auch bei einigen anderen - dass dort, wo der mondknoten steht, nicht gerade das individuell praeferierteste zeichen liegt - das soll man ja auch irgendwie entwickeln.

    mein aufsteigender mondknoten ist zum beispiel in den zwillingen - und das ist ein zeichen, mit dem ich ein wenig meine schwierigkeiten habe - was ja darauf hinweist, dass ich mich vielleicht mal damit auseinandersetzen sollte ... :)

    somit werden die zwillinge zum aszendenten - fuer mich keine recht angenehme vorstellung, nur um zu reden um des redens willen, ohne grossen inhalt, zweck und verstand :) - das kenne ich aus meiner familie sehr gut und muss ich selbst nicht praktizieren. aber es gibt ja durchaus auch positive aspekte des zwillings, naemlich die moeglicherweise aus dem letzten leben stammende "philosophische" wissbegier des schuetzen zu entkleiden - und das ganze nuechterner und sachlicher sehen.

    dir noch viel spass bei der erkundung deines mondknotenhoroskops :)

    :liebe1: stefan
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
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    Liebe Annie,

    Das Mondknotenhoroskop wurde entwickelt, weil die Esoterikerin Alice Bailey drei Horoskope für notwendig gehalten hat, damit man Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jeweils für sich betrachten und letztlich als ganzes erkennen kann. Dies kommt den Gesetz der Evolution entgegen, für den Menschen bedeutet dies die Antwort auf die Frage des "woher komme ich und wohin gehe ich." Das Mondknotenhoroskop zeigt die Aufsummierung bisherig gemachter Inkarnationen auf, das Häuserhoroskop zeigt die gegenwärtige Situation und Anreize zur Weiterentwicklung auf, und das Radix ist zuletzt das wichtigste Horoskop, da soll man hin, da es der eignen subjektiven Wahrnehmung entspricht.

    Man kann sich vorstellen, wie ein Mensch ganz individuell zwischen den drei Horoskopen immer wieder wechselt. Das hat auch seinen natürlichen Grund, da jedes Horoskop für sich ein Energiefeld der Persönlichkeit darstellt. Das Mondknotenhoroskop steht für das Wissen, welches man im Unterbewusstsein gespeichert hat. Daher sind dort besonders die Häuser wichtig, da die Planeten meistens ganz anders liegen, bez. das ganze Aspektbild.

    Die Häuser mit Planeten sind mit dem Aspektbild zusammen im MKH eine alte Lebensmotivation. Im Radix stehen Aspektbild und Planeten meistens ganz anders. Da kann zum Beispiel eine Sonne im MKH im zehnten Haus stehen und im Radix findet sie sich im siebten Haus wieder. Im Bauch kennt man den Weg der Individualität, die Erfahrung auf sich alleine gestellt zu sein. Im Radix jedoch zeigt die Lebensmotivation jetzt eine starke Du-bezogenheit an, was natürlich ein großer Unterschied ist. So ein Mensch lernt im Laufe der Zeit auf das Du zuzugehen, was auch wichtig für seine Weiterentwicklung wäre.

    Bliebe man im MKH "stecken", so wäre man nach wie vor ein Eigenbrötler, der irgendwie "sein Ding" durchziehen möchte. Er kann aber hergehen und dem Du sein "know how" weitergeben, seine Erfahrungen, welche er aus dem MKH im zehnten Haus kennt, einen Ort, mit dem er vertraut ist aus der Vergangenheit. Das wäre Integration, das MKH ist wie ein fruchtbarer Nährboden von Vulkanasche. Daher gibt es auch das Integrationshoroskop, wobei das Häuserhoroskop zusammen mit dem Mondknotenhoroskop überzeichnet werden. Primär verbindet man nur die drei Persönlichkeitsplaneten Saturn, Sonne und Mond, sowie die aufsteigenden Mondknoten im Aspekt zueinander, falls welche vorhanden sind. Das ganze zeigt nun ein Bild auf, wie man seine Schatten nutzen und integrieren kann.

    Das Häuserhoroskop: Da werden die Häuser auf genau jeweils 30 Grad eingeteilt, dafür werden die Tierkreiszeichen unterschiedlich groß, also genau umgekehrt wie beim Radix. Damit verändert sich auch nicht selten das Aspektbild erheblich. Man sieht im HHK die Sichtweise der Umwelt, der Erzieher usw. und zwar so, wie sie einen wahrgenommen hat. Damit kann man auch Förderung oder Reduzierung erkennen, ob Talente erkannt worden sind usw.

    Aber das HHK ist sozusagen auch ein Anreiz, was mit dem MKH und dem Radix zu tun hat. Manchmal kann das HHK tatsächlich ein Anreiz für die Zukunft sein, aber ebenso ein Ort der Selbstentfremdung. Man würde zu sehr von der Umwelt geprägt sein, es kommt daher immer auf das Aspektbild an, im Vergleich vom Radix zum Häuserhoroskop. Es geht letztlich darum, dass man dem ganzen die Zuordnung gibt, sonst kann man sich leicht im Dschungel verlieren.

    Alles liebe!

    Arnold
     
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