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Meine leichteste Übung

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von chaya_wien, 30. April 2006.

  1. chaya_wien

    chaya_wien Guest

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    Gewandt darin nichts mehr zu sagen. Und im Westen ein Zittern, das nie probiert hat mit mir zu sprechen. Stattdessen lausche ich meinem beschleunigten Herzschlag, der jede Übertreibung glaubt und sich auf Raserei willig einlässt. Etwas stemmt sich dagegen, ein Widerstand, schweigend und beharrlich; er misstraut den Gefühlen, denn sie gründen auf einer Formulierung und sind kurzlebig.
    Wir genügen uns selbst, flüstern die Worte und verhöhnen meinen Körper. Ich habe es satt, sie zu lesen und darüber meinen echten Hunger zu vergessen.
    Du bist nicht mal eine ganze Geschichte lang, in den Abschiedsbrief schreiben und keine passende Schlussformel finden. Gilt es voreilige Begeisterung zu entschuldigen? Die Idee einer Reise wurde gleich nach dem Erhalt seiner ersten Zeilen ausgesprochen und führte nirgendwohin, sie geschah nur um einer Poesie zu genügen, die sich jetzt als allzu flüchtig erweist. Irgendetwas ist geschehen, aber es war dunkel und die Formen vage, wie geschaffen für eine Eskapade des Unterbewusstseins. Dass sie sich vor ihm beugte, verlangte er nie wörtlich, es geschah aufgrund seines Gestus, dem Gebaren eines Wissenden und sie glaubte ihm, weil sie einmal erfahren wollte, wie es ist, zu vertrauen. Es war ein Geschenk und er lächelte freundlich - für ihn war es selbstverständlich. Einmal geschah eine Übertretung, er mischte sich in ihren Traum ein und ließ den Tod zu ihr sprechen, natürlich nur um ihr die Angst zu nehmen, aber sie wollte nichts davon hören. Vielleicht war das auch seine Art, sie von einem Besuch abzubringen…erfolgreich.
    Sie ist daheim geblieben und findet im Hier und Jetzt einen Platz, bewohnt von einem Zauber, den nur wenige erkennen: ein beschwingtes Mädchen, das leichtfüßig über gefällten Baumstamm balanciert und sich ohne Bedauern wieder abwendet, dem nächsten Ereignis zu. Die Magie auskosten, sie liegt in den Dingen, die einmal hier waren und nun nur angedeutet existieren, oder zur Gänze verschwunden sind, aber etwas zurückgelassen haben – amorph und höchstens abstrakt nachvollziehbar. Ein Ort der Freude, obwohl Vergänglichkeit Spuren hinterlassen hat, doch keinerlei Schrecken ist hier, eher die Aufforderung mit den Überresten zu spielen. Das Mädchen begreift und schnitzt eine Botschaft ins alte Holz, vom Vater aus erheblicher Distanz beobachtet. Vielleicht würde er gerne mitmachen, die Arme von mitgeschleppten Notwendigkeiten befreien und sie um den alten Rindenrumpf schlingen, aber seine Verpflichtung lässt ihn außerhalb stehen, an diesem Fleck verharren, bis die Tochter zurückkommt und ein wenig vom Glanz mitgenommen hat, dadurch unberührbar wird.
    Ihre rotbraunen Locken leuchten mir entgegen, die untergehende Sonne hat sich darin verfangen, ist wie eingewoben in kindliche Strähnen; ein Schimmer von ihr wird bleiben und in dieser Nacht Angst unmöglich machen.
     
  2. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

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  3. Bigenes

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    Herz mit Schmerz? Herz mit Wonne. Regen wäscht alles rein. Reinheit. Das Reinheitsgebot der Stunde. Oberkante, Unterlippe. Voll bis obenhin. Alles Müll. Der Müll darf raus. Wann ist die nächste Leerung? 2x wöchentlich. Außer an den Feiertagen. Feiertagszuschlag. Sonntagszulage. Spätdienstgeld. Die Bezahlung richtet sich jetzt nach dem Verkaufserfolg? Erfolgreiche Suche. Das ganz große Theater. Die totale Ausbeutung. Der vollkommene Sieg. Danke.

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  4. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

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    Großzügig, weitläufig, preußische Ordnung. Geometrisch angeordnet. Irrgärten, Blumengärten, Lustgarten. Szenerie, Fasanerie, Koketterie. Fantasie, Harmonie, übers Knie brechen. Die Zitadelle, der Morgengruß, die Grußharmonie. Salbungsvoll, huldvoll und dienstvoller Eifer. Ein Tunichgut, ein Übereifer, ein Gelangweilter. Ein Kassenwart, ein Torwart, ein Hüter der Schwelle. Segenbringender Reichtum. Die Neureichen, die Alteingesessenen, die Rückläufigen.

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