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Mentor bzw Lehrer?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Thomasg, 11. August 2013.

  1. Thomasg

    Thomasg Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2013
    Beiträge:
    5
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    Hallo Zusammen,

    ich werf mal meine Frage/ Anliegen direkt in den Raum und hoffe das ihr mir dazu berichten könnt.

    Ich bin jetzt seit knapp 8 Monaten regelmäßig am Meditieren. Es gibt dabei "noch" keine Richtung die ich eingeschlagen habe. Anfangs waren es Achtsamkeitsmeditation auf Körper und Atem. Auch viele geführte Meditationen (an gewissen Tagen tu ich mich da leichter) Ich hab mich zwischenzeitlich auch viel mit Buddhismus beschäftigt - kurz gesagt ich hab keinen Weg eingeschlagen... ausser regelmäßig achtsam zu sein und dies in meinen Alltag zu intergieren. (ich versuchs)

    noch kurz zu meiner Vorgeschichte: werde seit rd 7 Jahren von Panikattacken und Depression gefangen gehalten - hab mich auch lange mit Suchtmitteln selbst therapiert - Antidepressiva nehme ich auch noch. Psychotherapie hab ich nach 6 Jahren beendet.

    Nun ist es so dass ich eigentlich immer einen Ansprechpartner hatte wie Schule - Lehrer, Sport - Trainer, Panik - Psychotherapeut - wenn ich etwas nicht verstanden hab.
    Momentan ist es so dass sich extrem viel bei mir tut seit ich meditiere. Die ersten Monate hatte ich mich eher ausgeklinkt, dann aber versucht auch meine Gedanke, Gefühle zu beobachten. Seit ca 2- 3 Monaten sprudelt es so aus meinem Schädel ich kanns euch gar nicht sagen...
    Bei der Psychotherapie ist mir oft ein Knopf aufgegangen aber das war nur ein winziges Knöpchen im Vergleich zu momentan. Es arbeitet grad alles voll und um ehrlich zu sein gings mir selten einmal so schlecht wie momentan.

    Nun ja ich hatte mich auch immer zugedröhnt und bei jahrelangem Krisen etc ist nun mal mein Hirn so situiert dass es nicht gerade die postivsten Gedanken hervorbringt...
    Ich weiss ich muss die Gedanken nur beobachen, die Gefühle fühlen, alles annehmen was kommt ABER da kommt so viel es ist schrecklich teilweise!

    Ich bräuchte meiner Meining nach momentan einfach einen Lehrer einen Ansprechpartner in diesen Fragen... ich kann aber auch nicht sagen ob das ein Buddhistischer Mönch oder sonst wer sein könnte...

    vl könnt ihr mir helfen... kennt ihr das?? Habt ihr eine Idee an wen ich mich wenden könnte?

    Vielen Dank im Vorraus!!!!
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
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    in psychischen krisenzeiten hatte ich einen pastoren,der sich in aufdeckender meditation auskannte
    therapie und meditation miteinander verband
    das war genau das ...was ich zu dem zeitpunkt brauchte
    als ich dann auf gesunden pychischen beinen stand...hab ich mit meinem guru weitergemacht und mir seine einweihung geholt..
    :)
     
  3. Seelenengel

    Seelenengel Neues Mitglied

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    Hallo Sternenatemzug ,du hattest einen Guru,aus dem Vedischen oder ? Lg Seelenengel
     
  4. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    liebe(r) seelenengel
    im gegenteil
    der hat einen katholischen kindergarten durchlaufen
    sein vater war aber immer ein anerkannter spiritueller lehrer gewesen
    von ihm hat er dann die einweihung bekommen
    und wenn du meditierst biste quasi den buchreligionen nicht mehr verpflichtet
    du betreibst selbsterforschung...und holst dir ..anregungen aus büchern...das ja ..ich jedenfalls
    doch grundlage bleibt die selbsterforschung...durch eben die einweihung in die meditationstechniken
    die sind dann quell eines unerschöpflichen wissens...und zugleich ein haus ,das eben nicht auf sand gebaut ist und sich ständig entwickelt
     
  5. Seelenengel

    Seelenengel Neues Mitglied

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    okay,..Ich habe gerade das Problem das ich nicht weiss,wohin Ich gehöre,..Ich bin aus der Kirche ausgestiegen,,uns Irgendwie,..Fühle Ich mich so leer,.Zur zeit,..Ich schau ihn den Spiegel..und finde eine leere,auf,..Ich kenne das nicht so,..Ich denke ist auch eine Entwicklungsache,..Ich nehem es mal so an,..Ich dachte mir auch immer,Ich brauch einen Guru,,oder einen Lehrer,..aber Ich weiss es nicht,..komisches gefühl...kennst du das!,..Lg
     
  6. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    ja
    ich will nix verallgemeinern
    an erster stelle steht für mich das individuum
    der mensch ,der sich nicht mehr mit anderen vergleichen will
    sondern nach seinem innerem gefühl sich orientieren möchte(gott---das selbst---du in deinem herzen...bist innen)
    da gibt es zunächst kein richtig und falsch mehr so eindeutig
    alles muss man selber für sich herausfinden
    als das bei mir losging und ich diese schreckliche einsamkeit verspürte...da hab ich mich erstmal an menschen gewandt und verbunden gefühlt
    die in etwa meine sprache sprachen
    nirgends gehörste so richtig hin..
    ich bin dann zu meinem superpastor gegangen
    der kam mir schon mal nicht mehr mit irgend welchen diagnosen...sondern sagte einfach ...du bist mensch ...und bist gewollt so wie de bist
    wertvoll...zack...das war für mich wie ne kleine erleuchtung
    man dachte ich...ich bin...angstneurotisch...panisch und was weiss ich noch alles und du sagst mir
    #ich bin ein mensch?...das hatte ich ganz vergessen:D
    ja und dann hat er mir so verklickert...hier das dein ich...
    das geht mal rauf und mal runter
    soo einfach?
    jo ...so einfach
    wenne unten bist...willste wieder rauf und wenne oben bist
    bettelst solange ...biste eins vor die nüsse kriegst und wieder aufn boden bist
    #da gilt es jetzt einfach deine mitte zu erfühlen
    #dafür haste die nämlich deine gefühle
    #von innen nach aussen leben heisst das...
    dann fagte er noch...so und wie gehts dir jetzt...
    mich fragt jemand wies mir geht?
    das ja ganz was tolles
    ich konnte nicht anders ...als ...gut sagen
    auch wenn se mir dann wieder gleich mit unlösbaren aufgaben kommen sollten
    egal...gut gehts mir...
    ich war für ein paar momente ein mensch ...dem es einfach nur gut ging
    donnerwetter...das war mal ganz was neues...
    so betrat ich eine neue welt..
    die welt der mitte
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. August 2013
  7. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    hear(hier)
    nachdem ich mich als mensch einigermassen gefestigt hatte
    interessierte mich weiter die meditation und ich hörte satsang von meinem guru...
    das war wichtig
    #wann immer da ne leere war

    konnte ich sie mit seinem satsang..füllen
    dann bekam ich die einweihung und kann weiter auf seine unterstützung hoffen
    #die einfach darin besteht
    mich an das wesentliche zu erinnern und das ist:
    das leben ist ein göttliches geschenk
    und eben zu praktizieren
    mehr braucht es imgrunde genommen nicht
    mir wurde der innere frieden offenbart
    und der weicht nicht mehr von meiner seite und vertieft sich mit jedem weiterem tag...
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    hm, tja, also da nun jemanden in der Umgebung finden kann man ja immer nur selber. Man muß sich wohin wenden, je nach Gelegenheit. Aber im Grunde: Du wendest Dich ja hier an das Forum.

    Was ich Dir so nach dem Lesen raten würde ist erstens, die Achtsamkeitsmeditation nicht zu vernachlässigen. Zweitens würde ich an Deiner Stelle, wenn ich bei der Gedanken- und Gefühlsbeobachtung bleiben möchte, die Themen der Gedanken erfassen und den Gefühlen Namen geben. Also sie benennen.

    Es ist ja so, daß wir normalerweise besonders wenn es uns nicht gut geht einen Gedankenfaden haben, oder? Dem hört man in der Meditation zu. Verliert man darüber die Achtsamkeit des Beobachters, identifiziert man sich mit dem Gedanken und leidet unter ihm.

    Genau das Gleiche geschieht mit dem Gefühl: gepaart mit dem Gedankenfluss erscheint als Basiston oder Oberton der Gedankenmelodie immer das Gefühl. Es gibt keine Zeit ohne Gefühl, wenn es keine Zeit ohne Gedanken gibt.

    Natürlich ist es richtig, sowohl Gedanken als auch Gefühle zuzulassen, sie anzunehmen wie sie sind. Aber als Ziel der Meditation kann man sich setzen, die Wahrnehmung der Gedankengefühle zu verbessern. Ich persönlich mache das so, indem ich das Thema des Gedankengangs als Beobachter denke. Zum Beispiel denke ich schon mal über die Arbeit nach, unbewusst. Fällt mir das dann auf, denke ich bewusst: "ich denke über die Arbeit nach". Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, daß ich entscheiden kann, ob ich das nun will oder nicht. Bzw. habe ich gelernt zu unterscheiden: wann ist der Gedanke berechtigt und wodurch wurde er ausgelöst? Entweder ist dies ein Geschehen, das ich erlebt habe, oder es ist ein Gefühl. Will ich den Gedanken aber nicht haben, dann denke ich bewusst: "ich will jetzt nicht über die Arbeit nachdenken." Manchmal muß ich es mehrmals wiederholen, aber über die Zeit hat sich mein Gehirn daran gewöhnt, daß ich einen Willen habe und selber bestimmen will, wann ich worüber nachdenke.
    Erkenne ich aber, daß ich den Gedankengang berechtigterweise denke, dann denke ich ihn zuende und versuche herauszufinden, was ich handelnd tun, muß, um den Gedanken los zu bekommen. Manchmal ist es ein Gespräch, manchmal ist es eine Tätigkeit, die ich erledigen muß, damit der Gedanke weggeht.

    Also: Gedankenthemen benennen und über kurz oder lang entscheiden, ob man sie denken will. (Letzteres vor allem Alltag, in der Meditation kann man den Gedanken ja ruhig laufen lassen.)

    Neben dem Benennen der Gedankenthemen versuche ich ausserdem, mein Gefühl zu benennen. Ich denke dann z.B.: "ich fühle Unsicherheit". Unsicherheit ist bei mir oft der Anlaß für Gedanken. Es gibt Gefühle, die ich leicht erkenne und es gibt Gefühle, die ich schwerer erkenne. Angst erkenne ich zum Beispiel leicht, Trauer eher schlecht.

    So lerne ich mich also kennen, indem ich auf einer übergeordneten Beobachterebene erfasse, was ich eigentlich denke und fühle. Und das ist wohl auch das Ziel bei der Meditationsart, bei der man die eigenen Gedankengefühle beobachtet.

    Ach ja und Tip: vernachlässige auch die Atemmeditation nicht. Und spüre Deinen Körper.

    lg,
    Trixi Maus
     
  9. Gerald1130

    Gerald1130 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2010
    Beiträge:
    407
    Ort:
    Wien
    Hallo Thomas,

    Wenn Du in Wien wohnst kannst mir gerne eine PN schicken, ich kann Dir
    vermutlich weiterhelfen.

    Wenn nicht sieh dir mal mein Buch an:

    http://www.amazon.de/Grundwissen-Me...&qid=1376290451&sr=8-1&keywords=Pohler+Gerald

    oder als Ebook:

    http://www.amazon.de/Grundwissen-Me...&qid=1376290451&sr=8-5&keywords=Pohler+Gerald

    LG

    Gerald
     
  10. Thomasg

    Thomasg Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2013
    Beiträge:
    5
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    @ Trixi Maus: Vielen Dank, genau das habe ich gemeint. Nur bei mir ist es noch so dass ich die Gedanken zwar beobachte aber dennoch darunter leide bzw mich irgendwann davon mitreissen lasse da Sie mich einfach total erschrecken...
    Wie machst du wenn die Gefühle total stark sind? Kannst du diese dann noch als beobachtender Part objektiv benennen?
    Was bei mir in letzter Zeit auch öfters passiert und mich sehr verängstigt, ist dass ich denke dass ich Stimmen höre. Ich denke aber dass dies eine Fehlinterpretation meines Geplappers im Hirn ist. Da ich aber grundsätzlich ein ängstlicher Typ bin, ist dies ein Beispiel wo ich dann nicht mehr beobachten kann bzw mich mitreissen lasse.
    Oft denk ich dass ich erst so richtig deprimiert werden wenn ich mir den ganzen negativen Gedanken und Gefühlen in meinem Kopf erst bewusst werde..

    darf ich fragen wie lange du schon meditierst und nach welcher Zeit sich ungefähr dein Hirn an das Weglassen von gewissen Gedanken gewöhnen konnte?

    Vielen lieben Dank auf jeden Fall dass du dir die Zeit genommen hast!

    @Gerald: Ich dank dir, PN kommt gleich!
     
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