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Mir geht die Kraft aus, fühle mich vom Leben "geschlagen"

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Leomic, 1. September 2009.

  1. Leomic

    Leomic Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2008
    Beiträge:
    143
    Ort:
    Oberösterreich
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    Hallo!

    Mir kommts vor als ob ich mich in einem Strudel befinde der mich langsam aber sicher immer weiter runterdrückt. Zweifle schon an allem, es fällt mir schwer mich sogar aufzuraffen und hier etwas reinzuschreiben, da für mich nix mehr Sinn ergibt...

    Habe die letzten 2 jahre immer wieder versucht Dinge zu ändern, immer in der Hoffnung auf Besserung. Sie kam nie. Mittlerweile habe ich keine Kraft mehr mich zusammenzureißen und doch etwas in Richtung "besseres Leben" zu machen. Die Aussicht auf wieder kein Ergebnis ist einfach schon zu groß...
    Vielleicht laufe ich auch Dingen nach die ich in Wirklichkeit gar nicht will? Aber wie weiß man denn dann was wirklich zu einem "passt", wo alles wie ein Puzzle sich zusammenfügt und es vorwärts geht?

    Das ist so ein mieses Gefühl, ich empfinde mich so wie es jetzt ist als riesen Enttäuschung. Für andere, für mich selbst und für das Leben. Ich sehe in mir und dem was ich tue keinen positiven Mehrwert für die Welt. Da frage ich mich dann schon wofür ich überhaupt lebe, eine ziemliche Verschwendung! Das macht mich fertig!
    Vielleicht gäbe es ja "die eine" Aufgabe in welcher ich komplett aufgehe! Und wenn das Straßenfegen wäre, das ist ja wurscht, wenn es mich "erfüllt"! (jetzt mal plakativ gesprochen) Nur jage ich immer alten Mustern hinterher, weil ich einfach nicht weiß was es anderes für mich geben könnte.

    Ich komm mir vor wie ein Kübel Salzwasser der in der Wüste vor einem Durstigen steht! Vollkommen nutzlos in diesem Zusammenhang.

    Naja, worauf ich eigentlich hinaus will ist, ob es (seriöse) Mittel und Wege gibt seinen echten Weg irgendwie zu finden? Möchte das letzte Pensum an Kraft welches ich noch zu geben fähig bin nicht in noch so eine Rohrkrepierer-Aktion stecken die dann nix außer Frust bringt (z.B. wechseln des Jobs, Schluss machen mit Freundin etc.)!

    Fühle mich so ohne für mich sinnvolle Aufgabe vollkommen fehl am Platz, das ist so kein Leben!

    PS: Schlimmer machts für mich die Tatsache dass meine Geburtszahlen die Nummer 22 ausspucken... Ich bewerte das wahrscheinlich zu sehr, aber es triffts irgendwie genau. Diese Dualität von "großer Bestimmung" auf der einen und möglicher Verfall wenn man es nicht schafft auf der anderen Seite. Ratet wo ich mich befinde...
     
  2. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.773

    Hört sich schwer nach Depressionen an. Oder ggf, falls du sehr viel Stress hast im Leben auch Burn Out.

    Ich würde dir dringend raten, dir einen kompetenten und passenden Therapeuten zu suchen!

    Und hier ist noch ein Forum, das dir evtl auch helfen könnte auf der Suche nach einer Lösung

    http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/index.php

    Mit Esoterik kommst du hier jedenfalls nicht weiter, da brauchst du handfestere und fachkundigere Unterstützung.
     
  3. Leomic

    Leomic Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2008
    Beiträge:
    143
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo!

    Danke für deine Antwort!

    Ja, Burn-Out triffts vielleicht nicht mal so schlecht. Wobei ich keinen beruflichen Stress hätte dass ich dauernd herumhetze wie ein Irrer. Aber womöglich gibts hier mehrere Varianten.

    Bin im Frühjahr bei einer Therapeutin gewesen. Die Ergebnisse waren ganz gut, ich konnte einige Erkenntnisse mitnehmen. Nur bezogen die sich alle auf das Muster welches ich lebe (bisher gelebt habe)

    Nun steh ich aber vor einem ordentlichen Scherbenhaufen, ich will den ganzen Mist nicht wieder zusammenkleben um dann diesen Schmarrn wieder so fortzuführen.

    Ist man erst mal richtig am Sand helfen die ganzen Placebos also wirklich nicht mehr, verstehe ich das richtig? :schmoll:

    Ehrlich gesagt interessiert mich der Gang zu so einer Psychogeschichte echt nicht mehr! Der Schmarrn beantwortet keine Fragen sondern lässt einen das unerträgliche halt etwas erträglicher erleben! Zumindest ist das bei mir so!

    Mir drängt sich der Gedanke auf, dass man als Mensch der echt mal Hilfe von außen benötigen würde und selber nicht mehr weiterkommt am meisten alleine gelassen wird! Krank ist das!

    PS: das Forum kenn ich eh... glaub mir, ich bin nicht erst seit kurzem ziemlich fertig!
     
  4. Stormcrow

    Stormcrow Guest

    Hallo Leomic

    Lass dich mal :umarmen:

    Dazu fallen mir zwei Dinge ein...

    1) Hast du im Leben etwas, das dich innerlich erfüllt? Ein Hobby oder so? (ich zb schreibe...) Bevor ich meine innere Erfüllung gefunden habe gings mir auch oft so, nicht permanent aber oft.

    2) Suchst du? Nach etwas Bestimmten oder bist du einfach allgemein immer auf der Suche?
    Ich habe festgestellt, dass das ständige Suchen sehr unglücklich macht, weil man immer das Gefühl hat, nicht alles zu haben, was man braucht. Geht vielen Menschen so. Wenn sie aber aufhören zu suchen und sich an dem erfreuen, was sie haben, geht es ihnen besser.

    Auf die Zahl 22 würde ich mich nicht zu sehr verbeissen, denn wie mehr du daran glaubst umso mehr steigerst du dich rein. Das bringt nur noch mehr Druck. Einfach zur Kenntnis nehmen, so stehen lassen. ;)

    Ich hoffe, das hilft dir. Das ist eine ganz schön besch***ne Situation in der du dich gerade befindest. Wünsche dir noch ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen :umarmen:

    lg
    Krähe
     
  5. Leomic

    Leomic Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2008
    Beiträge:
    143
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo!

    Danke für deine Worte!

    Ja, mein größtes Problem ist wohl dass ich keinen "sicheren Hafen" habe, in den ich mich zurückziehen kann. Ich komme mir irgendwie überall so in Schwebe vor!

    Hobbies hab ich jetzt nicht so konkrete wo ich sagen könnte dass ich das permanent verfolge. Ich geh halt gerne mal radfahren oder laufen. Zumindest befreit mich das schon mal etwas.

    Das mit dem ständigen suchen klingt logisch. Denke mir oft wie es mir wohl ergehen würde wenn ich zum Beispiel viel Geld hätte. Witzigerweise sage ich mir selber jetzt schon, dass ich selbst mit ner Menge Kohle ned glücklich werden würde. Da frag ich mich was ich wirklich suche, oder besser, welches Umfeld ich denn benötige um mich wohl zu fühlen. Muss ja nicht immer alles 100%ig super laufen - bin Schwierigkeiten gewohnt.
    Aber so ein Sumpf wie derzeit lässt einen halt schon mal verzweifeln... Weil es an allen Fronten hagelt :-(

    Bins gewohnt mich selber immer wieder zu motivieren, funktionierte auch relativ gut bisher. Nur ist da irgendwie so eine Glasdecke an der ich mir immer den Schädl anhaue und wieder runterfalle. Alternative Strategien wären sicher mal sinnvoll...
     
  6. Ayatala

    Ayatala Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2006
    Beiträge:
    586
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    Huhu,

    Die Hoffnung erzeugt die enttäuschung, beides ist dunkel. Im Hoffen verlierst du schon energie, in der enttäuschung der nicht erfüllten Hoffnung nochmal das doppelte oder dreifache. Und in jedem tun, dem hoffen zugrunde lag, hast du auch wieder energie verloren. 2 Jahre lang. Du scheinst in einem nur-dunklen kreislauf gefangen zu sein. Irgendjemand, irgendetwas saugt an dir.
    so würde ich das zu mir sagen, sehen. Ob du das auch zu dir sagen kannst, dazu müsstest du es beobachten.


    "Der Prozeß des Davonlaufens vor dem Problem ist das Entstehen der Hoffnung.
    Krishnamurti, Vollkommene Freiheit"

    "Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.
    Friedrich Schiller, Don Karlos"

    "Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen.
    Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen"

    Grüsse dich
     
  7. Aliana

    Aliana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2009
    Beiträge:
    14

    Oje, diese Zitate sind ja ganz schön hart.

    Also ich bin ein Mensch ich habe nie die Hoffnung verloren.
    Ohne Hoffnung könnte ich gar nicht existieren.
    Es gäbe mich gar nicht, ich könnte mein Leben nicht führen.
    Hoffnung ist ein sehr wichtiger Aspekt meines Lebens. Ohne Sie wäre mein Leben einfach nur leer.
    Ich würde die Orientierung verlieren, ich würde Menschen, Dinge aufgeben die eine Chance verdient haben.
    All das könnte ich nicht tun wenn ich nicht Hoffnung hätte. Hoffnung und Glauben an all diese Menschen.
    Und vor allem an mich.
    Ich glaube das jeder Mensch ein funken Hoffnung irgendwo tief in sich hat.
    Auch wenn er es nicht sieht, nicht mehr spürt.
    Doch wer die Hoffnung aufgibt, ist verloren.
    Wer es nicht wagt zu hoffen, hat Angst vor der Zukunft, vor dem was kommen könnte.

    Ich hatte oft Momente, Augenblicke, Lebensabschnitte in denen ich nicht mehr weiter wusste, in denen ich wahrscheinlich die Hoffnung aufgegeben habe. Doch Unterbewusst, hatte ich immer den Drang dass ich es weiter versuchen muss. Dass ich weiter machen muss.
    Das es sich lohnen wird wenn ich weiter kämpfe.
    Vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht heute und auch nicht morgen.
    Doch es wird sich lohnen, es ist alles nur eine Frage der Zeit.
    Ich habe einige Fehler gemacht und wusste nicht mehr weiter, doch trotzdem entschloss ich mich nach alldem weiter zu machen.
    Nicht aufzugeben, mich nicht unterkriegen zu lassen.
    Ich glaubte zwar nicht mehr an mich, doch ich hoffte darauf, dass ich es endlich schaffen würde. Es endlich schaffen würde aus diesem tiefem Loch in dass ich gefallen bin rauszukommen.
    Und ich habe es auch geschafft. Es hat mich 2 lange Jahre gekostet.
    Doch jetzt bin ich auf dem Weg, auf dem ich hätte vor 2 Jahren sein sollen.
    Und es ist noch nicht zu spät. Ich kann und werde diesen Weg gehen und ich bin mir sicher dass noch so einiges passieren wird, was mich wahrscheinlich immer wieder für kurze Zeit, für einen Augenblick aus der Bahn werfen wird, doch ich werde immer wieder aufstehen.
    Ich glaube an mich und an die Menschen die ich liebe.
    Ich habe soviel Hoffnung dass alles gut werden wird, solange ich nicht aufgebe.
    Solange ich diese Hoffnung, diese Kraft, diese Leidenschaft zu all den Dingen die ich liebe, nicht aufgebe.
    Kann ich alles erreichen.
     
  8. Future412

    Future412 Guest

    Hallo,
    das Problem kenne ich.
    Die Geburtszahl ist mit 22 doch richtungsweisend.
    Eine Meisterzahl.
    Du selbst solltest Dein Leben in Ordnung bringen.
    Jetzt kann man nicht alle Lebensumstände sehen.
    Sonst spontan würde ich sagen, wieso legts Du Wert darauf zu schuften, wenn Dich das fertig macht. Burnout kommt ganz einfach durch die Überlastung der Seele durch zu viele Fremdeinflüsse. Man macht sich über zu viele Sachen Gedanken. Das ist bei Lichtarbeitern und eso - interessierten eben so.
    Radikal gesagt:
    Kappe alle Verbindungen, die nicht wichtig sind.
    Lass die Frauen mal sein.
    Lese keine sinnlosen Bücher.
    TV auslassen. Kein Alkohol.
    Viel Natur, spazieren gehen, Rad fahren usw.
    Viel Meditation. Dann kommen von innen Durchsagen, wie es weiter gehen könnte.
    Erst dann kann sich der Körper und die Seele wieder aufbauen.
    :rolleyes:
     
  9. Angel

    Angel Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    666
    Ort:
    Österreich

    Leomic, dieses TIEF leben viele, viele, viele Seelen als IK derzeit.
    Solltest Du Interesse haben, aus diesem Tief hervorzugehen als neue, wirklich lebensfähige einzeln unterwegs seiende Seele, dann schreib mal Sunny3 an. Sie ist eine zweite, die so agiert wie ich.
    Die "neue Zeit", die so massiv propagiert wird im Esoterikbereich ist übrigens
    nur - alles Karma insgesamt - sämtliche Verstrickungen und alle Bereiche die es lebendig zeigen - zu leben...
    Solltest Du wahre Heilung erreichen wollen - Dich körperlich, psychisch und auch seelisch frei und lebenswert bringen möchten - es gehört natürlich auch der WILLE dazu es wirklich zu sein - rein und eigenständig genannt - dann schreib ihr mal eine Anfrage auf ihre Userpage.
    Ich bin derzeit sehr ausgebucht mit Klienten - wär aber irgendwie doch schade, wenn nicht auch Du wieder lebensfit sein tätest.
    Ursprünglich eine sehr gute Seele gewesen - nur vergangene Leben bzw. auch der Hang in die alte Energie zu reichen - durch esoterischen Unsinn den Du machtest - hat Dich total mal darniedergebracht.
    Wenn Du Zahlen so viel zerdenkst - also Numerologie zb. die sovielen etwas auferlegt, was gar nicht stimmt - sag ich Dir noch kurz was *g*
    ;) - auch ich bin an einem Tag 22 hergekommen. Im August wars mal ;)
    Und? - Deshalb kann man sich doch nicht in eine Schiene zwängen lassen, oder???
    Jeder - auch wenn in der selben Sekunde aus einem Mutterleib hervorgekommen - ist ein individueller Typ.
    Lg. Angel
    (eventuell erleichtert Dich schon, daß diese Nummern-Zahlen für gar nichts sind. Eventuell eigentlich den Sinn erfüllen - Suchende zuhauf entstehen zu lassen. Alte eingelebte und verfahrene Lebenssituationen - gehören aufgelöst. Mehr ist es nicht...)
     
  10. Sayalla

    Sayalla Guest

    Werbung:
    Nehmen wir mal theoretisch diesen für dich schlimmsten aller Fälle an.
    Du bist also ein Salzkübel. Dass du zu nichts nütze bist, erscheint dir deswegen so, weil du deinen Wert nicht erkennst.
    Welchen Sinn ergibt so ein Salzkübel in der Wüste?
    Hier können dir diesbezüglich 100 Leute 100 verschiedene Inhalte bieten, es würde dir nicht viel nützen, da der Sinn in dir zu leben anfangen muss.
    Und wer weiss schon, wozu etwas gut ist? Ich nicht. Ich mache ganz oft etwas und frage mich, wozu das gut sein soll. Aber dann... tu ichs einfach, und hey, hinterher kapiere ich dann mitunter, wozu es diente.
    Dienen... nicht nützen, verstehst du?
    Dienen ist, wenn man zulässt, etwas zu tun, indem man selbst keinen Sinn findet. Die Motivation entzieht sich einem völlig, man dröselt so vor sich hin.
    Und doch, es ist sehr sinnvoll zu dienen. Es formt die Persönlichkeit.
    Jemand, der Sinnvolles tut, kann sich doch sehr leicht sein Bäuchlein streicheln und sich sagen, wie toll er sei.
    Da ist es mit dem Dienen ungleich schwerer: wer dient, tut es einfach ohne nach dem Sinn zu fragen. Jemand, der solch eine Prüfung auferlegt bekommt, ist wirklich GELIEBT... man traut es ihm zu, dass er das meistert. Die 22 halt, die Meisterzahl. Einerseits die Dualität... die aber nichts wäre ohne die in Auflösung verstandene Trennung. Ohne Trennung gäbe es keine Einheit. Die Einheit entsteht überhaupt erst aus der Trennung / Dualität.
    Mein Partner ist auch ein 22-er. Wie oft überwindet er für andere die Grenzen ohne sich dessen voll bewusst zu sein. Das ist wohl nicht immer nötig (keine Ahnung), funktionieren tut es trotzdem.
    Sayalla :)
     
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