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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

mir fehlt die Partei, die ich ganzheitlich whlen knnte...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von fliegende wurze, 21. Juli 2006.

  1. fliegende wurze

    fliegende wurze Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2003
    Beiträge:
    326
    Ort:
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    In der Demokratie hat das Volk die Macht, doch die Macht ist ein Unding das sich immer wieder verselbständigt und konditioniert im Gewohnten und in der kollektiven Hypnose, es will besitzen… daher sollten wir uns immer wieder von Neuem fragen, fühl ich mich als Individuum noch ganzheitlich vertreten in Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft, Moral…
    ..was soll Demokratie eigentlich, was soll ich eigentlich, was soll die Welt??
    Paradies sein?
    Was hier? Bei all dem Leid, Vergänglichkeit?
    Das Paradies ist ja schon da, wir sind nur so selten ganz da.

    Da sein heißt, im Herzen ganz sein, innen wie außen… was will ich, was spür ich, was empfinde ich, was empfinde ich vom Außen, was spüre ich von Außen, ist nicht außen auch innen, und innen außen? Einswerden im Herzen, heißt in Liebe zu erblicken, erleuchtet sein, weil man aufnehmen kann was ist, ob Schmerz ob Freude, ganz da sein… das kann verdammt hart sein, gnadenlos brutal, und doch das Wunderbarste und Unglaublichste.

    Unmittelbar da sein, lauschen, spüren, empfinden, aufmerksam da sein… führt in die Individuation ins Einssein.
    Wenn du im Herzen eins bist, die ganze Welt in dir sein kann, in manch erleuchteten Momenten, und immer häufiger von Moment zu Moment, und immer unabhängiger, was dies für ein Moment ist, kehrt unermesslicher Friede ein, unermessliche Harmonie, im Grunde gäbe es dann nichts mehr zu tun wie einfach nur da sein, im Moment… was heißt das, gäbe es nichts mehr zu tun?
    Es kann auch heißen, dass man in diesem Nichtstun äußerlich wie innerlich sehr aktiv ist, und doch gleichzeitig die Welt wie den Moment in Liebe und tiefer Harmonie erblickt, und auch so handelt, aus dem Para-dies heraus bzw. hinein, in dem auch alle Disharmonie und jegliches Ungleichgewicht, Ungerechtigkeit ist, da im Verschmelzen von Innen und Außen, von Opfer und Täter, von Looser und Gewinner immer wieder die Stille und Ganzheit da bleibt…

    Jegliche Rollen und Abwägungen, Ausgrenzungen und Definitionen wandeln in Meister und Schüler, der Meister schafft Raum für den Schüler, der Schüler Raum für den Meister… die Welt und jeglichen Moment… es gibt darin nur Meister und Schüler, wobei der Meister auch immer gleichwertig den Schüler in sich erblicken sollte und der Schüler den Meister in sich, da beide erst die Ganzheit sind… aber ich bin doch so unreif? Ich schaff das nicht? … hier sein, da sein, wie man ist, jegliche Heuchelei und Möchtegerntum loslassen lernen und sein, was ist, tief, aufregend, leidenschaftlich, bewusst und gewollt, alle Facetten der Welt und Begegnungen als sich selbst erkennen, und sich selbst als eine Facette allen Seins.. ich bin es ja selbst, das Selbst ist ja alles… aufmerksam da sein, still sein, mit dem was ist, einsinken, in das was ist, innen wie außen, ehrlich, frei, freiwillig, damit sich Wirklichkeit entfalten kann.

    Echtes Empfinden ist der Quell, der Ursprung zur Wahrhaftigkeit.

    Was willst du? Was will ich? Mal sehn ob Liebe strömen kann, wenn nicht erkennen wir uns im gegenseitigen Respekt, was heißt, ich bin nicht schlechter, ich bin auch nicht besser als du, du bist, ich bin, daher können wir tun und lassen, was wir im beiderseitigen Einverständnis wirklich wollen bzw. nicht wollen, und das ist es – eine unmittelbare Begegnung, eine erwachte Begegnung.

    Erwacht sein in der Individuation im Einssein heißt, ich bin nicht besser als der Schlechteste unter uns, gleichzeitig bin ich auch nicht schlechter als der Beste unter uns, denn wir sind eins, sobald wir rund und ganzheitlich erwachen in unserer Individuation.
    Jemand der glaubt, er hätte vielleicht ein besseres Leben geführt oder eben ein schlechteres als ein anderer, versteht die Bedeutung des Todes und damit auch die Bedeutung des Lebens nicht, es geht nicht darum, sich zu profilieren und zu unterscheiden von anderen, was immer auch Ausgrenzung bedeutet, es geht darum, zu erkennen, ich bin das Ganze, du bist das Ganze.
    Indem ich lerne, still und leer zu sein, bin ich frei und damit Raum für das Ganze, bin ich ‚Paradies’, Individuation bedeutet dabei Ganzwerdung, von Moment zu Moment bedeutet dabei, annehmen – loslassen, einatmen – ausatmen, um immer wieder frei sein fürs da sein, für den Augenblick, sonst schafft man es nie, ganz da zu sein, was nichts anderes ist als erwacht zu sein in Liebe, dass keinen Unterschied mehr macht, was außen und was innen ist…

    Ich bin Holon, ich bin ein „ganzes Seiendes“, und gleichzeitig Teil eines Holons, eines „ganzen Seiendes“, wir alle, und wir sind alle ein Holon… in allem ist auch was von mir, in mir ist auch von allem was.
    Wenn ich also jemanden „schlecht“ komme, komme ich automatisch auch mir schlecht, ob bewusst oder unbewusst…
    Wer in sich ein ganzes Seiendes wird, ist nie mehr verloren, und doch kann man dabei getrost von Moment zu Moment den Moment wieder loslassen, den Moment sterben lassen, nichts davon in Besitz festzuhalten müssen, voll Vertrauen, Annahme und Hingabe, denn der nächste Moment wird genauso wieder ganz und in sich vollkommen sein, und gleichzeitig so neu und unermesslich ursprünglich, voller Unschuld… man ist da, erwacht.
    Das was ist, darum bin ich da, es gibt nichts zu tun, nur in Liebe zu erwachen.

    Wie hat dieser Text begonnen?
    Was will das Volk eigentlich? Glück? Friede? Harmonie? Gerechtigkeit? Will es das wirklich? Wenn in vielen von uns keine Harmonie, Friede und Gerechtigkeit ist? Dann wäre ich ja selbst der Außenseiter, der Ausgestoßene, wenn ich die Wandlung außen in mir innen nicht nachvollziehen kann, was ist, wenn dann alle glücklich sind, nur ich nicht?

    Was wir wollen, ist, im Paradies zu sein!
    Halt! Aber in der Hölle kann man wenigstens noch Gelüste und triebische Geilheit ausleben, auch wenn man anderen dabei auch ausgeliefert ist und vergewaltigt wird… ich will nicht im Paradies sein und dabei meine Triebe unterdrücken müssen.
    Das Wort Paradies ist vielleicht irreführend, denn man kann gar nicht ganzheitlich erwacht da sein, wenn man etwas, was in einem brodelt und ausgelebt werden will, unterdrücken muss… aber ich denke in vielen von uns sind sexuelle Gelüste, die wir gar nicht ausleben können… da sind wir schon wieder beim Thema Sex, verflucht noch mal, jetzt hab ich so schön schon alles eingefädelt, und dann brodelt wieder unerfüllte Sehnsucht in mir hoch und reißt alle schönen Konstrukte im Geist wieder nieder...
    Tja, im Paradies wären wir eben völlig frei, aber das traut sich von uns kaum jemand, denn alle glauben, würde das jeder machen, gäbs nur mehr anarchie und chaos, und alle würden an Aids krepieren… ich denke, wir missverstehen noch gründlich, was frei sein und Paradies eigentlich ist, dabei ist es ja eh immer, und nix ist außerhalb davon, aber das missverstehen wir auch wieder, ein Teil meines Ichs eingeschlossen… hach… und die die es nicht mehr missverstehen, warum gehen die nicht auch mal in die politik?, oder wählt die dann niemand? also ich glaub ich würd dann leidenschaftlich zur Wahl gehen...
     
  2. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    Demokratie!? auf der Erde!? :lachen:

    Sie nennen es Demokratie und tun als ob, um ihre "Untertanen" nicht zu verlieren! (es gibt immer ein paar ausnahmen)

    sry, aber das konnt ich mir nicht verkneifen!
     
  3. SaraIna

    SaraIna Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2006
    Beiträge:
    111
    Ort:
    linz
    Für mich spielt die Demokratie in der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins eine beachtliche Rolle. Erstmals wird uns die Möglichkeit erföffnet, als Teil des Volkes das wir sind, im Übertragenem Sinne Mitverantwortung zu übernehmen, sowohl für das Volk, als auch für uns Selbst.

    Die Demokratie ist die am weitesten entwickelte Regierungsform und spiegelt das menschliche Bewusstsein, wie jede andere Form der Regierung in der Geschichte.

    Was wir anstreben ist die Selbstherrschaft; die Demokratie stellt bereits die Weichen.

    Herrscher über das Selbst kann man erst sein, wenn man das Selbst kennt. Ist man "erwacht" hat man sich Selbst in der Welt und die Welt in sich Selbst gefunden.

    Einige Menschen sind bereits an diesem Punkt angelangt. (und es werden immer mehr.....jepppey!!!)

    In der Bibel steht geschrieben:
    Die Ersten werden die Letzten sein und die Letzten werden die Ersten sein.

    und mehr weiß ich jetzt auch nicht mehr.

    lg
     
  4. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Wer hat dir denn den Unsinn eingeredet.
    Demokratie ist Volksveraschung auf modernster Ebene.
    Wenn dem wirklich so wäre, sähe die Welt völlig anders aus.
     
  5. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Wird Zeit das die mal von *Terroristen* gesprengt wird - um das mal etwas sarkastischer zu untertreichen.
     
  6. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Werbung:
    Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit. Nicht mehr und nicht weniger!

    Leider ist es derzeit wohl die noch fortschrittlichste Regierungsform. Sollte einem zu denken geben...
     
  7. fliegende wurze

    fliegende wurze Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2003
    Beiträge:
    326
    Ort:
    demokratie ist volksmacht, wer ist das volk, die jeweilige nation...

    jetzt hat sich aber die welt weitergedreht und wir agieren rege( medial, körperlich, wirtschaftlich, geistig...) mit vielen anderen menschen die nicht zum volk gehören, in dem ich bin,
    da herrscht politisch ein vakuum das natürlich von anderen kräften, den stärkeren, mächtigeren besetzt wird... ohne jetzt stärkere, mächtigere von vornherein negativ bewerten zu wollen,

    irgendwie scheint unsere Vorstellung von Demokratie, von der wir erhoffen, dass sie uns eine lebendig gute rahmenbedingung schafft, anachronistisch zu sein..

    mein vorschlag: demos ist das volk, kratie die macht, kraft..
    kratie lassen und demos austauschen mit holos - 'ganzes Seiendes', nach dem Prinzip- Einer für Alle, Alle für Einen... denn im holos hätte alles gleichwertig platz, was kein einheitsbrei wird sondern 'ganze Vielfalt', einzigartig sein wie einssein in balance, dann hätte plötzlich sowas wie natur, kröte, umwelt, erde, tier, affe, jeglicher mensch... platz,
    Holokratie würde uns auch wieder bewusst machen, dass die Spaltung von Religion und Politik überwunden wäre, diese Spaltung ist dann nötig, wenn konfessionelle Religionen ihre Schäfchen noch wie Leibeigene betrachten..
    da in unserer Gesellschaft sich viele schon von dieser konfessionellen Leibeigenschaft gelöst haben, wäre Raum für eine überkonfessionelle Spiritualität, in der man sehr wohl auch Christ, Buddhist, Islamist, Heide, Gnostiker... sein kann, solange man erkennt und auch so handelt, dass Spirit keine Grenzen mehr kennt und Konfessionen nur ein Hilfsmittel sein sollten, um zur Spiritualität zu gelangen und nicht die Spiritualität selbst sind,

    was haltet ihr davon?
    ..äähh.. jetzt bin ich vom thema abgekommen... oder doch nicht?
     
  8. Woelfchen

    Woelfchen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2006
    Beiträge:
    2
    Demokratie ist für die meisten Staaten nur ein Deckmantel über eine Republik, in der das Volk solange reden und handeln darf wie es den Machthabern passt. Echte Demokratien wie in der Schweiz sind selten - leider ist in der Schweiz das Problem, dass entweder das Volk zu bequem ist seine Macht im Saate auszuüben, oder wenn es um wichtige Dinge geht man das nötige Kapital braucht um sein Veto zu initiieren.
    Meiner Meinung nach kann Demokratie auch nur in einem jeweils kleinem Gebiet im Interesse aller funktionieren, wo die Menschen den gleichen Interessen und Problemen entgegensehen, daher muss auch ein demokratischer Staat immer in kleineren Teilstaaten föderalistisch aufgebaut sein.
     
  9. fliegende wurze

    fliegende wurze Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2003
    Beiträge:
    326
    Ort:
    von Woelfchen
    dieses demokratische gefüge sollte vom kleinsten kreis bis in den größten kreis reichen, eben ganzheitlich...

    LG
     
  10. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2006
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    2.011
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