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Meine Einstellung zur Arbeit + Lebensgeschichte

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Eros, 30. Dezember 2008.

  1. Eros

    Eros Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    175
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    Am Besten ich erzähle euch erstmal meine bisherigen Eindrücke von der Arbeit.

    Es fing an als ich 16 Jahre alt war und mit Mühe und Not den Realschulabschluss (Durchschnitt 3,9) bekommen habe. In meiner Realschulzeit habe ich zwei Praktika gemacht bzw. machen müssen. Das erste Praktikum war als Einzelhandelskaufmann und im zweiten Praktikum habe ich in den Beruf des Altenpflegers hineingeschnuppert.

    Das erste Praktikum war okay und hat mir zum Teil auch Spaß gemacht. Die Leute mit denen ich dort zusammengearbeitet habe waren nett und haben sich in diesem Leben nun mal dazu entschieden bis zur Rente im zu Supermarkt arbeiten.

    Obwohl diese 3 Wochen mir Spaß gemacht haben konnte ich es mir absolut nicht vorstellen diesen Beruf mal zu erlernen und mit einem ewig freundlichem Lächeln an der Kasse den Leuten den Gesamtbetrag ihrer gekauften Waren zu nennen.

    Das Praktikum als Altenpfleger fand ich weniger prickelnd. Das lag aber auch sicher daran, dass ich erst 16 war und sehr unsicher im Umgang mit den alten Leuten gewesen bin, die mich irgendwie nicht zu mögen schienen. Außerdem hätte ich dort rund um die Uhr Volksmusik hören müssen, sogar bei uns im Personalraum hörten die Angestellten diese Musik und geistreiche Gespräche wären mit den Leuten dort wohl auch eher nicht möglich gewesen.

    Hinzu kommt noch, dass ich nicht gerade ein Kraftpaket bin und schon viel Energie investieren müsste um einen bettlägerigen Menschen beispielsweise zu wenden oder in den Rollstuhl zu setzen. Hätte Gott gewollt, dass ich eine Menge körperliche Arbeit verrichte, dann hätte er mir einen kräftigeren Körper gegeben. Ich bin ganz froh darüber, dass er mich eher schlank, aber dennoch körperlich gesund erschaffen hat

    Also gut nach der Realschule bin ich zu der Höheren Handelsschule gegangen, die ich als sehr einfach empfand. Ich habe selten gelernt und erlangte dort trotzdem die Berechtigung auf ein Gymnasium gehen zu können.

    Doch ich hatte mich auch um Ausbildungsplätze beworben, weil ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, was ich im Leben will. Meine Eltern haben immer gesagt wie toll es doch für mich wäre im Büro zu arbeiten, da ich genau dafür der Typ wäre. Ich war noch jung und naiv und habe denen, dass sogar zum Teil geglaubt.

    Nach einem Vorstellungsgespräch für die Ausbildung zum Bürokaufmann waren der Chef und seine Gattin auf jeden Fall begeistert von mir, da ich ihrer Ansicht nach ja auch so kommunikativ gewesen bin und das wäre schliesslich sehr wichtig in dem Job als Bürokaufmann.

    Sie wollten noch ein fünftägiges Praktikum von mir und danach stand fest, dass sie mich auch ausbilden würden und ich habe auch erstmal zugesagt, dass ich es machen werde.

    Doch es kamen wieder diese Zweifel, ob diese Ausbildung wirklich gut für mich ist. Ständig in irgendeinem Büro sitzen, wahrscheinlich noch die nächsten 50 Jahre und von Jahr zu Jahr immer mehr abstumpfen. Viele in meiner Situation hätten sich wohl alle Finger nach dieser Ausbildung geleckt und meine Eltern, Verwandten und Freunde sagten, dass ich diese Ausbildung machen sollte. Schliesslich sei das ja alles so schwierig mit den Ausbildungsstellen und man sollte froh sein, dass man was hat.

    Nur da ich nicht dauerhaft glücklich in einer für mich sinnlosen Tätigkeit wäre, habe ich mich dazu entschlossen doch lieber auf ein Gymnasium zu wechseln. Nicht weil ich das Lernen so toll fand, sondern weil ich dort unter Gleichaltrigen war und der rauen Arbeitswelt entfliehen wollte *g*

    Okay, das erste Jahr auf dem Gymnasium musste ich wiederholen und ich schaffte bei der Wiederholung es dann doch noch knapp in den 12. Jahrgang des Gymnasiums. Den 12. Jahrgang packte ich sofort. Aber im ersten Halbjahr der 13. Stufe habe ich dann abgebrochen, weil meine Noten zu schlecht waren, als dass ich noch zu den Abiturprüfungen zugelassen worden wäre. Wiederholen konnte ich nicht, weil wir der letzte Jahrgang waren, der nach irgendwelchen alten Lerninhalten unterrichtet worden ist mit denen es nicht möglich gewesen wäre den 13. Jahrgang zu wiederholen.

    Dennoch war es für mich im Großen und Ganzen eine schöne Zeit, ich habe da ein paar gute Freunde gefunden und wir hatten eine Menge Spass. Hätte ich das Abitur geschafft, dann hätte ich damit auch nichts anzufangen gewusst, denn studieren erschien mir zu anstrengend.

    Ich war also 21 und hatte gerade das Abi in den Sand gesetzt. Für mich begann eine schöne Zeit, die lediglich von den Versuchen meiner Eltern mich zur Arbeit zu treiben überschattet wurden. Dennoch habe ich circa anderthalb zuhause gesessen viel über die Liebe, die Arbeit, das Leben und seinen Sinn philosophiert und auch viel Bücher, die mir das Leben erklären sollten gelesen. In dieser Zeit habe ich mich auch sozial und menschlich weiter entwickelt. Ich habe aus eigenem Antrieb gelernt einfühlsamer zu sein. Habe mir häufiger die Probleme meiner Freunde angehört und ihnen gute Ratschläge gegeben.

    Also gut, zurück zu meinen Erfahrungen mit der Arbeit. Ich saß wie erwähnt zwar anderthalb Jahre zuhause, aber zwischenzeitlich hatte mein Vater durch Vitamin B (Beziehungen) für mich einen Ausbildungsplatz bekommen und zwar als Automobilkaufmann

    Ich muss sagen, dass ich mich wenig für Autos interessiere, aber meinen Eltern zuliebe und auch weil ich habe ichnneugierig war, was für Menschen das wohl sind, die Autos verkaufen diese Ausbildung angetreten.

    Nach 10 Tagen habe ich sie aber schon wieder abgebrochen. Das war mir aber schon vor dem Beginn der Ausbildung bewusst, dass ich sie nicht durchziehen werde, doch einige Sachen gefielen mir dort sowieso überhaupt nicht.

    Einer meiner Mitarbeiter meinte Folgendes: „Also Marco, du tust, was ich dir hier sage, wenn ich sage, lege dieses weiße Blatt Papier von Links nach Rechts, dann hast du dass auch ohne nachzufragen, warum du das tun musst zu erledigen.“

    Ich dachte im ersten Augenblick an einen Scherz, doch da er nicht zu lachen schien meinte er es wohl ernst und ich sagte „Ja natürlich“, obwohl ich lieber meine Meinung gesagt hätte, aber ich stand ein wenig unter Schock…..dramatisch ausgedrückt.

    In einer anderen Situation hat der Chef ein neues Autohaus eröffnet und ich durfte an einem Samstag dort hin und mithelfen. Ich hatte 3 oder 4 Stunden durchgearbeitet und im Gegensatz zu meinen Mitarbeitern noch keine Pause gemacht und setze mich gerade hin.

    Ich saß noch keine Minute. Da kam ausgerechnet der Chef, sah, dass die anderen arbeiteten und ich auf dem Stuhl saß und drückte mir irgendwas in die Hand und sagte, dass ich nicht rumsitzen soll, sondern arbeiten.

    Verteidigen hätte ich mich können, aber das fand ich in der Situation irgendwie albern und habe lieber gehorcht. Außerdem hätten meine Mitarbeiter mich ja verteidigen können, was sie nicht taten. Aber ich habe ihn vergeben, schließlich sind sie von der Gesellschaft geprägte Sklaven, die den neuen Azubi lieber nicht verteidigen, weil das beim Chef ja nicht so dolle ankommt.

    Da waren noch einige andere belustigende Situationen, die ich in den nur 10 Tagen erlebt habe, aber die erspare ich euch, falls ihr jetzt noch mitlest, so hoffe ich, dass ich euch nicht allzu sehr mit meinen Ausführungen langweile.

    Nach den anderthalb Jahren habe ich im Herbst 2004 just for fun so eine sechsmonatige Maßnahme mitgemacht in der Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 waren. Dort wurde man in Praktikas vermittelt, mit dem Ziel im darauf folgenden Jahr eine Ausbildung zu haben.

    Ich habe mich mit einigen anderen aber für ein außerbetriebliches Praktikum als Bürokaufmann entschieden, dass direkt von der Maßnahme angeboten wurde. Das war in meinen Augen weniger anstrengend und ging nur von 8 bis 16 Uhr. Die Lerninhalte des Praktikums waren nicht so spannend, aber die Leute mit denen ich dort zusammen war, die fand ich super. Wir haben viel Spaß gehabt und da wir nicht so wirklich beaufsichtigt wurden, konnten wir immer eine Menge reden und ein wenig Blödsinn machen.

    Jaja, ich weiss, ich war zu dem Zeitpunkt 22/23 und eigentlich ein erwachsener Mann. Aber die meisten dort waren zwischen 16 und 20 und ein wenig überdreht, aber dennoch nett, so dass ich mich ihnen gerne angepasst habe.

    Okay, also nach der Maßnahme habe ich vor 3 Jahren im Alter von 23 die schulische Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten für Wirtschaftsinformatik begonnen und habe sie im Sommer letzten Jahres mit Erfolg abgeschlossen.

    Seit August 2007 gehöre ich zu den von vielen hier sehr geschätzen Hartz4-Empfängern und ich habe definitiv nicht vor an diesem Zustand etwas zu ändern. Ich habe viel Freizeit, kann meinen Tag so gestalten wie ich es möchte und fühle mich seit ich arbeitslos bin besser denn je.

    In gewisser Hinsicht ist es mir unverständlich, warum sich viele Menschen über die Arbeitslosen so aufregen. Es ist Fakt, dass es nicht für alle Menschen Arbeit gibt. Zudem nimmt die Arbeit von der ein Mensch in Deutschland wirklich leben kann auch ab. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse hingegen nehmen zu.

    Es ist nicht genug anständig bezahlte Arbeit da, also dankt es mir, dass ich einem anderen Menschen, der unbedingt arbeiten möchte keinen Arbeitsplatz wegnehme.
     
  2. Eros

    Eros Mitglied

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    175
    Bald zähle ich übrigens offiziell nicht mehr zu den Arbeitslosen, da ich ab dem 19. Januar für einige Wochen ein Bewerbungstraining absolviere. Ob so ein Bewerbungstraining sinnvoll ist lasse ich mal dahingestellt, wenn es eh zu wenig Arbeitsplätze gibt, dann nützt es auch nicht, wenn man Top-Bewerbungen verfasst. Zumal man für nicht wenige Berufe die nötige Qualifikation manchmal nicht mitbringt.

    Ich habe es schon geahnt, dass was auf mich zukommen wird, weil ich mich seit heute neuerdings als Hartz4-Empfänger in einem anderen Gebäude melden muss. Das so etwas weitere Veränderungen nach sich zieht habe ich schon befürchtet

    Nach meiner Meldung habe ich auch erfahren, dass seit dem Monat März ein neuer Sachbearbeiter bzw. einen eine Sachbearbeiterin für mich zuständig ist. Die hat sich natürlich sehr gefreut, dass sie mich nach 9 Monaten zum ersten Mal zu Gesicht bekommt. *ironie*

    Naja, ich konnte mich dem ja auch nicht entziehen, weil die Dame an der Info mich gleich zu ihr geschickt hat, aber ich war auch gespannt darauf wie das wohl ablaufen wird.

    Meine neue Sachbearbeiterin ist so Ende 30 und für ihr alter ganz hübsch. Sie ist mir gegenüber bestimmt und fordernd, aber dennoch symphatisch. Ist ja klar, dass sie anhand meines Lebenslaufes und aufgrund der Tatsache, dass ich dieses Jahr noch keine Bewerbungen geschrieben oder mich bei ihr gemeldet habe sich an 3 Fingern abzählen kann, dass ich nicht gerade eifrig auf Arbeitssuche bin.

    Da ich auf die Frage, was ich denn nun in der Zukunft vorhabe keine für sie zufriedenstellende Antwort geben konnte, hat sie mich in diese Maßnahme eingetragen, die mich und die anderen Teilnehmer bestimmt raketenartig in eine anständig bezahlte Arbeit katapulieren wird.

    Darüber hinaus hat sie mich auch darauf hingewiesen, dass ich mich bundesweit bewerben muss. Meine Antwort darauf, dass ich nicht aus Ostfriesland weg möchte, weil ich woanders ja niemanden kenne und hier meine Freunde und Familie habe hat sie auch nicht unbedingt zuversichtlicher gestimmt, was meine berufliche Karriere anbelangt.

    Am Ende musste ich eine Eingliedervereinbarung unterschreiben, die aber recht harmlose Inhalte hat. Ich muss halt dieses Bewerbungstraining machen und mich bewerben, wenn sie mir was zu schicken. Dann hat sie mir noch Callcenteradresse ausgedruckt bei denen ich mich bewerben KANN!!! Wie ich das handhaben werde kann sich ja sicher jeder denken. :D
     
  3. Physikus

    Physikus Mitglied

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    Die Frage ist, warum glaubst Du hast Du ein Recht Dein Geld zu bekommen?

    Davon ab muss dein Leben mit Hartz4 jämmerlich sein zumindest wenn Du
    die Rolle des Versagers nicht dankbar annimmst ;)

    Ich hab einen ähnlichen Lebenslauf wie Du, damit hat das also überhaupt nix zu tun.
     
  4. Eros

    Eros Mitglied

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    175
    Ich bin der Ansicht, dass man schon mit der Geburt in diese Welt sich ein Existenzrecht und eine Form von finanzieller Grundsicherung verdient hat.

    Aufgrund der Tatsache, dass es von Jahr zu Jahr immer weniger Arbeit gibt sollte eine Gesellschaft dankbar für jeden Menschen sein, der nicht arbeiten möchte.

    Das bedingungslose Grundeinkommen sollte eingeführt werden.

    Aber bedauerlicherweise leben wir in einer Diktatur des Kapitals und die Menschen, die sich vor Geld kaum retten können werden den Teufel tun und einer Form von "Bürgergeld ohne Verpflichtungen" zustimmen.

    Es ist eine grauenhafte Vorstellung für die Reichen und Mächtigen in einer Gesellschaft zurecht kommen zu müssen in dem die Menschen keine Existenzängste mehr haben. Denn, wen sollen sie dann noch ausbeuten, um ihren unnötigen Reichtum zu mehren?
     
  5. Physikus

    Physikus Mitglied

    Registriert seit:
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    273
    Nun, im Endeffekt ist es ja schon so, dass Du ein Grundeinkommen hast mit dem Du dein Leben angeblich bewältigen kannst. Ich frage mich immernoch wie das gehen soll mit diesem geringen Betrag, aber einige Ökonomen schätzen diesen im Moment sogar noch für zu hoch ein.
    Wenn man Dich liest könnte man diesen Leuten fast recht geben ;)

    Allerdings fußt dein Hartz4-Einkommen nicht auf deinem Lebensrecht durch Geburt, sondern aus Mitleid für Menschen die sich nicht selbst am Leben halten können.

    Deine Gedanken mit dem Bürgergeld sind zunächst einmal nicht verwerflich, nur muss dieser Mehrwert irgendwo von irgendwem geschaffen werden. Das haben auch Kommunisten erkannt, denn diese sehen auch grade die "Arbeit", also das schaffen von Mehrwert als elementar für die Menschen ein.

    Ohne Mehrwert würden wir einfach verhungern.
    Da beißt sich in deiner Argumentation die Schlange in den Schwanz. Einfach leben ohne sich irgendwie am Leben zu halten geht nur in Außnahmesituationen.

    Und solbald diese Außnahmesituationen, wie der momentane große Wohlstand, schwächeln sind es die Hilflosen, zu denen muss man dich leider zählen, die ersten die es trifft.
    Dein Status ist nicht selbstverständlich und wen es berg ab geht würde man dich im ernstfall verhungern lassen müssen.
     
  6. Klartext

    Klartext Sehr aktives Mitglied

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    Du bist der lebende Beweis für meine These, dass die Einführung des Bürgergeldes an der zunehmend sozialschmarotzenden Haltung weiter Bevölkerungsteile scheitern wird.
     
  7. Silverhawk

    Silverhawk Aktives Mitglied

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    VL
    @Eros


    Du musst die hartarbeitenden Menschen auch mal verstehen wo beide Elternteile sich abrackern und trotzdem um die Existenz kämpfen müssen.
    Es ist klar das Solche menschen über andere anzufangen so zu Denken.

    Im übrigen bin ich auch der Absolute Schmarotzerhasser denn ich hab bei meinen direkten Umfeld mit solchen Leuten zu tun und die sitzen einen auf der Brieftasche wärend wir uns abrackern und uns um alles sorgen müsen.

    Da fängts nämlich an.

    Hast du keine Arbeit und findest du nichts, kann man ja nichts machen aber mit so einer Einstellung wie "Arbeit, Pfui ich doch nicht" muss man Verstehen das hier die Gesellschafft nicht viel Toleranz für solche Leute zeigen wird.


    LG
     
  8. Eros

    Eros Mitglied

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    Also es geht nicht darum, dass ich prinzipiell Arbeit blöd finde, sondern mit den Bedingungen unter denen man Arbeit verrichten soll sind häufig unter aller Würde. Ich bin übrigens ehrenamtlich tätig, also ein bißchen tue ich auch was.

    Es fängt ja schon damit an, dass man heutzutage nichtmal mehr sicher sein kann, dass es in späteren Jahren überhaupt noch Rente gibt. Dann kommen die immer höheren Abgaben hinzu. Ausbeutung unter Zeitarbeitsfirmen und 1-Euro-Jobs, Billigjobs nehmen zu.

    Ehrlich gesagt finde ich die Argumentation dumm, da auch gerade ihr euch damit ins eigene Fleisch schneidet, dass es kein Bürgergeld geben sollte, weil dann meinetwegen 20 % aller Menschen nicht arbeiten würden. Selbst, wenn es so wäre, na und? Die Arbeit nimmt doch sowieso stetig ab.
     
  9. Klartext

    Klartext Sehr aktives Mitglied

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    Der Menschen würde Dir mehr danken, wenn er für seine harte Arbeit auch gutes Geld bekäme. Dummerweise bleibt ihm aber von seinem Gehalt nicht so viel, weil er Dich über Steuern und Sozialabgaben mit durchschleifen muss. Das Geld, das Du fröhlich pfeifend verplemperst, ist nämlich eigentlich seins.
     
  10. Eros

    Eros Mitglied

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    Ja, solange die meisten Menschen weiter so kleingeistig denken und sich mehr über ein paar Hartz4-Schmarotzer aufregen, als über die wahren Schmarotzer die in der Politik und in den Wirtschaftsvorständen sitzen wird es mit Deutschland weiter bergab gehen.

    Aber ich sehe schon ihr seid gut programmiert, das freut die Bosse.
     
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