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Mit Jemanden Frieden schließen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Laurita, 5. Dezember 2012.

  1. Laurita

    Laurita Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2012
    Beiträge:
    24
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    Ich habe folgende Frage.. Es geht darum, dass mich eine Person verachtet, genauer gesagt it es mein Ex Freund. Es macht mich nervlich kaputt, ich habe angst davor ihn zu treffen, es ist so ein Gefühl wie wenn der Hass mich vergiftet. Wir haben eine sehr komplizierte Vergangenheit, ich habe ihn verletzt und er mich ebenfalls... wir haben schlichtweg einfach nicht zu einander gehört. Aber dieser Hass lässt ich nicht ruhen .. ich will mit meiner Vergangenheit abschließen, ich will mit ihm abschließen aber es ist so schwer für mich ... Das ganze ist schon bald ein Jahr her und dennoch verfolgt es mich ...

    Habt ihr vielleicht paar Tipps oder Ratschläge dazu?

    Ps: Es kommt dazu, dass er in dem selben Gebäude wie ich wohnt und letztens hat er mich getroffen und er ist an mir vorbeigegangen als wäre ich Luft.
     
  2. Dichterherz

    Dichterherz Aktives Mitglied

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    1.067
    Ort:
    da wo mein herz mich zieht
    wenn ich dir eine antwort wüsste währ mein leben um einiges einfacher :schmoll:
     
  3. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
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    Ort:
    Deutschland
    Was passiert in dir, wenn du an ihn denkst?

    Wenn du da drauf achtest und hinterfragst, was die Ursache dafür ist (und du weißt das in dir ganz genau ;) ), dann sag: "es tut mir leid, ich wollte dich nicht wirklich verletzen" und lenke dich ab.

    Das permanente Grübeln und Nachdenken darüber kostet immense Energie.

    Wenn du ihm wirklich verzeihst, spürt er das auch.. (sowas passiert ganz automatisch, wenn ihr euch z.B. wieder über den Weg läuft, da muß man gar nicht drüber nachdenken, was passieren könnte). Wenn du die Konflikte in dir gelöst hast, bist du freier in dir, auch gelöster und unbekümmerter... es geht dir wieder besser. Er wird das merken und vielleicht dann sich selbst wundern, warum er dauernd so verbissen gegenüber dir war...
     
  4. Laurita

    Laurita Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2012
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    24
    Wenn ich an ihn denke, dann spüre ich hass.. dafür dass ich unterdrückt wurde und nicht stark genug dagegen war anzukämpfen .. ich habe mir selbst nicht verziehen und er ist das lebende beispiel dafür.
    Genau das ist es, ich will mit ihm abschließen, ich liebe ihn absolut nicht mehr.. aber eben dieses gegenseitige hassen macht mich richtig fertig ..

    Und ich frage mich wie ich am besten lerne abzuschließen..
    ich suche in mir diese freiheit die ich vor ihm hatte, ich will mich von dieser geschichte lösen können ..
     
  5. Freija

    Freija Aktives Mitglied

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    4.945
    als allererstes musst du dir selbst verzeihen!

    verzeihen, indem du, zu dir stehst, damit unterdrückung etc.....nicht mehr passieren kann, du es von vornherein nicht zuläßt

    erst dann .....kannst du ihm verzeihen
     
  6. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
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    Ort:
    Deutschland
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    War das mehr ein "besitzen wollen" bei ihm? Mußtest du dann immer nur das machen, was er wollte - er ist aber auf deine Wünsche überhaupt nicht eingegangen?

    Wenn er deine Persönlichkeit mißachtet hat.. dann kommt da ganz automatisch Haß irgendwann, man wird wütend...

    Du kannst dich jedoch fragen, warum er so ist oder war... Oft ist es ja so, daß er selbst z.B. bei den Eltern z.B. vom Vater unterdrückt worden ist, als er vielleicht kleiner war oder von den Geschwistern... und er daher das dann auch bei anderen, vermeintlich Schwächeren so weitergibt... das zeigt aber an sich nur seine Hilfslosigkeit mit jemand überhaupt eine gute Freundschaft zu pflegen und zu halten. Freundschaft ist doch kein "Besitzen wollen", oder "nur wenn du machst, was ich will, bin ich dein Freund.."

    Eigentlich kann einem der andere (mit etwas Abstand gesehen) nur leid tun... da er mit Sicherheit unter dem Haß und sein "nicht anders können" genauso leidet. Das zu verstehen, kann der erste Schritt sein, damit das eigene Hassen nachläßt.
     
  7. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Kärnten
    Der Hass betrifft nicht Dich , er hasst sich selbst ,sowie du dich selbst hasst, weil du /er es eben net geschafft habts ,er läd es nur auf dich ab ,.... ,und du tätest gerne auf ihn abladen , ..Abstand gewinnen... unbedingt und DU hast die Macht ihm zu verzeihen ( auch dir ) und ihm dennoch Liebe zu wünschen ,...alles andere ist sein Problem, net deins,....

    Löse dich von ihm und den Gedanken ,..und du wirst frei werden ,..es braucht nur Zeit .

    GLG Asaliah :)
     
  8. Laurita

    Laurita Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2012
    Beiträge:
    24
    Es ist durchaus so, dass ich seinen hass den er auf mich hat, auch für den eine gewisse Verantwortung spüre.. aber wenn ich mir denke, dass sein hass mir gegenüber seine eigene suppe ist, dann fällt mir der gedanke schon wesentlich einfacher :)


    genau so war es... er hat mich unterdrückt, hat meine meinungen schlecht gemacht und dadurch, dass ich keine eigene wohnung hatte, hat er mich sehr oft erpresst mich vor die wohnung zu werfen .. er hatte so eine teilweise richtig krankhaft böse art.. er hat sich angegriffen gefühlt und ich habe mich versucht für dinge zu entschuldigen und er hat meine entschuldigungen nie angenommen, weil er sich so mächtig gefühlt hat mich in schuldgefühlen baden zu sehen und nur er wusste, dass er das wieder ändern konnte...

    viele psychospielchen ... und mein selbstbewusstsein war nach dieser beziehung wie das einer rosine.... und ja sein vater hat seine mutter ebenfalls so erniedrigend behandelt..


    Ich merke, ich habe soviel zu diesem thema zu sagen .. in mir schwirren die alten geschichten und gedanken herum .. vielleicht sollte ich mal alles auf einen zettel zusammen schreiben ...

    ich habe ihm bereits vor kurzem "eine entschuldigungs nachricht" geschrieben, dass ich weiß, dass er an der trennung gelitten hat und ich wünsche ihm alles gute in seinem weiteren leben etc... das hat mir zwar die angst vor einem zufälligen treffen genommen, aber er hat diese nachricht so eiskalt ignoriert, dass ich mich immer wieder wundere aus welchem holz er geschnitzt ist...
     
  9. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Deutschland
    Ja, das ist eine sehr gute Idee :)

    Dann wirst du dir selbst klarer, was dich alles belastet. (z.B. mach verschieden große Kreise auf ein weißes Stück Papier und schreibe in die Kreise, was die jeweilige Verletzung/Mißachtung von ihm war. Große Kreise für größere Sachen, kleine Kreise für nicht so schlimmes. Aber nichts unter den Tisch fallen lassen!)

    Dann mal ne Nacht darüber schlafen und am nächsten oder übernächsten Tag das nochmals durchlesen und evlt. auch ergänzen oder den Kreis schrafferen, für "nicht mehr ganz so schlimm jetzt" ;)

    Das ist eine Art Selbsttherapie - aber du hast so die Möglichkeit, jederzeit ne Pause einzulegen und dich dann weiter damit zu beschäftigen, wenn es dich da wieder hindrängt.

    Eines sollte dir jedoch klar sein: du kannst ihn nicht verändern - jeder kann nur bei sich selbst schauen und was tun... das nimmt dann schonmal einen großen Konflikt weg - immer beim anderen Herumzumäkeln, daß er das oder das getan hat... wenn man merkt, ein Mensch behandelt einem grundlos schlecht - dann gibt es nur den wirklich wirksamen Weg, den Kontakt ganz abzubrechen. (sollte er wirklich an dir interessiert sein, dann muß er sich entschuldigen und bekommt ggf. eine neue Chance) Du brauchst jedenfalls nicht wegen seinem unmöglichen Verhaltensformen dir (und sicher auch anderen) gegenüber weiter zu leiden! Bereinige es nach und nach, dann laß ihn ganz los und wende dich wieder Dingen und Menschen zu, die dir gut tun.

    Das geht nicht sofort und braucht Zeit, aber jeder noch so kleine Schritt dahin, ist genauso wichtig, wie wenn du ne lange Treppe hoch gehst, die unteren Stufen muß man auch gehen, wenn man höher hinauf möchte.. ;)

    Alles Gute dir! :umarmen:
     
  10. Elfenkind62

    Elfenkind62 Aktives Mitglied

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    Zwischenstation Berlin
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    die Gefühle, die Du beschreibst, kenne ich sehr gut.
    Bei mir war die Trennung vor mehr als einem Jahr und ich habe gelitten, wie ein Hund. Da waren viele Schuldgefühle und Verzweiflung. Meistens ging es mir aber mehr um sein Wohlbefinden als um meins. Er wohnt ebenfalls in der Nähe und ich sehe ihn mehrmals in der Woche. Das hat mich ziemlich mürbe gemacht.
    Als ich es kaum noch ausgehalten habe, bat ich einen guten Freund um Hilfe.
    (Bei mir funktioniert das Aufarbeiten in manchen Situationen in Gesellschaft besser als allein).
    Wir haben gemeinsam nach dem "Akzeptanz-Prinzip" eine Übung durchgeführt. Dabei ging es um das laute Aussprechen bestimmter Gedanken und Ansichten, die ich zu der Situation oder Person hatte. Z.B. " Ich weiss, dass ich ihm weh getan habe. Trotzdem akzeptiere ich das jetzt und nehme mich so an, wie ich bin." Oder " Auch wenn er mich sehr verletzt hat und ich glaube, dass es noch lange weh tun wird, akzeptiere ich das und nehme mich so an, wie ich bin." Ich habe mich dabei auf die Stelle meines Körpers konzentriert, wo mein Herz ist. An dieser Stelle habe ich "mein Herz" sanft gerieben. Schon die Berührung tat mir gut.
    Es ging/ geht bei dieser Übung darum, egal welche Gedanken Du hast, Dir diese zu verzeihen und anzunehmen.
    Wenn ich nicht weiter kam, hat der gute Freund Sätze formuliert und Denkanstöße gegeben. So habe ich meine passenden Formulierungen gefunden.
    Eine kleine Erleichterung fühlte ich schon bei der nächsten Begegnung. Ganz aufgehört hat es erst vor einigen Tagen. ( Der Beginn mit dieser Übung war vor ca. 3-4 Monaten).
    Alles hat seine Zeit und etwas Geduld gehört leider auch dazu.:umarmen:
    Wenn gar nichts mehr ging oder ich das Gefühl hatte, es überrollt mich wieder, habe ich diese Übung auch allein durchgeführt. Jedes Mal würde es etwas besser.
    Wie gesagt, es ist meine Möglichkeit, manche Situationen zu klären, es hilft nicht bei jeder.
    Manchmal mache ich es wie Du und schreibe die Gedanken und Gefühle auf einen Zettel. Einige zerreiße ich danach und andere verbrenne ich in einer Schale, da gehe ich nach dem Bauchgefühl.

    Alles Liebe und viel Kraft wünscht Dir
    Elfenkind62
     
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