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Meine Katze ist viel zu früh gestorben

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von cleotina, 13. Dezember 2005.

  1. cleotina

    cleotina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2005
    Beiträge:
    10
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    Ich weiß nicht, wie ich es schreiben soll, ich bin so unsagbar traurig :(

    Ich hatte bis vor zwei Wochen zwei. Einen Kater und eine Katze. Die Katze habe ich abgöttisch geliebt und sie mich. Sie lies sich von niemanden (außer wenn ich nicht da war, von meinem Mann) streicheln. Sie war wie ein Hund. Lief mir überall hin hinterher. Redete wie ein Wasserfall, aber nur mit mir. Sie war total schmusig und anhänglich.... Man kann einfach gar nicht in Worte fassen, was sie mir bedeutet. Es ging ihr immer gut (zumindestes habe ich es wohl so gesehen). Sie hat gefressen (wie ihr ganzes Leben lang) mäcklig, getrunken, gespielt, rumgetollt. Es gab kein Anzeichen dafür, das es ihr schlecht ging. Ich dachte sie hätte abgenommen, die Waage bestättigte das nicht. Von einer Woche auf die andere kam sie mir total gelangweilt vor. Sie verhielt sich eigentlich so wie immer, aber trotzdem gefiehl sie mir nicht. Mein Mann konnte das gar nicht verstehen.... Er meinte ich bilde mir das ein. Habe meine Süße so gut wie nie auf den Arm genommen, weil sie es überhaupt nicht leiden konnte. Eine Woche später, es war ein Donnerstag, hatte ich sie auf dem Arm und war erschrocken, wie dünn sie sich anfühlte. Sie gefiehl mir schon den ganzen Tag nicht. Fras nicht richtig und saß auch sonst nur teilnahmslos neben mir. Sie folgte mir aber trotzdem überall hin und war so anhänglich, wie noch nie. Ich habe sie gewogen und sie hat in der einen Woche fast einen Kilo weniger auf die Waage gebracht. Ich war zutiefst erschrocken, habe meinem Mann gesagt, das ich am nächsten Tag zum Tierarzt fahren werde,. Ich hatte die Katze auf den Arm genommen, weil sie es wollte, sie kuschelte sich richtig an mich ran, ich kannte so etwas gar nicht von ihr und hatte Angst. Ich hatte so große Angst davor, auszusprechen, was ich befürchtete...... Ich habe sie auf den Boden gesetzt und dann ist sie zusammengebrochen. Die Beine sind wie gelähmt gewesen, sie hechelte mit weit aufgerissenem Mäulchen nach Luft.... Es war so schrecklich. Ich habe sie sofort eingepackt (es war Do. 21.00 Uhr) und bin mit ihr zum Tierarzt gefahren. Normalerweise schrie sie im Auto immer wie am Spieß, den Tag war sie ganz leise. Meine Angst wurde nur noch größer. Sie war doch erst 4½ Jahre. Bis dato hatte sie nichts. Wie konnte auf einmal so plötzlich, so etwas geschehen, oder wollte ich die Anzeichen einfach nur nicht erkennen, weil ich sie so liebte???? Ich mache mir so große Vorwürfe. Ich habe vor zwei Jahren erst mein Pferde durch einen Autounfall verloren. Es ist schlimm, wenn etwas so Unverhergesehens passiert. Der Tierarzt sagte uns, das sie ganz schlimm Herzkrank sei und unter Anämie leidet. Er wollte sofort einen Bluttest machen, weil er noch etwas viel Schlimmeres befürchtete. Bis dahin, redete er immer noch davon, das ich sie wieder mitnehmen kann, aber ich glaubte da nicht dran. Ich kann es überhaupt noch nicht begreifen.... Sie hat unentwegt mit mir geschmust, hat mich die ganze Zeit, ohne Unterlass, angeschaut und geschnurrt. Sie wollte zu mir auf den Arm, aber ihre schwachen Beinchen ließen es gerade zu, das sie Sitzen und schmusen konnte. Dann auf einmal drehte sie den Kopf weg und legte sich hin. Sie reagierte nicht mehr auf mich, schaute mich nicht mehr an, als wenn sie sich verabschiedet hatte und nun bereit war, zu gehen. Ich habe so geweint und weine immer noch. Wie kann etwas so schnell gehen, ich begreife es einfach nicht. Einen Tag vorher war sie noch wie immer???? Sie hat mich angeschaut, als wenn sie mir sagen wollte:
    Sei nicht traurig, weine nicht um mich, ich kann nicht mehr und muss jetzt gehen, aber ich werde immer in Deinem Herzen sein. Ich werde immer in Deiner Nähe bleiben, solange Du einen Platz in Deinem Herzen für mich hast. Sei nicht traurig, lass mich gehen. Erfreue Dich der schönen Zeit, die wir miteinander erleben durften und trauer nicht um mich.......
    Es ging alles so schnell, der Bluttest bestättigte das Nierenversagen.... Der Arzt sagte, man könne nichts mehr für sie tun. Ich weiß bis heute nicht, ob das alles so stimmte (es ist jetzt 4 Wochen her). Sie hatte sich von mir verabschiedet. Mein Mann ist bis zum Ende bei Ihr geblieben, ich konnte es nicht, das wusste die Katze, deswegen hatte sie sich vorher verabschiedet, aber trotzdem mache ich mir Vorwürfe, das ich nicht bis zum Schluss bei Ihr war, ich, die sie so lieb hatte, der sie vollkommen vertraute. Ich habe sie in den letzten Minuten im Stich gelassen. Ich kann mich von dieser Pein einfach nicht freisprechen, ich weiß nicht, was ich tun soll?????
    Wir haben zwei Tage später eine kleine Katze aus dem Tierheim geholt, weil der Kater so alleine war, aber ich kann mich mit dieser Katze nicht anfreunden, obwohl sie das nicht verdient hat. Jedes Geschöpf hat ein Anrecht darauf geliebt zu werden, aber ich kann sie einfach nicht lieben, es schmerzt alles noch zu sehr, sie ist einfach nicht CLEO.....
    Cleo, ich werde dich nie nie nie vergessen, Du wirst immer in meinem Herzen bleiben, genauso, wie mein Pferd ALI......
    Warum passieren solche schrecklichen Dinge? Wenn man sich wenigstens drauf vorbereiten könnte......
    Ich hoffe meinen beiden Süßen geht es besser dort, wo sie jetzt sind..... Das einzige, was mich tröstet, ist zu wissen, das ich meiner süßen Kleinen, einen grausamen Leidensweg ersparen konnte, aber es war so unvorhersebar.....
    Tina
     
  2. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo Tina! :)

    Erst mal möchte ich dir mein Mitgefühl aussprechen. Wenn man richtig an einem Tier hängt, dann kann der Verlust sehr weh tun.

    Der Tod ist vollkommen natürlich, liebe cleotina. :) Jedes Geschöpf auf diesem Planeten, einschließlich uns beiden, wird diese Reise einmal antreten müssen. Da gibt es keine Schuld, die dich trifft. Es ist so wie es ist. Alles ist im Fluß, alles ist ist in Bewegung, alles ist vergänglich. Nichts ist für die Ewigkeit.

    Du hättest dir Zeit lassen sollen die notwendige Trauerarbeit zu leisten, um den Verlust deiner Katze zu verarbeiten. ;)

    Jedes Geschöpf, ob Mensch oder Tier, ist ein Abenteuer und Universum für sich. Keines gleicht dem anderen. Das ist ja gerade das spannende. :) Also nehme dir Zeit den Verlust von Cleo zu verarbeiten und lerne deine neue Katze kennen. Sie wird mit Sicherheit einen völlig anderen Charakter als Cleo haben und das mußt du akzeptieren lernen. :)

    In deinen Augen sind sie vielleicht schrecklich. In meinen Augen nicht. Der Tod ist nur die Schwelle zu einem neuen Leben. Ein Übergang. :)

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  3. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    Hallo Tina,

    es tut mir leid, daß deine Cleo-Kuschelmieze so früh und überraschend gehen musste...ich habe 3 Miezen und es muss schlimm sein, einen so guten Gefährten plötzlich nicht mehr an seiner Seite zu haben.

    Mach DIR keine Vorwürfe - Katzen sind sehr gut darin, Leiden und Schmerzen zu verstecken, bis zum Allerschlimmsten eine "aktive Fassade" aufrecht zu erhalten. Das brauchen sie in der Natur, um "stark" zu scheinen. Ich habe es öfters gehört, daß eine Katze absolut gesund erschien, dann auf einmal "nicht mehr den Schein wahren konnte" und erst dann bemerkbar wurde, wie schlecht es ihr wirklich ging. Du hast es nicht "riechen" können, du kannst nicht hellsehen...und als du bemerkt hast, daß es ihr schlecht geht, hast du reagiert. Mehr konntest du leider nicht tun.

    Liebe Grüße

    Shanna
     
  4. July

    July Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    1.409
    Ort:
    NRW - Nähe Köln
    Hi,

    ich kann nachvollziehen, wie es Dir geht. Sieh es aber mal so. Die Katze mußte nicht lange leiden. Du darfst die menschliche Trauer und das menschliche Sterben nicht auf das "tierische" übertragen. Tiere gehen viel leichter als wir.

    In meinem Leben gab es mal einen Hund (es gab und gibt immer Hunde in meinem Leben, aber der war ein ganz besonderer Hund). Dieser Hund war krank - er hatte eine Erkrankung der Wirbelsäule. Und das war schmerzhaft für ihn, sehr schmerzhaft. Es war mir klar, dass ich ihn nicht mit Medikamenten am Leben erhalten wollte und eine Entscheidung stand an. Mein Hund hat sich eines abends zu mir ins Bett gelegt und sich lang gestreckt. Es war ein großer Hund ein Huski-Mischling, der sonst nie im Bett lag. Aber an diesem Abend. Und er legte seinen Kopf auf meine Schulter, verdrehte seinen Kopf, sah mich an und stöhnte. So blieben wir ganz lange liegen und ich habe geweint und geweint und geweint. Ich konnte nicht mehr aufhören. Aber er gab mir das Gefühl, dass es gut war wie es ist. Am nächsten Tag habe ich ihn einschläfern lassen - das ganze ist jetzt 10 Jahre her und ich sitze hier und weine schon wieder. Denn die Prozedur des Einschläferns verlief bei ihm nicht gut. Sein Herz war zu stark, ich hielt ihn die ganze Zeit fest und er hatte die ganze Zeit seinen Kopf auf meiner Schulter liegen. Ich habe noch nie in meinem Leben ein Tier so vermißt wie ihn. Er war immer bei mir und er war ein Goldstück! All seine "Nachfolger" habe ich nicht so gerne gehabt wie ihn und Dir wird es mit Deiner Katze genauso ergehen. Trauer um sie und lass Dich dabei nicht beirren. Richte einen Punkt ein an dem Du sie besuchen kannst und denke viel an sie. Wir haben uns nach dem Tod von meinem Hund mit Freunden zusammengesetzt und wirklich zusammen an ihn gedacht und Fotos angeschaut. Wir hatten zuvor einen bewußten letzten Spaziergang mit ihm gemacht und ihn fotografiert. Es gibt sehr enge Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Sei Dir dessen bewußt und denke dran, dass ihr Euch irgendwann mal wieder sehen werdet.

    Du hast alles richtig gemacht. Denk daran. Du hast Ihr ein tolles Leben beschert und ihr habt Euch voneinander verabschiedet. Die Katze hat in den letzten Minuten oder Sekunden Deinen Mann gehabt und warscheinlich war sie durch das Nierenversagen sowieso derart geschwächt, dass sie vom Einschläfern nicht mehr viel mitbekommen hat.

    Ich drück Dich ganz fest und weine mit Dir. Dein Bericht ist mir sehr nahe gegangen.

    Alles Liebe und Gute


    July
     
  5. maritza

    maritza Aktives Mitglied

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    St.Eiermark
    Hallo Tina!

    Ich verstehe sehr gut, wie es dir geht!
    Letzten März kam mein Kater einfach nicht mehr nach Hause. Ich fragte die Nachbarschaft, und eine hatte ihn gesehen: im Strassengraben vom Auto überfahren. irgendjemand hat ihn dann zur TKV-Kontainer gebracht. Ich hatte ihn nie mehr gesehen. Wir konnten uns nicht einmal verabschieden. Ich glaube aber nicht, dass er es mir übel nimmt, denn eines Nachts spürte ich im Halbschlaf, wie vier Katzenpfoten über meinen Rücken schlichen und sich ein weicher Wollknäul sich zu mir kuschelte. Da wurde ich leider hellwach und der Zauber war vorbei.

    Auch meine grösste Liebe, mein Haflinger Moritz verlor ich wegen der Hufrehe!


    Ich fühle mit dir

    Liebe Grüsse Maritza
     
  6. Leprachaunees

    Leprachaunees Aktives Mitglied

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    16. März 2005
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    1.417
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    Hallo Tina,

    ich kann deine Trauer sehr gut nachvollziehen, meine Katze (Ernsthaft) musste ich vor drei Wochen einschläfern lassen. Sie ist 16 Jahre alt geworden und dann brach FIP aus.Innerhalb von einem Tag auf den anderen hatte sie total abgebaut. Es war ähnlich wie bei deiner Katze.
    Jetzt habe ich noch Milka,aber die hat FIV, was ja nun mal auch nicht besser ist. Deswegen kann ich keine neue Katze hier rein lassen. Milka hat jaetzt schon Probleme mit der Lunge, ist im Endeffekt auch nur eine Frage der Zeit, bis die Krankheit dann auch ausbricht.
    Also, ich habe meine Tiere immer dorthin geschickt, wo es ihnen gut gehen könnte. Ernsten ist jetzt bei Mama, war ja auch eigentlich ihre Katze. Meine Mutter starb vor 5 Jahren.
    Letztes Jahr habe ich unseren kleinen Kater Merlin zu Gaia geschickt, ab und an hab ich ihn noch gesehen.
    Wenn ich selbst irgendwann mal gehe, kann ich alle wiedersehen. Das und das Gefühl, es geht allen jetzt gut, lässt mich weitermachen. Ich weiss nicht, was dein Weg sein könnte, mit dem Tod klar zu kommen, aber das ist mein Weg.

    Wünsche dir und der kleinen neuen Katze, deinem Mann und deinem Kater alles Lieb, gib der kleinen Katze eine Chgance. Sie soll ja deine Mitze nicht ersetzten, aber lerne doch einmal ihre Persönlichkeit kennen. Alle sind unvergleichlich...

    LG Leprachaunees
     
  7. cleotina

    cleotina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2005
    Beiträge:
    10
    Ich danke Euch für die Anteilnahme... Es hat schon ein wenig Trost gespendet, aber trotzdem werde ich dieses ungute Gefühl etwas verkehrt gemacht zu haben nicht los. Ich hoffe meine kleine, süße Maus ist nicht böse mit mir, weil ich nicht bis zum Schluss dabei war....
    Ich denke irgentwie, ich hätte mehr tun müssen. Ich habe das was der TA gesagt hat, einfach so hingenommen. Vielleicht stimmte es ja auch alles nicht, vielleicht hätte ich sie ja noch einen Weile bei mir haben können???? Aber mal ehrlich, das sind doch ziehmlich egoistische Wünsche, oder?? Vielleicht bin ich ja auch einfach nur auf der Suche nach einem Schuldigen, in diesem Fall wäre es der TA??? Ich weiß es nicht. Mein Mann sagt, der TA hat noch nie ein Tier einfach aus purem Schandidel eingeschläfert und das es das einzig richtige war, aber irgentwie bin ich da nicht von überzeugt. Ich habe jetzt so viele Berichte gelesen, wo es den Katzen auf einmal wieder gut ging und sie noch 1 bis 2 Jahre glücklich gelebt haben. Was wenn ich sie zu früh habe gehen lassen????? Ich weiß auch nicht, ob sie wirklich sanft eingeschlafen ist, oder ob sie unter Qualen gegangen ist. Ich hoffe nur, das sie sanft dahingegleitet ist und nicht das der TA ihr ein Gift gespritzt hat...... Es sind so viele offene Fragen...... ?????????????????????????????????? :(
     
  8. Maud

    Maud Guest

    Hallo Cleotina

    Es ist immer zu früh wenn jemand für immer geht den man sehr liebbt.
    Der Schmerz, die Hilflosigkeit, der sich in so einem Augenblick einstellt. Zeichnet tiefe kerben in das Herz, und estut lange weh.
    Und dan weiß mann wieder nicht was man sagen soll.

    L.G. Maud
     
  9. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Ja, das kenne ich. Bei meinem Haflinger wollte ich nicht aufgeben, obwohl das Hufbein schon durch war. Ich las Berichte über Pferde, die trotzdem noch leben, aber zu welchem Preis?
    Meine Meinung zu Tierärzte ist auch in einem sehr schlechtem Licht. Er hörte nicht auf mich, wenn ich sagte, das Hufbein ist bestimmt gesunken, dass sehe ich an der Sohle. Er hat auch auf den Hinterbeinen Rehe. Er galubte mir kein Wort, bis rechts hinten!! das Hufbein durchbrach. Dann plötzlich glaubten mir alle. Das Vertrauen zu alle war aber kaputt, und ich wollte allein weiterkämpfen. Noch dazu sagten mir 3 Kartenleger, die sich untereinander nicht kannten, dass er gesund wird und nächstes Jahr wieder auf seiner Weide wieder galopiert!
    Ich rief 10 Tierärzte in der Umgebung an, keiner kam mehr, als ich sagte, wie weit die Krankheit schon ist. 3 Hufschmiede schüttelten den Kopf und wussten nicht mehr, wie sie die Hufe noch bearbeiten sollten, denn viel war nicht mehr vorhanden. Ich lies ihn noch einmal röntgen, und da sah man erst recht, dass es ganz schlimm aussah. Ich hatte keine Chance!
    Als alles vorbei war, rief ich die Kartenleger an, und erzählte, was rauskam. Ich bekam Vorwürfe und Vorwürfe, wie dumm von mir solch eine Entscheidung.

    Heute weine ich immer noch, alles verkehrt gemacht zu haben und das es zu wenig war. Aber ich hab das Gefühl, dass es irgendwie bestimmt war. Denn was da alles schief gelaufen ist, andere sagen, einfach Pech gehabt!
    Ich liebe meinen Moritz heute mehr als je zuvor, und hoffe, dass er als gesundes, junges Fohlen wieder auf seiner Weide herumspringen wird. Das ist der einzige Gedanke, der mich tröstet, und das ich ihm diese neue Chance wieder gegeben hab!

    Zum Trost noch ein Link aus diesem Forum:
    http://www.esoterikforum.at/threads/27653

    Liebe Grüsse Maritza
     
  10. cleotina

    cleotina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2005
    Beiträge:
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    Ja, ich muss immer noch weinen, wenn ich an mein Pony Ali denke, obwohl es schon zwei Jahre her ist. Aber die Tränen der quälenden Gedanken an den schrecklichen Unfall sind den Tränen der Erinnerung an schöne Zeiten gewichen :) .....
    Bis heute habe ich mir noch kein neues Pony wieder gekauft, weil es immer noch zu schmerzlich ist. Ich habe versucht eine Reitbeteiligung einzugehen, aber das geht irgentwie auch nicht. Ich stelle einfach zu viele Vergleiche an ..... Aber ich glaube fest daran, irgentwann läuft mir ein Pony über den Weg, der ebenso meine Hilfe benötigt, wie damals mein Ali.
    Wenn ich darüber nachdenke, das mein Ali durch gewissenlose, verantwortungslose Stallbesitzer ums Leben gekommen ist, dann könnte ich schreien. Man hat einfach vergessen, den Stromzaun zuzumachen und alle 5 Pferde sind ausgebüchst, drei davon sind nun im Pferdehimmel. Und was das Schlimmste an der ganzen Sache ist, der Junge Mann, der meine Pferd angefahren hat, hat es mit voller Absicht/Berechnung gemacht. Er dachte sich, wenn er gegen ein Pferd fährt, dann passiert nicht viel, außer, das seine Motorhaube kaputt geht und er somit ein neues Auto bzw. Kohle für ein neues Auto bekommt. Ist das nicht schrecklich? Wenn meine Freundin mir nicht begestanden (und vor allem mich festgehalten hätte), ich hätte mich glaub ich vergessen........ Der Typ weiß glaub ich gar nicht, wieviel Glück er hatte, das er noch lebte, weil er hatte nicht damit gerechnet, das ihm das Pferd aufs Dach fliegt und dieses bis runter zur Motorhaube eingedrückt hat. Mir ist bis heute rätselhaft, wie er da unbeschadet rauskommen konnte. Für so einen Ar...... war die Zeit anscheint noch nicht abgelaufen, aber mein süßer musste dran glauben. Er hatte einen Lungenriss und schwere Kopfverletzungen, der Tierarzt konnte nichts mehr für ihn tun. 1 ganze Stunde saß ich bei ihm auf der Straße und habe ihn immer wieder über den Kopf gestreichelt. Es sah aus, als wenn er nur schlief, ich habe immer darauf gewartet, das er wieder aufsteht. Jeden Tag muss ich am Stall und an der Unfallstelle vorbeifahren und jedes mal macht sich die Leere, die er hinterlassen hat, wieder und wieder bemerktbar. Wann hört das nur auf?????????
     
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