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Mit Gott erlebt

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von boerni, 21. Mai 2008.

  1. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
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    Ein Tibetmissionar erzählt, dass er mit einem Tibetaner zusammen auf einer Wanderung in dem unwegsamen Gebirgsland am Himalaja in einen gefährlichen Schneesturm geriet. Mühsam kämpften sich die beiden Männer durch den immer höher werdenden Schnee, als sie einen Mann fanden, der im Schnee einen Abhang hinuntergestürzt war. Der Missionar wollte dem Verunglückten helfen, der Begleiter lehnte das energisch ab:

    «Wir sind selbst in Lebensgefahr, da können wir uns nicht noch mit einem Verunglückten befassen. Wir werden am Ende alle drei umkommen. Ich will mein eigenes Leben retten!» Er stapfte los. Der Missionar hob den Bewusstlosen auf und trug ihn mühsam auf seinem Rücken. Durch die Anstrengung wurde ihm warm, und die Wärme seines Körpers übertrug sich auf den anderen. Der kam wieder zu sich, und nun kämpften sich die beiden in einer langen und beschwerlichen Wanderung nach Hause durch. Aber vorher sahen sie den früheren Begleiter im Schnee liegen. Müde, wie er war, hatte er sich im Schnee niedergelegt und war erfroren. - Der Missionar schliesst seinen Bericht mit dem Satz: «Ich wollte einen anderen Menschen retten und habe dabei mein eigenes Leben bewahrt!»

    «Wer sein Leben um jeden Preis erhalten will, der wird es verlieren, aber wer sein Leben für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen.»(Matthäus 16,25)
     
  2. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Meister Eckhart, so wird es berichtet, war im 14. Jhdt. Prediger im imposanten Dom einer deutschen Stadt, – weit und breit bekannt als einer der größten Verkündiger Deutschlands.

    Eines Tages reiste ein Mann vom Land an, ein Bauer, der sich Nikolaus nannte. Wie jeder Besucher dieser Stadt, betrat auch er den Dom, um Eckhart zu hören. Nach dem Gottesdienst ging er nach vorne und sprach zu Eckhart: „Meister, welch treffliche Predigt! Ich werde eine Zeitlang in der Stadt weilen, – könntet ihr auch eine Predigt über das innere Leben halten, wie ich mein altes Fleisch loswerden und im Heiligen Geist mit Jesus vereint werden und das bekommen kann, wovon die Heiligen reden, und das wissen, worüber Augustinus und die Heiligen gesprochen haben? Könntet ihr eine Predigt über das gekreuzigte Leben, das tiefere Leben, halten?“ Der Meister sagte ihm dies zu; gleich nächsten Sonntag würde er diese Predigt halten. Und er bereitete einen Predigt mit 24 Punkten vor.

    Nach dieser Predigt kam der Bauer wieder nach vorne und sagte: „Meister, das war eine gute Predigt.“ „Danke“, antwortete Eckhart. „Ihr habt viel Wahrheit in ihr gesagt.“ „Danke“. „Aber erlaubt ihr mir, euch etwas zu sagen?“ Eckhart sagte: „Ja. Lass hören!“ Der Bauer sagte: „Ihr predigt das tiefere Leben, aber ihr habt es nicht. Ich habe Eurer Predigt angemerkt, dass ihr es nur predigt, aber nie selber erfahren habt.“

    Eckhart hätte nun so reagieren können, wie die meisten von uns reagiert hätten. Er hätte sich in seine Pastorenwürde flüchten, ein-, zweimal husten und sagen können, dass er leider einen dringenden Termin hätte. Er zog es statt dessen vor, zu sagen: „Bruder Nikolaus, wenn du etwas hast, was mir fehlt, dann möchte ich dies auch haben. Kannst du mich lehren?“

    „Wie?“ antwortete der Bauer. „Ich, der einfache Bauer aus den Bergen, soll euch, den großen Doktor lehren? Das käme mir niemals in den Sinn.“ Eckhart erwiderte: „Aber ich will es.“ „Meister, alles, was ich weiß, hat mich der Heilige Geist gelehrt. Ich kann einem Mann von eurer Gelehrsamkeit nichts beibringen.“ Eckhart sagte: „Doch, das kannst du, – du hast alles, was du brauchst. Ich bezahle dir deine Unterkunft und du komm und rede mit mir und sage mir, wie ich das bekommen kann, was du hast.“

    Der alte Bauer antwortete „Ihr braucht mir nichts zu bezahlen, doch willige ich ein, ich bleibe hier.“ So begannen sie, täglich miteinander zu reden und zu beten, und Nikolaus hub an, an diesem großen Redner, welcher gelehrte Schriften über das tiefere Leben verfassen konnte, zu arbeiten.

    Er begann, ihn abzuhauen, wie einen morschen Baum. Von Zeit zu Zeit ließ er ihn einen oder zwei Tage allein, damit seine Wunden heilen konnten, und dann kam er wieder und haute noch mehr ab. Er bearbeitete Meister Eckhart, bis dieser schließlich sagte: „Bruder Nikolaus, ich tauge nicht zum Predigen. Ich wusste nicht, dass ich so ein fleischlicher Mensch bin. Ich bin stolz gewesen auf mein Predigen, auf meine große Kirche, auf meinen Ruf.

    Das ist furchtbar, ich tauge nicht zum Predigen.“ „Geht nicht weg“, antwortete Nikolaus. „Bleibt, doch lasst jemand anderen predigen, und hört mir einfach zu.“ Und so nahm die Sache ihren Lauf. Das nahm viel Zeit in Anspruch und bald kursierte das Gerücht, Meister Eckhart hätte seinen Verstand verloren, er sei vor lauter „Religion“ verrückt geworden.

    Jene beiden indes focht dies nicht weiter an. Sie hielten an am Gebet und Eckhart starb innerlich weiter. Schließlich ging er zu Nikolaus und sagte: „Bruder Nikolaus, ich glaube, Gott ist mir begegnet. Ich glaube, ich kann wieder predigen.“

    Man verkündete alsbald, dass Eckhart wieder predigen würde, – die Kirche war an jenem Tag zum Bersten voll. Die Leute drängten sich, diesen Mann zu hören, der solch ein großer Prediger gewesen und dann plötzlich ein Fanatiker geworden war. Jedermann wollte hören, was er zu sagen hatte.

    Eckhart stand auf, las seinen Text und begann zu predigen, – doch sofort begann er zu weinen. Er räusperte sich, schüttelte den Kopf, fasste sich und sagte: „Meine geliebten Kinder...“, und – brach wieder in Tränen aus. Er schüttelte den Kopf, sagte: „Liebe Freunde...“ und weinte erneut los.

    Schließlich gab er es auf, verließ die Kanzel und ging zur Sakristei, wo Nikolaus wartete. Der gute alte Nikolaus – gesegnet ist der Mann, der solch einen Nikolaus zur Seite hat! Eckhart sagte zu ihm: „Nikolaus, jetzt habe ich mich unmöglich gemacht.“ „Nein“, erwiderte Nikolaus, „das war nur ein kleiner Nerv in eurem Stolz, der noch nicht gebrochen war, heute hat Gott ihn vor aller Augen und Ohren zerbrochen.

    Ihr habt euch vor aller Augen unmöglich gemacht. Schön bequem wolltet ihr in eurem Kämmerlein sterben, aber Gott wollte, dass ihr vor allen Menschen sterbt". Er sah den Prediger an und fügte hinzu: „Ich glaube, ab jetzt wird es gut sein". Am folgenden Sonntag hielt ein junger Student aus dem Priesterseminar die Predigt. Als er fertig war, sagte er: »Ich habe euch anzukündigen, dass am nächsten Sonntag der Pastor dieser Kirche, Dr. Eckhart, predigen wird. Wenn wir nach der Predigt vom letzten Sonntag gehen können, kann ich euch nichts versprechen, aber ich bin verpflichtet, euch diese Abkündigung zu machen." Steifen Schrittes verließ er die Kanzel.

    Meister Eckhart bereitete sich vor. Am nächsten Sonntag bestieg er die Kanzel und predigte. Das Thema lautet: „Siehe der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!" (Mt 25,6). Diese Predigt, sie war süßer als Honig, viele der Zuhörer fielen in Ohnmacht. Man stelle sich das vor: Die Leute fielen während der Predigt in Ohnmacht! Jemand rief: „Hört auf zu predigen, oder diese Menschen sterben alle!" Eckhart erwiderte: „Wenn der Bräutigam gewillt ist, sie vor ihrer Zeit in den Himmel zu holen, ist das ja gut, — aber schön, ich höre auf." Hiermit beendigte er seine Predigt.

    Da trat jemand zu ihm, das Gesicht kreideweiß, und sagte: 0 Pastor, Pastor, vierzig eurer Gemeindeglieder liegen wie tot auf dem Boden!" Meister Eckhart beruhigte ihn: „Habt keine Angst". Und er trat zu denen, die da lagen, und führte sie, einen nach dem ändern, zum Herrn.

    Er wurde einer der größten Prediger des Evangeliums in Deutschland, er legte das Fundament für die Reformation. Man hört wenig darüber im Schulunterricht; der Mann, den jeder kennt, ist Luther. Und doch war es Eckhart, der den Boden bereitete, in den Luther später säen konnte.
     
  3. SpiderWoman

    SpiderWoman Guest

    Warum ist es Dir geistig unmöglich, im Gefühl vollkommen direkt Bezug auf Dich zu nehmen und einen PERSÖNLICHEN Stand- und Blick-Punkt zu beziehen???

    Komm nicht mit Metaphern - sondern mit Dir selbst ganz und absolut persönlich anstatt Dich zum Mündel von Vor-Mündern zu machen! Damit Du selber aus Deinem Göttlichen Sein heraus für unser aller GESUNDE ZUKUNFT predigen kannst. So bleibst Du nur des Teufels bzw. in das Abgründige Deiner Abspaltung von Dir selbst versunken und fühlst Dich zum Schatten gemacht.
     
  4. KleinerEngel

    KleinerEngel Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2007
    Beiträge:
    156
    Ort:
    Nähe Neunkirchen =)
    Teufel? Falls es den gibt.. :zauberer1
     
  5. WasIstLiebe

    WasIstLiebe Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2008
    Beiträge:
    39
    So richtig glaube ich auch nicht an den Teufel.

    Das Gegenteil von Gott ist nämlich nicht der Teufel. Warum er das nicht ist? Eigentlich ganz einfach. Gott ist Gott weil er so intelligent ist. Die Ursache von Gott ist also reinster vollkommener Geist/Intelligenz was die Ursache von "DEM GUTEN" ist. Das Gegenteil von Geist/Intelligenz ist ganz einfach weniger Geist/Intelligenz bis hin zu überhaupt keinen Geist/Intelligenz.

    Das müsste also bedeuten, dass die Ursache von Böse einfach das nicht Vorhandensein von Geist/Intelligenz ist. Also dürfte es rein logisch gesehen sowas wie den Teufel="DAS BÖSE" garnicht geben. Es gibt einfach nur Individuen, die nicht genug Geist/Intelligenz haben oder nicht genug Weisheit (die Paarung von Wissen & Erfahrung) verfügen. Das sollte die einfache Ursache von "Böse" sein.

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler?
     
  6. HamsterofDeath

    HamsterofDeath Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2006
    Beiträge:
    911
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    der ausgang der tibetgeschichte deckt sich nicht mit der realität.
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    10.922
    Ort:
    Wien
    Glaub ich nicht, aber ich weiß es nicht.

    Nur ich glaub nicht, dass Gott ein begrenztes Gefäß ist, das etwas beinhaltet wie Intelligenz oder Weisheit oder Liebe sondern eben alles selber IST, in reinster und freiester Form und vollendeter Harmonie. Und als solches gibt (schenkt) er sich seinen menschlichen Gefäßen, befüllt diese sozusagen mit Intelligenz, Weisheit und Liebe und - sofern diese offen sind dafür - können sie es auch bemerken, an einem Gefühl der Gottverbundenheit.

    Sind die menschlichen Gefäße aber verschlossen dann kann mitunter etwas entstehen, was man - um dem Unding einen Namen zu geben - Teufel nennen kann.
    Im schlimmsten Fall halt eine kleine, geisteskranke Bestie die alles zerreißt.

    Ich glaube, auch wenn man bereits offen ist für diese göttlichen Qualitäten, ist man nicht gegen das Übel gefeit, denn auch wenn ein Individuum vergisst, dass es ein von Gott (göttlichen Qualitäten) befülltes/beatmetes Gefäß ist und frühzeitig denkt, es selbst wäre die Quelle der Kraft - also Gott - kann etwas recht Seltsames entstehen.

    Darum renn ich den ganzen Tag ferngesteuert rum uns spreche vor mich hin: "Ich bin ein Gefäß!" ... "Ich bin eine Vase!" ... "Ich bin eine Schmuckkassette!" ... "Ich bin ein Gefäß!" "Manchmal auch ein Benzinkanister" "Ich bin ein Mensch und Gott treibt mich durch die Welt!"

    Und ich muss immer drauf achten, meine Öffnung(en), also die beiden Hauptventile (IN & OUT) in der richtigen Stellung zu justieren, denn sind sie zu weit geöffnet oder zu weit verschlossen oder nicht richtig aufeinander abgestimmt, dann werd ich verrückt. Am besten überlaß ich die Ventile dem großen Steuermann.

    :mad2:
     
  8. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Ungefähr .... hm .... hier

    Wenn Gott ALLES ist, muss er aber doch auch das GEFÄSS sein?! Bzw., ALLE Gefäße!



    Und wenn die Gefäße nicht offen sind, warum nicht? Das muss Gott doch wissen? Wer hat die Erde und ihre Menschheit erschaffen und warum genau SO? Gott ist auch die Intelligenz in allem, da muss er sich was dabei gedacht haben! :weihna1



    Noch mal die Frage, WARUM ist ein Gefäß verschlossen?
    Kann ein Gefäß sich eigentlich selbst öffnen?



    Was ist das ÜBEL? WER MACHT es und WARUM?



    Ich vermute, Gott möchte keine ferngesteuerten Wesen, sondern SELBSTbestimmte.



    Müssen wir nicht lernen, selbst zu entscheiden, wieweit wir unsere Ventile öffnen oder schließen? :confused:


    LG

    believe
     
  9. kredamoon

    kredamoon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2008
    Beiträge:
    1.324

    Dies ist allerdings nur meine persönliche Sicht, und ich weiß- daß jeder seine eigene hat und auch haben soll.
     
  10. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ungefähr .... hm .... hier
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    Hi, Kredamoon!

    Ja, dürfen ist wohl doch besser ausgedrückt! :)


    Eigentlich wollte ich nur ausdrücken, dass Ich es einfach nicht mag, wenn irgendetwas "verteufelt" wird!
    Das "Verteufeln" ist doch genau das, was das "Böse" erst erzeugt. Kann mir nicht vorstellen, dass Gott so etwas täte. Aber vielleicht ja doch?
    Wer kann ALLES-DAS-WAS-IST schon wirklich erfassen und verstehen? :weihna1
    Ich jedenfalls nicht...... obwohl ich es wirklich versuche .....
    Frust! :weihna1
     
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