1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Milchallergie, Lactoseintoleranz, Keime ->Histaminreaktion

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Scanja, 11. Juni 2006.

  1. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
    Werbung:
    Hallo,

    die Unverträglichkeit von Milch und Milchprodukten,
    kann dreierlei Ursachen haben:


    1.)Kuhmilcheiweißallergie

    Es gibt folgende Milcheiweißstoffen in der Milch:
    -Caseinogen
    -Lactalbumine
    -Lactglobuline worauf Du allergisch reagieren kannst,
    bei Milcheiweißintoleranz.

    Milch ist auch noch in vielen anderen LM verarbeitet,
    wenn auch manchmal nur im geringen Anteil in versteckter Form.

    Kasein Milchallergie
    Vorkommen in der Milch von
    - Schaf,
    - Ziege,
    - Stute.

    Eine Vorbeugung der Milcheiweißallergie ist nur durch vollkommenen Verzicht,
    auf Kuhmilchprodukte zu erreichen.
    Folgende Beschwerden können nach dem Verzehr von
    Kuhmilch oder -,produkten
    wie Joghurt, Käse oder Quark (Topfen) auftreten.

    Symptome:
    -Juckreiz
    -Erbrechen
    -Durchfall
    -Nasenschleimhautentzündung
    -Asthma
    -Nesselausschlag.

    Chronische Form
    Die chronische Kuhmilchproteinintoleranz entwickelt sich meist nach einer
    vorhergegangenen Schädigung der Darmschleimhaut,
    zum Beispiel durch eine Infektion.
    Sie ist häufiger als die akute Form.
    Der Darm kann so sehr geschädigt sein,
    dass Nährstoffe nicht mehr vollständig aus der Nahrung
    aufgenommen werden können.
    Der Verdacht auf eine Kuhmilchallergie wird meist durch den engen,
    zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milchprodukten
    und dem Beginn der Beschwerden geweckt.
    Eine Besserung der Beschwerden bei Verzicht auf Kuhmilch,
    ist ein deutlicher Hinweis auf die Krankheit.

    Die Therapie der Kuhmilchintoleranz besteht im vollständigen Verzicht auf
    sämtliche Nahrungsmittel, die Kuhmilchprodukte enthalten.

    Die Milcheiweißallergie heilt normalerweise zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat von
    alleine aus.

    Es gibt ja noch andere Eiweißträger
    Fleisch, Fisch und Geflügel, Eier,
    (incl. Albumine und Globuline) oder
    Sojaprodukte, Leguminosen, Getreide,Kartoffeln.
    Auf ausreichende Calciumversorgung achten!
    Milch ist auch noch in vielen anderen LM verarbeitet,
    wenn auch manchmal nur im geringen Anteil in versteckter Form.

    Milchallergie würde ich auf jeden Fall genau austesten lassen.

    Diese Milchallergie lässt sich durch:
    -Pricktestung
    -Prick-to-Prick-Testung mit Nativ-milch-produkten diagnostizieren.




    2.)Lactoseintoleranz (Mangel des Milchzuckerenzyms)

    Ursprünglich haben alle Menschen Milchprodukte nicht vertragen.
    Erst als unsere Vorfahren vor etwa zehn- bis zwölftausend Jahren begannen,
    Rinder und Ziegen zu melken, konnte sich eine geringfügige Mutation verbreiten.
    Diese sorgte dafür, dass die Träger des veränderten Gens ohne Schwierigkeiten
    Milch und Milchprodukte verdauen konnten.
    Vor allem in winterkalten Gebieten,
    die während der frostigen Jahreszeit keine ausreichende pflanzliche Ernährung ermöglichten,
    erwies sich dies als erheblicher Selektionsvorteil.

    Lactase-mangel-syndrom

    Milchzuckerspaltung unmöglich.

    Laktose ist Milchzucker es ist ein Disaccarid und besteht
    aus einem Molekül
    - Glucose. (Traubenzucker) und einem Molekül
    - Galaktose (Schleimzucker).

    Das Enzym Lactase spaltet normalerweise das Disaccarid
    Lactose in:
    Glucose und Galaktose im Dünndarm.
    Dies funktioniert nicht und führt zu Blähungen und Gärungsdurchfällen.

    In diesem Falle sollten nur Sauermilch und deren Produkte getrunken und verzehrt werden,
    weil die Lactose der (Milchzucker) wird von den Milchsäurebakterien:
    -Streptokokken (Streptococcus thermophilus)
    -Milchsäurestäbchen (Lactobacillus bulgaricus)
    abgebaut zu Sauermilch.

    Es gibt folgende Sauermilchprodukte die bei der Lactoseintoleranz verzehrt werden dürfen:
    - Joghurt
    - Dickmilch
    - Kefir
    - Quark
    - Hüttenkäse
    - Harzer-, und Mainzerkäse,
    - Hand-, Korb-, Spitzkäse
    - Stangen-, Bauernhandkäse,
    - Olmützer




    3.)K E I M E

    Es kann aber auch eine andere Allergieform sein nämlich die Keime in der Milch:
    - Bakterien,
    - Sporen,
    wobei die Sporen schwer zu bekämpfen sind,
    weil sie behüllte Viren sind und bei günstigen Lebensbedingungen aktiv werden.
    In pasteurisierter schonend(71-85°C) erhitzter Milch,
    wobei die Dauerformen nicht abgetötet wurden,
    dürfen beim Verlassen des Milchhofes
    500.000 Keime pro 100ml Milch enthalten sein.
    Gelangen diese Sporen in den Darm,
    werden sie in dem günstigen Millieu wieder aktiv,
    das führt zu Blähungen bzw. zu Symptomen ähnlich einer Laktoseintoleranz.
    Für diese Beschwerden sind dann pathogene Keime wie:
    -Listerien
    -Enterbacteriaceen
    -Clostridiensporen verantwortlich.

    Ultrahocherhitzte Milch wird kurz auf 135 - 150°C erhitzt,
    dadurch entsteht dann H-Milch, Haltbare Milch.
    Ob dann alle wirklich abgetötet sind in der kurzen Zeit weil....

    in Krankenhäusern wird um Thermophile Sporen (hitzeliebende umhüllte Viren) abzutöten,
    bei feuchter Hitze 134°C die Temperatur über 1 Std. gehalten!!!


    Der Körper reagiert allergisch indem das...
    H I S T A M I N (Allergiehormon)
    ________________
    eine allergische Reaktion auslöst, wobei vermehrt das
    Gefäßdilatierenden, Allergieauslösenden,
    Hormon Histamin ausgeschüttet wird kann entstehen,
    es treten dann:
    Histaminkopfschmerz,
    Flusch ( Erröten),
    Durchfälle,Bauchkrämpfe, Erbrechen, Blutdruckabfall, Herzrasen, Juckreiz,
    Quinködeme(plötzliches Anschwellen von Lippen, Lidern, Gesicht , Atemnot...)
    das findet postprandial (nach den Mahlzeiten) (10-60 Min.)statt.


    Histamin hat normalerweise folgende Funktion zu erfüllen:
    - Sekretsteuerung der Magensäure,
    - Entzündungsmediator,
    - Gefäßdiletant,
    - Neurotransmitter.


    Viele Grüße:liebe1:

    Sonja
     

Diese Seite empfehlen