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Missbrauch

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von IZABELLA, 30. September 2010.

  1. IZABELLA

    IZABELLA Guest

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    Ist er schon in der "normalen" verbalen Kommunikation (unbewußt/bewußt) vorhanden?

    Wo beginnt Missbrauch, wie bendet ihr ihn?

    Und wie erkennt ihr, ob das der Fall ist?

    Andere Arten von Missbrauch?

    Bitte auch gerne Beispiele (was die Kommunikation betrifft):).

    Let´s go, please.
     
  2. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Schwerer Brocken!

    Wie, wodurch definiert sich Missbrauch?

    Inwieferne ließe sich die eigene subjektive Empfindung objektivierbaren?
    Ist, wäre das überhaupt möglich, außer dass jemand die wirklich stattfindenden Interaktionen auf den energetischen Ebenen "sieht" oder zumindest präzise empfindet und verstehen kann?

    Wäre ein Missbrauch auch ein solcher, wenn es der Betroffene als positiv empfände? (Beispiel: Wenn z.B. ein Politiker gegen Ausländer hetzt, und der Zuhörer das als Bestätigung seiner "Wahrheit" empfindet, also zustimmt, wäre das Missbrauch oder nicht?)

    Ja. Im Grunde genommen, ganz radikal gesehen könnte man jede Kommunikation, die einer bestimmten Absicht, einem Ziel dient, als zumindest potenziellen Missbrauch sehen. Es geht ja eigentlich um die Überzeugung eines anderen, somit um mehr oder weniger gut getarnte Manipulation, Beeinflussung, Überzeugung.
    Weshalb ja unterschiedliche Meinungen gerne in's Persönliche kippen.
    Weil bei einem Verlust der bisherigen Ansicht(en) so gesehen ein Teil der eigenen bisherigen Identität "stirbt", "sterben würde". Ersetzt wird. Was natürlich unbewusst "(Todes-)Angst" generiert.
    Eine gewisse Freiwilligkeit, also auch Wahlmöglichkeit, sich dem wieder zu entziehen, kann neutralisierend wirken, muss aber nicht immer.

    Siehe Anfang. Beenden wäre vermutlich sehr situationabhängig. Was ist möglich, was ist sinnvoll. Würde aber auch ein Erkennen vorraussetzen.

    Eigener innerer Widerstand dagegen. Unstimmigkeit. Und dann die eigene Entscheidung: Zulassen, dagegen agieren oder sich dem entziehen.

    Wenn die für einen "stimmige" Wahl nicht möglich wäre, wie z.B. in einer Situation mit sehr ungleichen Machtverhältnissen wird's natürlich eng.
     
  3. IZABELLA

    IZABELLA Guest

    Ja, schwerer Brocken, zumal psychischer Missbrauch schon schwer nachzuweisen ist, erst recht ein Unbewußter in einer Kommunikation.

    Zu deiner Frage, denke ich, dass der Missbrauch schon früher stattgefunden haben muß, um überhaupt daran gefallen zu finden gegen Andere zu hetzten, heißt: zwei Missbrauchsopfer sehen den, an ihnen begangenen, Missbrauch nicht und setzen ihn, in Form von weiterem Missbrauch, fort.

    Besonders hervorheb, das.


    Ja, das ist jetzt die Frage: Kippen sie deshalb ins persönliche, oder deshalb, weil da schon eigentlich Missbrauchsopfer miteinander kommunizieren?

    Was ja eigentlich auch schon eine Folge von Missbrauch sein müßte (diese (Todes-)Angst, wenn Jemand so empfindet (oder getriggert wird), dass er/sie gar nicht anders kann. Das sozusagen die Fähigkeit einer relativ objektiven Kommunikation erst gar nicht möglich ist, oder nur schwer.(denke ich).

    :)
     
  4. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Die empfundene Bedrohung wird, so wie ich das empfinde, durch das Ego ausgelöst, die eigene Koppelung der Identität mit dem Glauben an die Wahrheit, Richtigkeit einer bestimmten Vorstellung.

    Das muss deshalb nicht notwendigerweise auf einem Opfererleben beruhen. Nur wird der Umgang aus einer Wunde oder Verletzung heraus, die ebenfalls nicht notwendigerweise aus Missbrauch resultieren muss, vermutlich noch heftigeren Widerstand, ein stärkeres Schutzbedürfnis des eigenen, der eigenen Werte erzeugen, als im gesunden Fall.

    Nicht zwingend Missbrauch, aber zumindest mindestens eine Art traumatische Erfahrung, eine Verlusterfahrung müsste dem zu Grunde liegen, denke ich.
     
  5. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.278
    Ort:
    Achtern Diek
    Hi Izabella!

    Kann man ganz einfach unterbinden, indem man sich entzieht: Schluß/Aus/Fetisch. Keine Kontaktaufnahme mehr. (Außer, etwas in einem selbst braucht das;)).

    Du selbst hast es in der Hand.


    LG
    Juppi
     
  6. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
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    Wovon sprichst du denn konkret?
     
  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Wenn du es erkennst ja. Möglich.
    Wenn du ein Kind, oder in einer anderen Abhängigkeit bist, kaum. Auch als Erwachsener nicht immer so einfach, kannst du beispielsweise deinen Chef rauswerfen, den Kotakt abbrechen? Oder eine Kollegen? Einen Mitschüler? Ohne Folgen?

    Was, wenn die soziale Interkation einer Gruppe, einer Firma,.. auf genau diesem Missbrauch basiert? Und du der Einzige bist, der es bemerkt? Hast du sofort alle, alles gegen dich.

    Ist jetzt etwas überspitzt, aber durchaus real.
     
  8. Mipa

    Mipa Guest

    Richtig.
    Du bist dem missbrauch tagtäglich ausgesetzt und erkennst ihn vielleicht auch noch nicht als das, was er ist.
    Das muss auch bei weitem kein sexueller missbrauch sein, sondern einer, der sich noch nicht mal als solcher darstellt.

    Als erwachsener erkennst du es dann, kannst dich lösen.
    Aber ich behaupte, dass die entstandenen verletzungen, die einem muster/prägung gleichen, bleiben,
    selbstverantwortung hin oder her.

    ;)

    @Iza...gutes thema:umarmen:
     
  9. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
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    Das meinte ich.
    Wir leben in einer Gesellschaft, in der Missbrauch im weitesten Sinn die Norm ist. Jedes Arbeiter- oder Angestelltenverhältnis, Schule, Ausbildung,... ist vom Prinzip her eine Art Missbrauch. Eine Abhängigkeit, die einschränkt, beschränkt, auch belastet. Nicht (nur) der eigenen Entwicklung, Entfaltung dient. Kann es, wenn mehr stimmig ist als nicht. Für viele ist es aber genau das Gegenteil.

    Woher stammt denn all der Frust im Inneren? Der sich dann langsam aber sich als (Zivilisations-)Krankheite(en) manifestiert?

    Weil's so toll ist? So positiv fördend?

    Und damit sind wir an dem Punkt: Gegen einen Missbrauch auf gleicher Ebene und in "Freiheit" kann ich mich wehren, ihn stoppen, mich ihm entziehen.

    All das wird mir in einer Abhängigkeit wenig bis gar nicht gelingen.
    Weiß jedes Kind. Also werden neue, andere, indirektere Gegenmaßnahmen erschaffen, erdacht, entwickelt.
     
  10. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    So lange nichts dagegen getan wird, völlig zutreffend.
    Noch dazu, weil eine Menge davon unbewusst, also als Hintergrundprogramm abläuft. Jemand das also gar nicht weiß. Vielleicht nur merkt, dass "etwas" nicht ganz stimmt.
     
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