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Mond Stier - nach M. Roscher

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Energeia, 20. Mai 2010.

  1. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
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    Milchstraße
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    Hallo,

    ich erachte Michael Roschers Mond-Buch als ein herausragendes astrologisches Buch und möchte hier ein paar Stellen zum „Mond Stier“ zitieren, die ich als treffend für den Mond Stier erachte. Mich würde interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen mit Stier-Monden gemacht habt.
    (Roschers Texte sind stets sehr kritisch geschrieben und wenden sich weniger dem Potential eines Zeichens zu, als vielmehr seinen Problemen und Aufgaben. Der kritische Ton, der hier zu hören ist, ergibt sich nicht aus meiner Textauswahl, sondern repräsentiert Roschers Stil.)


    „Während der Widdermond-Geborene sich vor allem als Einzelwesen empfindet, das sich, ganz auf sich allein gestellt, mit der Umwelt auseinandersetzen muss, überwiegt beim Stiermond-Geborenen das Empfinden, allein hilflos und deshalb auf den Schutz einer Gemeinschaft angewiesen zu sein.“ (40)
    „Das Kind wird mit dem Ziel der reibungslosen Integration in die Gruppe erzogen. Es soll nicht durch Originalität und Individualität auffallen, sondern seinen vorhergesehnen Platz in der Gemeinschaft ausfüllen.“ (45)
    „Im Verhältnis zu den Eltern erweist sich meist die Mutter als dominant, während der Vater eher den Pantoffelhelden abgibt. Er wird oft als schwach, übernachgiebig, wenig erfolgreich und kaum durchsetzungsfähig empfunden.“ (46)
    „Der Stiermond-Geborene entwickelt ein übermäßiges Geltungsbedürfnis; er möchte die ‚Kleinheit’ des Vaters überflügeln, bedeutend werden und Anerkennung finden.“
    „Mehr als bei allen anderen Zeichen sind diese Menschen in ihrem Selbstwertgefühl abhängig von der sozialen Anerkennung, also von der Zustimmung bzw. Ablehnung durch ihre Umgebung.“ (49)
    „Ein großer Bekanntenkreis braucht dem Empfinden völliger emotionaler Vereinsamung keineswegs zu widersprechen. Das bei einer Mehrzahl vorhandene mangelnde emotionale Begegnungs- und Bindungspotential führt über das schmerzliche Empfinden, einsam, abgeschnürt und unverstanden zu sein, zu Minderwertigkeitsgefühlen.“ (49)

    „Generell besteht eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Theoriebildung, die oft zur Rechtfertigung des eigenen Verhaltens gebraucht wird.“
    „Besonders auffällig ist bei entsprechend begabten Stiermond-Geborenen die Verbindung aus pragmatischem Wirklichkeitsbezug mit einem tiefen psychologischen Verständnis. [Ihnen gelingt] es in unnachahmlicher Weise, eine vitale Weltsicht mit hochabstrakten Gedankengebäuden zu verbinden. Wissen, das nicht konkret anwendbar ist, interessiert Stiermonde nur in seltenen Fällen. Umgekehrt sind sie in der Lage auch scheinbar völlig verkopfte Theorien oder Einstellungen in die Praxis umzusetzen.“ (60)

    „Das Missverhältnis von unterschiedlich stark entwickelten Persönlichkeitsteilen sowie die widerspruchsvolle Neigung zu einem permanent schlechten Gewissen führen häufig zu Schuldprojektionen auf Partner und Freunde. Die hat einerseits den Vorteil, dem Zwang zur Einsicht in eigene Fehler zu entgehen, und führt andererseits zur Demontage des Selbstbewusstseins der unmittelbaren Umwelt – was für das Eigenwertgefühl nur nützlich sein kann. Man macht die anderen klein, um selbst größer zu wirken.“ (54)
    „Man sieht den anderen als unselbständiges, abhängiges, ungebildetes Wesen, um sich selbst um so selbständiger, erwachsener, unabhängiger und gebildeter zu erleben.“ (57)
    „Der scheinbar so unterlegene Partner erweist sich als wesentlich vernünftiger, stabiler und stärker als der Horoskopeigner.“
    „Die unbewusste Angst, festgelegt zu werden, führt zur Hemmung, sich auf Aufgaben oder Menschen einzulassen.“
    „Man sucht im Lebensgefährten einen Ruhepol, eine Gefühlstankstelle, wohin man sich flüchten kann, wenn man erschöpft oder enttäuscht ist.“ (57)
    „Die Neigung, den Partner abhängig und unmündig zu halten, bei gleichzeitigem Anspruch auf ausgeprägten persönlichen Freiraum, muss letztlich zur Krise führen. Der Partner lehnt sich gegen seinen Unterdrücker auf, fordert mehr Rechte oder verlässt ihn einfach.“ (57)

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  2. dieKatze

    dieKatze Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2008
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    552
    Hi Energeia,

    ohoo ganz schön interssant die Aussagen! Jaja der Herr Roscher geht ja mal wieder ganz schön hart ins Gericht... ist mir schon bei seinem Buch der Häuserherrscher aufgefallen.

    Hier mal meine Sichtweise mit Stiermond in Haus 9 ;)

    40 - ja kommt hin
    45 - sagen wir mal so, Originalität und Individualität wurden nicht besonders gefördert, oder hervorgehoben
    46 - ja und nein. Ich persönlich habe eine starke Mutterbindung. Wenn man es auf den Punkt bringt, ist sie bis jetzt der wichtigste Mensch in meinem Leben. Und nein - mein Vater ist alles andere als ein Pantoffelheld, er hat ein sehr dominantes Auftreten, seine Erziehung war eher streng, wenn er denn mal da war.
    49 - übermäßiges Geltungsbedürfnis? hmm nein, nicht wenn ich es zb. mit einem Löwemond vergleiche.
    Selbstwertgefühl abhängig von der sozialen Anerkennung - ja absolut
    60 - ich hätte es zwar nicht so kompliziert ausgedrückt, aber das kommt hin.
    54 - niemals!
    Der einzige Satz von Nr. 57 der absolut zutrifft ist dieser hier: „Man sucht im Lebensgefährten einen Ruhepol, eine Gefühlstankstelle, wohin man sich flüchten kann, wenn man erschöpft oder enttäuscht ist.“

    Ja, mein Bindungspotential bzgl. Partnerschaften ist manchmal nicht sehr ausgeprägt, was heißen soll, dass ich nicht sehr schnell eine Partnerschaft eingehe. Also nicht schnell bindungsfähig bin, aber wenn dann richtig :) Von einem Partner verlassen wurde ich jedoch noch nie.

    LG :katze:
     
  3. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Katze,

    ja, er verwendet das Schwert :D

    :D also verglichen mit Löwemond hat niemand ein übermäßiges Geltungsbedürfnis :)

    finde ich sehr schön und mutig, dass du hier so offen geantwortet hast. Vielen Dank.

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  4. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

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    ach ja, zwei Punkte hatte ich noch vergessen:

    "Keine andere Mondkonstellation weist so viel angeborene Sinnlichkeit und Genussfähigkeit auf wie diese. Essen, Trinken und geselliges Beisammensein ... können außerordentlich genossen werden." (60)

    "Obwohl Stiere für ihre statistisch nachweisbare Bindungsneigung berühmt sind, besteht doch auch eine unübersehbare Disposition zum 'Fremdgehen'. So stabil wie die Partnerschaften selbst sind sind oft auch die Zweit- und Drittverhältnisse.
    In Phasen ohne feste Bindung und bei wenig entwickelten Persönlichkeiten ergibt sich eine Neigung zu Paschaallüren: Man hält sich einen Harem. Die Ursache ist hier weniger Imponiergehabe (wie beim Löwemond) als vielmehr das Bestreben, Verbindlichkeiten aus dem Wege zu gehen, seine Sexualität 'ungestraft' zu genießen." (59)
     
  5. Luonnotar

    Luonnotar Guest

    ich liebte dieses buch und fand es ganz grossartig, aber habs leider nicht mehr.
    hatte vor kurzem eine mond im stier frau zu gast bei mir; und ich fand einiges,
    was sie mir von sich erzaehlt hat, in diesen textpassagen wieder...
    ganz interessant...
     
  6. dieKatze

    dieKatze Mitglied

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    Bitte gerne! Bin auch auf andere Erfahrungen gespannt :)

    Das mit dem Genießen kann ich bestätigen. Fremdgehen könnt ich irgendwie mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Achja hier steht nix von Sturheit, hmm ich bin manchmal so stur, dass es mir selber auf n Keks geht. Gibts da vielleicht n Schalter zum Ausknipsen?

    LG :katze:
     
  7. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

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    ich habe in meinem Leben bisher "bewusst" erst 3 Mondstiere kennen gelernt und alle 3 hatten Zweitverhältnisse :)
    ... aber muss ja kein Gesetz sein, wie man bei dir sieht ;)

    (...aber meist entstanden diese Zweitverhältnisse aus einer Art (Trotz/Eifersuchts)Reaktion, wenn diese sich durch den Partner verletzt und vernachlässigt oder gar betrogen fühlten. Diese Zweitverhältnisse sind aber dann recht stabil über die Zeit.)
     
  8. dieKatze

    dieKatze Mitglied

    Registriert seit:
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    Aha, interessant. Männer oder Frauen? Na ich bin ja noch jung :D Ja, ich könnte mir vorstellen, dass erst der andere (also der Neue) emotional gesichert, oder gebunden wird, um den alten Partner im Nachhinein in die Pilze zu schicken.

    Hmm mir wäre es auf Dauer zu nervenaufreibend mit zwei Männern gleichzeitig. Mit nem Stiermond ist man ja auch Gemütsmensch.

    LG :katze:
     
  9. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Milchstraße
    beides

    also in 2 von 3 dieser Beziehungen, die ich kenne, blieb diese Parallelität über Jahre stabil.
     
  10. Annastern

    Annastern Mitglied

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    604
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    Liebe Energeia,

    der Stiermond fasziniert mich, vielleicht weil mein Krebsmond im zweiten Haus steht. Ich liebe Menschen mit Stiermond, ich fühle mich sofort wohl mit ihnen und ihnen verbunden.
    In meinem Leben hatte ich zwei langjährige Frauenfreundschaften mit Stiermonden - eine Schützesonne und eine Jungfrausonne.
    Beide hatten übrigens mit schweren Essstörungen zu kämpfen. Die Schützesonne mit Anorexie und die Jungfrausonne litt jahrelang unter Bulemie. Trotzdem haben sie beide, wenn sie gut drauf waren, wirklich sehr gerne gut gegessen. Es hat sich sozusagen im Guten wie im Schlechten bei ihnen ums Essen gedreht. Die Hausstellung war Mond in 1 (Schütze), Mond in 6 (Jungfrau). Da ist vielleicht auch generell eine Disposition zur Essstörung gegeben.

    Mein jetziger Mann hat einen Stiermond, ebenso sein Sohn. Beide sind Feuersonnen, mein Mann ein Widder (Mond in 4), sein Sohn ein Schütze (Mond in 7 am DC).

    Ich liebe das Mondbuch auch sehr, weil ich wirklich erst dadurch ein grundsätzliches Verständnis für Mondstellungen entwickelt habe.
    Die Passagen von Roscher haben es natürlich in sich, weil sie sich schon sehr kritisch mit dem Stiermond auseinandersetzen. Aber Du hast recht, er ist generell nicht zimperlich im Tonfall.

    Ich kann auf die einzelnen Passagen nur im Hinblick auf diese vier Menschen, die ich alle sehr gut kennen/gekannt habe, eingehen.


    (40): Das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, haben alle 4, aber sie gehen sehr unterschiedlich damit um. Die beiden Schützesonnen und der Widder kultivieren eine Art exotisches Einzelgängertum. Also sie hatten vielleicht einst den Wunsch, dazu zu gehören, zur Gruppe, zu den anderen, beschützt zu werden und haben es aber für sich total umgedreht. Alle 3 sind wirklich schrullige Einzelgänger, die aber sehr offen dafür sind, wenn man sich ihnen anschließen will. Und sehr entgegenkommend. Aber sie kochen eben wirklich ihr eigenes Süppchen.
    Die Jungfrausonne kann am schlechtesten damit umgehen. Sie ist wirklich sehr auf andere angewiesen, um sich nicht schutzlos zu fühlen.

    (45): Das stimmt komischerweise nur bei den Frauen, an die ich denke. Da sind beide regelrecht unerbittlich dazu erzogen worden, sich dem Weltbild der Eltern anzupassen und nicht auszuscheren. Die Eltern der einen waren Großbauern, sie sollte gefälligst auch Bäuerin werden. Die der anderen sehr versnobte Beamte. Die immer dachten, sie seien was Besseres und die Tochter musste so eine Primaballerina sein. Ganz schlimm! Bei den Männern stimmt es bei beiden nicht. Mein Mann hat seinen Sohn sogar zu sehr darin bestärkt, ja einen eigenen Stil zu entwickeln und zu leben. Er selbst hat eine recht schlaffe Erziehung gehabt. Irgendwie zu gar nichts, weder Individualität, noch Platz in der Gemeinschaft.

    (46): Stimmt bei allen 4. Die Mütter der beiden Freundinnen waren unfassbar tough, die Väter Weicheier. Bei meinem Mann hat sich der Vater einfach entzogen, die Mutter ist auch nicht richtig dominant, aber so in Ansätzen versucht sies. Bei meinem Stiefsohn ist es auch so. Seine Mutter ist sehr dominant, seinen Vater empfindet er als sehr lieb, aber manchmal fast zu lieb.

    (49): Den Vater überflügeln will keiner der 4. Die Anerkennung der Umgebung ist schon wichtig, aber nicht zu sehr. Wie gesagt, da wird sich bei dreien sehr gern auf diesen geschützten Einzelgängerposten zurückgezogen. Vielleicht, um eben nicht zu abhängig zu sein von den anderen.

    (49): Einsam fühlt sich eigentlich nur die Freundin mit dem Stiermond in 1. Die wird immer wieder von Einsamkeitsgefühlen und Minderwertigkeitsgefühlen geplagt. Niemand versteht sie, niemand liebt sie. Das ist ganz schlimm, weil sie dann kaum zu beruhigen ist.

    (60): Die Jungfrausonne ist sogar hauptberuflich Psychologin. Sonst hab ich eher die Erfahrung gemacht, dass das psychologische Verständnis für andere da ist, dass sie aber oft tatsächlich zu faul sind/waren, um es einzusetzen. ;)

    (54): Klein machen, nein. Hat niemand öfter getan, als das der Durchschnitt der Menschheit mit seiner Umgebung tut.

    (57): Drastisch formuliert. Wieder nur die Jungfrausonne, auf die das zutrifft. Auch nicht mir oder anderen Frauen gegenüber, sondern nur bei Männern, dafür dort ordentlich. Da wurden über Jahre nur Männer gedatet, die sozial oder intellektuell "unter" ihr standen. Und das wurde auch immer wieder betont. Bei den anderen hab ichs nie beobachtet.
    Die Ruhetankstelle stimmt auch. Ich habe es geliebt und liebe es noch, mit jeden von ihnen einfach am Sofa zu liegen, stundenlang Musik zu hören oder zu essen und sich einfach miteinander wohl zu fühlen. Dass sie vielleicht anfangs verschlossen sind, mag stimmen. Aber wenn man sie einmal "knackt", sind sie eigentlich alle immer recht offen mit ihren Gefühlen.
    Das mit dem Festlegen stimmt allerdings auch ein wenig. Das ist nicht so beliebt.
    Das mit der Neigung, den Partner abhängig zu machen, stimmt ein bisschen.
    Meine Freundinnen und auch mein Mann haben so eine Art, Menschen, die sie lieben, in einen Kokon aus schönen Dingen und angenehmen Sachen einzuspinnen. Man ist dann irgendwann echt in so einem Netz aus einem ständigen "Miteinander" gefangen, das einem schon auch zuviel werden kann. Aber wie gesagt, mein Krebsmond ist in 2 und dem wird auch lange nichts zuviel. Das geht sich sehr gut miteinander aus.
    Trennungen sind allerdings für alle 4 Stiermonde in meinem Leben bis heute ein Ding der Unmöglichkeit. Sie halten es kaum aus, jemanden gehen zu lassen. Da wird Jahre überlegt und ehrlich gesagt, sie lassen auch viel durchgehen. Auch bei mir. Und wenn man das weiß, dann ist man oft nicht so achtsam wie man eigentlich mit anderen Menschen sein sollte.

    Ich hoffe, es war was Brauchbares für Dich dabei!
    Lieben Gruss,
    Anna:)
     
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