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Methode, Therapeut, eigene Person - wo ist der Haken?

Dieses Thema im Forum "Kinesiologie" wurde erstellt von evamaira, 26. November 2011.

  1. evamaira

    evamaira Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    103
    Ort:
    Niedersachsen
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    Hallo liebe Foris,

    ich habe eine Entscheidung zu treffen, dazu hab ich drei Fragen, bitte helft mir mit eurem Wissen.

    Seit längerer Zeit (3 Jahre, mit wenigen Terminen) bin ich bei einer Three In One-Therapeutin in Behandlung, anfangs gab es Erfolge, dann keine mehr, dann sogar heftige Schwierigkeiten (so in etwa, dass es mir vor dem Termin wesentlich besser ging als nachher). Es gibt parallel zu dem Therapeuten-Klienten-Verhältnis eine langsam entstehende Freundschaft.

    Seit kürzerer Zeit (1 Jahr) nehme ich Termine bei einer Applied-Kinesiology-Therapeutin wahr, da geht es mir nach jeder Behandlung immer wesentlich besser als vorher. Es gibt keinen privaten Kontakt.

    Auf Dauer kann ich mir aber zwei Therapien finanziell einfach nicht leisten und muss mich mal langsam entscheiden. Je nach "Problemlage" setze ich eine Behandlung fort. Aber welche? Ich will das fortsetzen, was mir am besten hilft. Doch da herrscht bei mir etwas Verwirrung, ich kenne mich auch in dem Bereich der Kinesiologie nicht besonders gut aus.

    Ist die Applied Kinesiology-Methode vielleicht einfach besser zur Linderung meiner gesundheitlichen Probleme? (Extreme Muskelverhärtungen, Schmerzzustände, Wut- und Angst-Attacken) Bleibe ich einfach dabei und sehe, wie es langsam immer besser wird, bis es eines Tages einfach gut ist? Ist es eine Frage der Methode?

    Oder ist es eine Frage der psychosozialen Situation:
    Liegt es daran, dass es für eine Behandlung grundsätzlich besser ist, wenn man abgesehen vom Behandler-Patienten-Status keine weiteren Kontakte hat, die (leider in diesem Fall negativ) in die Behandlung hineinragen können?

    Oder ist es eine Frage der behandelnden Person:
    Die problematische Behandlerin hat derzeit selbst Schwierigkeiten und ich hatte während einiger Sitzungen den Verdacht, dass sie ihre Themen mit meinen Themen verwechselt - da sie bei Entdeckungen während der Behandlung Interpretationen und Deutungen äußert, die mir fremd erscheinen und die mir nicht weiterhelfen.
    Selbst die zarteste Andeutung dieses Verdachts verursachte Empörung und Zurechtweisung und eine Versicherung, dass es NUR um meine Probleme ginge. Ich dachte: vielleicht ist es besser, wenn ich ihr eine Freundin bin und erstmal keine Patientin mehr?

    Oder liegt es an mir selbst, dass ich vielleicht bei der Three in One-Methode gerade an einem Widerstand angelangt bin, der in mir selbst begründet liegt und den ich überwinden lernen sollte? Also das würde bedeuten, dass der Weg, der mir helfen würde, gerade der Weg ist, der mir momentan als äußerst unangenehm erscheint - nämlich die Behandlung bei der "Freundin" fortzusetzen.

    Ich möchte noch hinzufügen, dass ich ein sehr analytisch denkender, aufmerksamer und praktisch veranlagter Mensch bin, und dass ich mich selbst oft in Frage stelle, um mir nicht selbst im Weg zu stehen. Daher habe ich vor einigen Monaten in einer Burn-Out-Krise eine Psychotherapeutin aufgesucht, um zu klären, ob ich psychologische Hilfe benötige und falls ja, sie sofort in Anspruch zu nehmen. Nach drei Sitzungen aber sagte mir die Frau Prof. Dr. .. etc pp, dass ich bei ihr nur Zeit verschwende und bei mir keinerlei behandlungsbedürftige Dinge vorlägen - einfach ein wenig mehr Bewegung und Ausgleich würden mir bei meinem extrem stressigen Alltag helfen. Ich muss viel Verantwortung tragen in meinem Beruf.

    Es ist nun ein wenige länger geworden und ich danke schon mal im Voraus für das Lesen, auf Ideen freue ich mich noch mehr!

    Ein schönes Wochenende und ganz liebe Grüße,
    evamaira
     
  2. AsaLoki

    AsaLoki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2010
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Wien
    Liebe Evamaira

    Für mich hört sich das an, als ob bei deiner Freundin und dir ein klassisches Aufschwingungs- bzw. Auslöschungs- Phänomen auftritt.

    Wenn ein Kinesiologe nicht auf Testneutralität achtet, kann es schnell passieren, dass er seine Themen zu denen seiner Klienten macht. (Aufschwingung)
    Wenn der Kinesiologe ein Thema des Klienten nicht wahrnimmt, (weil das Thema für den Therapeuten bereits emotional vorbesetzt und schmerzhaft ist) spricht man von Auslöschung.

    Da hast ja diesen Umstand ja bei deiner Freundin angesprochen und sie hat mit Empörung reagiert und dich zurechtgewiesen.
    Ich finde, sie hätte sich nicht aufgeregt, wenn es nicht stimmen würde.

    Also .... Wenn du schon eine andere Kinesiologin hast, wo du gute Erfolge erziehlen kannst, mach dort weiter.

    Deiner Freundin sei eine Freundin. (auch wenn sie dir im Moment keine ist. Aber das passiert in Freundschaften)

    Alternativ ist auch vorstellbar, dass du mit deiner Freundin weiter arbeitest.
    Hier rate ich aber dazu, dass sie sich selbst einigen Supervisions- Sitzungen bei dem Kinesiologen ihres Vertrauens gönnt und erst dann mit dir weiter macht.

    lG,
    Asaloki
     
  3. evamaira

    evamaira Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    103
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    Niedersachsen
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    Vielen Dank für deine Antwort, liebe AsaLoki! Von dem Phänomen hatte ich noch nicht gehört. Jetzt verstehe ich die Situation etwas besser.

    Ich wusste auch nicht, dass es Supervision gibt für Heilpraktiker (obwohl es eigentlich logisch ist, dass es so etwas geben sollte) nun - das ist eine Idee, die ich meiner Freundin gebe, wenn sie mich fragt, warum ich vorerst keine weitere Behandlung bei ihr machen möchte.

    Ich glaube, ich brauche die "anonyme" Behandlung und meine Freundin braucht mich als Freundin.

    Mal sehen wie es weitergeht, ich gebe Bescheid, falls Interesse besteht.

    LG
    evamaira



     
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