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Mipa's Thread

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Mipa, 14. April 2015.

  1. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.156
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
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    Ich war heute in Rheinau auf der klosterinsel. Zwischendurch mache ich da einen kleinen spaziergang, weil die umgebung so atemberaubend schön und still ist. Heute war ich - zufällig angeregt durch eine kollegin gestern - dort, die hie und da im Haus der Stille (ein von nonnen geführtes haus auf der insel), eine messe in kleinem rahmen besucht. Ich habe mich ihr heute spontan angeschlossen.
    Es war ein sehr schönes, persönliches erlebnis. Die atmosphäre war herzlich, der pfarrer sehr sympathisch und mit einer ruhigen ausstrahlung. Als es zur kernbotschaft und dem vorbereiten des abendmahls kam, fühlte ich mich wie immer tief berührt von der liturgie und einfach ganz generell von der botschaft Jesu. Das abendmahl selbst war speziell und ich hatte es so noch nie erlebt. Wir erhielten in wein getunktes brot. Die einfachheit und selbstverständlichkeit des ganzen und doch die tiefe, die keinen platz mehr für etwas anderes liess, beeindruckten mich sehr. In diesem augenblick erweitert und vertieft sich mein inneres und scheinbar unzusammenhängendes, wie einzelne sätze oder nur teile davon, oder aber erlebnisse, erfahrungen oder nur einzelne worte, die sich mir eingeprägt haben, woher auch immer sie stammen, erfahren plötzlich eine verbindung, verschmelzen miteinander und machen in ihrer gesamtheit sinn. Es sind momente, in denen mein herz tief erfüllt ist. Soweit, so gut.
    Wir hatten die möglichkeit, selbst fürbitten zu formulieren. Im rahmen dieser fürbitten nun, sprach sich eine nonne dafür aus, dass die menschen doch auf den rechten weg zu führen seien, sich von esoterik und magie abwenden und dem einzig wahren Gott zuwenden sollten.

    Warum immer diese trennung? Warum die angst, dass hier eine gefahr drohen könnte? Warum sieht keiner die verbindung, die zwischen alldem besteht, warum darf das eine nur sein, wenn das andere dafür ausgeschlossen wird?
    Die kernbotschaft, so, wie ich sie verstehe, ja, wie sie sich mir offenbart hat, hat mit einer trennung in das eine oder andere nichts zu tun, sie hat m.e. damit zu tun, ob man diesen Gott in sich tragen, zu ihm werden will, oder nicht, was genauso legitim ist. Alternativ kann man für Gott was auch immer einsetzen, z.b. essenz, gottheiten, etc.. Das ist magie, das ist mystik das ist ein esoterischer weg und auch ein re-ligiöser weg. Warum nur steht man im abseits, wenn man keinen unterschied machen möchte, wenn man verbunden lassen will, was augenscheinlich zusammenhängt?
    Meine freundin hatte auf meine fragen keine antwort. Keiner hat antworten, der sich nicht mit dem einen oder andern oder beiden beschäftigt. Ja, ich kenne ausser mir im grunde nicht mal jemanden, der diese fragen überhaupt stellt, bzw. den sie wirklich interessieren.

    Ich selbst kann mir eine antwort vorstellen, die mir auf meine eigenen fragen einfällt: Es gibt keine. Jesus rang vermutlich einst mit den gleichen fragen und sie führten ihn auf den weg, aus dem und durch den sich dann seine botschaft der liebe entwickelte.

    :blume:
     
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  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.257
    Ort:
    Kassel, Berlin
    das schlimmste Übel ist mit Lüge vermixtes Wahres,
    denn das Wahre darin macht es schwieriger, die Lügenanteile klar zu erkennen
    und im Endeffekt zu der Sache um die es da geht konsequent nein zu sagen.

    und schon ist man reingefallen und trägt den Schaden davon.
    obwohl ein paar Anteile als wahr durchgehen, verdirbt eben doch die Lüge darin das Ganze.

    und so ist es mit vielen Dingen und auch mit so mancher Lehre.
    ja, Cola enthält Wasser und das ist gut, aber der viele Zucker darin ist nicht gut für uns.
    ergo ist Cola nicht gut.

    hier wäre das dann sowas wie:
    ja, auch in der Esoterik finden sich viele schöne wahre Aussagen, und nein, der Mensch ist nicht Gott.
    das ist natürlich eine Glaubenssache, aber nach der hast du ja gefragt.
     
  3. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.156
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Hallo Yogurette

    Ich bin jetzt nicht ganz sicher, ob es klug ist, hier auf diese weise weiterzumachen, denn wäre es so gewesen, hätte ich vermutlich einen normalen thread im muf oder reli uf erstellt. Mir geht es eigentlich nicht um glaubensansichten oder dass ein streitgespräch über den einzig wahren Gott, die einzig wahre lehre, entsteht. Um ganz ehrlich zu sein: Der bericht war für eine bestimmte person im forum bestimmt. Aus persönlichen gründen habe ich es dann vorgezogen, die person nicht damit zu behelligen, weshalb ich mich für diesen weg entschieden habe. Mir war klar, dass es auf diese weise vermutlich bei meinen fragen bleiben würde.
    Da du dir die mühe gemacht hast, mir zu antworten, will ich das jetzt aber auch tun.
    Hier ist für mich schon der erste stolperstein: Wer beurteilt, was wahr oder lüge ist. Das kann im grunde - in diesen zuammenhängen - nur jeder für sich alleine entscheiden und wird dafür dann auch die konsequenzen tragen müssen. Wenn ich also an engel und geister glauben würde, wären sie für mich wahr. Wenn ich den eindruck habe, eine wahrsagerin oder ein schamane könnten mich unterstützen, würde ich sie besuchen. Wo genau ist die lüge? Wer definiert, was lüge ist?

    Ich verstehe, was du sagen willst. Was jedoch für einen selbst 'lügenanteile' sein mögen, sind es vielleicht für den gegenüber nicht und umgekehrt. Diese art der denke funktioniert nur, wenn man sich klar positioniert hat und davon nicht abweicht, weil man eine feste meinung hat. Funktionieren tut es auch nur, wenn man eine klare trennung vollzieht. Diese muss auf einem bestimmten konstrukt ruhen, das man sich erschaffen hat.

    Ist manchmal aber schwierig, weil dinge zusammenhängen und oft ist's gar nicht nötig, diese konsequenz an den tag zu legen.

    Meine freundin erklärte, man könne nie tiefer fallen als in seine hand. Für mich eine sehr schöne aussage, die ich für mich so übersetzen würde: In jedem fall, in jedem schaden, liegt die ganze chance. So verwandelt sich der 'schaden'. Das ist im grunde für mich der gleiche um-denkprozess, der bei mir in vielerlei hinsicht bereits funktioniert. Ich habe die macht, mich zu verwandeln. Wieder magie.
    Was ist wahr, was lüge?

    Mir gehts eben nicht um die trennung und welche kriterien dafür sprechen, sondern genau ums gegenteil. Ich liebe Cola. Ich trinke es selten wegen des zuckers für die zähne. Es ist aber ok, Cola literweise zu trinken, dann aber die konsequenzen zu tragen und am besten gleich einen zahnarzt zu heiraten.:D

    Das ist wieder trennung. Ich weiss, dass das im grunde fast jeder macht, auch ich selbst sehr oft. Es geht mir aber ums gegenteil. Ich anerkenne, dass es menschen gibt, mich eingeschlossen, die Gott so sehr in sich tragen, dass sie sich in ihn verwandeln. Das abzustreiten ist eigentlich absurd, wenn man bedenkt, dass man den leib Christi isst und sein blut trinkt (auch wenn dieser vorgang gern allein auf die vergebung der süden beschränkt wird). Dieses einerseits praktische und im übetragenen sinne ver-innerlichen, ist m.e. ein magischer akt, magischer gehts gar nicht mehr. Es ist eine tägliche entscheidung, die man fällt und zu der man sich bekennt und die konsequenzen hat. Für mich geht es über glauben hinaus, denn wer mit mir eins ist, an den brauche ich nicht zu glauben.
    Ich anerkenne aber auch, dass viele glauben müssen und wollen, um sich Gott nahe zu fühlen, weil sie dieses 'sich selbst verwandeln' nicht anerkennen, vielleicht nicht zutrauen, als lästerlich, frevelhaft, etc. ansehen.
    Die frage bleibt: Warum kann nur eine sicht anerkannt werden und die andere gilt dann automatisch als falsch? Warum sieht ein aufgeklärter, halbwegs offener und kluger mensch diese zusammenhänge oftmals nicht, bzw. ist nicht bereit, sie zu anerkennen?

    Meine fragen gingen vor allem in die richtung, warum immer im ausschlussprinzip gedacht und gehandelt werde muss und alles andere falsch,unzulässig, unwahr, naiv etc. zu gelten hat.
    Worin sieht mensch eine gefahr, wenn er etwas anerkennt, was für den andern wichtig und wahr ist?

    Einen sonnigen tag!:flower2:
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2015
  4. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    wie gesagt, es ist eine Glaubensfrage.
    es gibt den christlichen Glauben und es gibt andere Glaubensrichtungen.
    der christliche Glaube ist wie er ist. wenn du ihn gerne anders hättest,
    ist das dann halt nicht mehr der christliche Glaube sondern etwas anderes.

    nochmal zu dem Beispiel mit der Cola:
    wenn du sagst ich weiß ja, daß Cola nicht gut ist, aber ab und zu trinke ich sie gerne mal,
    dann fallen dir bestimmt nicht wegen diesem ab und zu gleich alle Zähne aus, logo.
    vielmehr ist der Punkt, daß du verlockbar bist. heute ist´s die Cola, morgen kommt noch
    ungesundes Fertigessen dazu mit all seinen schädlichen Zusatzstoffen, und übermorgen
    schaden ja auch ein paar Zigaretten nichts und so weiter ...
    und eines Tages ist dann eben doch eine für dich schädigende Wirkung da.
    die kann auch darin bestehen, daß du jemandem vertraust, obwohl er nicht gut für dich ist,
    weil er ja irgendwie ganz nett ist. du schlägst alle Warnhinweise in den Wind ... und zack.

    bis später, ich muß jetzt erstmal los.
    LG :)
     
  5. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Denken und tun
    Ich wusste es eigentlich, es wurde schon mehrfach diskussiert und erfahren habe ich es im grunde auch schon, aber nie so intensiv, wie die letzten tage. Es häuften sich im beruflichen und auch privaten bereich aktionen, die ich ganz anders anpackte, als ich zunächst gedacht hätte.
    Ich machte mir gedanken, liess gefühle kommen und gehen, war sicher, dass es nun so oder so gemacht, gefühlt, bewerkstelligt, erledigt werden müsse. Wie von zauberhand aber, tat ich etwas ganz anderes, als eigentlich gedacht, gefühlt, beschlossen. Was ich gedanklich oder gefühlsmässig getan hätte, wäre genau das gegenteil gewesen. Meist waren es aktionen, bei denen ich in deckung oder brav geblieben wäre oder aber aufbegehrt, mich gewehrt hätte. Getan habe ich das gegenteil. Bei der reflexion im anschluss, kam ich ins staunen. Das sind nicht (nur) - oder überhaupt - gedanken und gefühle, die mich handeln lassen, sondern auch anderes, mehr, ja unerwartetes, viel schnelleres. Als ob noch eine andere in mir drinsteckt, die die führung übernimmt, egal, was ich so vor mich hindenke oder -fühle. Vermutlich war sie immer da, aber kommt jetzt viel mehr durch. Interssieren würde mich, warum das so ist und was dem vorschub leistet. Bewusst ist es mir noch nicht.:blume:
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2015
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  6. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Fragen, die die antworten mit ins grab nehmen

    Ich schlich mich heute nach einer anstrengenden nachtwache über den mittag über den tv mit sicher unzählig anderen in den Kölner Dom, um die abdankungsfeier der GermanWingsopfer stellenweise mitzuverfolgen.
    Vor vielen jahren war ich im Kölner Dom und mag seine imposanz. Ich fragte mich allerdings, ob er nicht zu unpersönlich und auch gross sein würde, um so viele tief trauernde zu beherbergen, ob sie sich nicht in seiner grösse verlören und er sie nicht einsamer zurückliesse, als sie sich schon ohnehin fühlten.
    Mein eindruck heute war von weitem ein ganz anderer. Wunderbare, anteilnehmende menschen füllten das innere der kirche, gaben ihr einen rahmen von tiefer wärme, verständnis und verbundenheit. Die ansprachen und predigten, soweit ich sie mitbekam, waren schlicht und einfach gehalten, lebensnah und rührten mich teilweise zutiefst. Die tiefe bewegtheit war greifbar und authentisch. Der chor und die instrumente sowie die gesangliche darbietung einer freundin eines opfers, umhüllten die kirche mitsamt den menschen wie eine warme decke.
    Es wurden in einer sequenz einfache schlichte holzengel an die vertreter einzelner vertretergruppen verteilt, allen voran der schwester eines opfers. Die worte dazu, die ein seelsorgeteam in uniform tief bewegt sprach, waren wieder einfach, aber schlüssig und tröstlich.
    Mich fing die atmosphäre ein, die mich gleichermassen anzog und zu tränen rührte. Ich empfand ähnliches wie vor einigen tagen in der messe in Rheinau und es lässt sich kaum beschreiben. Das, was es wohl am ehesten trifft, waren die worte, die der erzbischof ein oder zwei mal wiederholte und die sich mir sofort eingruben:
    Die liebe, sie bleibt.:blume:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2015
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  7. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Wie konnte ich nur solange leben, ohne genau das zu tun? Wie konnte ich übersehen, wie einfach es eigentlich ist? War ich zu langsam, zu faul, zu bequem, zu unorganisiert? Oder musste erst die zeit dafür reif werden, um das eine, wie das andere wirklich gut zu machen? Der weg als ziel?
    Diese und andere fragen habe ich mir heute nacht mehrfach gestellt. Es war eine besondere nacht, dabei hatte ich schon einige davon.
    Mein patient war in einem finalen stadium, sehr alt und sprach nur polnisch. Ich begnügte mich damit, seine hand zu halten, ihn anzulächeln und ihm auf deutsch zu antworten. Manchmal sah er mich ganz klar an, dann verschwamm sein blick und er driftete weg. Wir verstanden uns, obwohl wir nur über das hände streicheln und lächeln kommunizierten. Da war so etwas feinsinniges an und in ihm, in seinen augen, in seinem wesen, das sich auch in der musik wiederspiegelte, die man ihm neben dem bett bereitgelegt hatte und die ihm seine angehörigen wohl des tags abspielten.
    Als ich so bei ihm sass, bevor ich weggerufen wurde, wusste ich, dass ich eigentlich da angekommen war, wo ich immer sein wollte. In einem krankenhaus, an einem krankenbett. Schon als kleines mädchen fühlte ich mich da zu hause, fühlte mich mit krankheit, leid und tod auf eine seltsame art verbunden, fühlte mich dem nahe, war nie abgeschreckt, ja, entdeckte gerade dort oft viel nähe, liebe und weisheit.

    Die zeit musste wohl für diesen (lebens)abschnitt kommen und ohne die vorangegangenen wäre die zeit vielleicht nie reif geworden. Unter dieser betrachtungsweise gibt es auch antworten auf diese fragen.

    Zum abschied streichelte er meine hand und ich seine.
    Wir werden uns wohl nicht mehr wiedersehen.:blume:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2015
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  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    12.235
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    Nordhessen
    Danke Mipa - sehr bewegende Worte, die ein Herz offenbaren, das weitgeöffnet heilige Weisheiten erfährt. Und ob ein anderer diesen Schritt versteht oder gar mit dir mitgeht ist erfüllend, aber für den Prozess, den du durchläufst unerheblich. Es sind Initiationen.

    LGInti
     
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  9. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.228
    frag mal SharonRose, die gibt Dir auf alles in der Art eine Antwort, lach....:D

    Im ernst, diese Fragen und viele verschiedene Antworten hab ich oft gehört im Laufe meines Christseins, ich kam damals aus der Esoterik in das Christentum, was man da alles zu hören bekommt ist interessant und gleichzeitig deprimierend, ich weis gar nicht mehr wie oft die Esoterik ins lächerliche gezogen wurde, obwohl Christen selber der Esoterik sehr nahe sind.....

    Sie interessieren sich für diese Fragen im Rahmen ihres Dogmatismus, alles was ausser dem Rahmen ist, fällt raus...und der Rahmen ist eng gesteckt, einengend und das gibt ihnen den Halt den sie brauchen.

    Sie brauchen etwas, was grösser ist als sie, was sie anbeten können, jemanden auf den sie sich verlassen, abstützen können, was das psychologisch bedeutet kann jeder sich ausmalen.

    Sie fühlen sich schuldig und das Christentum gibt die Lösung dazu und vielleicht ist das für viele wirklich eine Kraftquelle, da Einbildung und Glaube die stärksten Veränderer sind, das Problem bleibt die Trennung, so wird Ego aufgebaut und Gott wie ein süchtiger verehrt und abgebetet, das fällt irgendwann alles zusammen, weil ehrliche Sucht auch irgendwann weiter führt in mehr Freiheit für den der sie erträgt, weil da dann auch mehr Verantwortung wartet.

    Unser Bewusstsein ist polar, so können wir nur in Entweder-Oder denken und so brauchen wir zu einem Gott dann noch den Bösen Teufel und in guten Predigten wird das alles so glaubhaft erzählt, dass man einfach glauben muss und vielleicht auch dazu gehören möchte, schau mal nen Jesus-Film an, da muss man fast Glauben, es zieht einem auf der Emotionalen Schiene mit...

    Der Mensch ist leicht manipulierbar, nur Selberdenker schaffen es irgendwann da raus und bemerken die Trennungsgedanken in den Dogmen des Christentums..

    Wenn sie die Verbindung sehen, können sie nicht mehr drin bleiben....

    Ach, ich könnt grad noch Seiten füllen mit meinen Erfahrungen mit Christen, es war unglaublich interessant, eine wichtige Erfahrung und Ent-Täuschend, GottseiDank :)
     
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  10. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Danke für deine worte.:blume:
    Vielleicht frage ich dich dazu gerne noch etwas,
    allerdings erst in ein paar tagen.

    Einen schönen sonntag.:)
     
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