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Meine Frage an das keltische Kreuz. Wer deutet mit?

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von LeeLoo, 31. Dezember 2005.

  1. LeeLoo

    LeeLoo Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juni 2005
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Frankreich
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    Guten Abend,

    ich wuerde mich sehr freuen, wenn ihr mir hier bei der Deutung helft. Die Legung bezieht sich auf einen kuenstlerischen Arbeitsbereich, wo ich beginne, eine innere Grenze zu spueren. Einerseits bringe ich Erfahrung und auch Inspiration mit, andererseits weiss ich nicht, ob das, was in mir steckt, langfristig reicht. Es geht hier nicht um die Talentfrage, was das anbelangt bin ich schon viel zu weit, um daran zu zweifeln. Das Problem ist eher, die Zeit, die ich investieren muss, bis wieder der naechste Kraftschub kommt und ich eine Sache selbst zufriedenstellend finde. Natuerlich kann man hie und da auf technische Tricks zurueckgreifen, wo Bereiche einfach handwerklich ausgefeilt werden. Ich wundere mich aber, wieso der kuenstlerische Fluss manchmal so lange auf sich warten laesst. Bin ich ausgepowert, nicht ganz bei der Sache? Oder sind mir meine eigenen Ansprueche ueber den Kopf gewachsen? Oder ist dies wieder so eine ganz normale Grenze, die nach jedem Fortschritt irgendwann kommt und mit der Zeit wieder von selbst ein Stueck weiter weicht.

    Meine konkrete Frage lautete: Komme ich hier noch weiter?
    Als Karten habe ich das kosmische Tarotdeck genommen.

    Keltisches Kreuz:
    1 Der Hierophant
    2 Der Teufel
    3 Zwei Pentakel
    4 Drei Schwerter
    5 Koenig der Kelche
    6 Fuenf Pentakel
    7 Der Wagen
    8 Sieben Staebe
    9 Acht Kelche
    10 - 12 Der Herrscher, Drei Pentakel, Vier Pentakel ( ich ziehe immer drei Ergebniskarten)

    Ich wuensche allen einen lustigen Jahreswechsel
    LeeLoo
     
  2. *Albi*

    *Albi* Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2005
    Beiträge:
    254
    Guten RutschAbend Leeloo,

    .... wobei es die nicht vorhandenen kosmikkarten doch recht schierig machen ...

    nichtsdestodennoch finde ich beim überfliegen der Karten diese Mischung aus dem Hohepriester mit dem gekreuztem Teufel ... und dann auch noch weiter und weiter dieser Wagen .. Heeeerlich ...->
    Du willst doch gar nicht weiter kommen können wollen.
    Den 5scheibigen Konflikt provozierst Du Dir dann ausserdem noch, weil Dein innerer Schweinehund (V mit XV) nicht will .... Du machst Dir den Wagen (gut aussehen, aber betonieren (hier wäre natürlich der kosmischen Wagen hilfreich in der Optik, aber meine Einstellung im allgemein sind traditionell Wagen, welche meist immer gar nicht fahren können, sondern nur bzw vor allem gut aussehen) -> Dabei kommunizierst Du natürlich nach assen hin: Och ja .. ich würd ja gern, .. schau doch : ich sitzt doch auf dem Wagen , .. aber ich weiß nicht recht .... :D:D

    aber:
    ich glaube, Du würdest gerne aufhören .. ich glaube sogar, daß Du diesen ganzen Konflikt, den Du uns und Dir hier in den Karten präsentiert ... nur eine schöne Show darstellt ..
    ABER: diese meine Aussage fundiert wie ich gerade bei mir feststelle in dem Bild der 8 Kelche von Waite ... aus diesem Grunde muß ich jetzt hier abbrechen.
    Es sei denn, das kosmische 8 Kelche -Bild ist sehr ähnlich .. dann würde ich sagen: Heimlich willst Du abbrechen .. obwohl Du "Angst" davor hast ... aber Du würdest gern ...
    Vielleicht ist der interessanteste Teil der Frage ja: Wie ist dieser innere Schweinhund bei Dir definiert .. vielleicht ist es ja sogar der (unüblichere/verdrehte), der sich vor dem Aufhören 'drückt' ...

    (Eine ja/nein -Antwort kannste ja eh nicht kriegen ... was ich Dir übrigens auf eine ganz interessante Art ankreide ...->... Du bist ein zu alter Hase, um zu Wissen, daß diese Frage ""falsch"" gestellt ist .. ich würde sagen: provokativ falsch gestellt .... :D:D:D )

    Liebe Grüße.

    Albi
     
  3. LeeLoo

    LeeLoo Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Frankreich
    Hallo Albi,

    wenigstens nennst du mich nicht einen falschen Hasen. Ich hatte bestimmt eine sehr sinnvolle Frage und sie dann einfach vergessen :party02:

    Was hast du denn an meinem Teufelchen auf dem Hohen Priester auszusetzen, ich mache das immer so. Ich bin eine, die muss, sonst platze ich, ob ich will oder koennen will, ist da reine Nebensache. Natuerlich sitze ich hier und sage mir, scheisse, schon wieder eine Idee, meinst du etwa ich arbeite freiwillig?

    Der kosmische Wagen ist einer, der mit galoppierenden Pferden nach rechts prescht, was er da will, weiss ich allerdings nicht, er faehrt auf alle Faelle gut. Die kosmischen acht Kelche zeigen einen Mann, der mit ringenden Haenden auf einem Brocken sitzt, waehrend um ihn herum die leuchtenden Kelche stehen und liegen. ich kann dir aber nicht sagen, ob in den Kelchen noch etwas drin ist und ob der Mann Versuchung beim Anblick der Kelche verspuert, alle auszutrinken oder ob er einfach viel zu satt und angewiedert ist, sieht man auch nicht. Vielleicht handelt es sich auch nur um den falschen Inhalt und der arme Mann ist deshalb so gruen im Gesicht. Er ist bestimmt sehr durstig und in den ollen Kelchen gibt es nichts als Lichtnahrung.

    [Jammer] Als Kuenstler ist man ein Sklave der Gesellschaft mit einem hoeheren Auftrag, den leider keiner kennt. [/Jammer]

    Ich kann mich doch gar nicht druecken, solange das Teufelchen und der Hierophant staendig Sachen in mein Ohr fluestern, ich will wissen, ob ich irgendwann mal schneller bin als die beiden. Dieses zaehe Vorankommen nervt mich und schadet bestimmt meinem Teint.... Lach du mich nur aus, ich mach das alles bloss fuer die Kamera. Dank dem Wagen weiss ich jetzt wenigstens, dass ich gut aussehe.

    Liebe Gruesse zurueck, noch 15 min und es rutscht.

    LeeLoo
     
  4. *Albi*

    *Albi* Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2005
    Beiträge:
    254
    Guten Morgen LeeLoo,

    Also ich glaube, daß Dein 'Beenden' angefangen hat.
    Heute bist Du ausgepowert ... dann geht es wieder ... morgen bist Du un-inspiriert ... dann kommt wieder was ... aber die "Pausen/Breaks/Zweifeltage" werden (langwellig) länger.
    Eine Gefahr hierbei wäre es, wenn Du die diesen "Break" bzw Ruhe-Phasen zu sehr bzw ausschließlich zweifelnd und fragend benutzen würdest ... denn dann verhärtest Du Dich im Jetzt-Zustand ... Je früher Du weitere Aspekte mit in Dich / Dein Repertoire hinein nimmst, desto spaßiger und freudiger wird das langfristig ... Aber Du solltest vor den weiterführenden andernden Aspekte keine Angst haben ...

    Ich versuch das mal in einem künstlerischen Bereich konkret als Beispiel zu fassen:
    Wenn Du zum Beispiel aktuell reine Tänzerin wärest, dann wäre es jetzt an der Zeit auch mal zu sprechen oder singen ... Denn dann wird daraus nicht nur ein Übergang (welcher nicht 100prozentig übergeht ... ansich ist das Wort "Übergang" ja eher falsch .. es ist ja eine 2-gleis-sisierung sozusagen , eine Verfielfältung .. ein Zusatz, welcher das beiherige konkret im körperliochen entlastet und aber auch den Geist entlasstet, .. aber dabei eben auch erweitert ....),
    und eben dann und nur dann bewahrt sich auch die Möglichkeit des tanzens für längere Zeit in Deinem Leben ... Wenn Du nur am Tanz hängen bleibst, dann kommt eines Tages der "zwangs-break" und es wird aus sein ... Aber Du solltest eben keine Angst davor haben, daß Du weniger tanzt, denn nur wenn Du jetzt diesem Teil von Dir etwas Ruhe gönnst, wirst Du ihn lebenslänger weiter geniessen können, .. wenn Du ihn jetzt auspowerst, wird er Dich zur Strecke bringen (keine Angst!!, erst eines Tages ... aber in 15 Jahren wirst Du sagen: Daaaaaaamals am Jahreswechsel von 5 auf 6 ... da fing es an)
    (anstatt "Tanz" kann man auch "Singen" oder auch das "gesamte Schauspieler-Spektrum" einsetzen ...)

    Oh doch .. alle Karten fügen sich in dieses Bild: Der Kelch-König besgat die Beedigung Deines super-erfahrungsvoll-kompetentem bisherigen innere-Stimme-Weg ... Im Unterbewußtsein lioegenb die aktiv zu Denkenden Ratschläge, da0 und durch die Du dann wieder in Harmonie geraten kannst .... Im Kopf siehst Du schon, daß die Gefühle (auch im kosmischen (ich habs im Netz gefunden) ist hinten das Wasser mit dem Schiffchen) in den Hintergrund tretewn ... Wie stark diese 5-Pentakel ins negative ausschlägt liegt dabei an Dir .. ich befürchte allerdings, daß es wohl noch etwas dauern wird .. du streubst Dich zu sehr noch (äh, .. : die Kette des Teufels iost noch sehr stark .. bzw noch nicht so sichtbar.

    und von aussen: 2 Möglcihkeiten:
    entweder hängt Dir die Konkurrenz schon im Naken .. und wartet nur auf Fehler von Dir ...
    (wobei eben dann eine Fundamental-Allroundung und eine Kompetenz-Verbreiterung sehr ratsam wären)
    oder aber die ressonsnzt eben Dir aktuell die entsprechende Gegenüber (so wie ich zum Beispiel jetzt hier ganz konkret), die dir den Leidenschafts-Wind um die Ohren Hauen und Dir sagen: Hör auf in diesem extrem zu leben .....

    Vom Hierophanten zum Herrscher;
    Daziwschen liegt der Teufel:
    Das heißt:
    Deine Kette am Teufelsblock sind Deine fundamentierten Glaubenssätze ... Du solltest raus aus der Kirche ... stabil und geordnet bleibst Du, wenn aus Deinem aktuellen Trott raus Dich schälst ....



    Liebe Grüße.

    Albi



    PS: Es tut dem Teint sehr gut, wenn man keine Sache, die man macht "alt werden läßt" ... ;)
     
  5. LeeLoo

    LeeLoo Mitglied

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    Guten Tag Albi!

    Mit dem Allroundpaket hast du mir ein grosses Fragezeichen mitgegeben. Bisher war es so, dass ich dachte, mich aus Angst etwas zu verpassen auf keine Sparte konzentrieren zu koennen, und mich deshalb in eine breite Allroundflaeche geflohen zu haben, wo ich mich mit viel Geschaeftigkeit ablenken kann, ohne bei einer Sache in die Tiefe gehen zu muessen. Ich hab zwar meine Schwerpunkte gesetzt, bei den vielen sich ueberlagernden Projekten ist es jedoch unmoeglich bei einem 24Stunden-Tag zu einem tatsaechlichen Abschluss zu kommen, es sei denn, dass man die Nacht dazunimmt. Mir ist klar, wo das Auspowern herkommt. Aus Trotz dagegen, dass auch wenig Qualitaet reicht, habe ich in letzter Zeit etwas Merkwuerdiges angefangen, in meiner Musik verstecke ich Toene, die im Arrangement jedoch unhoerbar sind, nur ich hoere was an dieser oder jener Stelle gerade passiert und lache mir eins. Vom Gesamteindruck her ist die Musik gefaellig, man laesst mich auch gewaehren, das ist jedoch genauso, wenn ich meine privaten oft spannungsreichen schraegen Toene hoerbar mache, bloss habe ich oft keine Lust darauf. Stattdessen biete ich mir selbst Konkurrenz mit dem, was ich in Worte fasse; waere ich zwei Personen, wuerde der Dichter dem Komponisten eins ueberziehen, weil er seine Worte nicht adaequat in Szene setzt und der Musiker wuerde den Dichter verpruegeln, weil die Musik zerquasselt wird. Ich hoere mir gerade eine aktuelle Sache an und grinse, da quaelt der Musikus doch tatsaechlich die Singstimme mit einer lieblichen Melodie und klebt eine suesse Zensur auf eine Textstelle, die so wichtig tut; 'Hast du gerade was gesagt?' fragen die Geigen beilaeufig. Vergeigt. Wenn ich in meine Notizen schaue, hat diese Aufnahme nichts mehr mit dem urspruenglichen Stueck zu tun. Zum Glueck kommt hier die Sparte Schauspiel vermittelnd hinzu, der Koerper zeigt das eine und die Stimme drueckt die andere Partei aus. Vielleicht sollte ich einfach wieder von Buehne zu Buehne ziehen und zurueck zu meinen Wurzeln finden. Ich bin ganz klar eine Schauspielerin, die einfach schon immer geschrieben, gemalt und musiziert hat. Der Abschied von der Musik waere also gar kein echter, ich kann mich auch an keine Auffuehrung erinnern, bei der ich nicht etwas Musikalisches von mir hineingedraengt haette, hoerbar. Natuerlich stoert mich wieder etwas bei diesem Gedanken, naemlich jeden Tag auf der Buehne zu sein im Theater(!) meiner Wahlheimat und wo ist die echte Welt? Zu Hause am Klavier und in den Pausen, wo ich auf kleine Zettelchen Noten kritzele, ich bringe naemlich nie Notenpapier mit.

    Meine Frage richtete sich an die Kombination Musik und Dichtung, ich glaub die beiden vertragen sich nicht in meinem Kopf; dabei sind Lieder doch das selbe wie Gedichte. Ich vermute, dass sich die strukturelle Vorgaben in der Musik nicht mit dem Freiheitsdrang meiner Worte einigen wollen. Ich mag die Kombination von Musik und Rezitation, hier ist die Sprachgestaltung freier was Tonhoehe, Tempo und Rhythmik anbelangt. Komisch bloss, dass ich hier nicht weiterkommen will, wie du sagst. Ist die Teufelskette der Musik so fest? Wieso hab ich dann keine Lust, bei der Kombination Musik und Rezitation weiter zu machen, es ist simpel mit Musik eine Stimmung in den Raum zu stellen, die die Worte und Handlungen dann nur noch aufzugreifen haben.

    Ich hab mir ueberlegt, was ich lernen koennte, um von aussen her neue Impulse zu gewinnen und die drohende Konkurrenz nach Hause zu schicken; ich glaube nicht wirklich, dass mir eine Fortbildung zur Filmkomposition beispielsweise etwas bringen wuerde ausser einem Zettel mehr in der Schublade. Es wuerde an ein Wunder grenzen, wenn ich in einem solchen Kurs regelmaessig anwesend waere und ich die Regeln der Musiktheorie ploetzlich anwenden wuerde, wozu hab ich Ohren. Nun liegt der Kelchkoenig mit seinen spitzen Ohren in der Vergangenheit. Werde ich taub? Zu diesem Thema faellt mir das Stichwort Stille ein. In der Vergangenheit habe ich es genossen, mir Musik vorzustellen und einfach in einer stillen Ecke aufzuschreiben, oder die einzelnen Stimmen einer Komposition horizontal nacheinander festzuhalten, ohne mir irgendwelche Gedanken ueber die vertikale Bedeutung fuer die Akkordstruktur zu machen, die ergab sich einfach von selbst. Erst seitdem ich besser Klavier spielen kann, beginne ich Musik beim Hoeren der Akkorde aufzuschreiben und bin viel lahmer geworden, was das Komponieren anbelangt. Ich hab auch den Eindruck, dass sich viele Stuecke sehr aehneln. Liegt das jetzt daran, dass ich noch nicht gut genug Klavier spielen kann, um in die Tasten zu hauen, was ich mir vorstelle? Dann muesste ich mehr ueben. Tatsache ist, dass meine Rhythmik unter meiner limitierten Klaviervirtuositaet leidet, weshalb meine Stuecke einen von mir spielbaren Puls teilen und deshalb schon aehnlich klingen. Andererseits gibt das Klavier mir die Moeglichkeit, allgemein uebliche Ausfluege in die Welt der Akkorde zu machen, sodass meine Musik fuer andere nun spielbar geworden ist, ohne stundenlang ueben zu muessen. Die Frage tut sich auf, wer nun ueben muss, ich oder die anderen. Mein Schweinehund sagt die anderen, jetzt kenne ich meine Pappenheimer doch nur zu gut und weiss, dass man hoch angesehen ist, wenn man die eigenen Stuecke vorspielen kann; monatelanges Ueben am Klavier nur damit ich im Karnevalswagen mitfahren darf? Baeh. Da schreib ich derweil lieber ein paar Gedichte.

    Jetzt warnst du mich davor, weiterhin so im Extrem zu leben. Wie muss ich mir dieses Extrem vorstellen, wenn ich schon in allen Sparten herumhuepfe? Kopf kratz!!!!!!!
    Letztes Jahr hatte ich mir eine Auszeit gegeben, es war dringend notwendig bei einem Nervenzusammenbruch nach dem anderen, zu viel Herumfahren, 2mal die Woche ohne Schlaf, ich weiss selbst nicht, wie ich das jahrelang aushalten konnte, da muss wohl der Teufel seine Fingerchen im Spiel gehabt haben. Brauche ich noch ein wenig mehr Auszeit? Oder ist das wieder so ein Extrem, von dem aus ich gleich zur naechsten Ueberlastung hetze????? Okay, so ganz relaxed habe ich letztes Jahr nicht, ein Workaholic macht Urlaub, selten so gelacht. Ich hatte eine ziemlich unkuenstlerische Design-Fortbildung angefangen, die mich zu einem ruhigen Job haette fuehren koennen, ich koennte das Gelernte aber auch in meine eigenen Projekte aufnehmen, weil ich den technischen Hintergrund besser kenne. Dann ist aber diese Katastrophe mit meinem Dozenten passiert, an die du dich vielleicht noch erinnern kannst. In meiner Kreativitaet hat es mich nicht zurueckgeworfen, ich war eindeutig am falschen Ort und war gegen jede konform orientierte Belehrung immun, zu Hause hab ich jetzt umso mehr gelernt und gewerkelt. In diesem unkreativen Umfeld haette ich mich auch nicht laenger verstecken koennen; der Rausschmiss kam genau richtig. Da hat sich trotzdem etwas veraendert, naemlich mein Mitteilungsbeduerfnis. Ich filtere meine Aussagen. Liegt das nun an den 5 Pentakel, wenn ich schon eine Niederlage erlebe, dann aber nicht mit dem, was ich wirklich bin, sondern mit einer von mir verstuemmelten Sicherheitskopie? Ist hier der Glaubenssatz verborgen, den ich abstreifen sollte?
    Hierophant und Teufel ueber 5 Pentakel, Pentagram(?) zum Herrscher. Ich muss gestehen, dass ich immer noch keine Ahnung habe, was ich aendern sollte. Sind Extreme wirklich so schlimm? Ich weiss gar nicht, wie ich mich anders wachhalten kann und einschlafen kann ich auch nur, wenn ich ganz muede bin. Woran merkt man denn ohne Extreme, ob es gerade Nacht oder Tag ist? Was soll ich eigentlich mit dem ollen Herrscher anfangen, nicht dass ich den Hierophanten so toll faende, siehst du es auch als Rueckschritt, von V auf IV zu huepfen? Mache ich das wegen dem Teufelchen? Heisst das dann, dass ich mich gemaechlich zu meinem Ausgangspunkt zurueckziehe?

    Viele Fragen und Gruesse von
    LeeLoo
     
  6. *Albi*

    *Albi* Mitglied

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    Hallo LeeLooholic :D ,

    ZITAT:
    Jetzt warnst du mich davor, weiterhin so im Extrem zu leben. Wie muss ich mir dieses Extrem vorstellen, wenn ich schon in allen Sparten herumhuepfe? Kopf kratz!!!!!!!
    ZITAT ENDE

    Da ich das Beispiel nur in Deine Branche gesetzt habe, aber nicht konkretisieren könnte ...
    -> Hier also die Konkretisierung:

    "Extrem" ist ungleich "in allen Sparten hüpfen".

    Ich warne Dich davor die jetzige Situation in extremer Weise (weiter) zu leben.

    Wenn also die jetzige Situation = "in allen Sparten herum hüpfen" .. ist , dann gibt es da auf den ersten Blick 2 Auswege:

    1) "in allen Sparten herumhüpfen" = ist im Bezug auf "übergeordnete" Branchen nur 1 Sparte ... das wäre dann die Sache, daß Du den Bereich der Künste ... (mit allen Sparten) etwas runter fährst .. und auch zB den Bereich der ?Religion oder ?Wissenschaft oder was weiß ich ....
    (tanzender uns sindender Wanderprediger ) ... LACH .. Sorry ... nicht falsch verstehen, ... aber ich wollte damit sagen: Dein jetziges "in allen Sparten herumhüpfen" ist eben NICHT "in allen Sparten herumhüpfen" .. sondern es ist "nur" in den "Kunst-Sparten" herumhüpfen ..

    2) Um das aktuelle extrem (= "in allen Sparten herumhüpfen") zu beenden ... kann man auch in weniger Sparten herumhüpfen .... Das ist dann auch sehr trefflich mit der 8 Kelch zu erklären .. -> Eine Form von Abschied ... um aber dann doch eine Stabilisierung (Kaiser und 4 Münzen) zu erreichen .. (im harmonischen Wachstum (3 Münzen) nach dem Konflikt des Aussuchens (5 Münzen) was weg mußte ....
    .... Und : JA! .. es erklärt vortrefflich den Schritt (vermeintlich) "zurück" vom V zur IV ...
    (Es ist deshalb "vermeintlich", .. weil in diesem Fall die "Reihenfolge" der Tarotkarten nicht ausschlaggebend ist, ... sondern die Inhalte der einzelnen Karten "mehr werten")


    Man kann alles "Extrem" machen .. So wie es jetzt aussieht .. das ist das was ich perönlich sehe, .. dasß wenn Du das so weitermachst .. dann wird es Dein """""Untergangs-extrem""""" werden ....

    5 Pentakal auch noch mal ein schönes Bild, weil Dir ja nun der Konflikt bevorsteht ... WAS Du "wegläßt" ...
    Äh. Pardon, -> Ich kann Dir aber nicht sagen, ob oder was Du weglassen sollst .. oder ob Du nichts wegläßt von allen Sparten und den Weg der "Branchen-ereweiterung" gehen solltest ...
    Aber wenn ich zurück zu den Karten gehe, dann fallen die Scheiben-Karten schon insoweit auf, als daß Du im Kopf die 2er und Ende die 3er und 4er hast ...
    Das läßt auf den ersten Blick vermuten, daß es sich um den Weg der Reduktion handelt ...
    Es muß aber nicht zwangsläufig das sein ...., denn die 2er Pentakel im Kopf könnte auch eine Idee, sein, welche in Dir schwanger ist ...

    **

    Deine Frage richtete sich also konkret "an die Kombination Musik und Dichtung" ......
    ->
    Du magst die wie? was? Rezitation und Musik im Kombination ...
    Ah , .. dann werd Doch (branchenübergreifende Kombination: ) ..
    :welle: Rapperin ... .YO!! :welle:
    ... PS: sooooooooooooooooooooo witzig war das gar nicht :D
    -> oder schau mal auf diesem dingens-Friedhof worbei .. da in Paris .... da liegt doch dieser "Gedichte-Sänger" ... aus den 70gern .. Morrison glaub ich ... (PS: ich fand den nicht gut, .. aber das tut nix zur Sache, .. aber eine chice Hose und ein tolles-Keyboard-Melodei... weiter nix ...)

    Aber das wäre dann doch mal ein gar nicht so schlechtes Beispiel, was der Hohepriester und der Teufel sein könnten ....:
    entsetzte LeeLoo brüllt entrüstet: "DAS?!?!?! ICH!?!?!? ... NIIEEEEEEE" ...
    wobei Du aber offenbar schon notwendiges "Aufmotzen"-Potential hast, .. wenn Du da falsche Töne einfach so heimlich aber doch hörbar reinquetschst .... :firedevil

    So, .. aber nun genug von diesem Exkurs, ...



    und überhaupt: :escape:


    Liebe Grüße.

    Albi
     
  7. LeeLoo

    LeeLoo Mitglied

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    Lieber Albi,

    es ist nett, dass du mir hier deine entweder-oder-Variabeln mit auf den Weg gibst, um mein Leben im Extrem abzustreifen; anders kann man wohl nicht auf einen Extremisten zugehen huh !? :winken5:

    Ich habe nachgedacht und die Variante, weniger zu tun, verworfen, hier muss etwas anderes gemeint sein. Ich schiele dennoch auf die fuenf Scheiben und habe vor, mir das Rauchen abzugewoehnen, jetzt natuerlich noch nicht. Ich halte die Fastenzeit fuer eine willkommene Gelegenheit, in absoluter Askese zu leben und meine Singstimme an sanfte Schwingungen zu gewoehnen. Gleichzeitig werde ich meine Hobbies Programmieren und Physik ausdehnen und im Jahre 2012 eine Software auf den Markt schmeissen, die sich leider nicht verkaufen laesst. Deshalb muss ich mich ab 2008 spaetestens mit dem Gedanken anfreunden, dass ich von Marketing einfach keine Ahnung habe. Vier Jahre muessten reichen, um den bevorstehenden Untergang wegstecken zu koennen. Was soll's, ein Untergang mehr oder weniger, ich bin bisher noch immer wieder aufgestanden. Wenn nicht werde ich schon aus Protest bei meinem Verwesungsprozess extrem teuflisch stinken, so viel steht fest.

    Und jetzt bin ich mit dem Hohen Priester und dem Teufel verabredet, den beiden fehlt noch die dritte Frau zum Skat. Es ist doch immer wieder schoen, wenn man Freunde hat, die einen brauchen.

    Bis dann

    LeeLoo
     
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