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meine geliebte oma

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von pina, 26. August 2006.

  1. pina

    pina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2006
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Wien
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    hallo!

    ich bin total verzweifelt!!! am donerstag ist meine geliebte oma ganz plötzlich im alter von 78 jahren verstorben.
    am mittwoch abend ist sie in ihrer wohnung gestürtzt, im spital wurde ihre wunde am kopf sofort genäht. sie erlitt einen oberschenkelhalsbruch. die ärzte haben gesagt, sie wird am donnerstag nachmittag operiert, danach sagten sie erst am freitag. daraufhin las meine oma einen roman und dann sagte sie zu ihrer bett-nachbarin. "so, jetzt mag ich nicht mehr lesen, ich bin grantig, die ärzte können mich erst morgen operieren. ich will jetzt schlafen." sie legte den roman zur seite und schlief für immer ein.

    ich brach meinen kurzurlaub sofort ab, denn ich wollte sie doch noch am nachmittag besuchen. es war aber leider schon zu spät. ich fragte die ärzte, ob ich sie trotzdem noch sehen darf. ich durfte, gott sei dank.

    ich streichelte sie total lange, hab sie abgebusselt und ihr gesagt wie lieb ich sie doch habe. HAT SIE DAS GEMERKT?
    auch meine mutter ist total verzweifelt, da sie nach einem streit seit einem jahr nicht mehr mit ihr gesprochen hat. mama hat sie geküsst und gesagt:"bitte verzeih mir." HAT SIE IHR VERZIEHEN?

    ich habe seit kurzem eine eigene wohnung. meine oma war so stolz auf mich und sie wollte mich doch demnächst das erste mal besuchen. jetzt ist es zu spät. bin sehr traurig, dass es nicht mehr dazu kam. jetzt fühle ich mich sehr unwohl alleine in meiner wohnung und ich habe seit 48 stunden nichts mehr geschlafen, trotz schlaftabletten. habe den bademantel meiner oma vom spital mitgenommen, mit dem ich die ganze zeit kuschel. das spendet ein wenig trost.

    ich weiss, ich hab sehr viel geschrieben, aber jetzt geht es mir ein klitzekleines bisschen besser.

    hoffe auf ein paar antworten, die mich ein wenig aufmuntern.

    liebe, licht und sternenstaub
    pina
     
  2. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Oberbayern
    hallo pina,

    ersteimal, lass dich drücken :liebe1:

    ich weis, dass braucht man in so ner zeit.
    meine oma ist vor vier monaten von uns gegangen. d.h. sie hat sie welten gewechselt. denn genau so sehe ich das. sie ist nicht weg, sie hat ihre form gewechselt und ist nun wieder das, was wir alle eigentlich sind. wunderschöne strahlende seelen bei gott zu hause.

    ich finde es toll, dass du bei ihr warst. natürlich hat sie deine bussels gespürt. sie spürt dich immer. ein teil von ihr ist immer bei dir.

    meine starb einen langen schmerzhaften tod an krebs. ich habe mit ihr monate übers sterben gesprochen, wir haben es ganz bewusst geplant. sie passt heute auf mich auf, wir sprechen in gedanken und träumen miteinander.

    natürlich hat deine oma deiner mutter verziehen. aber deine mutter muss das auch wirklich zu lassen, im herzen mein ich.

    ich hatte auch meine differenzen mit meiner oma. sie hat mich erzogen, und in der pubertät habe ich mich sehr stark abgegrenzt.

    kurz vor ihrem tod habe ich sie noch gefragt: "du mir tut alles so leid. bist du eigentlich zufrieden mit mir?" sie nahm meine hand : "ja freilich kind. was denkst du denn"

    ich habe heute noch mit ihrem tod zu kämpfen, nicht wegen der sache an sich, denn sie ist nicht weg, sondern mit der art und weise wie sie starb.

    bei dir wird mit sichheit auch noch vieles hochkommen.

    und der bademantel ist eine gute sache. alles was dir jetzt hilft ist in ordnung.


    dir auch viel licht, liebe und sternenstaub,

    sandra


    p.s. nur so als gedankenanstoss:
    ich hatte im krankenhaus neben mir einmal eine alte dame, die einen oberschenkelhalsbruch hatte. sie konnte seit 3 monaten das bett nicht mehr verlassen, und hatte starke schmerzen, sie wusste, dass sie nie wieder allein leben kann und immer auf jemanden angewiesen ist.
    sie hatte sich sehr gewünscht wieder "nach hause zu gehen", damit sie wieder endlich frei ist...
     
  3. pina

    pina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2006
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Wien
    hallo sandra!

    danke für deine antwort, habe mich sehr darüber gefreut. ich glaube nämlich, wenn ich mir einiges von der seele schreibe, geht es mir ein wenig besser.

    bin eigentlich sehr müde, hab doch seit donnerstag nichts mehr geschlafen. weisst du, ich hab so ein komisches gefühl, traue micht einfach nicht die augen zu schliessen. habe aber keine ahnung weshalb. ich liege im bett und starre einfach ins leere. bitte glaub nicht, dass ich verrückt bin. habe einfach angst, wenn ich einschlafe, dass ich nichts schönes träume.

    dass deine oma so lange leiden musste, tut mir wahnsinnig leid. das muss dir sehr weh getan haben. ich kann das verstehen.

    da meine omi so plötzlich und unerwartet starb, konnte ich mich nicht darauf vorbereiten. so wie du geschrieben hast, sind ältere menschen bei oberschenkelhalsbrüchen für längere zeit, oder sogar für immer ans bett gefesselt. das hätte meine oma sicher nicht ausgehalten, sie hat sich doch noch fast alles selber erledigt. wahrscheinlich hat sie sich dafür entschieden, deshalb für immer einzuschlafen (bzw. nur nebenan zu gehen), auch wenn es den angehörigen noch so weh tut.

    in gedanken an unsere lieben omis,

    sende ich dir liebe grüsse
    pina
     
  4. nici

    nici Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2006
    Beiträge:
    929
    Ort:
    Baden-Württemberg
    liebe pina,
    hallo erstmal hier im forum !

    das mit deiner oma tut mir sehr leid !
    ich weiß, wie schwer es ist, einen geliebten menschen zu verlieren !
    deine oma hat sicher alles noch mitbekommen und sie weiß, wie lieb du sie hast ! auch deiner mutter hat sie sicher verziehen !
    ich glaube, wenn ein mensch seinen körper verlässt und ins "jenseits" geht, ist er nicht weg, deine oma wird sicher oft nach dir sehen und auch nach deiner mutter. auch deine neue wohnung hat sie sich sicher schon angesehen !
    ich weiß, das ist nicht wirklich ein trost. aber es gibt in dieser situation, denke ich, nichts was einen wirklich tröstet. mir tut es wirklich gut, hier schreiben zu können. ohne rücksicht, meinen gefühlen freien lauf zu lassen. darüber reden oder schreiben zu können erleichtert einwenig.
    nochmal herzlich willkommen !


    liebe grüße, nici :trost:
     
  5. pina

    pina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2006
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Wien
    hallo nici!

    danke für deine tröstenden zeilen. das schreiben hilft wirklich ein klitzekleines bisschen.

    habe gerade erfahren, dass das begräbnis am freitag ist. einen tag vor meinem geburtstag (das schreckliche daran ist, meine omi ist am geburtstag von meiner cousine gestorben). und jetzt das noch. fürchte mich schon vor freitag. wenn ich daran denke, dass ich den rest der familie sehe, wovon sich einige gar nie um unsere omi gekümmert haben, wird mir schlecht.

    ach, naja heute ist mein letzter tag von meinem "nicht ganz so tollen" urlaub. morgen der erste arbeitstag, ich weiss nicht wie ich den überstehen soll. vielleicht lenkt mich das aber ein wenig ab. das heisst, ich muss heute noch ganz viel schlaf nachholen, hoffe es klappt.

    liebe, licht und sternenstaub
    pina
     
  6. lilyofthevalley

    lilyofthevalley Mitglied

    Registriert seit:
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    215
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    NRW
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    Liebe Pina,
    sei lieb umarmt und vielleicht auch ein bisschen getröstet.
    Als mein geliebter Opa starb hatte ich gedacht, die Welt dreht sich nicht mehr.
    Nur leider wird sie sich weiterdrehen, und der Alltag kommt und alles geht über zu der alltäglichen Routine.
    Nur, da ist ein Platz frei ein geliebter Mensch ist einfach nicht mehr da.
    Ich habe alles von meinem lieben Opa gesammelt, sogar seine Kappe die er ständig getragen hatte.
    Der Tag der Beerdigung war schrecklich, alle wollten Trost spenden, aber nichts war wie es einmal war.
    Ich mußte lernen, ohne ihn zu leben.
    Es hat viele Jahre gedauert und auch heute noch, nach 7 Jahren vermisse ich ihn sehr.
    Nur meiner unendlichen Trauer und Traurigkeit ist große Dankbarkeit gewichen.
    Die Jahre die wir miteinander verbringen durften, die sind tief in meinem Herzen drin, zeigen mir auch täglich, dass er immer noch da ist. In meinen Gedanken hat er einen festen Platz.
    Meine Friedhofsbesuche bedeuten mir immer sehr viel und wenn ich dann vom Friedhof zurückgehe habe ich immer das Gefühl, ich war bei ihm "zu Besuch" wir haben geredet und waren uns einfach nahe.
    Ich wünsche Dir für kommenden Freitag viel Kraft.
    Sei umarmt
    Lily
     
  7. Namikwa

    Namikwa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2006
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Wien, Österreich
    Liebe Pina,
    ich hab vor 16 Monaten meine Omi verloren (siehe Thread "Es wird schlimmer statt besser" von Mitte August) und es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht an sie denke und um sie trauere. Noch heute denk ich mir oft "ah, das muss ich der Omi erzählen", bis mir dann siedend heiss einfällt, dass ich das ja auf herkömmlichen Weg nicht mehr kann. Ich hab bis heute nicht loslassen können und jeden Tag erinnern mich so viele Sachen an sie. Interessanterweise bin ich ihr viel näher, wenn es mir gutgeht.. wie zum Beispiel jetzt während meines vierwöchigen Urlaubs in Madagaskar, wo ich fast täglich am Abend unter einem unglaublichen Sternenhimmel gesessen bin und mitunter unter Tränen an sie gedacht habe.

    Ich habe die alte Wohnung meiner Grosseltern umgebaut und sie hat sie noch gesehen und war ganz hingerissen vor Begeisterung, was ich daraus gemacht habe. Ich bin überzeugt, auch deine Omi ist ganz, ganz stolz auf dich und ist dir sehr nahe..

    Ich habe mir nach ihrem Tod (sie ist nicht daheim gestorben) ihr fast nagelneues Yogabett heimgenommen (weil mein altes von meinen Katzen schon etwas "massakriert" worden war), wenn ich verreise, ist immer ein Teil von ihr dabei (meistens ein Halstuch).

    Ich wünsch Dir alles, alles Gute!

    LG aus Wien
    Namikwa
     
  8. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo liebe pina,

    erst lass dich bitte mal tröstend von mir in den arm nehmen!!

    der verlust eines geliebten menschen ist immer schlimm,
    das wissen sicher alle von uns.

    ich bin mir sicher,
    dass deine liebe oma all deine busserln bekommen hat,
    das verzeihen was deine mama betrifft,
    hat sicher geklappt, wenn es reinen herzens gemeint war von deiner mum.

    verstorbene sind nach wie vor unter uns,
    ja - manchmal sogar intensiver, weil sie ihren "kranken" körper nicht mehr haben, und nun reine energie sind!

    lass oma los, lass sie endgültig ins licht gehen,
    und sie wird stärker als je zuvor in deiner nähe sein!

    umarme dich,
    lg die lilaengel
     
  9. pina

    pina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2006
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    hallo!

    nun ist es mittlerweile auf den heutigen tag genau ein jahr her, dass meine omi gestorben ist. mir kommt es so vor, als wäre es gestern gewesen. ich denke jeden tag an sie. mir passiert sehr oft, dass ich sage "ach ich muss oma anrufen und ihr das und das erzählen". hm leider geht das nicht mehr, aber dann denke ich ganz fest an sie und erzähle ihr das auf dieser weise. natürlich habe ich heute wieder mal einige tränen vergossen, aber ich muss ganz ehrlich sagen, mir geht es eigentlich recht gut. weil meine geliebte omi is ja im herzen immer bei mir.

    ich möchte mich nochmals bei euch für die lieben worte in meiner schwierigen zeit bedanken, es hat mir sehr geholfen. D A N K E !!!!!

    also viele liebe grüsse
    und liebe, licht und sternenstaub
    eure pina
     
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